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Schönen Samstag noch aus Kiel
Das war es von uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.
So geht es für beide Teams weiter
Kiel ist kommenden Sonntag um 17.30 Uhr auswärts in Heidenheim gefordert. Zwei Stunden später empfangen die Stuttgarter Meister Bayern Leverkusen vor heimischer Kulisse.
Kiel holt einen Punkt und ist trotzdem einer der Verlierer des Spieltags
In der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins dürfte sich der Blick sicherlich nach München richten, wo mit Bochum der ärgste Wiedersacher im Kampf um den Klassenerhalt drei unerwartete Punkte eingefahren hat und damit auf drei Zähler davongezogen ist. Und mit Heidenheim haben sie ein Team im Nacken, das mit einem Sieg morgen gegen Hoffenheim auch noch an ihnen vorbeiziehen könnte. In der Hinsicht ist der verpasste Sieg heute also doppelt bitter. Stuttgart springt mit dem einen Punkt derweil an Gladbach vorbei auf Platz acht.
Für Kiel wären auch drei Punkte drin gewesen
Die ersten 15 Minuten gingen bereits an die Hausherren, die in den ersten Minuten die Chancenhoheit verbuchten. Mit dem Führungstreffer durch Leweling (15.) änderte sich aber der Spielverlauf und Stuttgart gab den Ton an. Ähnlich wie die Schwaben fand dann Skrzybski in der starken Phase des Gegners den Weg ins Tor (30.) und so ging es verdientermaßen mit 1:1 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel brauchte der Kieler Stürmer dann nur zehn Sekunden, um das Spiel mit einem sehenswerten Treffer endgültig zu Gunsten der Störche zu drehen (46.). Für den VfB kam es im Anschluss noch schlimmer, als Stergiou nach unsauberer Annahme als letzter Mann zum Foul griff und mit Rot vom Platz flog (53.). Davon ließen sich aber Woltemade und Demirovic nicht beirren, die den VfB kurzerhand zurück ins Spiel brachten (55.). Im Anschluss verflachte die Partie dann aber. Kiel wollte mit dem Ball, hatte aber nicht die spielerischen Ansätze und Stuttgart verteidigte das 2:2. Am Ende wäre für Kiel wohl noch ein bisschen mehr drin gewesen, doch man kann von einem leistungsgerechten 2:2 sprechen.
Feierabend in Kiel
Kein Sieger also nach knapp 95 gespielten Minuten zwischen Kiel und Stuttgart - 2:2.

Sebastian Hoeneß nimmt ein paar Sekunden von der Uhr
Der Coach bringt nochmal Pascal Stenzel für Jamie Leweling ins Spiel. Stenzels Wechsel darf wohl so interpretiert werden, dass Hoeneß jetzt den einen Punkt mit nach Stuttgart nehmen möchte.

Gelbe Karte für Jamie Leweling (VfB Stuttgart)
Leweling zieht und zerrt am Trikot von Porath und sieht dafür Gelb.

Die Nachspielzeit läuft
Es gibt vier Minuten Nachschlag.
Woltemade verlässt den Rasen
El Bilal Touré ersetzt den Angreifer - ein positionsgetreuer Wechsel.

Da fehlen bloß Zentimeter
Gute Eckenvariante der Gastgeber, bei der die Murmel auf den freistehenden Bernhardsson geflankt wird. Der steht im Rückraum am Strafraumeck völlig blank, nimmt den Ball direkt und kickt das Leder Richtung linkem Eck. Nübel streckt sich vergebens, sieht aber, wie die Kugel Zentimeter an seinem Kasten vorbeikullert.
Die Gastgeber schöpfen aus den Vollen
Marvin Schulz ersetzt Armin Gigovic. Damit schöpft Marcel Rapp alle Mittel aus, die ihm zur Verfügung stehen.

Gelbe Karte für Timo Becker (Holstein Kiel)

Die letzten zehn Minuten laufen
Kiel bestimmt hier weiterhin das Spiel und Stuttgart verteidigt. Aus genannten Gründen und weil Stuttgart das mit dem Verteidigen auch echt gut macht, plätschert das Spiel hier aktuell aber so vor sich hin.
Knudsen hat Feierabend
Im Gegenzug ist Routinier Lewis Holtby mit von der Partie.

