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Schönen Samstag noch aus Mainz
Das war es von uns. Während die Feierlichkeiten in Mainz gerade erst so richtig ins Rollen kommen, bedanken wir uns für Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, Sie auch beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen.
Rein in die Sommerpause
Die Spieler haben ein anstrengendes Fußballjahr hinter sich und dürfen jetzt erst einmal in den wohlverdienten Sommerurlaub - einige Ausnahmen rausgenommen. Stuttgart beispielsweise ist nächste Woche Samstag noch im Pokalfinale gegen Arminia Bielefeld gefordert. Heidenheim spielt nächste und übernächste Woche noch beide Relegationsduelle aus und einige Spieler gehen ab Anfang Juli im neuen Format der Klub-WM an den Start. Der Fußball kommt also auch in der Sommerpause nicht zu kurz.
Mainz macht Platz sechs perfekt
Jetzt steht die endgültige Bundesligatabelle der Saison 2024/25 fest. Die Bayern sind zum 34. Mal deutscher Meister. Leverkusen ist Vizemeister, Frankfurt und Dortmund spielen nächstes Jahr in der Champions League, Freiburg geht in der Europa League an den Start und Mainz spielt in der Conference League. Heidenheim muss derweil in die Relegation, gleichzeitig müssen Kiel und Bochum runter in die zweite Liga.
Mainz macht den Coup perfekt
2:2 trennen sich Mainz und Leverkusen am Ende, dabei war so viel mehr geboten. Zu aller Anfang die Rheinhessen, die den Vorjahresmeister in der ersten Halbzeit komplett an die Wand spielten, viermal ins Tor von Hradecky trafen, wovon allerdings nur das Tor von Nebel Bestand hatte (35.) und denen einfach anzumerken war, dass sie diesen Sieg hier wollten, um sich für das europäische Geschäft zu qualifizieren. So ging es also mit der knappen 1:0-Führung für Mainz in die Kabinen und die hatte nicht lange Bestand. Leverkusen kam gut aus der Pause. Besonders Schick drehte auf, holte erst einen Strafstoß raus, den er selbst verwandelte (49.) und erzielte nur sechs Minuten später die Führung für Bayer 04 (54.). Doch der FSV gab sich an diesem Nachmittag einfach nicht auf, kam durch einen Elfmeter, getreten von Burkardt, erneut ins Spiel zurück (63.) und holte dann in der Nachspielzeit beinahe noch die drei Punkte, doch abermals wurde das Mainzer Tor vom VAR wieder einkassiert (90+7.). Letztendlich reichte den Mainzern das 2:2, weil Leipzig parallel gegen Stuttgart verlor (2:3). Damit treten die Rheinhessen in der kommenden Saison in der Conference League an und belohnen sich für eine tolle Saison - herzlichen Glückwunsch.
Feierabend in Mainz
Die Rheinhessen und Bayer Leverkusen trennen sich mit 2:2 und Mainz tritt kommende Saison in der Conference League an.

Bells Traumtor wieder einkassiert
Und jetzt zieht Mainz dieses Spiel hier tatsächlich noch endgültig, oder? Ecke Mainz - die fliegt mitten in die Spielertraube vor dem Leverkusener Tor. Bell befreit sich irgendwie daraus, steht mit dem Rücken zum Tor, dreht sich einmal um 180 Grad und wuchtet den Ball aus 13 Metern oben rechts an die Unterkante der Latte und anschließend ins Tor. Aber passend zu diesem Spiel, wird auch dieser Treffer überprüft. Und am Ende hat der VAR wieder etwas dagegen, weil Bell wohl unmittelbar vor dem Tor mit der Hand am Ball ist. Damit wird also das dritte Mainzer Tor in diesem Spiel wieder einkassiert.
Auch Mainz schöpft alle fünf Wechsel aus
Hyunseok Hong kommt für Jae-Sung Lee in die Partie.

Jonathan Burkardt holt sich den Applaus von den Rängen ab
Nelson Weiper darf in den letzten Minuten nochmal ran.

