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Tschüss aus Karlsruhe
Das war es von uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.
Werfen wir einen Blick auf den 24. Spieltag
Karlsruhe ist kommenden Samstag im Topspiel um 20.30 Uhr gegen den 1. FC Köln gefordert. Tags darauf empfangen die Magdeburger um 13.30 Uhr den SV Darmstadt 98.
So sieht die Tabelle aus
Die Magdeburger verpassen nicht nur den Sprung auf Platz zwei, sondern können heute Abend und morgen auch noch von Paderborn und Düsseldorf überholt werden, je nachdem, wie die ihre Spiele gegen Hannover und Köln gestalten. Karlsruhe bleibt derweil auf Platz zehn. Allerdings sind die Badener auf einen Punkt an Platz neun (Hannover) herangerückt.
KSC mit einem großen Schritt in die richtige Richtung
Die Frage zu Beginn mit Ja zu beantworten, wäre vermutlich noch zu früh. Durch den Sieg haben die Badener aber definitiv einen großen Schritt gemacht, um wieder in Form zu kommen. Und dabei ging das Spiel eigentlich richtig gut los für die ausswärtsstarken Magdeburger. Atik brachte den FCM verdient mit 1:0 in Front (30.). Vom KSC kam in Sachen Offensivspiel nichts in den ersten 45 Minuten. Den Hausherren reichte aber eben ein Eckball in der Nachspielzeit, um den Spielstand auszugleichen (Rapp, 45+3.). Nach der Pause kamen die Hausherren dann grundverändert aus der Kabine. Das Anlaufen, das Passspiel und vor allem die Offensivaktionen hatten einfach Hand und Fuß. Das wurde gleichmal mit dem 2:1 durch Kobald belohnt (48.). Auch danach war der KSC die gefährlichere Mannschaft, erzwang immer wieder hohe Ballgewinne, wovon einer dann zum entscheidenden 3:1 für die Hausherren führte (69.). Magdeburg hatte in den zweiten 45 Minuten einfach nicht mehr viel entgegenzusetzen, ließ die Offensivfreude der letzten Wochen vermissen und schwächte sich dann durch die Gelb-Rote Karte von Atik in den Schlussminuten selber (90+5.). Alles in allem, ein gebrauchter Nachmittag für die Sachsen-Anhaltiner, die erst ihre zweite Auswärtspleite in dieser Saison kassierten.
Gelbe Karte für Markus Miller (Karlsruher SC)
Feierabend in Karlsruhe
Der KSC setzt sich mit 3:1 gegen den 1. FC Magdeburg durch und fährt die ersten drei Punkte im Jahr 2025 ein.

Gelb-Rote Karte für Barış Atik (1. FC Magdeburg)
Das ist die Pointe eines bitteren Magdeburger Nachmittags. Atik wird von Jung bearbeitet, stößt dann mit seinem Körper nach hinten aus, um sich den Karlsruher vom Leib zu halten und sieht auch dafür Gelb. In Addition macht das Gelb-Rot, unnötig vom Magdeburger, doch großen Einfluss hat das jetzt auch nicht mehr.

Gelbe Karte für Bryan Silva Teixeira (1. FC Magdeburg)
Teixeira lässt sich von Pedroa einfach auswackeln, stellt dem Karlsruher dann ein Bein und sieht Gelb.

Die Nachspielzeit läuft bereits
Vier Minuten werden hier nur nachgespielt, zwei davon sind bereits rum. Die zweite Auswärtsniederlage der Magdeburger nimmt also mehr und mehr Form an.
Eichner wechselt gleich doppelt
Der KSC-Coach bringt Robin Bormuth für Christoph Kobald ins Spiel.

Günther geht vom Feld
Rafael Pinto Pedrosa ersetzt ihn in den verbleibenden paar Minuten.

Gelbe Karte für Marcus Mathisen (1. FC Magdeburg)
Mathisen kommt zu spät und holt sich Gelb ab.

Burcu hat Feierabend
Bryan Silva Teixeira kommt rein und soll helfen, hier irgendwie noch die Wende einzuleiten.

Bei Kaufmann ist der Tank leer
Der Angreifer hat alles auf dem Rasen gelassen und verabschiedet sich jetzt unter Applaus des Publikums vom Feld. Louey Ben Farhat ersetzt den Angreifer in der verbleibenden zehn Minuten.