Marcel Rapp bringt nochmal zwei frische Kräfte
Finn Porath ersetzt Marco Komenda.

Klasse Aktion von Gigovic
Der lässt zwei Stuttgarter stehen und will dann auf Arp durchstecken, doch der Pass ist ein wenig zu kräftig für den ehemaligen Bayern-Youngster, der die Kugel nicht unter Kontrolle bekommt.
An den Zuschauern liegt es nicht
Die geben hier 90 Minuten Vollgas, feuern ihr Team unermüdlich an und erfreuen sich des schönen Wetters. Einen fußballerischen Leckerbissen kriegen sie hier zwar nicht geboten, doch immerhin sehen sie, wie ihr Team hier alles reinwirft und kämpft.
Mit dem Ball tut sich Kiel schwer
Das ist einfach nicht der Spielstil der Kieler, und das merkt man. Mit dem Ball und auf der Suche nach Lücken tun sich die Hausherren einfach schwer. Stuttgart steht jetzt erwartet tief und lauert auf Umschaltmomente.
Skrzybski hat Feierabend
Der Doppelpacker hat noch keine 90 Minuten im Tank und räumt deshalb das Feld für Alexander Bernhardsson.

Nun auch die Hausherren zum ersten Mal mit dem Wechsel
Marko Ivezic macht Platz für Jann-Fiete Arp.

Nächster Wechsel beim VfB
Josha Vagnoman kommt für Enzo Millot in die Partie.

Kiel in Überzahl jetzt gefordert
Mit einem Mann mehr wird jetzt natürlich gefordert, dass die Kieler die Zügel in die Hand nehmen. Stuttgart scheint das im Moment aber ganz Recht zu sein, die sich mehr in die eigene Hälfte zurückziehen und auf Momente lauern, wie beim 2:2, wo sie ihre Stürmer mit langen Bällen auf die Reise schicken können. Da müssen die Störche jetzt aufpassen.
2:2 Ermedin Demirovic (VfB Stuttgart)
Und plötzlich sind die Gäste wieder da - es geht hier Schlag auf Schlag. Stiller einfach mal mit einem Verzweiflungsball hinten raus. Der landet dann aber plötzlich bei Woltemade, der an Ivezic vorbeizieht und auf Demirovic zurücklegt. Der hat dann sogar noch genug Zeit, den Ball anzunehmen, ehe er die Murmel unten links zum 2:2 ins Netz legt.


Machino verlangt alles von Nübel ab
Der Angreifer nimmt sich des anschließenden Freistoßes an, zieht den sauber über die Mauer oben links ins Eck und will schon zum Jubeln ansetzen. Nübel macht sich aber ganz lang und kann die Kugel noch gerade so mit den Fingerspitzen über die Latte lenken.
Rote Karte für Leonidas Stergiou (VfB Stuttgart)
Es kommt knüppeldick für den VfB, der jetzt nur noch zu zehnt ist. Der Verteidiger nimmt einen einfachen Pass alles andere als ideal an, legt sich die Kugel viel zu weit vor und reißt dann Skrzybski um, der ihm den Ball weggeschnappt hat. Als letzter Mann hat das dann natürlich die Rote Karte zur Folge - für Sebastian Hoeneß sicherlich zum Haareraufen.

Wird die Sonne hier noch spielentscheidend?
Zumindest ist der Kieler Keeper jetzt im Nachteil und hat neben den Stuttgarter Angreifern auch noch mit der tiefstehenden Kieler Sonne zu kämpfen, die dem Keeper mitten ins Gesicht scheint.
2:1 Steven Skrzybski (Holstein Kiel)
Wow, wow, wow - was für eine Bude. Die zweite Hälfte läuft gerade mal zehn Sekunden. Zec schlägt die Kugel nach dem Anstoß einfach mal nach vorne. Dort prallt die Kugel vom Rücken eines Stuttgarter Verteidigers zu Skrzybski und der hält aus knapp 20 Metern einfach mal drauf, weil er sieht, dass Nübel viel zu weit vor seinem Kasten steht. Die Bogenlampe senkt sich über den Stuttgarter Keeper hinweg ins Tor.