Das Spiel in Leipzig ist aus
Genau das muss ich jetzt also wieder revidieren. Mainz hat die Qualifikation für die Conference League bereits schon jetzt sicher, weil Leipzig zu Hause gegen Stuttgart verliert (2:3).
Amiri hat Feierabend
Lennard Maloney kommt im Gegenzug für die verbleibenden fünf Minuten.

Die letzten Minuten laufen
Sieben Minuten trennen Mainz noch vom Pfiff zur Conference League.
Silvan Widmer ist mit von der Partie
Im Gegenzug verlässt Phillipp Mwene den Platz.

Aleix Garcia hat Feierabend
Der Spanier macht Platz für Leihspieler Emiliano Buendía, der hier heute sein letztes Spiel für Leverkusen bestreitet, ehe er zu Aston Villa zurückkehrt.

Gelbe Karte für Florian Wirtz (Bayer Leverkusen)
Wirtz will sich vorne im Angriff nochmal Vorteile verschaffen, sieht aber ebenfalls für das Halten am Trikot seines Gegenspielers den gelben Karton.

Amiri nimmt sich den Freistoß
Die anschließende Freistoßposition 18 Meter zentral vor dem Tor ist wie gemalt für Amiri. Der läuft mit kurzen Trippelschritten an, schießt die Kugel aber in die Mauer. Immerhin ein Eckball springt dabei noch heraus.
Gelbe Karte für Jonathan Tah (Bayer Leverkusen)
Die Gelben Karten häufen sich. Ein Befreiungsschlag von Zentner landet plötzlich auf der anderen Seite bei Nebel. Der hat eine gute Ausgangsposition, die Tah mit einem Griff an den Arm des Mainzers zunichtemacht und für das taktische Foul Gelb sieht.

Gelbe Karte für Andreas Hanche-Olsen (1. FSV Mainz 05)
Diesmal kommt Hanche-Olsen nicht mehr in den Zweikampf, greift deshalb ans Trikot von Schick und zieht das taktische Foul. Das zieht dem Reglement nach natürlich ein gelbes Fleißkärtchen nach sich.

Hanche-Olsen schneller als Adli
Das war eigentlich ein richtig guter Pass rechts auf Adli. Der hat ganz viel Grün vor sich, doch Hanche-Olsen stürmt hinterher, kommt vor den Angreifer, um den Ball abzuschirmen und wird dann von Adli gelegt. Wieder so eine Szene, die von Trainer und Publikum honoriert wird.
Dafür wird Burkardt abgefeiert
Der junge Angreifer grätscht Tah links an der Seitenauslinie ab und holt nach einem verloren geglaubten Pass noch einen Einwurf raus. Genau das will Trainer Bo Henriksen von seinen Spielern sehen, diesen Einsatzwillen und er feiert die Szene gemeinsam mit dem Publikum auf den Rängen entsprechend ab.
Wieder der laute Aufschrei in Mainz
Stuttgart führt in Leipzig. Damit könnten die Mainzer aktuell sogar verlieren und würden sich dennoch für die Conference League qualifizieren.
Mainz wechselt zum ersten Mal in diesem Spiel
Caci hat wohl Probleme am Oberschenkel, kann nicht mehr weitermachen und räumt das Feld für Nikolas Veratschnig.

Gelbe Karte für David Thiel (Bayer Leverkusen)
Und auch David Thiel, Teil vom Staff der Werkself, holt sich Gelb ab.
Gelbe Karte für Arthur (Bayer Leverkusen)
Dieses Duell wird langsam richtig spannend - Lee gegen Arthur. Erneut hat der Brasilianer das Nachsehen, kommt zu spät, räumt den Südkoreaner ab und sieht Gelb.

2:2 Jonathan Burkardt (1. FSV Mainz 05/Elfmeter)
Mainz ist zurück im Spiel - Burkardt trifft vom Punkt. Der Mainzer Top-Torschütze schießt den Ball wuchtig ins rechte Eck. Wirklich präzise ist der aber nicht geschossen und das wird ihm beinahe zum Verhängnis, denn Hradecky hat die richtige Ecke, kriegt die Hand an den Ball, kann den Einschlag aber nicht verhindern.


