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Welcome Back liebe Fans und Hater
Hallo Alice hier vom Pfaffenacker – Der epische (Test-)Showdown in Mülheim-Kärlich! MÜLHEIM-KÄRLICH – Sonntag, Sonne, Sodbrennen und Fußball, wie Gott ihn meinte – oder zumindest wie Marvin Wetzel ihn heute leiten durfte. Das erste Testspiel der neuen Ära stand an: SG 2000 Mülheim-Kärlich III gegen niemand Geringeres als den ehrwürdigen, aber auch ein wenig in die Jahre gekommenen TuS Neuendorf – ein ehemaliger Bundesligist, der heute mehr von Geschichten als von Glanz lebt. Doch bevor wir hier ins Spiel eintauchen, werfen wir den Blick auf das, was in der Mülheim-Kärlicher Fußballwelt für mehr Erschütterung sorgte als das letzte Erdbeben im Industriegebiet: Die Ära „Zimbo“ ist vorbei. Nach dem – nennen wir es mal diplomatisch – taktischen Totalausfall im Kreispokalfinale gegen RW Koblenz III musste der Vorstand reagieren. Und wie! Marvin Neuendorf betritt die Bühne. Kein Mann, kein Mythos, ein Phänomen. In den Straßen von Pfaffenacker bis Herresstraße nur bekannt als „The Gutaussehend One“, in Coaching-Kreisen gefürchtet für seine Kombination aus spielerischem Auge, kantiger Jawline und dem mutmaßlichen Besitz von mehr als einem funktionierenden E-Scooter. Mit an der Seitenlinie: Herr Bernhard, der irgendwie dazugehört – fragt nicht, er ist halt da. Nach dem personellen Exodus, der mehr Abgänge sah als ein Ryanair-Flughafen an Ostern, stellt Neuendorf heute seinen neuformierten Haufen dem Ernst des Testspiels. Traurig? Vielleicht. Aber auch irgendwie schön. So wie ein altes VHS-Tape von “RAN – Bundesliga”.
Und nun zu den Neuzugängen - Wahnsinn! Herr Delle – Silberlöckchen himself. Einst für Steckpässe gefeiert, heute für sein Shampoo. Selbstbewusst verkündet er: „Über die Außen bin ich eine Waffe.“ – Eine Ansage, die gegnerische Außenverteidiger nervös und Friseure neidisch macht. Herr Selch – das Kopfballungeheuer von vorvorgestern. Damals mit seiner Stirn Mülheim-Kärlich III ins Pokalfinale genickt, heute mit neuem Elan auf der 6 unterwegs. Nach einem Sommer voller Spritzigkeitstraining (vermutlich mehr Aqua-Fitness als Sprinttraining) soll er heute den Taktstock schwingen. Oder zumindest die Grätsche timen. Das Ergebnis zweitrangig. Wie Coach Neuendorf schon sagte (nicht wirklich, aber wir stellen’s uns vor): „Ergebnisse sind was für Statistiker, wir bauen hier Geschichte.“ Fazit des Tages: Mülheim-Kärlich III ist zurück – oder auf dem Weg dahin. Zwischen alten Haudegen, charmanten Neuverpflichtungen und einem Trainer, der aussieht, als hätte er ein Abo für Style & Taktik, beginnt eine neue Reise. Bleibt dran, wenn nächste Woche weitere Neuzugänge enthüllt werden – oder der Getränkewagen wieder kälter ist als die Defensive. Eure Alice live, laut und vielleicht bald auch mehr als nur im Bundestag!