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Das war es aus Berlin
Wir verabschieden uns aus der Alten Försterei und wünschen Ihnen noch ein schönes Wochenende. Bis zum nächsten Mal.
So geht es weiter
Aufgrund der nun anstehenden Länderspielpause findet der kommende, der 27. Spieltag erst in 14 Tagen statt. Union Berlin gastiert am Sonntag, dem 30. März um 15.30 Uhr beim SC Freiburg. Der FC Bayern erwartet tags zuvor - ebenfalls um 15.30 Uhr - den FC St. Pauli in der Allianz Arena.
Der Blick auf die Tabelle
Die Münchner bleiben natürlich Spitzenreiter und haben nun mit 62 Punkten neun Zähler Vorsprung auf Bayer Leverkusen, das aber morgen noch gegen den VfB Stuttgart spielt. Union Berlin verbessert sich auf Platz 13 (27 Punkte) und hat damit nun ein Polster von sieben Punkten auf den Relegationsplatz 16.
Bayern lässt Punkte liegen - Union profitiert vom Urbig-Patzer
Die Partie in der mit 22.012 Zuschauern ausverkauften Försterei nahm von Beginn an den erwarteten Verlauf. Die Münchner gaben hier vom Anpfiff weg den Ton an, Union setzte nur auf eine kompakte Defensive und versuchte so lange wie möglich die Null zu halten. Der Plan der Eisernen ging auf, denn die Münchner kamen trotz phasenweise drückender Überlegenheit im gesamten ersten Durchgang nur zu einigen halbgaren Chancen. Auch nach der Pause setzte sich das Bild zunächst fort. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Berliner aber deutlich mutiger, blieben aber harmlos. Dann bewies Bayerntrainer Kompany ein glückliches Händchen, brachte in der 65. Minute Sané für Gnabry in die Partie. Und nur zehn Minuten später erzielte der Nationalspieler nach starker Vorarbeit von Stanisic das erlösende 1:0 für den Tabellenführer. Aber Union gab nicht auf, noch war alles möglich. Und in Minute 83 fiel tatsächlich noch der Ausgleich. Urbig faustete eine Flanke von Juranovic genau vor die Füße von Hollerbach, der dann nur noch einschieben musste. In der Schlussphase passierte dann nicht mehr viel. Die Münchner können nach dem 2:3 gegen Bochum auch gegen den zweiten Abstiegskandidaten nicht gewinnen. Union holt aus den beiden letzten Spielen in Frankfurt und gegen die Bayern vier Punkte.
Und dann ist Schluss
Union Berlin und der FC Bayern München trennen sich 1:1.

Wir gehen in die Nachspielzeit
Es gibt noch einmal fünf Minuten obendrauf.
Gelbe Karte für Tom Alexander Rothe (1. FC Union Berlin)
Kurz vor dem Ende holt sich auch Rothe nochmal den gelben Karton ab.

Die Uhr tickt
Und die Bayern drängen auf die erneute Führung. Davies setzt sich links durch, seine Hereingabe lenkt Rönnow aber entscheidend ab.
Crunchtime
Nur ein Punkt dürfte den Bayern zu wenig sein. Union hat aber Blut geleckt und träumt jetzt vom ganz großen Wurf. Das werden noch spannende letzte Minuten.
1:1 Benedict Hollerbach (1. FC Union Berlin)
Ausgleich! Und was für ein krummes Ding. Urbig faustet eine Flanke von Juranovic genau vor die Füße von Hollerbach und der schiebt die Kugel aus sechs Metern unten links ins Eck.


Beide Trainer haben nochmal am Personal gefeilt
Wir sind in den Schlussminuten der Partie.
Bayern München wechselt
Hiroki Ito kommt für Michael Olise.

1. FC Union Berlin wechselt
Tim Skarke kommt für Woo-Yeong Jeong.

1. FC Union Berlin wechselt
Lászlo Bénes kommt für András Schäfer.

Was geht jetzt noch bei den Eisernen?
Alles sieht hier jetzt doch nach dem 20. Saisonsieg der Münchner aus. Oder kann Union noch einmal zurückschlagen?
Gelbe Karte für Joshua Kimmich (Bayern München)
Kimmich sieht nach einem Foulspiel seine vierte Gelbe Karte in dieser Saison.

