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Das war es aus Darmstadt
Wir verabschieden uns aus dem Stadion am Böllenfalltor und wünschen noch ein schönes Wochenende. Bis zum nächsten Mal!
So geht es weiter
Kommendes Wochenende geht es für Darmstadt nach Kaiserslautern (Sonntag, 13:30 Uhr). Hamburg empfängt den den SSV Ulm (Samstag, 20:30 Uhr).
Die Tabelle
Hamburg steht auf der Poleposition. Die Gäste rücken mit jetzt 56 Punkten auf den ersten Tabellenplatz vor - zumindest bis heute Abend. Darmstadt steht mit 39 Punkten auf dem zwölften Platz.
HSV siegt souverän und wahrt die Aufstiegschance
Der Hamburger SV hat sich im Aufstiegsrennen eindrucksvoll zurückgemeldet und beim SV Darmstadt 98 einen klaren 4:0-Auswärtssieg gefeiert. Die Hamburger präsentierten sich defensiv stabil, offensiv effizient - und setzten ein echtes Ausrufezeichen im Kampf um den Bundesliga-Aufstieg. In einer insgesamt chancenarmen ersten Hälfte nutzte der HSV die erste Standardsituation konsequent aus: Nach einer Ecke von Muheim köpfte Ludovit Reis (23.) unbedrängt zur Führung ein. Darmstadt hatte mehr Ballbesitz und Kontrolle, konnte daraus aber kaum gefährliche Aktionen entwickeln. Im zweiten Durchgang trat der HSV offensiv zielstrebiger auf. Ransford-Yeboah Königsdörffer (58.) erhöhte mit einem spektakulären Treffer artistisch auf 2:0. Ein vermeintlicher dritter Treffer durch Jean-Luc Dompé (76.) wurde zwar wegen Abseits zurückgenommen, doch die Entscheidung fiel kurz darauf: Davie Selke (80.) traf zum 3:0, nachdem die Darmstädter Defensive nicht energisch genug klären konnte. In der Nachspielzeit setzte dann auch Robert Glatzel (90.+4) noch ein Zeichen - sein Tor zum 4:0-Endstand rundete die starke Vorstellung der Gäste ab. Mit diesem überzeugenden Auswärtssieg wahrt der HSV seine Aufstiegschance und kann in der kommenden Woche unter Umständen bereits den Sprung zurück in die Bundesliga perfekt machen.
Das Spiel ist aus
Darmstadt unterliegt dem HSV mit 0:4.

Lidberg über das Tor
Nächster Versuch, wieder zu kläglich. Lidberg ballert das Leder aus 18 Metern weit über das Tor.
Darmstadt gibt sich nicht auf
Die Lilien versuchen es nochmal. Immer wieder kommt es zu halbgefährlichen Abschlüssen. Jetzt blockt Schonlau einen Schuss von Klefisch zu Ecke.
Schlussphase läuft
Hefti probiert es nochmal aus der zweiten Reihe. Schuhen sieht den Ball spät, taucht dann aber im richtigen Moment ab und hält.
Was eine Aktion
Der HSV spielt einen Konter optimal aus und es kommt wieder zu einer scharfen Hereingabe von der rechten Seite. Wieder ist es Königsdörffer, der in der Mitte zum Abschluss kommt. Ein Darmstädter klärt auf der Linie.
Lilien machen nochmal Druck
Darmstadt ist nicht zwingend genug in der Offensive.
Beinahe die Entscheidung
Königsdörffer lässt im Mittelfeld zwei Gegenspieler stehen und spielt rechts raus auf Sahiti. Der frische Mann flankt an den Fünfer wo Selke unverhofft auf Dompé verlängert. Der Linksaußen bleibt eiskalt und schiebt unten rechts ein. Sahiti stand allerdings im Abseits, deswegen zählt der Treffer nach Überprüfung nicht.
Keine echte Gefahr
Darmstadt läuft an, aber ohne echte Durchschlagskraft - viel Ballbesitz, wenig Präzision. Der HSV verteidigt kompakt, die Lilien beißen sich am letzten Drittel fest. Noch fehlt der zündende Moment.
XXL-Chance der Gäste
Mikelbrencis setzt sich überragend auf dem rechten Flügel durch. Er flankt scharf und Königsdörffer kommt am Fünfer zum Abschluss. Schuhen hält klasse.
Gleiches Spiel wie in Halbzeit eins
Die Lilien bleiben am Drücker, suchen geduldig den Weg nach vorne - doch im letzten Drittel fehlt weiterhin die Durchschlagskraft. Der HSV steht tief und lauert auf Konter, Darmstadt fehlen die Ideen, um echte Gefahr auszustrahlen.
Darmstadt bleibt unglücklich
Die Lilien erarbeiten sich viel Raum im letzten Drittel. Es fehlt nach wie vor der Abschluss. Der HSV lässt keine klare Torgefahr zu.