Aussichtsreiche Freistoßposition für die Gäste
Mathisen nimmt sich den ruhenden Ball aus knapp 18 Metern Torentfernung. Der Verteidiger zieht die Kugel gut über die postierte Mauer, doch der Ball senkt sich ein Ticken zu spät und landet auf dem Tordach.
Gelbe Karte für Barış Atik (1. FC Magdeburg)
Es wird hitziger. Atik und Kobald geraten im Zuge eines Zweikampfs aneinander. Beide ziehen, beide schieben und beide gehen einander auch an, nachdem der Ball bereits im Aus ist. Sven Jablonski sieht aber nur die Aktion des Magdeburgers und so wird auch nur Atik mit der Gelben Karte abgemahnt. Es ist seine fünfte Karte in der laufenden Saison und damit fehlt er kommende Woche gegen Darmstadt.

3:1 Marvin Wanitzek (Karlsruher SC)
Und genau das, was wir gerade angesprochen haben, führt zum 3:1 für den KSC. Magdeburg schenkt die Kugel in der eigenen Hälfte nach Einwurf einfach her. Wanitzek wird im Anschluss nicht angegriffen, spielt einen Doppelpass mit Kaufmann und jagt den Ball dann ansatzlos flach unten links ins Eck.


Magdeburg mit der ersten längeren Ballbesitzphase in Durchgang zwei
Karlsruhe lässt sich in dieser Phase des Spiels mal wieder etwas tiefer fallen, lauert aber immer auf den einen ungenauen Pass, die ungenaue Annahme, um dann den Konter zu starten.
Die Hausherren gehen jetzt auch zum ersten Mal zur Bank
Leon Jensen kommt für Robin Heußer in die Partie.

Klasse Lauf von Musonda
Der eingewechselte Flügelspieler legt den Ball kunstvoll über Heußer, schickkt dann Rapp mit einer Schussfinte auf den Boden und hat dann noch das Auge für El Hankouri. Dessen Schuss wird aber noch von Franke geblockt und letztendlich auch entschärft.
Zweiter Wechsel beim FCM
Falko Michel ersetzt Silas Gnaka.

Karlsruhe legt eine andere Körpersprache an den Tag
Vor allem in der Offensive hat das jetzt mehr und mehr Hand und Fuß bei den Badenern. Da muss Magdeburg aufpassen, darf den Ball nicht mehr so leichtfertig hergeben.
Wie reagiert Magdeburg jetzt?
Die Antwort: beinahe mit dem Ausgleich. Atik mit einer super Hereingabe auf den zweiten Pfosten. Dort steht Burcu mutterseelenallein, bringt den Ball aber nicht an Weiß vorbei, weil der mit einem überragenden Reflex noch die Hand an den Ball bekommt. Auch im zweiten Anlauf ist der Keeper unüberwindbar, wirft seinen Körper rein und blockt auch den Nachsendeantrag des Magdeburgers.
2:1 Christoph Kobald (Karlsruher SC)
Wie kommen die denn aus der Kabine? Der KSC dreht das Spiel, weil Magdeburg hinten noch am schlafen ist. Eigentlich ist der Ball schon geklärt, doch Jung fängt den Befreiungsschlag der Gäste ab und spielt sofort zu Kobald. Der schickt Kaufmann die Linie runter und dessen Heber landet am zweiten Pfosten bei Wanitzek. Der Karlsruher Kapitän köpft die Murmel zentral aufs Tor, sodass Reimann das Leder mit den Fingerspitzen noch an die Latte gelenkt bekommt. Anschließend fällt der Ball dann aber Kobald vor den Kopf, der das Leder aus zwei Metern im Tor unterbringt.


Rein geht's in Durchgang zwei
Karlsruhe kommt unverändert aus der Kabine, während die Gäste einmal wechseln.

Es gibt einen Wechsel bei den Gästen zu vermelden
Lubambo Musonda meldet sich nach monatiger Verletzungspause zurück und kommt für Abu-Bekir Ömer El-Zein ins Spiel.

Karlsruhe sticht im letzten Augenblick zu
So geht es hier also mit dem 1:1 in die Pause. Danach sah es lange Zeit nicht aus, weil Magdeburg die Partie hier über weite Strecken im Griff hatte. Atik brachte den ersten Torschuss der Gäste direkt im Tor unter (30.) und legte danach noch beinahe für Kaars zum 2:0 auf, doch der Stürmer ließ sich die Chance entgehen (42.). Karlsruhe war zwar defensiv über weite Strecken ebenbürtig, hatte dafür aber in der Offensive nicht viel anzubieten. Das galt jedoch nur bis in die Nachspielzeit, wo Rapp die Murmel plötzlich ins Tor köpfte, weil die Gäste wiederum einmal nicht auf ihrem Posten waren (45+3.). Vom Spielverlauf her ist dieser Ausgleich also etwas glücklich, schaut man sich aber die Chancen an, geht das 1:1 eigentlich so in Ordnung. Wir sind gespannt auf die zweiten 45 Minuten.
Sven Jablonksi bittet zum Pausentee
So geht Magdeburg also doch nicht mit der Führung in die Pause - 1:1 zwischen Karlsruhe und dem FCM.