Rein geht's in Durchgang zwei
Kiel kommt unverändert aus der Pause - Stuttgart wechselt doppelt.

Undav hat Feierabend
Ermedin Demirovic ersetzt den deutschen Nationalstürmer.

Hoeneß wechselt in der Pause doppelt
Jacob Bruun Larsen kommt für Chris Führich ins Spiel.

Von Stuttgart kommt bislang zu wenig
Zumindest, wenn sie hier etwas aus Kiel mitnehmen wollen. Die ersten 15 Minuten gingen an die Hausherren, die, auch der Mithilfe von Standards wegen, besser ins Spiel fanden. Mit dem toll rausgespielten Führungstreffer von Leweling (15.) änderten sich aber auch die Spielverhältnisse und plötzlich war der VfB tonangebend, hatte die Chancen und wir sahen zeitweise verunsicherte Kieler. Doch auch diese Phase hielt nur knappe 15 Minuten an, dann fand plötzlich Skrzybski den Weg auf die Anzeigetafel (30.) und brachte die KSV Holstein zurück ins Spiel. In den Schlussminuten des ersten Durchgangs waren dann wieder die Hausherren besser im Spiel, wenngleich die Chancen nicht mehr so zwingend waren, wie noch in den ersten 15 Minuten. Stuttgart sehnte sich derweil mit jeder verstreichenden Minute mehr und mehr der Pause entgegen. Mal schauen, ob Sebastian Hoeneß in der Pause die richtigen Worte findet.
Bastian Dankert bittet die Spieler zum Pausentee
Kiel und Stuttgart gehen mit einem 1:1 in die Kabinen.

Viele Unterbrechungen gab es nicht
Deshalb wird hier auch nur eine Minute nachgespielt.
Wir nähern uns der Pause
Aktuell haben die Hausherren sogar mehr vom Ball, sind dem zweiten Tor näher als der VfB. Von Stuttgart kommt derweil nichts mehr, die sehnen sich bloß noch der Pause entgegen.
Feiner Ball auf Machino
Kiel braucht nur zwei, drei Stationen bis zum gegnerischen Sechzehner. Strzybski lässt sich in dieser Szene mal bis zur Mittellinie fallen, holt sich den Ball ab und flankt dann punktgenau in den Lauf seines Sturmpartners. Der versucht die Kugel per Kopf an Nübel vorbeizubringen, verfehlt den Kasten aber um knappe zwei Meter.
Der Ausgleich geht in Ordnung
Weil Kiel hier mitspielt, nach vorne viel anzubieten hat und dann eben auch mit kreativen Taktiken wie dem weiten Einwurf zu Werke geht, passt der Ausgleich hier zum Spielverlauf. Gegen den Ball machen sie es auch clever, agieren in einer Fünferkette und so machen sie Stuttgart hier das Leben schwer, die sich von Minute zu Minute immer unwohler fühlen und den Zugriff zu diesem Spiel verlieren.
1:1 Steven Skrzybski (Holstein Kiel)
Machino mit einem weiten Einwurf, den Zec genau zu Skrzybski verlängert. Letzterer hat dann keine Mühe, den Ball an Nübel vorbei in die Maschen zu schieben.