Tobias Reichel wird wieder an den Monitor gebeten
Diesmal geht es um einen möglichen Elfmeter für Mainz. Lee und Arthur eilen im Leverkusener Sechzehner zum Ball. Ersterer stellt clever den Fuß raus und wird dann vermeintlich von Arthur zu Fall gebracht. Der Unparteiische sieht sich die Szene kurz an und zeigt dann auf den Punkt.
Gelbe Karte für Piero Hincapie (Bayer Leverkusen)
Hincapie kommt zu spät, stempelt Sano auf den Fuß und sieht Gelb.

Mwene beinahe mit der direkten Antwort
Amiri spielt einen überragenden Flugball quer über den halben Platz in den Lauf von Mwene. Der will am linken Pfosten eigentlich nochmal querlegen, doch der Ball ist schwer zu nehmen und senkt sich per Zufall dann beinahe hinten rechts ins Netz. Den schaut Hradecky um den Pfosten.
1:2 Patrik Schick (Bayer Leverkusen)
Mein Gott ist das effizient - Leverkusen führt. Bayer führt die Ecke kurz aus. Aleix Garcia hat dann alle Zeit der Welt, sich sein Flankenziel auszusuchen, bedient Schick punktgenau am zweiten Pfosten und der braucht nur noch den Schädel hinhalten. Aus zwei Metern ist Zentner da erneut machtlos.


Zentner muss zum ersten Mal eingreifen
Beim Elfmeter konnte er nichts machen, jetzt muss er ran. Wirtz dribbelt von links an, zieht Richtung Zentrum und schließt mit rechts aufs lange Eck ab. Der Mainzer Keeper ist blitzschnell unten und pariert zur Ecke.
Wie sieht die Tabelle jetzt aus?
Unverändert lautet die Antwort, denn just in diesem Moment erzielt Stuttgart in Leipzig das 2:2.
1:1 Patrik Schick (Bayer Leverkusen/Elfmeter)
Der Gefoulte tritt selbst an, macht es ganz lässig und schiebt unten rechts zum 1:1 ein. Zentner ist derweil auf dem Weg ins andere Eck - nichts zu machen für den Keeper.


Elfmeter für Leverkusen
Ist das bitter aus Mainzer Sicht. Ein tiefer Pass kommt mal bei Schick an. Der stellt seinen Körper gut zwischen Spielgerät und Gegner und dann kommt Hanche-Olsen an, will den Ball wegspitzeln und trifft nur den Fuß des Tschechen - unstrittig.
Die zweite Hälfte läuft
Mainz spielt unverändert - die Werkself wechselt zweimal.

Auch Robert Andrich kommt in die Partie
Der deutsche Nationalspieler ersetzt Jonas Hofmann.

Xabi Alonso reagiert auf die schwache erste Hälfte seiner Mannschaft
Unter anderem kommt Amine Adli für Nathan Tella in die Partie.

Mainz auf Kurs Europa
Die Rheinhessen führen zur Pause völlig verdient mit 1:0. Eine Führung, die viel höher hätte ausfallen müssen, da von den Gästen bislang überhaupt keine Gegenwehr zu erkennen war. Ob das an der mangelnden Motivation für dieses letzte Spiel lag, oder weil die Mainzer so gut spielten, das müssen die Spieler jetzt mit sich selber ausmachen. Auf jeden Fall dominierte der FSV diesen ersten Durchgang nach Belieben und traf insgesamt viermal ins Tor von Hradecky, bis der Treffer von Nebel endlich Bestand hatte (35.). Damit wären die Mainzer aktuell in der Conference League. Mal schauen, wie es im zweiten Durchgang weitergeht. Kriegt Leverkusen die eigene Klasse doch noch auf den Rasen, oder machen die Mainzer genauso furios weiter? Die Antworten auf diese Fragen halten die zweiten 45 Minuten bereit.
Tobias Reichel pfeift zum Pausentee
Mainz geht mit der 1:0-Führung gegen Leverkusen in die Pause.

Gelbe Karte für Aleix Garcia (Bayer Leverkusen)
Aleix Garcia will seine schlechte Annahme kaschieren, macht einen großen Schritt und räumt den anrauschenden Sano ab. Taktisches Foul - Gelbe Karte!