Pfosten rettet
Der HSV fährt mal einen guten Konter. Selke gewinnt zwei Pressbälle im Mittelfeld und dann geht es schnell: Er spielt rechts raus auf Königsdörffer, doch der trifft aus gutem Winkel nur den Pfosten. Es war ohnehin die Fahne oben.
Erster Abschluss in Durchgang zwei
Corredor legt am Sechzehner ab auf Müller. Dessen Volley geht knapp am Tor vorbei.
Effektiver HSV nutzt die Standardschwäche der Lilien
Ein insgesamt ereignisloser erster Durchgang endet mit einer knappen Pausenführung für den Hamburger SV. In einer Partie mit wenig Tempo und noch weniger Strafraumszenen nutzten die Gäste eine ihrer wenigen Möglichkeiten: Nach einer Ecke von Muheim steigt Reis in der 23. Minute am höchsten und nickt zum 0:1 ein. Darmstadt war spielerisch über weite Strecken sogar das aktivere Team, ließ den Ball gut laufen - gefährlich wurde es aber kaum. Auch der HSV beschränkte sich nach der Führung größtenteils auf Kontrolle. Beide Mannschaften müssen im zweiten Durchgang deutlich zulegen, wenn hier noch mehr als das Minimalergebnis passieren soll.
Ende der ersten Halbzeit
Es geht mit 0:1 in die Pause.

Hamburg verteidigt kompakt
Gegen den Ball steht der HSV sehr aufmerksam. Nach vorne geht bis hier hin zu wenig.
Nachspielzeit
Sechs Minuten sind angezeigt.
Gleich ist Pause
Es gibt die nächste Unterbrechung. Hadzikadunic ist umgeknickt und muss ebenfalls behandelt werden.
Ladehemmung auf beiden Seiten
Viel Leerlauf aktuell in Darmstadt. Beide Teams mit vielen Ungenauigkeiten im Aufbau, der Ball wandert oft quer, aber selten gefährlich nach vorne. Der HSV sucht nach Kontrolle, die Lilien lauern - aber insgesamt fehlt auf beiden Seiten noch der echte Zug zum Tor. Die Partie plätschert gerade eher vor sich hin.
Nächster Versuch
Corredor versucht es erneut aus dem Halbfeld. Sein Schuss ist allerdings ungefährlich. Heuer Fernandes bleibt unbeeindruckt.
Spiel unterbrochen
Bueno versucht den Ball mit einem Ausfallschritt vor dem Aus zu retten. Er bleibt hängen und muss behandelt werden.
Darmstadt macht weiterhin das Spiel
Die Hamburger lassen sich etwas hinten hinein drängen. Es fehlt an Durchschlagskraft.
Darmstadt klärt in höchster Not
Es gibt Ecke für den HSV von links. Nach Kopfballverlängerung gibt es Slapstick im Fünfmeterraum und Vukotic klärt artistisch vor der Linie.
Riesenchance zur Führung
Nürnberger verarbeitet den Ball zentral vor dem Strafraum gut und zieht per Volley ab. Heuer Fernandes taucht ab und hält klasse. Beim Abpraller schaltet Lidberg am schnellsten und kommt auch zum Schuss - spielt den Ball allerdings am Tor vorbei.
Nächste Gelegenheit
Wieder ist es Corredor: Lopez flankt von der Grundlinie über die Hamburger Köpfe hinweg auf den zweiten Pfosten. Der Franzose kriegt die Kugel nicht gedrückt und köpft über das Tor.
Schubser an der Grenze
Förster wird von Lidberg tief an die Grundlinie geschickt. Im Zweikampf schubst Reis den Darmstädter Flügel im Strafraum um. Für einen Strafstoß reicht das nicht.
Keiner geht ins Risiko
Situativ gehen die Lilien mal ins Angriffspressing. Noch ohne Erfolg.
Corredor mit dem Abschluss
Es gibt den ersten richtigen Versuch aufs Tor des Spiels. Corredor wird scharf vor dem Strafraum angespielt und versucht es direkt. Er schlenzt den Ball ein gutes Stück am Pfosten vorbei.
HSV beginnt zaghaft
Die Rothosen spielen relativ zurückhaltend in dieser Anfangsphase. Darmstadt gibt den Ton an.
Erste Flanke segelt hinein
Lopez sucht von der rechten Seite Hornby, doch seine Hereingabe ist zu hoch angesetzt.
Die taktische Ausrichtung der Gäste
1 Heuer Fernandes - 2 Mikelbrencis, 5 Hadzikadunic, 8 Elfadli, 28 Muheim - 23 Meffert, 11 Königsdörffer, 14 Reis - 45 Baldé, 27 Selke, 7 Dompé.