War da eine Hand im Spiel?
Konter für den KSV Holstein. Knudsen schickt Machino auf die Reise, der erst Stergiou ins Leere laufen lässt und dann auf seinen mittlerweile nachgelaufenen Passgeber zurücklegt. Dessen Schuss aus zweiter Reihe landet am Arm von Stiller, der sich da in den Schuss hineinwirft, doch weil der Arm die Körperfläche nicht vergrößert, bleibt hier der Pfiff von Bastian Dankert richtigerweise aus.
Der wird wohl nicht in die Torschussstatistik eingehen
Hendriks mit einem seiner weiten Einwürfe in den Kieler Sechzehner. Dort findet er Kapitän Karazor, dessen Kopfball aber gute zehn Meter neben dem Kasten landet.
Kiel spielt das nicht schlecht aus
Besonders bis zum Stuttgarter Sechzehner sieht das echt gut aus bei den Störchen, nur passt dann eben der vorletzte oder letzte Pass nicht. Beispielsweise Strzybski, der nach feiner Kombination Machino sucht, aber nur Stergiou findet.
0:1 Jamie Leweling (VfB Stuttgart)
Wir haben es gerade noch angesprochen und plötzlich platzt da der Knoten - aber das ist auch fein rausgespielt. Millot behauptet am Kieler Sechzehner den Ball und hebt die Murmel dann gefühlvoll über die Kieler Abwehr zu Leweling. Der holt das Leder mit einem guten Kontakt aus der Luft, ehe er den Ball ansatzlos im kurzen Eck versenkt. Unhaltbar ist der nicht für Weiner, allerdings hat der Schuss aus der Distanz auch das entsprechende Tempo drauf.


Stuttgart fehlt die Leichtigkeit
Besonders gegen tiefstehende Gegner, wie Kiel einer ist, findet der VfB in den letzten Wochen einfach nicht das passende Mittel. Den Offensivkünstlern von Sebastian Hoeneß mangelt es irgendwie an den passenden Ideen, so auch hier in den ersten fast 15 Minuten - aber das Spiel ist ja noch lang. Vielleicht platzt heute mal wieder der Knoten.
Gelbe Karte für Enzo Millot (VfB Stuttgart)
Taktisches Foul von Enzo Millot an Gigovic. So früh im Spiel muss Bastian Dankert dafür eigentlich noch kein Gelb zeigen, doch der Unparteiische will hier scheinbar von Beginn an eine klare Linie zeigen und legt diese mit diesem Pfiff auch fest. An der wird er dann im verbleibenden Spielverlauf aber auch gemessen werden.

Feiner Ball auf Rosenboom
Gutes Auge von Remberg, der einen perfekten Pass in den Rücken von Mittelstädt auf Rosenboom spielt. Der will anschließend ins Zentrum querlegen, anstatt selbst den Schuss zu suchen und so kommt Mittelstädt am Ende noch mit der Fußspitze an den Ball und klärt zur Ecke.
Freistoß von Machino
Der schlägt die Kugel aus dem Halbfeld in den Stuttgarter Sechzehner. Die Gäste kriegen den Ball dann nicht richtig geklärt und am Ende fällt das Leder Gigovic vor die Füße, der die Kugel über den Kasten befördert.
Auf geht's
Die Murmel rollt in Kiel.

