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Fazit
Schweich hat verdient gewonnen, weil sie die schwache erste Halbzeit von Pölich für sich genutzt haben. In Halbzeit 2 wurde es nach einigen zerfahrenen Minuten dann endlich sehr viel besser für den Gast. Von Schweich war ab dann kaum noch etwas zu sehen, weil auf einmal das Zentrum Pölich gehörte und von dort aus endlich Breite über die immer stärker werdenden Flügeln aufgebaut werden konnte. Man konnte auf einmal sehen, dass Pölich mehr drauf hat, als stumpfe Zweikampfhärte. Denn nun konnte man sehen: Pölich kann Spielzüge, Pässe in die Tiefe, Direktpassspiel. Miteinander und nicht nur nebeneinander. Ausgehend von dem zweiten Durchgang kann man mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein, aber man kann mit der Leistung nach der Pause sehr zufrieden sein. Darauf kann man aufbauen und daraus kann man lernen. Hoffen wir es. Und hoffen wir, dass das Team in den kommenden Spielen das spielt, was es wirklich kann.
Abpfiff der Begegnung

Tor durch Philipp Valerius (13)
Pölich macht auf und leider auch den individuellen Fehler.


Torschuss durch Dennis Hontheim (27)
Der IV ist jetzt im gegnerischen Strafraum zu finden. Ein Tor hätte seinen Einsatz belohnt.
Gelbe Karte für Mike Scholer (10)
Meckern

Gelbe Karte für Dennis Hontheim (27)
Taktisch

Sieht inzwischen deutlich besser bei Pölich aus
Pölich bekommt Oberhand im Zentrum und kann die Aussen viel besser einsetzen.
Alexander Dixius (17) für Christoph Wagner (21)

Benjamin Lawson (16) für Jona Grünen (7)

Gelbe Karte für Tim Farsch (6)

Finn Bracker (17) für Philipp Schug (9)

Torschuss durch Nick Hank (24)
Heute bislang der Lichtblick bei Pölich.
Marius Schmitz (15) für Lucas Weirich (5)


Gelbe Karte für Vincent Mittler (2)

Torschuss durch David Negelen (16)
Eine Rarität. Bislang hat Pölich noch nicht wirklich aufs Tor geschossen. Hier der erste Versuch. Sah nicht 100% so gewollt aus, war aber doch ziemlich knapp.
David Negelen (16) für Paul Bartel (18)

Gelbe Karte für Paul Bartel (18)
Brutales Frustfoul. Der Gefoulte rollt sich nicht etwa unter Schmerzen auf dem Boden, sondern muss selbst aufgrund der unsinnigen Härte lachen. Schließlich wird ihm klar sein, dass sich sein Gegner damit vermutlich bald selbst aus dem Dpiel nehmen wird.

Beginn der zweiten Halbzeit

Zwischenfazit
Schweich spielt’s energisch, aber ohne allzu sehr gefordert zu sein runter. Sie bringen Einsatz, wo es effektiv ist (insbesondere Mittelfeldpressing) und provozieren durch Überladen und Doppeln Fehler. Pölich hat den Gegner mit schlampigen Pässen, lässigem Umschaltspiel und missglückten Kabinettstückchen stark gemacht (es ist kaum auszuhalten, um wieviele Chancen sich Pölich mit Hackentricksereien bringt). Offensiv ist auf der rechten Aussenbahn Einsatz, zentral wird zu viel auf dem Bierdeckel versucht. Gast wäre gut beraten, Halbzeit 2 taktisch umzustellen. „Alles genauso, nur besser“, „Wollen wollen“ oder „Mehr machen“ ist keine zielführende Option - keine Taktik. Vielmehr gilt es, das Zentrum läuferisch zu stärken und die Lücken zu schließen. Weniger 1 gegen 1, sondern über 2-3 Klatschbälle Räume gewinnen und danach Breite suchen, damit Schweich nicht mehr so leicht die Seiten überladen kann und eigene Chancen kreiert werden können.
Halbzeit der Begegnung

Tor durch Peter Wallerath (10)
Pölich macht ein sehr einfallsloses Spiel. Kein Matchplan, keine echte Taktik. Schweich bedankt sich


Gelbe Karte für Luca Quare (11)
Ball wegschlagen

Anpfiff der Begegnung
