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Final whistle

83. Minute – St. Georgen drückt!
FC Freiburg-St. Georgen wirft jetzt alles nach vorne wirklich alles. Die komplette Kette rückt hoch, als wollten sie die Heimmannschaft direkt bis in deren Kabine zurückschieben. Pressing? Hoch. Mut? Sehr hoch. Risiko? Auch hoch. Windenreute steht tief, verteidigt konzentriert und versucht, Entlastung zu finden. Die Frage ist: Bringt der Druck den Ausgleich? Oder öffnet sich hinten bei Freiburg gleich ein Kilometer Platz für einen Konter? Das Wetter bleibt grausig, das Spiel dafür umso heißer. Weiter geht’s mit 2:1!
Linda Klein (17) für Svenja Kriepke (11)

Tania Ortuno Pena (6) für Marla Bertsche (13)

Lea Grober (15) für Neele Koppa (7)

75 Minute
Als wäre dieses Spiel nicht schon wild genug, legt das Wetter nochmal einen drauf: Es regnet, aber zwischendurch fallen kleine Schneeflocken – eine Art Bezirksliga-Winter-Mix, den selbst Meteorologen nicht bestellt hätten.
Das Spiel steht kurz still – kleine Blessur, nichts Dramatisches, aber genug Zeit, um spontan eine Mini-Taktik-Tagung abzuhalten. Auf beiden Seiten bilden sich sofort kleine Coaching-Inseln: Die Trainerin erklärt wild gestikulierend Pressingwege, der Trainer malt imaginäre Pfeile in die Luft, und die Spielerinnen nicken im Kreis, als würden sie gleich einen geheimen Masterplan auspacken. Die verletzte Spielerin scheint schon wieder auf den Beinen zu sein – also gleich geht’s weiter. Praktisch: Bei 2°C tut jede zusätzliche Pause weh, aber taktisch? Gold wert.
Lea Göbel (12) für Anna Ruf (3)

Neele K. (7)
Was für eine Szene! Neele vom Gastteam zeigt, dass sie auch bei sibirischen Temperaturen warme Füße hat. Sie dribbelt geschmeidig an der Torhüterin vorbei, als hätte sie einen Magneten am Ball – alle schon mit dem sicheren „Der ist drin!“-Blick… …und dann wusch – Schuss ans Außennetz! Die Heimfans atmen kollektiv aus, die Gäste greifen sich an den Kopf, und Neele bekommt trotzdem Applaus: Dribbling des Spiels bisher!
Kickoff 2nd halftime

Halftime

Goalscorer Saskia Burger (7)
TOR FÜR WINDENREUTE! Da ist er – der Murmel-In-das-Eck-Schock kurz vor der Pause! Nummer 7 schaltet am schnellsten, schnappt sich einen abgeprallten Ball und haut ihn ins Netz. Eiskalt abgeschlossen – passenderweise bei 2°C. Das Stadion (okay, die paar Unentwegten an der Linie) jubelt, als hätte jemand gerade eine Heizdecke verteilt.


Kickoff