Der Joker sticht
Da hat sich die Einwechslung von Sané schnell bezahlt gemacht. Für den Nationalspieler ist es der siebte Saisontreffer und ein ganz wichtiger für den FC Bayern.
0:1 Leroy Sané (Bayern München)
Der Bann ist gebrochen - Sané bringt die Bayern in Führung. Olise schickt Stanisic rechts in den Strafraum. Der legt von der Grundlinie perfekt zurück und Sané trifft aus elf Metern zum 1:0 für die Gäste.


1. FC Union Berlin wechselt
Tom Alexander Rothe kommt für Christopher Trimmel.

Noch gute 20 Minuten sind hier zu spielen
Ein Torspektakel wird uns hier heute wohl nicht mehr vergönnt sein - irgendwie ist es ein Spiel, in dem der erste Treffer entscheidend sein kann. Aber wer macht den? Union ist zwar mutiger in Hälfte zwei, bleibt aber insgesamt harmlos. Und den Münchnern fällt nach wie vor nicht viel Überraschendes ein.
Kane mit dem Kopfball
Nach einem guten Chipball von Olise kommt Kane aus sechs Metern zum Kopfball, setzt den aber einen halben Meter über den Querbalken.
Auch bei den Bayern kommt ein frischer Offensivmann
Sané soll mit seinem starken linken Fuß auf links für Ideen sorgen.
Bayern München wechselt
Leroy Sané kommt für Serge Gnabry.

Frisches Offensivpersonal bei Union
Es scheint, dass die Hausherren hier an die Chance glauben, den Rekordmeister ordentlich ärgern zu können.
1. FC Union Berlin wechselt
Benedict Hollerbach kommt für Janik Haberer.

1. FC Union Berlin wechselt: Marin Ljubicic kommt für Andrej Ilic

Juranovic mit Unions bester Chance
Nach einem langen Ball eilt Juranovic alleine dem Münchner Tor entgegen, dringt halbrechts in den Sechzehner ein und visiert dann mit seinem Schuss das rechte untere Eck an. Aber Urbig macht die kurze Ecke zu und wehrt diesen Ball ab.
Gelbe Karte für Josip Juranović (1. FC Union Berlin)
Juranovic kommt gegen Olise deutlich zu spät und sieht für das Foul die Gelbe Karte.

Kimmich mal wieder mit einer besseren Ecke
Der Ball kommt von der linken Seite hoch nach innen - Rönnow lenkt den Ball aus der Gefahrenzone.
Union traut sich inzwischen öfter nach vorne
Die Berliner waren in den ersten zehn Minuten nach der Pause schon öfter in der Münchner Hälfte als in der gesamten ersten Halbzeit.
Gelbe Karte für Jamal Musiala (FC Bayern München)
Der Münchner sieht wegen Meckerns die erste Gelbe Karte des Spiels.

Kane per Freistoß
Nach Foul an Musiala bekommen die Münchner einen Freistoß in aussichtsreicher Position zugesprochen. Kane führt den aus 19 Metern direkt aus, setzt den Ball um die Mauer herum und aufs Tor. Aber Rönnow ist auf dem Posten. Da war etwas wenig Wumms dahinter.
Gleiches Bild wie in Hälfte eins
Die Bayern machen das Spiel, Union hält defensiv dagegen.
Weiter geht's in Berlin
Die Eisernen eröffnen den zweiten Durchgang. Beide Trainer haben zunächst keine personellen Veränderungen vorgenommen.

Union machte die Schotten dicht - Bayern fand noch keine Lücke
Die Partie in der mit 22.012 Zuschauern ausverkauften Försterei nahm von Beginn an den erwarteten Verlauf. Die Münchner gaben hier vom Anpfiff weg den Ton an, Union setzte nur auf eine kompakte Defensive und versuchte so lange wie möglich die Null zu halten. Der Plan der Eisernen ging auf, denn die Münchner kamen trotz phasenweise drückender Überlegenheit im gesamten ersten Durchgang nur zu einigen halbgaren Chancen. Bayern muss nach der Pause mehr Ideen entwickeln, mit dem eher uninspirierten Spiel des Rekordmeisters ist hier heute wahrscheinlich kein Blumentopf zu gewinnen.
Pause in Berlin
Nach 45 Minuten steht es zwischen Union und den Bayern noch 0:0.