Darmstadt startet im 4-4-2
1 Schuhen - 2 Lopez, 38 Riedel, 20 Vukotic, 3 Guille Bueno - 16 Müller, 15 Nürnberger, 18 Förster, 34 Corredor - 7 Lidberg, 9 Hornby.
Veränderungen zum letzten Pflichtspiel
Im Vergleich zum letzten Pflichtspiel ändern beide Trainer die Startelf. Nach dem Remis in Münster kommt bei den Lilien Förster für Marseiler von Beginn an auf das Feld. Polzin tauscht dreimal: Muheim, Königsdörffer und Baldé ersetzen Hefti, Karabec und Sahiti.
Merlin Polzin zur Stimmung in der Mannschaft
'Wir haben in dieser Woche sehr konzentriert gearbeitet. Die Jungs wissen, worum es geht. Es gibt keinen Grund, an uns zu zweifeln.'
Kohfeld zur Spannung trotz gesichertem Klassenerhalt
'Wir haben jetzt mit dem HSV-Spiel, dem Auswärtsspiel in Lautern und dann mit dem letzten Heimspiel von Tobi (Kempe) gegen Jahn Regensburg drei Spiele, die so eine coole Motivationslage haben, dass ich null Gefahr sehe eines Spannungsabfalls.'
HSV will beim SV Darmstadt den Bock umstoßen
Der Hamburger SV steht vor einem Schicksalsspiel im Kampf um den direkten Aufstieg. Nach zuletzt nur einem Sieg aus fünf Spielen spitzt sich die Lage für das Team von Trainer Merlin Polzin zu. In Darmstadt soll die Wende gelingen - in einem Stadion, in dem die Hamburger historisch noch nie verloren haben. Sechs Siege und vier Unentschieden stehen aus HSV-Sicht zu Buche - eine Serie, die fortgesetzt werden muss, wenn der Aufstiegstraum nicht zu platzen droht. Besonders offensiv bleibt der HSV das Maß der Dinge: 66 Tore - zweitbester Wert der Liga - sprechen eine klare Sprache. Im Fokus: Torjäger Robert Glatzel, der auch gegen die Lilien wieder den Unterschied machen soll. Auf der linken Seite wird Jean-Luc Dompé zur Schlüsselfigur - sein Tempo und seine Kreativität könnten zum Faktor gegen den defensiv anfälligen Darmstädter Rechtsverteidiger Lopez werden. Erfreulich aus HSV-Sicht: Linksverteidiger Miro Muheim kehrt nach Verletzung zurück und bringt wichtige Stabilität. Verzichten muss Polzin allerdings weiter auf Bakery Jatta und Noah Katterbach, beide fallen verletzungsbedingt aus. Die Marschroute ist klar: Alles reinwerfen, um mit einem Auswärtssieg die Relegation zumindest zu vermeiden - denn viel Spielraum bleibt dem HSV im engen Aufstiegsrennen nicht mehr.
Lilien im Heimrausch
Der SV Darmstadt 98 geht mit Rückenwind ins Saisonfinale. Mit vier Heimsiegen in Serie im Rücken empfangen die Lilien den Hamburger SV - und haben trotz gesichertem Klassenerhalt keine Lust auf einen Spannungsabfall. Trainer Florian Kohfeldt sieht für sein Team 'null Gefahr' für einen Leistungsabfall und verweist auf die emotionale Kraft der verbleibenden Aufgaben. Denn auch ohne tabellarischen Druck geht es für die Hessen um etwas: Um Serie, Stolz - und bald auch um das Abschiedsspiel für Vereinslegende Tobias Kempe. Die Form spricht klar für die Darmstädter: Zuletzt zeigten sie sich vor allem am Böllenfalltor stabil und angriffslustig - 52 Saisontore unterstreichen die neu entdeckte Offensivfreude. Doch ein Makel bleibt: In zehn Heimspielen gegen den HSV gelang den Lilien bislang kein einziger Sieg. Sechs Mal siegte der HSV, vier Mal endete die Partie remis - das soll sich am Samstag endlich ändern. Personell muss Kohfeldt auf wichtige Akteure verzichten, darunter Stammspieler wie Oscar Vilhelmsson, Matthias Bader und Kapitän Fabian Holland. Immerhin kehrt Merveille Papela nach abgesessener Gelbsperre zurück und dürfte im Mittelfeld für Stabilität sorgen. Eine besondere Rolle dürfte Rechtsverteidiger Sergio Lopez zukommen - defensiv gefordert gegen Dompé, offensiv als Schlüsselfigur im Aufbau.
Guten Tag aus Darmstadt
Herzlich willkommen aus dem Stadion am Böllenfalltor zum 32. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga. Der SV Darmstadt trifft heute auf den Hamburger SV. Schiedsrichter ist Patrick Alt aus Illingen. Um 13:00 Uhr rollt der Ball.