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Tschüss aus Karlsruhe
Das war es von uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Bis zum nächsten Mal.
So geht es für beide Teams weiter
Braunschweig ist kommende Woche Samstag um 13 Uhr gegen Darmstadt gefordert. Die Karlsruher spielen Tags darauf um 13.30 Uhr auswärts auf Schalke.
Braunschweig macht wichtigen Schritt unten raus
Durch den Sieg springen die Löwen an Ulm vorbei auf Tabellenplatz 16. Karlsruhe bleibt derweil auf Platz zehn, kann sich so langsam aber sicher von den Aufstiegsträumen verabschieden. Immerhin liegt Rang drei mittlerweile schon acht Punkte entfernt.
Braunschweig feiert wichtigen Befreiungsschlag
Die Eintracht gewinnt also zum ersten Mal seit dem 8. November wieder ein Zweitligaspiel, und das haben sie sich mit Kampf und Willen auch mehr als verdient. Die Eintracht hatte das nötige Spielglück auf ihrer Seite, führte dieses aber auch mit Einsatz herbei. So entschied Eric Weisbach bei der zweiten VAR-Entscheidung auf Strafstoß für Braunschweig. Szabo verwandelte und brachte Braunschweig in Front (36.). Karlsruhe tat sich schwer, offensiv gefährlich zu werden. Das änderte sich auch in Durchgang zwei nicht. Die Gäste wurden Richtung Ende zwar mehr und mehr in die eigene Hälfte zurückgedrängt, versuchten aber per Konter den Knockout zu setzen. Und das gelang dann schließlich auch Lino Tempelmann, der den Badenern endgültig den Zahn zog. In den Schlussminuten versuchten die Karlsruher zwar nochmal alles, doch es sollte heute nicht sein und so setzte sich Braunschweig am Ende verdient mit 2:0 gegen den KSC durch.
Feierabend in Karlsruhe
Die Löwen setzen sich mit 2:0 gegen Braunschweig durch.

Braunschweig schmeißt alles rein
Die Eintracht kämpft hier bis zur letzten Sekunde, schmeißt sich in jeden Schuss rein und treibt Karlsruhe wirklich bis an den Ranz der Verzweiflung.
Die Nachspielzeit läuft
Fünf Minuten gibt es hier noch obendrauf.
Gelbe Karte für Ermin Bicakcic (Eintracht Braunschweig)
Bicakcic kommt zu spät, räumt Kaufmann ab und sieht Gelb.

Gleiches gilt für die Gäste - Braunschweig nutzt alle fünf Wechsel
Robin Krauße ersetzt Julian Baas in den verbleibenden paar Minuten.

Herold hat Feierabend
Lasse Günther ersetzt den Verteidiger.

Schleusener aus der Distanz
Fast schon ein Verzweiflungsversuch des Angreifers. Sein Schuss ist am Ende zu zentral geschossen. Hoffmann lässt die Kugel zwar nochmal nach vorne prallen, packt dann aber im Nachfassen sicher zu.
Der KSC schöpft aus den Vollen
Luca Pfeiffer ersetzt Robin Bormuth.

Christian Eichner geht all in
Christoph Kobald kommt für Leon Jensen ins Spiel.

Das dürfte es für den KSC gewesen sein
Braunschweig hat den Karlsruhern mit diesem Gegentreffer scheinbar endgültig den Zahn gezogen. Die ganz große Überzeugung, dass hier noch was möglich ist, strahlen sowohl die Spieler als auch der Trainer nicht mehr aus.
0:2 Lino Tempelmann (Eintracht Braunschweig)
Ist das die Entscheidung? Scheinbar nicht, denn die Fahne des Linienrichters schnellt sofort in die Höhe. Aber zur Entstehung. Braunschweig kontert. Philippe, ebenso wie Wanitzek vor knappen 15 Minuten, wird nicht angegriffen und steckt dann eigentlich im richtigen Moment zu Tempelmann durch. Der bleibt cool und schiebt den Ball an Weiß vorbei in die rechte Ecke. Jetzt bleibt also nur die Entscheidung. Zählt der Treffer, oder nicht? Nach Überprüfung hat das Tor bestand, Tempelmann ist nicht zu früh gestartet.


