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Ausblick
Am kommenden Sonnabend, dem 21.03.2026, reisen die A-Junioren des 1. FC Union Berlin zur TSG 1899 Hoffenheim. Nach dem 2:1-Sieg der Eisernen im Hinspiel zu Hause, gilt es im Rückspiel die Punkte mit nach Köpenick zu bringen.
Stimme zum Spiel
„Beide Teams hatten sich heute offensichtlich vorgenommen, das Spiel zu gewinnen, sodass es zu Beginn ein sehr fehlerhaftes Spiel war“, resümiert Marie-Louise Eta, Trainerin der A-Junioren nach der Partie. „Wir waren anfangs zu passiv, kommen dann aber zur Mitte der ersten Halbzeit besser ins Spiel. In dieser Spielphase müssen wir das Tor machen, bekommen jedoch sogar das Gegentor aus einem eigenen Fehler im Spielaufbau und einen Platzverweis. Wir haben uns vorgenommen, in der zweiten Halbzeit weiter aktiv zu bleiben. Mit dem Rückstand und dann sogar zwei Spielern weniger durch die zweite Gelb-Rote Karte wurde es nicht leichter, aber die Jungs haben weitergekämpft, ihr Herz auf dem Platz gelassen und sind durch zwei verdiente Tore sogar nochmal rangekommen. Insgesamt müssen wir uns die erste Halbzeit ankreiden, dass wir dort das Spiel nicht auf unsere Seite gezogen haben.“
Kampf der Unioner bleibt unbelohnt
Union startete in Unterzahl und mit der Führung der Gäste im Rücken in die zweite Halbzeit. Nach nur zwei gespielten Minuten musste Union nach einer Gelb-Roten Karte den nächsten Platzverweis verkraften und spielte fortan in doppelter Unterzahl. Die Mittelfranken waren von diesem Zeitpunkt an spielbestimmend. So erhöhten die Gäste in der 52. Minute auf 2:0 und gleich drei Minuten später auf 3:0. Das Endergebnis schien somit schon nach 60 Minuten festzustehen. Weitere Versuche konnten die Hausherren jedoch verteidigen – wie zum Beispiel Adesiyan, der einen Schuss auf das Gehäuse der Unioner auf der Torlinie retten konnte. Die A-Junioren des 1. FC Union Berlin fanden ab der 70. Minute trotz Unterzahl wieder ins Spiel und versuchten nicht nur zu verteidigen, sondern auch offensive Akzente zu setzen. Eine sehenswerte Kombination der Köpenicker konnte von Nürnberg nur durch ein Foul im Sechzehner gestoppt werden. Den gepfiffenen Elfmeter verwandelte der eingewechselte Engel flach in die rechte Ecke. Die Gastgeber kämpften eisern weiter, indem sie alles nach vorne brachten, und machten es nochmal spannend. So eroberte Prosche als Innenverteidiger den Ball im Sechzehner der Nürnberger, hätte selbst abschließen können, sieht aber den eingelaufenen Sakoufakis auf der besseren Position zentral vor dem Tor. Dieser stand frei und netzte zum 2:3 ein. Trotz dessen konnten sich die Unioner nicht mehr mit einem Punkt belohnen und so endete das Spiel mit einem 3:2-Sieg für die Gäste.
Unioner dominieren mit deutlich mehr Ballbesitz
Das Spiel begann mit Anstoß für die Gastgeber im Käthe-Tucholla-Stadion in Berlin-Köpenick. Schon nach fünf Minuten die erste Chance der Eisernen: Bogdanov erkämpfte sich auf der rechten Seite den Ball und brachte eine Flanke in den Sechzehner, die jedoch nicht verwertet werden konnte. Kurz darauf gab es aus rund 20 Metern Freistoß für Union, den Güther knapp über das gegnerische Tor setzte. Nach zehn Minuten kamen auch die Gäste zu ihrer ersten Torchance, allerdings war Wisbereit zur Stelle. Die Unioner hatten auch weiterhin deutlich mehr Ballbesitz und wiederholt gute Versuche nach vorne, die aber unbelohnt blieben. Nürnberg setzte ein paar offensive Akzente, die die Eisernen solide verteidigten. Ein mögliches Handspiel eines Nürnberger Spielers im eigenen Strafraum wurde vom Schiedsrichtergespann nicht gesehen. Der Ball wurde zur Ecke geklärt, die den Unionern jedoch nichts einbrachte. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann ein missglückter Spielaufbau der Gastgeber: Der FCN war wach, brachte den Ball vor das Tor von Keeper Wisbereit, der den ersten Schuss blocken konnte. Auf diesen spekulierte jedoch der Nürnberger Stürmer und verwandelte den Abpraller. Ein weiterer Rückschlag für die Köpenicker kurz vor der Pause war ein Platzverweis nach einem Foul.
Zuschauer:
193
Tore:
0:1 Chiumento (40. Minute), 0:2 Klos (52.), 0:3 Keller (56.),1:3 Engel (78.), 2:3 Sakoufakis (91.)
1. FC Nürnberg:
Gutaj – Eichner (70. Weißkopf), Theinhardt (63. Akgün), Textor, Taye (70. Oberszt-Golak) – Keller (75. Berger), Haxhiu, Hagmeyer (75. Wagner), Klos, Gerner – Chiumento (75. Atanasovski)
1. FC Union Berlin:
Wisbereit – Barry (53. Sakoufakis), Kühling, Prosche, Mewes (66. Pepinski) – Sliskovic, Adesiyan, Güther (53. Engel), Blaszczak, Ali – Bogdanov
Eiserner Kampf wird nicht belohnt: Niederlage der U19 im Rückspiel gegen Nürnberg
Die A-Junioren des 1. FC Union Berlin empfingen am Sonnabend, dem 14.03., den 1. FC Nürnberg im Käthe-Tucholla-Stadion. Nach einem klaren Rückstand von 0:3 kämpften die Rot-Weißen weiter und verkürzten auf 2:3 (0:1). Das Engagement in Unterzahl sollte am Ende nicht belohnt werden, und so blieb es beim Spielstand von 2:3.
Abpfiff der Begegnung