Amiri hat das zweite Tor auf dem Fuß
Hradecky spielt Palacios sehr scharf und halbhoch an. Der Argentinier kriegt diesen Pass vor dem eigenen Tor nicht unter Kontrolle, lässt die Kugel nach vorne prallen, die sich dann Amiri schnappt. Der läuft frei auf Hradecky zu, doch der Keeper macht seinen schlechten Pass wieder wett und pariert den zu zentral gesetzten Abschluss von Amiri zur Ecke.
Die Nachspielzeit ist angebrochen
Aufgrund der zahlreichen Treffer und entsprechender Überprüfungen im Anschluss gibt es acht Minuten obendrauf.
Leipzig führt wieder
Stand jetzt kann das den Mainzern aber egal sein, da sie ihre Hausaufgaben hier mehr als ordentlich erledigen. So muss es dann aber natürlich in Durchgang zwei weiterlaufen.
Gelbe Karte für Exequiel Palacios (Bayer Leverkusen)
Palacios lässt sich das natürlich nicht gefallen, revanchiert sich per Schubser und sieht ebenfalls Gelb.

Gelbe Karte für Stefan Bell (1. FSV Mainz 05)
Die erste Karte dieses Spiels geht an Stefan Bell. Der Mainzer hakt bei Palacios ein, bringt den Argentinier zu Fall und bleibt dann, beim Versuch aufzustehen, auch noch auf dem Bein des Leverkuseners stehen. Glück für den Mainzer, dass ihm das hier nicht als Tätlichkeit ausgelegt wird, ansonsten wäre er mit Rot vom Platz gestellt worden.

1:0 Paul Nebel (1. FSV Mainz 05)
Leverkusen ist völlig von der Rolle und spätestens jetzt dürfte auch der VAR nicht mehr helfen können. Aleix Garcia verliert im Mittelfeld den Ball. Mainz schaltet über Amiri blitzschnell um, der Nebel auf die Reise schickt. Nebel taucht rechts im Sechzehner frei auf, holt aus und schießt. Tah schmeißt sich rein, fälscht den Ball unhaltbar für Hradecky ins kurze Eck ab. Unnötig zu erwähnen, dass dieses Tor hier mehr als überfällig ist.


Ist das jetzt die Führung für Mainz?
Jetzt aber, oder? Zum dritten Mal ist der Ball im Leverkusener Netz. Amiri kommt rechts im Sechzehner an den Ball und hält drauf. Den wehrt Hradecky nach vorne ab, greift nach, doch Hanche-Olsen steht richtig und schiebt aus fünf Metern zum 1:0 ein. Erneut gibt es aber Diskussionen. Weil Hradecky nach dem Abpraller noch die Hand auf den Ball legt und erst dann der Schuss von Hanche-Olsen erfolgt, wird auch dieser Treffer von Tobias Reichel wieder einkassiert - Wahnsinn was hier passiert.
Gelbe Karte für Stephan Kuhnert (1. FSV Mainz 05)
Der Co-Trainer sieht wegen lautstarker Beschwerden Gelb.
Wieder ist die Fahne oben
Mainz spielt Leverkusen da hinten schwindelig, hat allerdings auch etwas Glück, dass die Werkself den Ball nicht geklärt bekommt. Immer wieder spitzeln sie das Spielgerät am eigenen Sechzehner zu den Rheinhessen zurück. Am Ende dieser Fehlerkette steht Caci, der aus der Distanz draufhält. Sein Schuss wird noch geblockt, landet aber bei Lee und der schiebt aus fünf Metern zum 1:0 ein. Diesmal geht es etwas schneller - die Fahne des Linienrichters geht sofort hoch.
Erneut wird es laut in der Mewa Arena
Diesmal aber, weil Stuttgart parallel gegen Leipzig das 1:1 erzielt hat. Damit sind Mainz und Leipzig wieder punktgleich und die Rheinhessen treten kommende Saison in der Conference League an - so schnell kann das alles gehen.
Grimaldo muss runter
Den Spanier plagen wohl Schmerzen im Rücken. Für ihn kommt Arthur jetzt in die Partie.