Trimmel vor Kane
Kimmich schlägt den Ball von rechts an den langen Pfosten, wo Kane lauert. Aber der Berliner Kapitän ist einen Tick eher am Ball und klärt zur Ecke.
Gnabry aus 17 Metern
Auf der anderen Seite zieht Gnabry von links nach innen und hält dann drauf - der Ball fliegt aber deutlich über das Tor der Hausherren.
Konter der Berliner
Schäfer treibt den Ball über die linke Angriffsseite nach vorne. In Höhe des Sechzehners will er die Kugel dann rüber zu Ilic bringen, aber Dier fängt das Zuspiel recht lässig ab.
Kein Durchkommen für die Bayern
Jetzt versucht sich Kane von der Strafraumgrenze, aber auch sein Schuss wird geblockt.
Noch zehn Minuten bis zur Pause
Können die Köpenicker das torlose Unentschieden mit in die Halbzeit nehmen? Das wäre zumindest schonmal ein Teilerfolg.
Bayern nicht mehr so ganz konzentriert
Bei den Gästen häufen sich in dieser Phase die kleinen Missverständnisse und Fehlpässe. Das könnte Union natürlich dann die Tür zu eigenen Angriffen öffnen.
30 Minuten Einbahnstraßenfußball
Hier geht es nach wie vor nur in eine Richtung. Union hat es noch nicht einmal in den Münchner Strafraum geschafft. Die Eisernen machen es defensiv aber gut und leidenschaftlich und haben sich daher diesen Zwischenstand verdient.
Olise wird geblockt und verfehlt dann
Kimmich spielt einen starken Diagonalball rechts auf Stanisic. Der legt die Kugel flach an den ersten Pfosten, wo Olise aus der Drehung abschließen will. Aber gleich zwei Berliner blocken ab. Wenig später versucht es der Münchner aus der zweiten Reihe - links vorbei.
Münchner Flanken noch zu unpräzise
Bis zum Strafraum sieht es super aus, was die Bayern hier machen. Dann aber kommen die Flanken zu selten und wenn, auch oft zu unpräzise. So kann Union immer wieder erfolgreich verteidigen.
Urbig fast am Mittelkreis
Der Bayern-Torhüter rückt weit mit nach vorne und wird immer wieder mal ins Spiel mit einbezogen, wenn die Münchner einen Angriff neu aufbauen müssen.
Bayern bisher mit 73 Prozent Ballbesitz
Die Münchner gewinnen auch die Mehrzahl der Zweikämpfe. Auf der Anzeigetafel steht aber immer noch zweimal die Null.
Viertelstunde durch
Bisher spielt hier nur der FC Bayern, der aber trotz des hohen Drucks auf das Berliner Tor noch nicht zu einer wirklich zwingenden Torchance kam. Einzig beim Distanzschuss von Upamecano wurde es für die Eisernen mal brenzliger.
Ansatz eines Berliner Konters
Nach einem Fauxpas von Upamecano in der Berliner Hälfte schnappt sich Ilic die Kugel und treibt das Leder im hohen Tempo nach vorne. Noch schneller ist aber der Franzose, der im Sprint zurückeilt und seinen eigenen Fehler wieder ausbügelt, indem er Ilic kurz hinter der Mittellinie wieder abläuft.
Upamecano aus der zweiten Reihe
Über Davies kommt die Kugel zum Franzosen, der dann 23 Meter vor dem Tor enorm viel Platz hat und einfach mal draufhält. Der Ball fliegt einen Meter über den Kasten von Rönnow.
Union mit elf Spielern am und im eigenen Sechzehner
Das gefällt Co-Trainer Wagner nicht und immer wieder fordert er die Spieler auf, weiter vorzuschieben. Derweil verfolgt Cheftrainer Baumgart das Spiel auf der Tribüne - lässig stehend, mit beiden Händen in den Hosentaschen.
Bayern gleich im Vorwärtsgang
Die Gäste machen gleich in der Anfangsphase deutlich Tempo. Union wird schon früh hinten rein gedrückt.
Gleich die erste Münchner Ecke
Olise bringt die Kugel von der rechten Seite mit viel Schnitt nach innen. Dann erkennt Schiedsrichter Exner ein Offensivfoul - Freistoß für Union.
Los geht's an der Alten Försterei
Die Bayern spielen in Schwarz und stoßen an. Union in Rot und Weiß.