Karlsruhe erhöht den Druck
Die Hausherren setzen sich in der gegnerischen Hälfte fest. Braunschweig ist jetzt fast ausschließlich mit Verteidigen beschäftigt.
Wieder verpasst Wanitzek nur um wenige Zentimeter
Dem Spielmacher wird die Murmel im gegnerischen Sechzehner fußgerecht von Kaufmann aufgelegt. Der Schuss mit der Innenseite rollt aber Zentimeter links am Kasten vorbei.
Braunschweig wechselt wieder doppelt
Leon Bell Bell ersetzt Fabio Di Michele Sanchez.

Der Torschütze geht
Sebastian Polter kommt für Levente Szabó ins Spiel.

Keine Gegenwehr für Philippe
Der Top-Torjäger der Braunschweiger kann ohne große Gegenwehr aufs gegnerische Tor zulaufen. Sein Schuss aus knappen 18 Metern ist zwar zu zentral, doch die KSC-Abwehr pennt wieder und so kommt Gomez beinahe noch zum Nachschuss. Lediglich Beifus passt auf, der den Ball im letzten Moment klären kann.
Burnic macht Platz
Lilian Egloff ersetzt den Mittelfeldspieler - ein positionsgetreuer Wechsel.

Der KSC wechselt zum ersten Mal
Bambasé Conté ersetzt Robin Heußer.

Philippe setzt direkt mal Akzente
Der Franzose zieht aus 19 Metern ab und zielt aufs kurze Eck. Weiß ist zur Stelle, kann den Ball gerade noch so abwehren und so gibt es den Eckball für die Eintracht.
Scherning wechselt gleich doppelt
Rayan Philippe kommt für Richmond Tachie ins Spiel.

Dräger geht vom Feld
Der Rechtsverteidiger, bereits mit Gelb verwarnt, macht Platz für Marvin-Lee Rittmüller.

Es geht mit den Fouls weiter
Die Spieler machen weiter, wo sie aufgehört haben. Diesmal erwischt es Kaufmann, der von Ehlers mächtig bearbeitet wird. Glück für den Braunschweiger, dass er hier mit einer Verwarnung davonkommt.
Gelbe Karte für Fabio Di Michele Sanchez (Eintracht Braunschweig)
Di Michele Sanchez kommt zu spät, stempelt Jung auf den Fuß und sieht Gelb.

Starker Schuss von Wanitzek
Der Spielmacher hat mal was Platz vor dem gegnerischen Sechzehner. Den darf man ihm nicht geben. Mit einem feinen Schlenzer befördert er die Kugel in die rechte Ecke, doch Hoffmann ist zur Stelle und pariert den Ball zur Seite.
Rein geht's in die zweiten Hälfte
Beide Teams gehen den zweiten Durchgang ohne Wechsel an.

Viel klein klein, viele Unterbrechungen
Das beschreibt die ersten 45 Minuten wohl am besten. Beide Teams schenkten sich in den ersten 45 Minuten keinen Zentimeter. So kam es allerdings auch immer wieder zu Unterbrechungen durch Fouls. Das nahm immer wieder den Schwung aus dem Spiel, dennoch wurde es nicht langweilig, weil beide Mannschaften, wenn sie den Ball hatten, so schnell wie möglich nach vorne wollten. Dann gab es natürlich noch die beiden VAR-Entscheidungen, die hier ihre Zeit kosteten. Letztere von beiden führte dann auch zur Braunschweiger Führung (36., Szabo), die nicht unbedingt unverdient ist, weil Karlsruhe offensiv zwar bemüht, aber nicht zielstrebig auftrat. Wir sind gespannt auf den zweiten Durchgang.
Eric Weisbach bittet zum Pausentee
Braunschweig geht mit der knappen 1:0-Führung über den KSC in die Pause.