Dauerdruck von Mainz
Bislang gibt es kaum Entlastung für die Werkself. Die Mainzer sind heiß wie Frittenfett und wollen hier unbedingt die Führung. Die wäre, nicht zuletzt wegen des eben zurückgenommenen Treffers, mittlerweile mehr als verdient.
Die Mewa Arena entlädt sich Caci macht einen langen Ball fest und leitet auf Nebel weiter. Der wartet kurz und steckt dann auf den durchstartenden Sano durch. Dessen flache Hereingabe aus dem Sechzehner in den Rückraum fliegt zu Amiri und der hält zehn Meter vor dem Tor den Fuß rein und trifft zum 1:0. Aber dann die Ernüchterung? Der Treffer wird auf eine mögliche Abseitsstellung überprüft. Caci startet wohl ein Ticken zu früh, läuft ins Abseits und nach etwas längerer Überprüfung gibt es dann auch die Gewissheit - das Tor zählt nicht.
Erste Annäherungen von Leverkusen
Langer Ball auf Tella. Der pflückt das Leder blitzsauber vom Himmel, legt dann auf Schick quer und dessen Schuss landet gute vier Meter rechts neben dem Tor - dennoch eine erste Annäherung auf Leverkusener Seite.
Es gibt Bewegung in Leipzig
Bitter für Mainz - die hätten hier längst schon führen können, konnten die eigenen Chancen bisher aber noch nicht nutzen und jetzt kommt gerade die Nachricht rein - Leipzig führt parallel mit 1:0 gegen Stuttgart. Damit wäre Leipzig aktuell im internationalen Geschäft.
Mainz drückt aufs Gas
Erst prüft Burkardt Hradecky aus knapp 16 Metern. Den Schuss kann der Finne bloß nach vorne abwehren, sodass die Kugel genau vor dem Fuß von Nebel landet. Und der - der schießt aus fünf Metern freistehend links am Tor vorbei - Riesenglück für Leverkusen.
Wichtiger Einsatz von Tah
Grimaldo verliert da rechts an der Außenlinie viel zu leicht den Ball gegen Caci. Der marschiert anschließend noch ein paar Meter und sucht dann Burkardt. Doch Tah springt dazwischen und klärt gerade noch so zur Ecke. Im Anschluss werden Diskussionen laut - Mainz will einen Handelfmeter. Hincapie fälscht die Hereingabe von Caci wohl noch mit der Hand ab, doch weil der Verteidiger den Arm eigentlich wegziehen will, entscheidet sich Tobias Reichel gegen einen Strafstoß.
Auf geht's
Die Kugel rollt in Mainz.

