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Das war es aus Kiel
Wir verabschieden uns aus dem Holstein-Stadion und wünschen noch ein schönes Wochenende. Bis zum nächsten Mal!
So geht es weiter
Kommendes Wochenende geht es für Kiel nach Leipzig gegen RB (Samstag, den 19.04. um 15.30 Uhr). St. Pauli empfängt einen Tag später Bayer Leverkusen (19.30 Uhr).
Die Tabelle
St. Pauli hat sich jetzt quasi befreit. Die Gäste sind mit jetzt 29 Punkten weiterhin auf Rang 15 und vergrößern den Abstand auf den Relegationsplatz vorerst auf sieben Zähler. Holstein steht mit 18 Punkten weiterhin auf dem letzten Platz.
Pauli feiert Sieg in direktem Duell
In der zweiten Halbzeit verlor die Partie etwas an Tempo. Kiel investierte insgesamt zu wenig, während St. Pauli zwar weiter bemüht war, aber lange vergeblich anrannte. Kurz vor dem Abpfiff fiel dann doch noch die Entscheidung: Ein unglückliches Eigentor von Max Geschwill in der Nachspielzeit (90.+2) bescherte St. Pauli den späten und letztlich verdienten Auswärtssieg. Pauli war besser und Kiel nicht mutig genug. Jetzt wird es düster am Tabellenende.
Das Spiel ist aus
Kiel unterliegt St. Pauli mit 1:2.

Gelbe Karte Morgan Guilavogui (FC St. Pauli)
Wegen Zeitspiels sieht der Stürmer den gelben Karton.

1:2 Max Geschwill/Eigentor (FC St. Pauli)
Pauli mit dem Lucky-Punch! Weißhaupt kommt per Volley rechts im Strafraum zum Schuss und Dähne pariert erst super. Der Ball landet wieder bei Weißhaupt, der diesen aus spitzem Winkel über Dähne hinweg in Richtung Tor spitzelt. Auf der Linie kommt Geschwill zu spät und die Torlinientechnik schlägt an.


240 Sekunden Nachschlag
Es gibt nochmal vier Minuten extra.
FC St. Pauli wechselt
Connor Metcalfe kommt für Danel Sinani.

Freistoß bringt nichts ein
Es wird nochmal knapp: Ein Freistoß kommt aus dem linken Halbfeld an den zweiten Pfosten. Sinani legt nochmal quer und Smith kommt am Fünfer zum Kopfball. Er setzt das Leder knapp links am Tor vorbei.
Gelbe Karte für Marvin Schulz (Holstein Kiel)
Und wieder eine Gelbe: Schulz bringt Weißhaupt zu Fall.

Holstein Kiel wechselt
Steven Skrzybski kommt für Armin Gigovic.

Gelbe Karte für Hauke Wahl (FC St. Pauli)
Taktisches Foul im Mittelfeld.

Noch zehn Minuten zu gehen
Pauli steht jetzt etwas tiefer. Kiel kommt in keine aussichtsreiche Position.
Gelbe Karte für Phil Harres (Holstein Kiel)
Unnötige Aktion: Ein hoher Ball in Richtung Hamburger Tor ist eine klare Nummer für Vasilj. Der Keeper fängt die Kugel und Harres rennt ihn in der Luft um.

Holstein Kiel wechselt
Marvin Schulz kommt für Magnus Knudsen.

Freistoß verpufft
Die KSV kriegt einen vielversprechenden Standard aus dem linken Halbfeld. Die Flanke rutscht auf den zweiten Pfosten durch und der Ball landet im Toraus.
Schlussphase wird eingeläutet
Irgendwann muss Holstein Kiel das Risiko erhöhen. Ein Punkt gegen den direkten Konkurrenten wäre zu wenig.
Holstein Kiel wechselt
Phil Harres kommt für Shūto Machino.

Holstein Kiel wechselt
Max Geschwill kommt für Marco Komenda.

Ein Abschluss fehlt
Pauli schafft es selten, in das letzte Drittel vorzustoßen und in Schussposition zu kommen. Kiel steht gut.
FC St. Pauli wechselt
Siebe Van der Heyden kommt für Adam Dźwigała.

Gelbe Karte für Marko Ivezic (Holstein Kiel)
Ivezic gerät mit Afolayan aneinander und wird verwarnt.

FC St. Pauli wechselt
Noah Weißhaupt kommt für Oladapo Afolayan.

Erster Abschluss in Hälfte zwei
Afolayan zieht aus 25 Metern mit links ab. Den Flachschuss kann Dähne parieren.
St. Pauli ist mutiger
Die Kiezkicker laufen auch jetzt wieder höher an als der Gegner. Sie wollen es in dieser Phase mehr. Eine gefährliche Aktion im letzten Drittel bleibt bis hierhin aus.
Ruhiger Start in Durchgang zwei
Die Teams müssen sich erstmal wieder finden.
Sinani mit dem Abschluss
Nach Ecke von links kommt Sinani aus sechs Metern zum Schuss. Dieser misslingt komplett und geht am Tor vorbei.
Pauli kommt gut aus der Kabine
Es entsteht direkt die erste Druckphase der Hamburger nach dem Seitenwechsel.
Gelbe Karte für Oladapo Afolayan (FC St. Pauli)

Die zweite Halbzeit ist angepfiffen
Sinani stößt für die Gäste an.