Tempelmann beinahe mit dem 2:0
Dräger legt sich den Ball rechts an der Außenlinie mit der Brust an zwei Gegenspielern vorbei. Beim Weg ins Zentrum verliert er die Murmel dann, setzt aber stark nach und so kann sich Tempelmann den Ball von Jensen schnappen. Der Braunschweiger Mittelfeldspieler marschiert anschließend einige Meter, sucht am Sechzehner den Abschluss und setzt diesen nur einen knappen Meter rechts neben das Tor - gute Aktion der Gäste.
Kaufmann schießt am Ausgleich vorbei
Das ist mal ein toller Angriff der Hausherren. Wanitzek und Kaufmann spielen einen simplen, aber effektiven Doppelpass im gegnerischen Sechzehner. Letzterer wirkt außerdem etwas überrascht, das Leder zurückzubekommen und haut die Kugel deshalb knapp am Tor vorbei. Schade - eigentlich gut gespielt.
Wir kriegen eine üppige Nachspielzeit
Aufgrund der unzähligen Unterbrechungen und der beiden VAR-Unterbrechungen gibt es hier acht Minuten obendrauf.
Eckball für den KSC
Der birgt aber mal so gar keine Gefahr, weil Wanitzek den Ball genau in die Arme von Hoffmann flankt.
0:1 Levente Szabó (Eintracht Braunschweig/Elfmeter)
Szabo übernimmt, weil Philippe nicht auf dem Feld steht. Der Elfmeter ist nicht gut geschossen, Weiß hat die Ecke. Doch dem Keeper rutscht die Kugel unter den Armen durch und fällt so ins Tor.


Elfmeter für Braunschweig
Diesmal sieht Weisbach es anders. Der Unparteiische bewertet den Schubser von Ivanov an Kaufmann nicht als Foulspiel - folglich zeigt er im Anschluss auf den Punkt.
Die nächste Elfmeterentscheidung
Wieder im Karlsruher Sechzehner. Diesmal geht Kaufmann im Vorfeld zu Boden und wird dann im Anschluss an der Hand angeschossen. Auch hier geht Weisbach wieder raus, um sich die Szene anzuschauen. Jetzt ist die Frage, ob er den Schubser an Kaufmann vorher erneut als Foul auslegt oder nicht?
Gelbe Karte für Mohamed Dräger (Eintracht Braunschweig)
Dräger lässt sich dazu hinreißen, den Ball wegzuschießen. Unnötig und obendrauf gibts dann natürlich auch noch die Gelbe Karte.

Dräger beinahe mit dem fatalen Fehler
Der Verteidiger geht am eigenen Sechzehner ins Dribbling und verliert den Ball. Wanitzek nimmt die Kugel auf, sein anschließender Schuss wird dann aber von Bicakcic übers Tor gelenkt. Anschließend geht dann sowieso die Fahne hoch, weil Wanitzek zuvor im Abseits steht.
Baas zwingt Weiß zur Glanzparade
Der Neuzugang probiert es aus gut 20 Metern, zieht die Murmel wuchtig und präzise aufs rechte Eck, scheitert aber an Weiß, der den Ball glänzend zur Ecke pariert. Damit geht die bislang beste Chance nun an die Gäste.
Starke Flanke von Herold
Der Außenverteidiger findet Schleusener, doch der kann die Murmel nicht aufs Tor bringen, weil Bicakcic im letzten Moment noch entscheidend stören kann - dennoch die bislang beste Torannäherung in dieser Partie.
Gefährliches Spiel von Jensen
Der Mittelfeldspieler zieht seinen Fuß mal mindestens eine Etage zu hoch und trifft Tachie dabei beinahe im Gesicht. Glück, dass er ihn nicht trifft, sonst würden wir hier mal mindestens schon die zweite Gelbe Karte sehen. Es geht mit dem Freistoß für Braunschweig weiter und das passt auch zum bisherigen Spielverlauf, der immer wieder durch Fouls unterbrochen wird - so richtig in den Spielfluss kommen wir hier noch nicht.
Gelbe Karte für Max Weiß (Karlsruher SC)
Obendrauf gibts den gelben Karton für Weiß, der hier eine Menge Glück hat, dass er nur Gelb sieht und es nicht auch noch den Strafstoß gibt.

Eric Weisbach wird zum Monitor gebeten
Und jetzt kommt es auch so - Patrick Ittrich bittet Eric Weisbach zum Monitor. Der schaut sich die Szene mehrfach an und entscheidet schlussendlich nicht auf Elfmeter. Das liegt aber nicht daran, dass es sich nicht um ein Foulspiel von Max Weiß handelt, sondern weil sich Ivanov im Vorfeld der Aktion mit einem Schubser Raum verschafft. Auch das bewertet der Unparteiische als Foulspiel und so hat die Aktion Vorrang - demnach geht es hier mit Freistoß für den KSC weiter.
Weiß etwas zu ungestüm
Der Keeper stürmt aus dem Kasten raus, um die Kugel wegzufausten, trifft den Ball aber nicht - dafür allerdings Gegenspieler Bicakcic. Der muss jetzt erstmal behandelt werden und wer weiß, vielleicht schaltet sich hier auch noch der VAR wegen möglichen Elfmeters ein.
Auf geht's
Die Kugel rollt in der Fächerstadt.

