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Ausblick
Weiter geht es für die A-Junioren der Eisernen im DFB-Pokal. Am kommenden Sonnabend, dem 09.11., tritt die U19 im Viertelfinale beim Karlsruher SC an. Der Anpfiff der Partie erfolgt um 12 Uhr im Arthur-Beier-Stadion.
Stimme zum Spiel
„Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen und danach war es schwer, das Spiel nochmals zu drehen“, resümierte Trainer Marco Grote nach der Partie. „Im Anschluss haben wir uns deutlich gesteigert und hätten durchaus den Anschlusstreffer verdient gehabt. Der Wille und die Bereitschaft haben dann auf jeden Fall gestimmt. Aber es hat bei einigen Details heute einfach nicht gepasst und so verdient sich St. Pauli am Ende auch den Sieg.“
Glücklose Berliner rennen an
Beide Teams wechselten zur Pause frische Kräfte ein, was insbesondere Union nochmals Rückenwind gab. Bereits in den ersten Minuten der zweiten Hälfte kamen die Eisernen immer wieder zu vielversprechenden Abschlussaktionen, konnten sich aber weiterhin nicht belohnen. St. Pauli brauchte eine Viertelstunde im zweiten Abschnitt, bis sie das erste Mal gefährlich wurden. Nach tiefem Pass in die Spitze kam der Angreifer zu einem flachen Abschluss, den der Köpenicker Schlussmann aber parieren konnte. Kurz darauf landete ein abgefälschter Fernschuss der Hanseaten nur knapp neben dem Kasten. Danach war Union wieder dran – den Abschluss von Asanji konnte der Hamburger Keeper ins Toraus abwehren. Bei der anschließenden Ecke brannte es kurz lichterloh im Strafraum der Kiezkicker, aber Union brachte den Ball erneut nicht über die Linie. Eine Viertelstunde vor Schluss probierte es Sakoufakis von der Sechzehnerlinie, aber wieder war der Gästetorwart zur Stelle. Die letzten fünfzehn Minuten waren geprägt von vielen Unterbrechungen. Die Rot-Weißen schafften es nicht mehr, ernsthafte Gefahr vor dem Gehäuse der Hamburger zu erzeugen. Somit blieb es am Ende bei der 0:2-Niederlage gegen den Tabellensechsten aus Hamburg.
Union verhalten, St. Pauli effektiv
Beide Teams starteten vorsichtig in die Partie und versuchten vor allem über Ballbesitz Sicherheit in ihre Aktionen zu bekommen. Union stand im gewohnten 5-3-2 sicher und ließ die Hamburger zunächst kommen, die sich in den ersten zehn Minuten erste zaghafte Abschlussaktionen erarbeiteten. St. Pauli kam dadurch besser ins Spiel und belohnte sich nach einer Viertelstunde: Über die linke Angriffsseite spielten sie sich in den Strafraum, brachten den Ball flach vor das Tor, wo der Angreifer zur Führung einschieben konnte. Direkt nach dem Gegentor kam Union zur ersten gefährlichen Aktion. Ein Freistoß aus 20 Metern landete zunächst in der Mauer. Den Abpraller schloss Markgraf von der Strafraumkante per Volley ab, er landete aber direkt in den Armen des Torhüters. Besser machten es im Gegenzug die Hamburger, die nach einer Ecke von rechts den Kopfball von der Kante des Fünfmeterraums zum 2:0 im Tor unterbrachten. Union war im Anschluss besser im Spiel und drängte Pauli in die eigene Hälfte. Aus den Bemühungen resultierten einige gute Abschlussaktionen, bei denen entweder die letzte Konsequenz oder Fortune fehlten. So schrammte Gray mit einem Abschluss von der linken Strafraumkante nur Zentimeter am rechten Dreiangel vorbei. Nach einer halben Stunde verflachte die Partie etwas. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld und ließen kaum Aktionen im eigenen Sechzehner zu. Daran änderte sich bis zum Pausenpfiff nichts mehr, so dass es bei der 2:0-Führung für St. Pauli blieb.
1. FC Union Berlin: Wisbereit – Markgraf (62. Minute Hoffmann), Kühling, Prosche (78. Wiehe), Ogbemudia, Mewes – Zinner (87. Latzke), Blaszczak (46. Sakoufakis), Friedrich (46. Kannegießer) – Gray, Asanji (87. Tabuaa) FC St. Pauli: Behr – Yanda (87. Minute Seidi), Aseidu, Jonischkeit, Schmidtner – Schmidt, Amaniampong (63. Dilerim), Hoffmann, Politz (87. Hermann) – Hense (46. Zander), Palapies (82. Stüven) Tore: 0:1 Palapies (13. Minute), 0:2 Palapies (18.), Zuschauer: 155
Die A-Junioren des 1. FC Union Berlin verlieren am 11. Spieltag der DFB-Nachwuchsliga mit 0:2 (0:2) gegen den FC St. Pauli. Zwei frühe Tore der Hamburger sorgen für die Entscheidung bereits in der ersten Hälfte.
Heimniederlage gegen St. Pauli
U19 VERLIERT 0:2
Abpfiff der Begegnung

Stephen Adjei Tabuaa (17) für Silvio Zinner (15)

Jannes Latzke (25) für Levis Prince Asanji (21)

Max Stüven (18) für Noah Palapies (9)

Jakob Wiehe (9) für Leon Prosche (23)

Finn Hoffmann (6) für Andrik Markgraf (3)

Beginn der zweiten Halbzeit

Halbzeit der Begegnung

Tom Kannegießer (16) für Tim Blaszczak (20)

Theodor Sakoufakis (8) für Julien Piet Friedrich (11)

Gelbe Karte für Marces-Lion Amaniampong (7)

Gelbe Karte für Toralf Friedrich Wilhelm Heiko Hense (19)

Gelbe Karte für Jamal Jonischkeit (5)

Anpfiff der Begegnung

Die Stimme zum Spiel
U19-Trainer Marco Grote ist motiviert für das Rückspiel: „Im Hinspiel gab es ein Unentschieden, seitdem hat sich die Tabellensituation ein wenig verändert. Wir sind nachweislich in einer guten Phase und Entwicklung - das wollen wir auch am Sonntag zeigen. Im Klartext heißt das, wir wollen es besser machen als im Hinspiel und gewinnen.“
Der direkte Vergleich
Das Hinspiel der beiden Klubs endete mit einem 1:1-Unentschieden und ist damit so ausgeglichen, wie die gesamte Statistik. Die Berliner gewannen fünf von 19 Duellen, die Hamburger konnten sechs Partien für sich entscheiden. Die restlichen Vergleiche endeten wie im Hinspiel remis.
Der Gegnercheck
Der FC St. Pauli steht in der Liga klar hinter den Köpenickern. Zehn Punkte und fünf Tabellenplätze trennen die U19 der Eisernen und die St. Paulianer voneinander. Der letzte Sieg der Hamburger stammt aus einem Freundschaftsspiel gegen Eintracht Frankfurt vergangene Woche. Der letzte Sieg in der DFB-Nachwuchsliga liegt jedoch über einen Monat zurück.
Heimspiel in Köpenick: A-Junioren treffen auf St. Pauli
Am Sonntag, dem 03.11., sind die ältesten Junioren des 1. FC Union Berlin im heimischen Stadion gegen die Kiezkicker vom FC St. Pauli gefordert. Beginn der Partie ist um 11:00 Uhr im Stadion An der Wuhlheide.