Auch der FC St. Pauli wechselt
Morgan Guilavogui kommt für Elias Saad neu rein.

Holstein Kiel wechselt
Finn Porath ersetzt Becker.

Offener Schlagabtausch in Kiel
St. Pauli war über weite Strecken der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft und setzte Kiel immer wieder mit solidem Pressing unter Druck. Dennoch ging der Gastgeber etwas aus dem Nichts in der 21. Minute durch Bernhardsson in Führung. Im Anschluss entwickelte sich eine offene Partie, in der die Kiezkicker weiter drängten und schließlich in der 34. Minute verdient durch Sinani ausglichen. Beide Teams zeigten viel Leidenschaft, was dem Spiel eine intensive Note verlieh. Für den zweiten Durchgang ist alles offen.
Ende der ersten Halbzeit
Es geht mit 1:1 in die Pause.

Nachspielzeit angezeigt
Zwei Minuten werden hier nachgespielt.
Knudsen aus der Distanz
Der Kieler zieht aus 25 Metern einfach mal ab. Vasilj hat bei der Abwehr Probleme und lenkt den Ball zur Ecke.
Gleich ist Pause
Die Partie entwickelt sich zu einem immer ansehnlicheren Fußballspiel. Beide Teams investieren jetzt mehr.
Das Gebälk wackelt
Es gibt Slapstick im Hamburger Strafraum. Nach einem Standard aus dem Halbfeld gibt es eine Menge Betrieb vor dem Tor von Vasilj. Remberg knallt das Leder aus etwa sieben Metern an die Latte, dann kann St. Pauli klären.
Gelbe Karte für David Nemeth (FC St. Pauli)

VAR greift nicht ein
Der Zusammenprall vor dem Treffer wird geprüft, doch der Treffer wird gegeben.
1:1 Danel Sinani (FC St. Pauli)
Ausgleich Pauli! Saad flankt butterweich aus dem Halbfeld an den Kieler Fünfer. Dähne kommt raus und kracht in der Luft mit Afolayan zusammen. Dabei lässt er den Ball nach vorne klatschen, Sinani steht goldrichtig und schießt den Ball artistisch in die Maschen.


Kiel jetzt besser im Spiel
Die Hausherren haben nun etwas mehr vom Ball. Es mangelt weiterhin an Abschlüssen.
Nächste Ecke
Saad bringt den nächsten Standard in den Strafraum. Zunächst wird der Ball geklärt, landet über Umwege aber wieder bei Saad, der aus 17 Metern zum Schuss kommt. Das Leder rauscht knapp über die Querlatte.
Kiel steht tief
Die Hamburger haben hier nach wie vor das Zepter in der Hand. Die Gastgeber arbeiten hauptsächlich gegen den Ball.
Das kam etwas aus dem Nichts
Pauli ist bis hierhin eigentlich das bessere Team, jetzt läuft man aber einem Rückstand hinterher.
1:0 Alexander Bernhardsson (Holstein Kiel)
Kiel führt! Es ist der erste wirkliche Abschluss der Störche. Bernhardsson kommt nach der Ablage von Gigovic zentral an der Sechzehnerkante mit seinem starken linken Fuß zum Schuss. Mit viel Effet legt er den Ball unten links an Vasilj vorbei genau neben den Pfosten ins Eck.


Abschluss Treu
Die linke Schiene der Kiezkicker zieht in die Mitte und kann schießen. Dähne pariert sicher.
Gutes Pressing
Kiel kommt nicht wirklich aus der eigenen Hälfte, Pauli steht stabil. Jetzt gelingt allerdings mal der Vorstoß und es gibt die erste Kieler Ecke.
Keine Hochkaräter
Niemand geht bis hierhin ins Risiko. Das Spiel findet zumeist im Mittelfeld statt.
Kiel mit Startproblemen
Pauli erarbeitet sich den nächsten Standard. Der Freistoß links neben dem Sechzehner führt auch noch nicht zum Erfolg.
Pauli mit mehr Ballbesitz
Es ergibt sich die erste Ecke des Spiels für die Kiezkicker. Diese bringt noch nichts ein.
Spiel beginnt ruppig
In den ersten Zweikämpfen geht est sofort zur Sache.
Anpfiff
Gigovic stößt für Kiel an. Die Störche spielen in gewohntem Blau, die Gäste in Braun.

