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Tschüss aus Ulm!
Damit verabschieden wir uns aus dem Donaustadion. Wir bedanken uns für Ihr Interesse und hoffen, Sie bald wieder begrüßen zu dürfen.
Das soll es gewesen sein
Damit sind auch in der 2. Bundesliga alle Entscheidungen gefallen. Die Ulmer Spatzen steigen in die dritte Liga ab, Preußen Münster rettet sich direkt, Braunschweig muss sich den Klassenerhalt in der Relegation gegen den 1. FC Saarbrücken noch erarbeiten. Indes steigt der 1. FC Köln als Meister in die Bundesliga auf, auch der Hamburger SV spielt nächste Saison erstklassig. Die SV Elversberg kämpft in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim um den letzten verbliebenen Platz im deutschen Oberhaus.
Münster schafft Klassenerhalt, Ulm verabschiedet sich erhobenen Hauptes
Dank einer Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten bleibt Preußen Münster auch im dritten Spiel unter der Leitung von Interimstrainer Christian Pander ungeschlagen. Die Ulmer gingen schon nach zehn Minuten durch Telalovic in Führung und waren in der Folge lange die bessere Mannschaft. Nach der Pause kämpften sich die Münsteraner aber zurück. Eine überragende Einzelaktion des eingewechselten Bouchama (54.) brachte den Ausgleich. Durch das dritte Saisontor von Kyerewaa (75.) gingen die Preußen dann sogar in Führung, doch die Spatzen gaben nicht auf und erzielten in Person von Röser (85.) den späten Ausgleich, der letztendlich auch verdient war. Da Braunschweig gegen Nürnberg zur Pause bereits 0:4 zurücklag und am Ende 1:4 verlor, hätte Münster den einen Punkt eigentlich gar nicht mehr gebraucht, um den 15. Tabellenplatz zu verteidigen und damit den Klassenerhalt perfekt zu machen.
Abpfiff!
Das Spiel ist beendet! Ulm und Münster trennen sich mit einem 2:2.

Gelbe Karte für Dennis Dressel (SSV Ulm 1846 Fussball)
Dressel sieht die sechste Gelbe Karte dieses Spiels, die erste auf Seiten der Ulmer.

Drei Minuten Nachspielzeit
In wenigen Momenten endet diese Partie.
Preußen Münster wechselt: Simon Scherder kommt für Rico Preißinger

SSV Ulm 1846 Fussball wechselt: Johannes Reichert kommt für Thomas Geyer
Kapitän Johannes Reichert darf noch ein paar Minuten mitspielen, Geyer weicht dafür.

2:2 Lucas Röser (SSV Ulm 1846 Fussball)
Die Ulmer kommen zurück! Wieder ist es ein sehenswerter Treffer. Von der rechten Seite kommt der Ball flach in die Mitte, wo Röser zur Stelle ist. Der Stürmer dreht sich mit dem Ball noch einmal um die eigene Achse und schiebt das Spielgerät dann überlegt ins Tor. Ulm zeigt eine starke Moral.


SSV Ulm 1846 Fussball wechselt: Lennart Stoll kommt für Romario Rösch
Lennart Stoll bekommt ebenfalls noch ein paar Spielminuten.

SSV Ulm 1846 Fussball wechselt: Andreas Ludwig kommt für Max Brandt
Auch Ulm nimmt noch einmal zwei Wechsel vor. Der beim Gegentor unglücklich agierende Brandt geht runter und wird durch Andreas Ludwig ersetzt.

Preußen Münster wechselt: Malik Batmaz kommt für Marc Lorenz
Auch Marc Lorenz verlässt den Platz, Malik Batmaz kommt zu seinem zwölften Saisoneinsatz.

Preußen Münster wechselt: Dominik Schad kommt für Daniel Kankam Kyerewaa
Wenig später ist Schluss für den potenziellen Siegtorschützen. Dominik Schad kommt neu ins Spiel.

1:2 Daniel Kankam Kyerewaa (Preußen Münster)
Münster dreht das Spiel! Ein Fehler der Ulmer bringt Münster in Front. Max Brandt will als letzter Mann einen eigentlich ungefährlichen langen Ball der Preußen erlaufen, doch er ist unaufmerksam. Kyerewaa schaltet schnell, geht dazwischen und drängt Brandt im Zweikampf ab. Er zieht in den Strafraum, wo ihn Brand und Strompf mit vereinten Kräften stellen wollen. Kyerewaa bleibt aber gelassen, tanzt die beiden aus und schiebt den Ball an Ortag vorbei ins Tor.


Gelbe Karte für Luca Bazzoli (Preußen Münster)
Bazzoli sieht die Gelbe Karte.