So hält Leverkusen dagegen
1 Hradecky - 3 Hincapie, 4 Tah, 12 Tapsoba - 19 Tella, 20 Grimaldo, 24 Carcia, 25 Palacios - 7 Hofmann, 10 Wirtz, 14 Schick.
So geht Mainz ins letzte Saisonspiel
27 Zentner - 16 Bell, 21 da Costa, 25 Hanche-Olsen - 2 Mwene, 6 Sano, 18 Amiri, 19 Caci - 7 Lee, 8 Nebel - 29 Burkardt.
Der Blick aufs Personal
Bei Mainz ist Kapitän Zentner tatsächlich noch rechtzeitig fit geworden und kehrt für Youngster Rieß ins Tor zurück. Ansonsten vertraut Bo Henriksen derselben Elf wie beim 4:1 gegen Bochum. Auf der anderen Seite gibt es deutlich mehr Wechsel zu vermelden - vier an der Zahl. Frimpong, Xhaka, Andrich und Adli machen Platz für Palacios, Garcia, Hofmann und Schick.
Stimme vor dem Spiel: Xabi Alonso (Bayer Leverkusen)
'Wir bereiten uns mit dem gleichen Respekt wie gegen jeden anderen Gegner vor und wollen die Saison natürlich mit einem positiven Gefühl beenden. Das ist unser Ziel', so Xabi Alonso auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. 'Mainz spielt eine starke Saison. Sie sind eine gute Mannschaft und haben eine positive Entwicklung hingelegt. Wir erwarten ein hartes Spiel. Wir werden alles versuchen', so Alonso weiter.
Stimme vor dem Spiel: Bo Henriksen (1. FSV Mainz 05)
'Das ist ein großer Tag für uns. Wir haben ein Jahr lang trainiert und hart gearbeitet, um da zu sein, wo wir jetzt sind. Es ist ein Traum, dass wir das letzte Spiel der Saison morgen vor unseren eigenen Fans austragen können. Mit Bayer Leverkusen treffen wir auf eine starke Mannschaft mit sehr guten Spielern. Sie sind nicht nur auf dem Platz, sondern auch in mentaler Hinsicht sehr gut aufgestellt, trotzdem haben wir keine Angst vor ihnen. In der MEWA ARENA haben wir schon einige andere Topteams geschlagen - hier kann immer alles passieren.'
Die Bilanz spricht gegen Mainz
Bloß zwölf von 38 Spielen gegen die Werkself gingen an Mainz. Leverkusen kommt derweil auf fast doppelt so viele Siege - 21 an der Zahl. Und auch in jüngerer Vergangenheit sah das Ganze für Mainz nicht unbedingt besser aus. In vier der letzten fünf Spiele ging Bayer siegreich vom Feld, darunter auch im Hinspiel (1:0).
Ein letztes Mal Xabi Alonso
Für Bayer Leverkusen ist die Saison eigentlich schon beendet. Der zweite Platz ist bereits gesichert, außerdem hat Xabi Alonso vergangene Woche seinen wohlverdienten Heimabschied erhalten. Den Spanier zieht es nach knapp 2 1/2 Jahren wahrscheinlich zu Real Madrid. Wofür heute also auf Sieg gehen? Nun zum einen Mal gibt es Teams, die noch um Entscheidungen an diesem letzten Spieltag spielen - so auch Mainz, die sich noch für Europa qualifizieren können. Heute also nicht auf Sieg zu spielen, wäre den Konkurrenten der Mainzer nicht fair gegenüber. Unter dem Gesichtspunkt wird Xabi Alonso seine Mannschaft heute also nochmal so richtig heiß machen. Und da kommen wir auch zum zweiten Grund. Alonso wurde letzte Woche in der BayArena zwar offiziell verabschiedet, das Ganze erfolgte allerdings nach der 2:4-Pleite gegen Borussia Dortmund. Heute hat sein Team also nochmal eine letzte Chance, ihn mit einem Sieg gebührend zu verabschieden.
Mainz hat es in der eigenen Hand
Die Rheinhessen können ihre grandiose Saison heute entweder versöhnlich zu Ende bringen, oder am letzten Spieltag noch vergeigen. Vor der Saison hätte wohl kaum einer damit gerechnet, dass Mainz vor Spieltag 34 auf Platz sechs steht. Diese Platzierung hätte sogar noch höher ausfallen können, denn lange Zeit waren die Mainzer sogar auf Kurs Champions League. Den haben sie sich zwar durch die Ergebnisse der letzten Wochen selber eingerissen, doch ein Platz in Europa ist immer noch drin. Platz sechs würde für die Conference League qualifizieren, Platz fünf, der von Dortmund belegt wird und mit drei Punkten Abstand rein rechnerisch auch noch einholbar wäre, qualifiziert für die Europa League. Gewinnt Mainz heute, spielen sie in der nächsten Saison also auf jeden Fall europäisch. Einziges Problem - Leipzig sitzt dem FSV im Nacken. Die Roten Bullen stehen punktgleich einen Platz hinter Mainz. Patzen die Hausherren gegen Leverkusen, müssen sie parallel hoffen, dass Leipzig die eigenen Hausaufgaben zu Hause gegen Stuttgart nicht erledigt. In der Hinsicht können sich heute spannende Konstellationen entwickeln, über die wir Sie natürlich während des Spiels auf dem Laufenden halten werden.
Guten Nachmittag aus Mainz
Und ein herzliches Willkommen aus der Mewa Arena zum 34. und gleichzeitig letzten Bundesligaspieltag der Saison 2024/25. Das Heimteam aus Mainz empfängt den Vorjahresmeister Bayer Leverkusen. Geleitet wird das Geschehen von Tobias Reichel aus Sindelfingen. Um 15.30 Uhr geht‘s los, dann rollt auf allen neun Plätzen zum letzten Mal in dieser Saison der Ball.