Die Kiezkicker agieren im 3-4-1-2
22 Vasilj - 4 Nemeth, 5 Wahl, 25 Dzwigala - 2 Saliakas, 7 Irvine, 8 Smith, 23 Treu - 10 Sinani - 17 Afolayan, 26 Saad.
Die Störche beginnen im 3-4-2-1
21 Dähne - 17 Becker, 6 Ivezic, 3 Komenda - 23 Rosenboom, 37 Gigovic, 22 Remberg, 47 Tolkin - 11 Bernhardsson, 24 Knudsen - 18 Machino.
Veränderungen zum letzten Pflichtspiel
Im Vergleich zum letzten Pflichtspiel ändern beide Trainer die Startelf. Nach dem Remis in Mainz kommen bei den Kielern Ivezic und Knudsen für Zec (Gelbsperre) und Skrzybski (Bank) von Beginn an auf das Feld. Blessin tauscht ebenfalls zweimal: Dzwigala und Afolayan ersetzen Ritzka (nicht im Kader) und Weißhaupt (Bank).
Pauli-Coach Blessin über den Gegner
'Kiel ist eine Mannschaft, die immer wieder spielerische Ansätze zeigt. Im Hinspiel haben sie sich ein bisschen davon gelöst. Ich glaube nicht, dass sie das noch einmal tun werden. Sie spielen mit Intensität und geben niemals auf. Ihnen geht es oft um zweite Bälle. Wir müssen die Dreier-Offensivreihe in den Griff bekommen, weil sie dort mit vielen Rotationen spielen.'
Marcel Rapp über das Spiel
'Wir wissen um die Bedeutung des Spiels', erklärte Rapp bei der Pressekonferenz am Donnerstagmorgen. 'Es wird Zeit, dass wir einen Dreier holen.' Die letzten Spiele gegen die Kiezkicker liefen weniger erfolgreich, die Leistung hat laut dem Coach der Störche allerdings immer gestimmt. 'Und wenn wir daran anknüpfen, viel Intensität auf den Platz bringen, dann sehe ich gute Chancen, das Spiel zu gewinnen.'
St. Pauli braucht Auswärtsstabilität
Auch St. Pauli steckt in einer sportlich schwierigen Phase, konnte sich aber am vergangenen Wochenende mit einem späten Punktgewinn gegen Champions-League-Anwärter Borussia Mönchengladbach etwas Luft verschaffen. Der Ausgleich in der 85. Minute sicherte ein 1:1 und vergrößerte den Vorsprung auf den Relegationsplatz minimal. Sorgen bereitet allerdings die aktuelle Auswärtsbilanz: Seit vier Spielen wartet St. Pauli auf einen Sieg in der Fremde (ein Remis, drei Niederlagen), zuletzt unterlag man mit 2:3 beim FC Bayern. Auffällig bleibt dabei, dass die Defensive trotz aller Schwierigkeiten erstaunlich stabil agiert - mit nur 34 Gegentoren stellt St. Pauli die drittbeste Abwehr der Liga. In einer insgesamt torarmen Saison der Kiezkicker (nur 2,04 Tore pro Spiel - Ligatiefstwert) kommt es dabei besonders auf Effizienz an. Hoffnung macht Manolis Saliakas, der im Hinspiel den Führungstreffer markierte - sein bislang einziges Saisontor. Ein Punkt oder gar ein Sieg in Kiel wäre ein wichtiger Schritt, um die Negativserie in der Fremde zu beenden und den Blick wieder etwas nach oben zu richten.
Holstein Kiel unter Druck
Für Holstein Kiel spitzt sich die Lage im Tabellenkeller immer weiter zu. Mit lediglich 18 Punkten steckt die Mannschaft aktuell tief im Abstiegskampf und braucht dringend ein Erfolgserlebnis, um den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze nicht endgültig zu verlieren. Nur ein Sieg gegen St. Pauli würde die Chancen auf den Klassenerhalt realistisch am Leben halten, andernfalls droht der Rückstand auf mindestens neun Punkte zu wachsen - dann bliebe wohl nur noch die Relegation als Rettung. Hoffnung machte jüngst das 1:1 gegen Mainz, mit dem Kiel nach zuletzt zwei Niederlagen immerhin mal wieder einen Punkt einfahren konnte. Dennoch wartet die Mannschaft seit vier Spielen auf einen Sieg (zwei Remis, zwei Niederlagen). Besonders bitter: Gegen St. Pauli setzte es zuletzt vier Niederlagen in Serie, bei denen Kiel jedes Mal mindestens drei Gegentreffer kassierte. Will man das Schicksal noch wenden, braucht es gegen die defensivstarken Hamburger eine Leistungssteigerung - und vielleicht wieder einen späten Treffer von Phil Harres, der bereits acht Saisontore erzielte, vier davon in der Schlussviertelstunde.
Guten Tag aus Kiel
Herzlich willkommen aus dem Holstein-Stadion zum 29. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Holstein Kiel trifft heute auf den FC St. Pauli. Schiedsrichter ist Benjamin Brand aus Schwebheim. Um 15.30 Uhr rollt der Ball.