Gelbe Karte für Jorrit Hendrix (Preußen Münster)
Unnötiges Foul von Hendrix. Der Ball ist schon weg, aber der Niederländer geht nahe der Seitenauslinie trotzdem hart und unfair gegen Romario Rösch in den Zweikampf.

Spiel plätschert vor sich hin
Die Münsteraner sind im zweiten Durchgang etwas besser im Spiel. Beide Mannschaften zeigen hier aber gerade nicht den absoluten Drang, auf das Siegtor zu gehen.
Donaustadion ausverkauft
Eine schöne Statistik am Rande: Trotz des bereits im Vorfeld feststehenden Abstiegs sind heute 14.500 Zuschauer ins Donaustadion gekommen, um die Ulmer bei ihrem vorerst letzten Zweitligaspiel zu unterstützen.
Gelbe Karte für Daniel Kankam Kyerewaa (Preußen Münster)
Kyerewaa steigt gegen Strompf zu hart ein und wird verwarnt.

SSV Ulm 1846 Fussball wechselt: Lucas Röser kommt für Felix Higl
Auch im Sturm gibt es einen positionsgetreuen Wechsel: Lucas Röser ersetzt Higl.

SSV Ulm 1846 Fussball wechselt: Oliver Batista Meier kommt für Maurice Krattenmacher
Doppelwechsel nun bei Ulm: Krattenmacher hat Feierabend, Oliver Batista Meier nimmt seinen Platz im offensiven Mittelfeld ein.

Münster schlägt zurück
Abgezeichnet hatte sich dieser Ausgleichstreffer nicht unbedingt. In den Minuten vor dem Tor setzte sich Münster aber etwas mehr in der Hälfte der Spatzen fest. Damit sollte der Klassenerhalt nun endgültig gesichert sein.
1:1 Yassine Bouchama (Preußen Münster)
Das ist der Ausgleich! Eine wunderschöne Einzelaktion vom eingewechselten Bouchama! Der Mittelfeldmann startet auf dem linken Flügel und düpiert mit einem Übersteiger den Ulmer Allgeier. Daraufhin zieht er mit dem Ball nach innen in den Strafraum und schlenzt die Kugel mit dem rechten Fuß aufs lange Eck. Ortag ist im Tor chancenlos.


Münster ohne Druck
Die Preußen werden wohl spätestens in der Kabine über den Spielstand aus Braunschweig informiert worden sein. Zumindest macht es in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff nicht den Eindruck, als ob Münster mit aller Kraft auf den Ausgleich drängen würde.
Wieder Telalovic
Ein Querschläger der Münsteraner wird zur Vorlage für den Ulmer Top-Torjäger. Diesmal ist er aber nicht ganz so genau wie beim 1:0 und setzt den Ball knapp links neben das Tor.
Die zweite Halbzeit ist angepfiffen
Weiter geht's! Ulm hat Anstoß.

Preußen Münster wechselt: Yassine Bouchama kommt für Niko Koulis
Auch Niko Koulis bleibt in der Kabine, Yassine Bouchama ersetzt ihn.

Preußen Münster wechselt: Mikkel Kirkeskov kommt für Florian Pick
Münster nimmt zur Pause gleich zwei Wechsel vor. Mikkel Kirkeskov kommt für Pick in die Partie.

Münster liegt zurück, steht aber unmittelbar vor der Rettung
Zur Pause liegt Preußen Münster verdient zurück. Nach einer guten Gelegenheit in der ersten Spielminute durch Kyerewaa kam von den Adlern nicht mehr allzu viel. Die Ulmer übernahmen die Spielkontrolle und gingen mit dem ersten Torschuss in Führung, Torschütze war einmal mehr Knipser Telalovic (10.). Gegen Ende von Durchgang eins hatte Strompf sogar die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen (37.). Folgen hat die unterdurchschnittliche Leistung der Münsteraner aber nicht. Braunschweig liegt gegen Nürnberg zur Pause mit 0:4 zurück und wird Münster aller Voraussicht nach nicht mehr abfangen können. Dass die vor Anpfiff nur einen Punkt vor Münster liegenden Fürther derweil gegen den HSV 1:0 führen, spielt im Abstiegskampf keine Rolle mehr.
Es geht in die Pause
Abpfiff! Alt bittet zum Pausentee. Nach 45 Minuten führt Ulm gegen Münster mit 1:0.