So gehen die Münchner ins Spiel
40 Urbig - 44 Stanisic, 2 Upamecano, 15 Dier, 19 Davies - 6 Kimmich, 8 Goretzka - 17 Olise, 42 Musiala, 7 Gnabry - 9 Kane.
Die Startelf der Eisernen
1 Rönnow - 5 Doekhi, 14 Querfeld, 4 Leite - 28 Trimmel, 13 Schäfer, 8 Khedira, 18 Juranovic - 19 Haberer, 11 Jeong - 23 Ilic.
Der Blick auf das Personal
Union-Trainer Baumgart nimmt im Vergleich zum Sieg in Frankfurt zwei Änderungen vor: Jeong und Schäfer beginnen für Tousart und Skarke. Beim FC Bayern ändert Trainer Kompany die Startelf im Vergleich zum Spiel in Leverkusen am Dienstag auf drei Positionen: Dier, Stanisic und Gnabry starten für Kim, Laimer und Coman.
Baumgart nicht an der Seitenlinie
Der Berliner Trainer darf heute wegen einer Gelbsperre nicht auf der Bank sitzen, sondern muss das Spiel von der Tribüne verfolgen. Er wird an der Seitenlinie von seinem Assistenz-Trainer Rene Wagner vertreten.
Stimme vor dem Spiel: Vincent Kompany (Trainer FC Bayern)
'Es gibt keine leichten Partien. Wir müssen gewinnen, so fangen wir es an. Union hat es zuletzt gegen Frankfurt sehr gut gemacht und überzeugend gewonnen. Es ist sehr deutlich, was sie machen, das kann immer gefährlich sein. Unser Anspruch ist, dass wir eine komplette Leistung bringen und die drei Punkte holen.'
Stimme vor dem Spiel: Steffen Baumgart (Trainer Union Berlin)
'Der FC Bayern ist für uns alle eine große Herausforderung. Sie haben eine der besten Mannschaften Europas. Du musst auf eine absolute Top-Topleistung kommen - und ob du dann gewinnst, kann man dann noch nicht einmal sagen.'
In München herrscht eitel Sonnenschein
In der Liga liegt der FC Bayern acht Punkte vor Verfolger Leverkusen, gegen den man am Dienstag zudem mit einem 2:0-Erfolg in der BayArena ins Viertelfinale der Champions League einzog und dort nun auf Inter Mailand trifft. Zudem konnten die Münchner in dieser Woche mit Joshua Kimmich den dritten Leistungsträger nach Alphonso Davies und Jamal Musiala langfristig an den Verein binden - Kimmich unterschrieb einen neuen Kontrakt bis 2029. Alles im Lot also bei Trainer Vincent Kompany und seiner Mannschaft, die heute an der Alten Försterei den nächsten Schritt in Richtung der 34. Meisterschaft machen will. Der Rekordmeister, der noch nie eine Partie gegen die Eisernen verloren hat (acht Siege, drei Unentschieden) ist gegen den Tabellen-14. aus der Hauptstadt natürlich der große Favorit. Dass den Münchnern der Spagat zwischen Königsklassen-Topspielen und Ligaalltag aber nicht immer gelingt, zeigte sich erst am letzten Wochenende, als man nach einer 2:0-Führung gegen den VfL Bochum am Ende noch 2:3 unterlag. Und genau da könnte die Chance für Union liegen.
Trotz Sieg in Frankfurt: Union ist noch lange nicht aller Sorgen ledig
Es war wohl neben dem Bochumer Sieg in München die große Überraschung am vergangenen Spieltag: Die Eisernen aus Berlin-Köpenick gewannen nach zuvor drei Niederlagen in Folge ihr Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt mit 2:1. Durch diese wahrscheinlich nicht einkalkulierten Punkte konnten die Mannen von Trainer Steffen Baumgart den Vorsprung auf die Abstiegszone auf sechs Zähler ausbauen und haben sich auf Tabellenplatz 14 eingependelt. Das Punktepolster nach unten ist allerdings nicht mehr als eine Bestandsaufnahme, bis zum Klassenerhalt ist es noch ein weiter Weg, auf dem jeder Punkt zählt. Heute haben die Hauptstädter allerdings die wohl aktuell schwerste Aufgabe zu bewältigen. Gegen den frisch gebackenen Champions-League-Viertelfinalist von der Isar käme alles andere als ein Münchner Sieg wohl einer kleinen Sensation gleich. Union hat also eigentlich keine Chance, aber die wollen die Köpenicker irgendwie nutzen.
Hallo aus Berlin
Herzlich willkommen aus dem Stadion An der Alten Försterei am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Der 1. FC Union erwartet heute vor natürlich ausverkauftem Haus Rekordmeister und Tabellenführer Bayern München. Die Partie steht unter der Leitung von Schiedsrichter Florian Exner, der um 15.30 Uhr anpfeifen wird.