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Schönen Abend noch aus Heidenheim
Das war es von uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.
So geht es für die Mannschaften nach der Länderspielpause weiter
Am Samstag, dem 29. März, sind die Heidenheimer um 15.30 Uhr in Wolfsburg zu Gast. Parallel empfangen die Kieler zu Hause Werder Bremen.
Heidenheim springt an Kiel vorbei
Wir haben es bereits während des Spiels geschrieben - nun herrscht Gewissheit. Der FCH gibt den Staffelstab des letztes Platz an Kiel ab und steht nun nur noch einen Zähler hinter Bochum, die den begehrten Relegationsplatz belegen.
Heidenheim entscheidet wichtigen Abstiegskracher für sich
Hier war richtig Feuer drin. Im ersten Durchgang wechselten sich beide Teams mit den Drangphasen ab. Eine davon nutzten die Hausherren aber besser für sich und gingen durch den Treffer von Pieringer in Führung (33.). Marcel Rapp und sein Team nahmen sich für die zweiten 45 Minuten jede Menge zu, wechselten zweimal, mussten dann aber erstmal kalt duschen, weil Zivzivadze quasi mit Wiederanpfiff auf 2:0 stellte. Lange fiel Kiel dann nichts ein, bis Porath einfach mal abzog und Harres den Abpraller ins Netz setzte (87.). Die Schlussminuten versprachen also nochmal Spannung, doch der eingewechselte Conteh wurde zum Kieler Partycrasher und machte in der Nachspielzeit alles endgültig klar (90+3.).
Schluss, Aus - Ende
Heidenheim setzt sich zu Hause mit 3:1 gegen Holstein Kiel durch.

3:1 Sirlord Conteh (1. FC Heidenheim)
Feierabend - Conteh macht endgültig den Deckel drauf. Langer Befreiungsschlag von Müller. Den verlängert Conteh per Kopf zu Zivzivadze und startet im Anschluss sofort durch. Zivzivadze macht dann den Ball fest, ehe er die Murmel auf Conteh zurücklegt. Und der steht dann plötzlich frei vor Weiner, bleibt cool und trifft zum 3:1.


Die Nachspielzeit bricht an
Fünf Minuten bleiben den Störchen hier noch.
Beck hat Feierabend
Sirlord Conteh ersetzt ihn.

Jetzt reagiert Frank Schmidt
Der Coach will das jetzt knappe 2:1 über die Zeit bringen und wechselt Luca Kerber für Marnon Busch ein.

2:1 Phil Harres (Holstein Kiel)
Wir haben ein Spiel und das hat sich nicht wirklich angedeutet. Porath zieht einfach mal ab - eine Verzweiflungstat. Müller pariert den Ball, kann die Kugel aber nur nach vorne abwehren. Und da steht eben Harres goldrichtig, um den Ball ins Tor zu befördern.


Gelbe Karte für Jann-Fiete Arp (Holstein Kiel)
Arp holt sich Gelb ab, weil er Beck mit einem taktischen Foul stoppt.

Letzter Wechsel bei den Gästen
John Tolkin ersetzt Steven Skrzybski.

Dorsch hat Feierabend
Beim Mittelfeldmotor ist der Tank leer. Deshalb wird er jetzt durch Thomas Leon Keller ersetzt.

Gelbe Karte für Phil Harres (Holstein Kiel)
Harres, der zu spät kommt und Dorsch am Fuß erwischt, sieht seine zweite Gelbe Karte in dieser Saison.

Jetzt gehen auch die Hausherren zum ersten Mal zur Bank
Der Treffer von Marvin Pieringer brachte hier alles ins Rollen. Jetzt macht der Torschütze Platz für Leonardo Scienza.

Kiel versucht
Hat aber keine Ideen. Die Gäste wollen, doch Heidenheim steht einfach zu gut. So geht der Ball immer wieder von links nach rechts und das Spiel plätschert vor sich hin.
Heidenheim zieht sich ein wenig weiter nach hinten zurück
Die Hausherren fühlen sich mit dem 2:0 im Rücken merklich wohl, stehen jetzt was tiefer und lassen Kiel kommen.
Reißt die Monsterstreak?
Eigentlich muss Kiel hier mal mindestens noch einen Treffer machen, denn neben dem FC Liverpool sind die Störche das einzige Team in den Top fünf Ligen, die in dieser Saison in bislang jedem Auswärtsspiel getroffen haben - auch wenn nur ein Tor nicht weiterhilft. Am Ende wird Marcel Rapp die Niederlage natürlich mehr wehtun, als irgendeine gerissene Streak, doch ein erster Treffer könnte hier natürlich auch nochmal was entfachen.
Fiete Arp trifft nur die Latte
Einen fälligen Freistoß aus 22 Metern übernimmt Fiete Arp. Der zieht das Leder super über die Mauer, doch kracht der Ball dann eben an die Latte, statt ins Tor zu fliegen. Da waren dann doch 20 Zentimeter zu viel Präzision im Schuss.
Gelbe Karte für Omar Traore (1. FC Heidenheim)
Diesmal kommt der eben noch gefoulte Traore zu spät, räumt Remberg ab und sieht Gelb.