Drei Minuten extra
Schiedsrichter Alt lässt 180 Sekunden nachspielen.
Ein Lebenszeichen
Nun melden sich die Adler also doch noch in dieser Partie an. Nach der guten Chance in der ersten Minute kam ansonsten bisher wenig.
Fast der Ausgleich
Sebastian Mrowca setzt mit einem schönen Steilpass Etienne Amenyido in Szene. Der in dieser Saison noch torlose Angreifer zieht an und schließt mit dem rechten Fuß ab. Das Leder landet aber knapp links neben dem Kasten der Ulmer.
Gelbe Karte für Charalambos Makridis (Preußen Münster)
Die nächste Verwarnung für Münster: Makridis sieht den gelben Karton.

Gefährlicher Freistoß
Krattenmacher bringt vom rechten Strafraumrand eine Freistoßflanke ins Zentrum. Philipp Strompf setzt sich in der Mitte durch und setzt den Ball mit dem Kopf denkbar knapp am linken Torpfosten vorbei.
Die Entscheidung im Abstiegskampf?
Das Ergebnis der Preußen hier in Ulm scheint immer weniger Relevanz zu haben. Braunschweig liegt gegen Nürnberg mittlerweile mit 0:3 zurück. Sie bräuchten nun drei Tore, um Münster noch vom direkten Nichtabstiegsplatz zu verdrängen.
Nächste Torannäherung der Ulmer
Bastian Allgeier flankt den Ball von der rechten Seite in den Strafraum. Telalovic erwischt die Hereingabe mit dem Kopf aber nicht sauber, sodass die Kugel weit links am Tor vorbeigeht.
Viel Stückwerk
Trotz der Schützenhilfe von Nürnberg wirkt Münster auf dem Platz nicht gerade beruhigt. Wenige Pässe finden den Mitspieler, die Ballbesitzquote liegt bei unter 40 Prozent.
Münster atmet auf
Eine Nachricht von den anderen Plätzen dürfte den Münsteranern aber etwas mehr Ruhe geben: Braunschweig liegt gegen Nürnberg nun 0:2 zurück. Solange die Braunschweiger selbst keine Punkte holen, wäre Münster ohnehin gerettet.
Befreit aufspielende Spatzen
Man merkt den Ulmern an, dass der Druck weg ist. Sie spielen mutig nach vorne und sind auch nach dem Führungstreffer die bessere Mannschaft. Münster wirkt hingegen etwas verkrampft. Sie spielen längst nicht so befreit auf wie zuletzt.
Ulm macht weiter Druck
Maurice Krattenmacher treibt den Ball durchs Mittelfeld und zieht in den Strafraum. Die Bayern-Leihgabe will zu Telalovic durchstecken, doch sein Pass ist zu ungenau. Da wäre der direkte Abschluss wohl die bessere Option gewesen.
Münster geschockt, aber Nürnberg leistet Schützenhilfe
Die Adler haben Glück, dass auch Eintracht Braunschweig nun mit 0:1 gegen Nürnberg zurückliegt. Dadurch wären sie auch im Falle einer Niederlage nach wie vor 15.
1:0 Semir Telalovic (SSV Ulm 1846 Fussball)
Der Schock für Münster! Mit dem ersten Torschuss kommt Ulm zur Führung. Ein abgefälschter Passversuch landet im Strafraum bei Felix Higl, der Übersicht beweist und Semir Telalovic findet. Der Ulmer Torjäger überlegt nicht lange und zirkelt den Ball aus halblinker Position flach ins lange Eck. Schon das zwölfte Saisontor für Telalovic.


Ulm nun im Spiel
Nach der anfänglichen Drangphase der Münsteraner haben nun die Ulmer etwas mehr Ballbesitz. Viel Zug zum Tor ist aber noch nicht zu erkennen.
Gelbe Karte für Niko Koulis (Preußen Münster)
Niko Koulis unterbindet eine gute Kontermöglichkeit der Ulmer mit einem taktischen Foul und sieht früh Gelb.

Erste Chance nach nicht einmal 60 Sekunden
Die Preußen übernehmen sofort das Kommando und erspielen sich schnell die erste Torchance. Daniel Kyerewaa zieht mit dem linken Fuß am Fünfmeterraum ab, doch Ortag reagiert glänzend und wehrt zur Ecke ab. Den nachfolgenden Eckball von der linken Seite faustet der Ulmer Schlussmann aus der Gefahrenzone.
Los geht's!
Schiedsrichter Alt gibt das Spiel frei, Münster stößt an.