1:1 Nicolai Rapp (Karlsruher SC)
Aus dem Nichts und mit der letzten Aktion des Spiels gleicht der KSC hier tatsächlich aus. Wenn es aus dem Spiel heraus halt nicht klappt, dann eben per Standardsituation. Wanitzek spielt den Ball clever und auf perfekter Höhe auf den ersten Pfosten. Dort läuft Rapp Hugonet davon, läuft ein und köpft den Ball unten links ins kurze Eck.


Wir nähern uns der Pause
Zwei Minuten werden hier im ersten Durchgang noch nachgespielt.
Kaars lässt das 2:0 liegen
Wow - besser kann man einen Konter kaum ausspielen. Blitzschnell und bloß mit zwei Pässen kommt Magdeburg in die gegnerische Hälfte. Atik steckt dann optimal auf Kaars durch, doch der kriegt vor Weiß nicht mehr genug Druck hinter die Murmel und vergibt die Riesenchance auf das 2:0. Unerwähnt darf da natürlich auch nicht die Parade von Weiß bleiben, der sein Team mit der Beinabwehr vor größeren Problemen bewahrt.
Da wird es laut im Stadion
Sven Jablonksi will ein Foulspiel von Schleusener an Mathisen gesehen haben und entscheidet auf Freistoß für Magdeburg. Sehr zum Missfallen des Publikums und Schleuseners. Bitter - denn das wäre eine gute Freistoßposition für die Gastgeber gewesen.
Gelbe Karte für Robin Heußer (Karlsruher SC)
Ein eigener Eckball fliegt dem KSC beinahe um die Ohren. Weil Heußer aber das taktische Foul gegen Burcu zieht, bringt dieser durchaus gefährliche Angriff nicht das mögliche 2:0 für Magdeburg. Dafür gibts aber natürlich die Gelbe Karte.

Magdeburg nimmt den Fuß nicht vom Gas
Die Sachsen-Anhaltiner machen auch mit der Führung im Rücken genauso weiter, laufen Karlsruhe enorm hoch an und provozieren damit den Befreiungsschlag hinten raus. Und dann geht die Suche nach der Lücke wieder von Neuem los.
0:1 Barış Atik (1. FC Magdeburg)
Da kriegt Karlsruhe einmal nicht den Fuß dazwischen und schon klingelt es im Kasten von Keeper Weiß. Wieder geht es über Nollenberger, der keinen Druck bekommt. Clever spielt er den Ball also zu Atik in den Sechzehner, der sich mit einem überragenden Laufweg in Position bringt. Nach guter Annahme schiebt er den Ball dann auch noch überlegt und platziert unten rechts ins Eck - einfach ein toll rausgespieltes Tor.


Jung trifft den Ball nicht richtig
Jetzt zeigen sich die Hausherren mal wieder in der gegnerischen Hälfte. Günther flankt von links nach gutem Zusammenspiel mit Rapp und Wanitzek in die Box, wo Schleusener die Kugel gedankenschnell zum besser postierten Jung durchlaufen lässt. Weil die Murmel aber halbhoch auf den Schienenspieler zufliegt, ist der Schuss nicht leicht zu setzen und landet deshalb auch in hohem Bogen auf dem Tor - dennoch eine gute Aktion der Gastgeber.
Uns fehlen noch die Chancen
Eigentlich ist das bislang kein schlechtes Fußballspiel. Karlsruhe ist etwas mehr um die Defensive bemüht und Magdeburg ist auf der Suche nach der Lücke - das nötige Tempo ist allerdings gegeben. Einzig und allein die Abschlüsse und Torraumszenen fehlen jetzt noch, um das hier zu einem richtig guten Fußballspiel zu machen.
Starker Einsatz von Günther
Das ist ein richtig guter langer Ball rechts raus auf El Hankouri. Günther ist aber sofort zur Stelle, steht dem Spielmacher auf den Füßen und blockt den Ball letztendlich ins Seitenaus.
Jetzt läuft Karlsruhe mal ein Stück höher an
Und wird dafür sofort mit einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte belohnt. Rapp wird dann aber gefoult, bevor er den Gegenstoß in die andere Richtung antreiben kann. Es geht also mit Freistoß für die Hausherren weiter und den flankt Wanitzek prompt in die Arme von Magdeburgs Keeper Reimann.
Karlsruhe fokussiert sich auf die Defensive
Die Marschrichtung der Badener ist klar - erstmal hinten sicher stehen. Bislang geht der Plan von Christian Eichner auch gut auf, doch Karlsruhe muss aufpassen, sich nicht zu tief hinten reindrängen zu lassen.
Viel läuft über Magdeburgs linke Seite
Genauer, viel läuft über Nollenberger. Der wird wieder auf die Reise geschickt, kriegt den Ball in die Mitte diesmal auch durch, doch das Spielgerät landet dann genau in den Armen von Keeper Weiß.
Sehr guter Tiefenlauf von Nollenberger
Atik schickt seinen Mitspieler links auf die Reise. Der will den Ball dann auf Kaars querlegen, doch die Karlsruher kriegen im letzten Moment noch einen Fuß dazwischen. Das ist die erste brenzlige Situation im Karlsruher Sechzehner.
Auf geht's
Die Kugel rollt in Karlsruhe.