Stuttgart agiert taktisch in einem 3-4-3
33 Nübel - 3 Hendriks, 6 Stiller, 20 Stergiou - 7 Mittelstädt, 8 Millot, 16 Karazor, 18 Leweling - 11 Woltemade, 26 Undav, 27 Führich.
So geht Kiel das Spiel taktisch an
1 Weiner - 3 Komenda, 6 Ivezic, 26 Zec - 17 Becker, 22 Remberg, 23 Rosenboom, 24 Knudsen, 37 Gigovic - 7 Strzybski, 18 Machino.
Werfen wir ein Blick aufs Personal
Gute Nachrichten für Marcel Rapp. Neben dem 1:0-Sieg gegen Union gibt es auch noch anderen Grund zur Freude. Mit Skrzybski und Bernhardsson kehren gleich zwei verletzte Spieler in den Kader zurück. Ersterer darf auch gleich von Anfang an ran und ersetzt Harres. Außerdem Ivezic anstelle des erkrankten Geschwill. Anders verhält es sich bei Sebastian Hoeneß, der sich einer großen Abwehrkrise gegenübersieht. Mit Chabot, Jaquez (beide krank), Al-Dakhil (Oberschenkelverletzung), Zagadou (Knieverletzung), Chase (Muskelfaserriss) und Jeltsch (Gelbsperre) fallen gleich sechs nominelle Innenverteidiger aus. Deshalb übernehmen heute Hendriks und Stergiou, zuletzt eigentlich auf den Außenverteidigerpositionen im Einsatz, im Zentrum. Außerdem beginnt Millot anstelle von Vagnoman.
Stimme vor dem Spiel: Sebastian Hoeneß (VfB Stuttgart)
'Kiel ist ein genauso wichtiges Spiel wie das gegen München. Es ist wie jedes andere in der Bundesliga eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Ich will, dass wir eine gute Leistung bringen und uns als geschlossene Einheit präsentieren, denn auch für Kiel geht es um sehr viel. Sie sind als Aufsteiger richtig gut dabei, haben vergangene Woche gewonnen und wollen uns zuhause sicher ärgern.'
Stimme vor dem Spiel: Marcel Rapp (Holstein Kiel)
Wir wissen, dass es eine richtig schwere Aufgabe ist. Der VfB Stuttgart ist eine gute Mannschaft, hat gute Spieler und einen guten Plan. Also da kommt schon vieles auf uns zu. Aber trotzdem, mit der Unterstützung der Fans, glaube ich, werden wir ein gutes Spiel machen.
Die Bilanz spricht für die Störche
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass bislang nur fünf Spiele zwischen beiden Teams ausgetragen wurden. Eins davon, das Hinspiel (2:1 für den VfB), in der Bundesliga, zwei in der zweiten Liga, die beide an Kiel gingen und zwei Spiele im DFB-Pokal. In der Saison 2015/16 setzten sich die Schwaben dort mit 2:1 durch, 1970/71 ging das Spiel dagegen an Kiel. Wir freuen uns heute also, ein weiteres Duell dieser noch schmächtigen Historie hinzuzufügen.
Stuttgart bangt um die europäischen Plätze
Erst zum zweiten Mal in der Amtszeit von Sebastian Hoeneß beim VfB warten die Schwaben nun seit drei Spielen auf einen Sieg. Lediglich ein Punkt wanderte in den vergangenen drei Wochen auf das Stuttgarter Konto. Wenig überraschend also, dass die Stuttgarter nun von Platz fünf auf Platz neun abgerutscht sind und um die Teilnahme am europäischen Geschäft bangen müssen, immerhin schläft die Konkurrenz nicht. Und von der gibt es diese Saison reichlich. Mit Mainz, Frankfurt, Freiburg, Leipzig, Wolfsburg, Gladbach, Dortmund und Augsburg gibt es neben Stuttgart gleich acht Teams in der langen Schlange um die begehrten Plätze drei bis sieben. Sebastian Hoeneß und sein Team sollten also wieder anfangen zu punkten, denn die Konkurrenz schläft nicht.
Kiel arbeitet weiter auf Hochtouren am Klassenerhalt
Nach 90 Minuten plus entsprechender Nachspielzeit durften die Störche vergangenen Sonntag endlich wieder jubeln. Tobias Reichel pfiff das Spiel in der Hauptstadt ab und Kiel fuhr zum ersten Mal seit Januar wieder einen Sieg in der Bundesliga ein (1:0). Die drei Punkte brachten die Holsteiner nicht nur auf einen Punkt an den VfL Bochum heran, sondern sorgten auch dafür, dass die Rote Laterne nun der 1. FC Heidenheim innehat. KSV-Trainer Marcel Rapp und sein Team glauben auch weiterhin an den Klassenerhalt, und warum auch nicht? Spiele, wie das in der vergangenen Woche, zeigen, dass alles noch möglich ist. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja heute sogar zum ersten Mal in der Kieler Geschichte zwei Bundesligasiege in Folge zu bejubeln.
Sonnige Grüße aus Kiel
Der Frühling kommt so langsam in Deutschland an und die Bundesliga steht wieder auf dem Programm - was könnte es Schöneres geben? Hier in Kiel empfangen die Störche gleich um 15.30 Uhr den VfB Stuttgart. Gepfiffen wird das Geschehen im Holstein-Stadion von Bastian Dankert aus Rostock.