Machino hat Feierabend
Er wird durch Jann-Fiete Arp ersetzt.

Nächster Wechsel bei den Störchen
Routinier Lewis Holtby kommt für Magnus Knudsen in die Partie.

Gelbe Karte für Marco Komenda (Holstein Kiel)
Harm Osmers hat sie lange stecken lassen, doch jetzt gibt es die erste Karte des Spiels, weil Komenda Traore an der Seitenauslinie abräumt.

Kann sich Kiel von diesem erneuten Nackenschlag erholen?
So hat sich Rapp den Start in Durchgang zwei natürlich nicht vorgestellt. Jetzt muss seine Mannschaft Charakter zeigen und zurückkommen - leichter gesagt als getan.
2:0 Budu Zivzivadze (1. FC Heidenheim)
Kiel erhofft sich neue Impulse von den Wechseln, kassiert jetzt aber erstmal den nächsten Nackenschlag. Pieringer lässt erst noch die Riesenchance auf den Doppelpack liegen, Kiel klärt aber nicht energisch genug. Krätzig macht die Murmel dann nochmal scharf und per Abpraller landet die Kugel vor dem Fuß von Zivzivadze. Der legt sich das Leder einmal zurecht, ehe er die Murmel mit links ansatzlos unten rechts in die Maschen donnert.


Weiter geht's
Die zweiten 45 Minuten laufen. Heidenheim spielt unverändert - Kiel wechselt zweimal.

Marcel Rapp wechselt gleich doppelt
Phil Harres ersetzt Armin Gigovic.

Die Gäste wechseln zur Pause
Alexander Bernhardsson kommt für Lasse Rosenboom ins Spiel.

Knappe Heidenheimer Führung zur Pause
Es steht Abstiegsrennen drauf, es ist Abstiegsrennen drin. Die Brisanz dieser Partie war auf beiden Seiten spürbar. Mal hatten die Kieler eine bessere Phase, dann waren plötzlich die Hausherren wieder am Drücker. Effizienter ausspielen konnten es dann bislang aber die Heidenheimer, die durch den Treffer von Pieringer zur Pause in Front liegen (33.). Seit dem Gegentreffer taten sich die Kieler dann schwer, um ins Spiel zu kommen, weshalb die Pause wohl zur rechten Zeit kam. Marcel Rapp hat jetzt 15 Minuten Zeit, sein Team neu einzuschwören und anzustacheln, um sich hier in Hälfte zwei gegen die drohende Niederlage aufzubäumen. Mal schauen, wie gut ihm das gelingt?
Harm Osmers bittet die Spieler zum Pausentee
Heidenheim führt zur Pause mit 1:0 gegen Holstein Kiel.

Wir nähern uns der Pause
Es gibt noch zwei Minuten obendrauf, dann geht dieser Abstiegskracher erstmal in die Pause.
Freistoß Machino
Aus guten 30 Metern braucht der Angreifer gar nicht den Direktversuch zu wagen und spielt deshalb einen Flachpass an der Mauer vorbei in den Lauf von Gigovic. Der kriegt seinen Schuss durch, scheitert aber am Bein von Müller, der glänzend reagiert und den Einschlag verhindert.
Heidenheim springt Stand jetzt in der Tabelle
Denn mit dem aktuellen Ergebnis würden die Heidenheimer an Kiel vorbeiziehen. Und weil Bochum parallel am Verlieren ist, wäre der Relegationsplatz auch nur noch einen Zähler entfernt. Doch das ist natürlich alles noch Zukunftsmusik, immerhin ist hier noch mehr als eine Halbzeit zu gehen.
1:0 Marvin Pieringer (1. FC Heidenheim)
Die Hausherren führen! Heidenheim, genauer Pieringer selbst, verlagert das Geschehen mit einem hohen Ball auf die linke Seite. Dort hat Krätzig im Halbfeld jede Menge Platz, kann sich sein Ziel praktisch aussuchen und bedient dann punktgenau den Schädel von Pieringer, der das Leder perfekt oben rechts in den Knick köpft.