So startet Münster
1 Schenk - 10 Mrowca, 32 Bazzoli, 24 Koulis - 7 Kyerewaa, 20 Hendrix, 21 Preißinger, 14 Makridis - 13 Pick, 30 Amenyido, 18 Lorenz.
Die Anfangsformation bei Ulms Zweitliga-Abschied
39 Ortag - 7 Allgeier, 32 Strompf, 6 Geyer - 43 Rösch, 23 Brandt, 14 Dressel, 11 Chessa - 30 Krattenmacher - 29 Telalovic, 33 Higl.
Vorsicht vor Hendrix
Ein Spieler, der sinnbildlich für den Aufschwung der Münsteraner in den vergangenen beiden Wochen steht, ist Jorrit Hendrix. Der defensive Mittelfeldspieler, der einst schon für die PSV Eindhoven in der Champions League spielte, traf gegen Magdeburg und Berlin zuletzt insgesamt dreimal. Auch heute könnte der Niederländer wieder ein wichtiger Faktor werden.
Ein Blick auf das Personal
Bei Ulm gibt es im Vergleich zur Niederlage in Hamburg insgesamt drei Umstellungen. Torwart Niclas Thiede, Abwehrspieler Tom Gaal sowie Mittelfeldmann Aaron Keller rotieren raus und gehören nicht dem Spieltagskader an. In die Startelf rücken dafür Christian Ortag, Thomas Geyer und Dennis Chessa. Münster-Trainer Pander nimmt indes im Vergleich zum 2:0-Sieg gegen Berlin gezwungenermaßen eine Veränderung vor. Für den verletzt ausfallenden Joshua Mees spielt Florian Pick.
Ulm nach Abstieg 'enttäuscht und leer'
Spatzen-Trainer Robert Lechleiter beschrieb unter der Woche das Innenleben seiner Mannschaft angesichts des seit der Niederlage in Hamburg feststehenden Abstiegs recht offenherzig: 'Natürlich enttäuscht und leer die ersten Tage, vor allem wenn man noch einmal auf das Spiel zurückschaut. […] Wir haben jetzt zwei Trainingseinheiten absolviert, da kommt das Lächeln auf dem Platz dann trotzdem auch wieder zurück, das muss auch so sein. Wir werden die Mannschaft nochmal heiß machen für Sonntag, aber natürlich ist die Enttäuschung noch da, das ist klar.' Persönlich kann sich Lechleiter vielleicht mit der Gewissheit trösten, dass der Verein seinen Vertrag gerade bis 2027 verlängert hat und er damit in der kommenden Spielzeit die Mission Wiederaufstieg angehen kann.
Pander sieht positive Entwicklung
Ganz überraschend kam der Aufschwung für den gebürtigen Münsteraner nicht. 'Die guten Trainingseinheiten haben sich in den Spielergebnissen widergespiegelt. Wir wollten die letzten drei Spiele im Saisonendspurt gewinnen und aktuell sind wir auf einem guten Weg', so Pander im Vorfeld. Der ehemalige deutsche Nationalspieler erwartet gegen den designierten Absteiger zum Saisonabschluss dennoch keinen Selbstläufer: 'Die Ulmer wollen ihr letztes Heimspiel gewinnen. Wir erwarten eine Mannschaft, die noch einmal alles auf den Platz bringen will.'
Münster geht mit viel Schwung ins Endspiel
Nach dem 31. Spieltag waren die Preußen noch in akuter Gefahr und standen sogar auf einem direkten Abstiegsplatz. Die folgende Entlassung von Aufstiegstrainer Sascha Hildmann war umstritten, entfaltete aber ohne Frage die erhoffte Wirkung. Unter Interimstrainer Christian Pander gewann Münster sowohl gegen den Aufstiegskandidaten 1. FC Magdeburg (5:0) als auch gegen Hertha BSC (2:0). Mit Pander auf der Trainerbank haben die Adler bisher also weder einen Punktverlust noch ein Gegentor hinnehmen müssen.
Münster kämpft um den Klassenerhalt, Ulm um die Ehre
Seit vergangenen Samstagabend steht es fest: Die Ulmer Spatzen müssen in Folge der deutlichen 1:6-Niederlage gegen den Hamburger SV nach nur einem Jahr Zweitklassigkeit den Weg zurück in Liga drei antreten. Preußen Münster hingegen hat den direkten Klassenerhalt noch in der eigenen Hand. Ein Sieg im heutigen Spiel würde dem Tabellen-15. in jedem Fall reichen. Auch mit einem Unentschieden könnten die Münsteraner über dem Strich bleiben, wenn entweder Eintracht Braunschweig im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg ebenfalls nicht über ein Remis hinauskommt oder Greuther Fürth zu Hause gegen den HSV verliert. Im Falle einer Niederlage müssten die Preußen darauf hoffen, dass Nürnberg Braunschweig schlägt.
Guten Tag aus Ulm
Herzlich willkommen aus dem Donaustadion zum 34. und letzten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga. Der bereits abgestiegene SSV Ulm trifft zum Saisonabschluss heute Nachmittag auf Preußen Münster. Schiedsrichter Patrick Alt aus Illingen wird die Partie leiten, ab 15.30 Uhr rollt hier der Ball.