Magdeburg agiert taktisch in einem 3-4-3
1 Reimann - 5 Müller, 16 Mathisen, 24 Hugonet - 11 El Hankouri, 14 El-Zein, 17 Nollenberger, 25 Gnaka - 9 Kaars, 23 Atik, 29 Burcu.
So gehen die Hausherren das Spiel taktisch an
1 Weiß - 4 Beifus, 22 Kobald, 28 Franke - 2 Jung, 5 Heußer, 10 Wanitzek, 17 Rapp, 29 Günther - 14 Kaufmann, 24 Schleusener.
Werfen wir ein Blick aufs Personal
Beim KSC ergeben sich nach der 1:2-Niederlage auf Schalke vier Wechsel. Pinto Pedrosa, Herold, Jensen (alle Bank) und Burnic (Gelbsperre) werden durch Beifus, Jung, Günther und Heußer ersetzt. Auf der Gegenseite muss Christian Titz gezwungenermaßen zweimal wechseln. Heber und Ahl Holmström werden von Müller und El-Zein vertreten.
Stimme vor dem Spiel: Christian Titz (1. FC Magdeburg)
'Karlsruhe ist eine Mannschaft, die zwar zuletzt nicht so gepunktet hat, aber eine klare Spielstruktur hat. Sie haben viel Qualität in ihren Reihen. Wir wissen, was uns dort erwarten wird'
Stimme vor dem Spiel: Christian Eichner (Karlsruher SC)
'Sie sind eine Mannschaft, die unter Christian Titz einen dominanten Fußball spielt. Das stellt mit das Unangenehmste ohne Ball dar, dass es in der 2. Liga gibt.'
Ausgeglichene Bilanz in diesem Duell
Ein paar Ausschläge nach oben soll es aber dennoch von Zeit zu Zeit geben und so dürfte vor allem das 7:0 der Karlsruher aus der Vorsaison in Erinnerung bleiben, wo bei den Badener einfach alles lief. Ansonsten liest sich die Bilanz aber recht ausgeglichen. Karlsruhe gewann dreimal, der FCM viermal und drei Spiele endeten im Remis, darunter auch das 2:2 aus dem Hinspiel dieser Saison.
Die Auswärtsmannschaft der zweiten Liga ist voll auf Kurs
Ganz anders sieht das dagegen beim heutigen Gegner aus Magdeburg aus. Die Sachsen-Anhaltiner brachten aus den bisherigen fünf Spielen der Rückrunde zehn Punkte mit nach Hause. Brachten mit nach Hause vor allem deswegen, weil die Magdeburger besonders in der Fremde einfach nicht zu schlagen sind - 28 ihrer 38 Punkte gab es nämlich auf fremden Gefilde. Der letzte Spieltag hat aber gezeigt, die Jungs von Christian Titz können es auch zu Hause. Mit 3:0 fegten Mo El Hankouri, Daniel Heber und Co über den FC hinweg. Bringen sie nun also auch noch Konstanz in ihre Heimspiele, scheinen die Magdeburger kaum zu schlagen zu sein.
Der KSC und die Suche nach der Form
Die Badener suchen nach der Form der Hinrunde. Nach 17 Spielen stand der KSC auf Rang zwei, hatte 29 Zähler auf dem Konto und beste Aussichten, ein mächtiges Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Seitdem sind aber fünf Spiele vergangen, in denen die Karlsruher bloß einen Punkt einfahren konnten. Entsprechend nüchtern grüßt man in Karlsruhe mittlerweile vom zehnten Tabellenplatz, während die Konkurrenz an der Tabellenspitze auf zwölf Punkte davongezogen ist. Christian Eichner und seine Spieler sind also weiter auf der Suche nach der Form der Hinrunde. Finden sie diese ausgerechnet gegen das Auswärtspunktemonster aus Magdeburg? Die kommenden 90 Minuten halten die Antworten für uns bereit.
Guten Mittag aus Karlsruhe
Hallo und herzlich willkommen aus dem BBBank Wildpark. Hier empfängt gleich um 13 Uhr der KSC den 1. FC Magdeburg. Geleitet wird die Partie im Badenerland von Sven Jablonksi aus Bremen.