Tor durch Theodor Sakoufakis (10)
Union gibt sich immer noch nicht geschlagen und erarbeitet sich den überfälligen Anschlusstreffer.


Tor durch Oskar Engel (18)
Der Einsatz der Eisernen wird belohnt: Nach einer sehenswerten Kombination schaffen es die Gäste Unions Angriff nur mit einem Foul zu stoppen. Engel schnappt sich das Leder und verwandelt eiskalt vom Punkt.


Erik Wagner (20) für Ben Hagmeyer (8)

Tim Berger (16) für Noah Keller (22)

Adrian Atanasovski (13) für Levin Chiumento (9)

Jannes Weißkopf (29) für Benjamin Eichner (19)

Karol Oberszt-Golak (17) für Kirubel Taye (11)

Louis Pepinski (26) für Gennaro Mewes (21)

Union gibt nicht auf
Die gleich doppelt dezimierten Hausherren bleiben weiter bemüht und kämpfen sich in jedes Duell. Nürnberg verwaltet die Führung und lauert auf Konter.
Mahmud Esad Akgün (4) für Johannes Theinhardt (2)

Gelbe Karte 1. FC Union Berlin U19
Theodor Sakoufakis (10) für Sadou Barry (3)

Oskar Engel (18) für Linus Güther (29)

Gelb-Rote Karte 1. FC Union Berlin U19
Beginn der zweiten Halbzeit

Halbzeit der Begegnung

Gelb-Rote Karte 1. FC Union Berlin U19
Tor durch Levin Chiumento (9)
Die Gäste gehen in Führung. Nachdem Unions Wisbereit zunächst sehenswert hält, kommt der Nürnberger Stürmer an den Abpraller und staubt aus kurzer Distanz ab.


Doppel-Großchance für die Eisernen
Union erhöht den Druck und kommt gleich mehrfach gefährlich vor das Tor der Gäste. Nürnbergs Schlussmann ist jedoch zur Stelle und pariert per Körperabwehr.
Energischer Beginn
Beide Teams versuchen schnell und vertikal in das Angriffsdrittel zu kommen. Union hat dabei mehr Spielanteile und kommt zu ersten Torannäherungen.
Anpfiff der Begegnung

Stimme zum Spiel
„Wir haben in der Hinrunde viele Erfahrungen sammeln können und wissen, wie eng jedes Spiel ist und wie sehr es auf Kleinigkeiten ankommt“, fasst Marie-Louise Eta, Trainerin der A-Junioren, vor dem Spiel zusammen. „Wir wollen den nächsten Schritt gehen, gute Spielphasen noch mehr für uns nutzen und insgesamt effizienter sein, um am Ende auch ein positives Ergebnis zu erzielen.“
Der direkte Vergleich
In bisher vier Duellen gegeneinander endeten drei im Remis und eins konnten die Nürnberger für sich entscheiden. Alle vier Spiele fanden jedoch in Bayern statt, am Samstag gibt es das erste Aufeinandertreffen in Köpenick. Das Hinspiel schien bis kurz vor Schluss klar als Sieg für die Unioner zu enden. Die Gastgeber drehten allerdings nochmal auf und konnten sich mit dem Abpfiff die Punkteteilung erkämpfen. Somit ging das torreiche Duell 3:3 aus.
Der Gegnercheck
Nach den fünf Hinspielen der Hauptrunde steht der 1. FC Nürnberg mit vier Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz. Auf dem Konto der Mittelfranken sind ein Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen verbucht, bei einem Torverhältnis von 6:16. Alle vier Punkte konnte sich der FCN zu Hause erkämpfen, während die drei Niederlagen auswärts eingesteckt werden mussten. Diese Bilanz könnte für die Eisernen am kommenden Samstag sprechen.
Erstes Rückspiel der Hauptrunde: Der 1. FC Nürnberg besucht die U19 in Köpenick
Der sechste Spieltag der DFB-Nachwuchsliga Hauptrunde ist gleichzeitig der Auftakt der Rückspiele. Nach einem torreichen Hinspiel in Nürnberg (3:3), findet das Rückspiel am Sonnabend, dem 14.03.2026, um 12:00 Uhr im Käthe-Tucholla-Stadion in Köpenick statt.