So sieht die taktische Ausrichtung der Löwen aus
1 Hoffmann - 5 Ivanov, 6 Bicakcic, 21 Ehlers - 2 Dräger, 16 Baas, 20 Tempelmann, 22 Di Michele Sanchez, 44 Gomez - 11 Szabo, 29 Tachie.
So gehen die Badener das Spiel taktisch an
1 Weiß - 2 Jung, 4 Beifus, 20 Herold, 32 Bormuth - 5 Heußer, 6 Jensen - 7 Burnic, 10 Wanitzek - 14 Kaufmann, 24 Schleusener.
Werfen wir ein Blick aufs Personal
KSC-Coach Eichner vollzieht im Vergleich zum Remis gegen Elversberg drei Wechsel. Bormuth feiert sein Startelfcomeback nach Kreuzbandriss und ersetzt den erkrankten Franke. Außerm starten Jensen und Burnic anstelle von Egloff und Conte, die auf der Bank Platz nehmen. Gegenüber Scherning rotiert derweil sogar auf vier Positionen. Szabo und die drei Winterneuzugänge Dräger, Baas und Tachie verdrängen Rittmüller, Polter und Top-Torjäger Philippe auf die Bank. Außerdem fehlt Köhler gelbgesperrt.
Stimme vor dem Spiel: Daniel Scherning (Eintracht Braunschweig)
'Sie haben in den vergangenen Spielen gezeigt, dass sie über viel Moral verfügen. Wir rechnen damit, dass sie den Schwung aus der Schlussphase vom vergangenen Spieltag in das Heimspiel gegen uns mitnehmen.'
Stimme vor dem Spiel: Christian Eichner (Karlsruher SC)
'Wenn du in der Rückrunde noch nicht dreifach gepunktet hast, dann strebt die gesamte Kabine, das Trainerteam, der Club und die Zuschauenden danach, dass das Spiel gewonnen wird.'
Ausgeglichene Bilanz
Etwas konträr zur aktuellen Tabellensituation sieht die Bilanz beider Mannschaften gegeneinander recht ausgeglichen aus. Der KSC kommt auf 19 Siege, die Braunschweiger auf 18. Blickt man auf die letzten fünf Partien - so gingen jeweils zwei Spiele an die beiden Teams. Das Hinspiel entschieden die Fächerstädter mit einem 2:1 in Braunschweig für sich.
Werfen wir einen Blick auf die letzten Spiele
Schaut man sich dann allerdings die Ergebnisse beider Teams an, fällt es schwer, sich vorzustellen, dass auch nur eine von beiden Mannschaften heute mit einem Dreier nach Hause fährt. Der KSC wartet im neuen Jahr immer noch auf den ersten Sieg - den letzten gab es Ende Dezember gegen Paderborn (2:1). Bei Braunschweig hält die Durststrecke derweil sogar noch länger an. Die Löwen konnten am 8. November zuletzt drei Punkte einfahren und das ausgerechnet gegen den aktuellen Tabellenführer aus Hamburg (3:1). Mal schauen, vielleicht endet für ein Team heute die Durststrecke.
Duell der Gegensätze
Zehnter gegen den Siebzehnten - klingt eigentlich noch nach einem Duell, dass auf Augenhöhe ausgetragen werden könnte. Bei der besonderen Konstellation dieser zweiten Liga werden scheinbar aber alle Normen außer Kraft gesetzt. Beide Teams trennen tatsächlich 15 Punkte. Und während Braunschweig schon fünf Zähler von einem Nicht-Abstiegsplatz entfernt ist, kann Karlsruhe heute mit einem Sieg auf Rang sechs springen und wäre damit wieder im Aufstiegsrennen dabei.
Hallo aus Karlsruhe
Wir begrüßen Sie recht herzlich aus dem BBBank Wildpark. Hier empfängt gleich um 13.30 Uhr der Karlsruher SC Eintracht Braunschweig. Geleitet wird die Partie in der Fächerstadt von Eric Weisbach aus Halle.