Traore will die Gelbe sehen
Natürlich nicht gegen sich, sondern gegen Machino. Der zieht und zerrt am Außenverteidiger, doch Schiedsrichter Harm Osmers sieht bislang noch von der Gelben Karte ab.
Pieringer lässt die Führung liegen
Zivzivadze behauptet vorne den Ball gegen Komenda, schüttelt den Verteidiger einfach ab und hat dann auch noch das Auge für den besser postierten Pieringer. Der wartet aber zu lang und am Ende grätschen dem Angreifer Zec und Weiner in die Parade, um den Gegentreffer zu verhindern.
Zivzivadze fliegt durch den Sechzehner
Der Stürmer probiert es artistisch und versucht die Flanke von Traore per Fallrückzieher aufs Tor zu bringen. Sieht schön aus, ist allerdings nicht sehr effektiv, weil er am Ball vorbeitritt.
Schöne Vorarbeit von Krätzig
Die Leihgabe der Bayern zieht von links mit einer feinen Finte ins Zentrum und legt auf Beck ab. Der lässt die Murmel bei der Annahme aber leicht hochprallen und muss den Abschluss so aus der Luft nehmen. Das macht er aber richtig gut, prüft Weiner mit einem wuchtigen Schuss, den der Keeper nur nach vorne prallen lassen kann.
Es steht Abstieg drauf
Und es ist auch Abstieg drin. Die Intensität ist enorm hoch auf beiden Seiten - den Spielern ist die Brisanz dieses Duells einfach anzumerken. Und genau deshalb gelingt hier auch noch nicht allzu viel, den leicht gefährlichen Eindruck macht aber aktuell der KSV Holstein.
Starke Hereingabe von Rosenboom
Jetzt spielen es die Gäste mal gut über die Außen aus. Rosenboom sieht Porath am zweiten Pfosten einlaufen und spielt eine punktgenaue Flanke. Die legt der Angreifer mit dem ersten Kontakt direkt auf Machino zurück. Dessen Schuss bleibt dann aber hängen, weil sich Krätzig gut in die Schussbahn wirft.
Die Ecke war nix
Da trifft Machino den Ball aber mal so gar nicht richtig. Der Japaner kickt das Leder weit über den Heidenheimer Sechzehner hinweg bis ins Seitenaus.
Guter Angriff der Hausherren
Der FCH kommt ein erstes Mal über die rechte Seite. Traore läuft mit seinem enormen Tempo die Linie runter, bringt die Flanke dann aber nicht an den Mann, weil Zec vor Zivzivadze per Kopf klärt.
Auf geht's
Die Kieler stoßen an.

Diese Elf soll es für Kiel richten
1 Weiner - 17 Becker, 26 Zec, 3 Komenda - 23 Rosenboom, 22 Remberg, 8 Porath - 24 Knudsen, 37 Gigovic - 7 Skrzybski, 18 Machino.
So beginnt der FCH
1 Müller - 2 Busch, 6 Mainka, 5 Gimber - 23 Traore, 39 Dorsch, 3 Schöppner, 13 Krätzig - 21 Beck - 18 Pieringer, 12 Zivzivadze.
Der Blick auf das Personal
Budu Zivzivadze kehrt nach seinem ersten Bundesliga-Tor bei 1899 Hoffenheim wieder in die Anfangself zurück, außerdem startet Frans Krätzig erstmals seit genau einem Monat, als Heidenheim 0:2 gegen Mainz verlor. Bei der KSV ist es ein Wechsel, Finn Porath startet ebenso erstmals seit genau einem Monat, als seine Störche trotz seines Tores 1:3 in Frankfurt unterlagen. Zwischenzeitlich war er auch gesundheitsbedingt ausgefallen. Marko Ivezić muss weichen, Marco Komenda rückt von links in die Dreierabwehr.
Stimme vor dem Spiel: Marcel Rapp (Trainer Holstein Kiel)
'Wenn ich die Leistung gegen Stuttgart nehme, dann sehe ich eine gute Kieler Mannschaft, die mit voller Überzeugung nach Heidenheim fahren kann und sich berechtigte Hoffnungen auf drei Punkte machen darf.'
Stimme vor dem Spiel: Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim)
'Es ist kein Endspiel. Natürlich ist es ein sehr richtungsweisendes Spiel. Wir müssen gewinnen und den Anschluss herstellen. Wir wollen weiter dabeibleiben, wenn es um den drittletzten Platz geht. Dazu brauchst du einen Sieg. Das ist unser Ziel.'
Bilanz spricht leicht für den FCH
18 Mal standen sich Heidenheim und Kiel bisher in Bundesliga, 2. Liga und 3. Liga gegenüber. Davon konnten die Brenzstädter acht Partien gewinnen, Kiel ging fünfmal als Sieger vom Platz, wie auch beim 1:0 im Hinspiel.
FCH gegen KSV - mehr Kellerduell geht nicht
Mit dem FC Heidenheim und Aufsteiger Holstein treffen hier heute der Tabellenletzte und der Vorletzte im Ligaranking aufeinander. Kiel steht auf Rang 17 bei 17 Punkten, die Brenzstädter liegen einen Platz und einen Punkt zurück. Für beide gilt heute, mit einem Sieg an den Bochumern auf dem Relegationsplatz 16 dranzubleiben und auch das rettende Ufer nicht ganz aus den Augen zu verlieren. Heidenheim holte aus den letzten fünf Ligaspielen nur zwei Punkte (2:2 in Leipzig und 1:1 in Hoffenheim), die Störche ergatterten in ihren letzten fünf Partien immerhin fünf Zähler (Sieg gegen Union, Unentschieden gegen Bochum und Stuttgart). Heute gilt es für beide auf den Punkt fit zu sein und die letzten Wochen auszublenden. Im direkten Duell - dem insgesamt 18. Aufeinandertreffen - zählt für beide nur ein Sieg.
Hallo aus Heidenheim
Ihnen allen ein herzliches Willkommen aus der Voith Arena am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Hier treffen heute der 1. FC Heidenheim und Holstein Kiel aufeinander, die Partie steht unter der Leitung von Harm Osmers aus Hannover. Um 17.30 Uhr geht es los.