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Schönen Abend noch aus Frankfurt
Das war es von uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.
So geht es für beide Teams weiter
Für die Eintracht geht es erstmal kommenden Donnerstag um 18.45 Uhr mit dem Rückspiel gegen Ajax Amsterdam in der Europa League weiter. Anschließend wartet kommenden Sonntag um 15.30 Uhr der VfL Bochum an der Castropper Straße. Union empfängt derweil Tags zuvor um 15.30 Uhr Rekordmeister Bayern München.
Mainz bleibt auf Rang drei
Durch die Niederlage ist es jetzt also offiziell. Mainz bleibt der erste Verfolger der Bayern und Leverkusen. Frankfurt bleibt damit auf Platz vier. Union bleibt auf Platz 14, macht aber einen großen Schritt im Abstiegskampf und bringt nun sechs Punkte zwischen sich und den Relegationsplatz.
Frankfurt geht vom Gas und schenkt das Spiel her
Es waren zwei völlig verschiedene Halbzeiten hier im Deutsche Bank Park. Frankfurt hatte in Durchgang eins alles im Griff, ging allerdings nach dem Führungstor von Batshuayi vom Gas (13.). Das sollte sich in Hälfte zwei rächen, in der die bis dahin harmlosen Unioner plötzlich Blut witterten und besser ins Spiel kamen. Nach mehreren vielversprechenden Abschlüssen beförderte Querfeld die Kugel ins Tor und erzielte seinen ersten Profitreffer (62.). Im Anschluss kamen die Frankfurter wieder, ließen aber gleich mehrere vielversprechende Abschlüsse liegen. Das bestraften die Köpenicker durch den eingewechselten Jeong (62.) - Spiel gedreht. Und in der Schlussphase wurde es dann nochmal so richtig turbulent. Eigentlich hatte Hollerbach das Spiel mit seinem Treffer zum 3:1 bereits gekillt, doch das Tor wurde wegen Handspiels wieder einkassiert (90.). Und dann kam eben der Auftritt von Doekhi, der im eigenen Sechzehner völlig unnötig mit der Hand zu Werke ging - Elfmeter für Frankfurt. Eine Sache für Ekitike. Meint man zumindest, denn dem Franzosen versagen die Nerven (90+6.) und am Ende muss sich Frankfurt fragen, wie sie die drei Punkte hier aus der Hand geben konnten.
Feierabend in Frankfurt
Union dreht also tatsächlich das Spiel und gewinnt mit 2:1 in Frankfurt.

Elfmeter verschossen
Ekitike übernimmt die Verantwortung, schießt die Kugel halbhoch nach links und scheitert, denn Rönnow erahnt die Ecke und wehrt dann den Ball ab. Das kannst du dir hier doch alles nicht mehr ausdenken.
Elfmeter für Frankfurt
Denn im Zusammenhang mit der Chance von Wahi ist Doekhi noch mit der Hand am Ball. Der Verteidiger will Wahi an der Schulter greifen, doch weil dort dann der Ball hinkommt, handelt es sich um ein Handspiel und Willenborg zeigt nach Überprüfung auf den Punkt.
Wahi macht beinahe den Wahnsinn perfekt
Überragende Flanke von Knauff vors Tor. Wahi springt ein, kommt aber nur mit der Schulter zum Abschluss und so fliegt der Ball haarscharf am Tor vorbei.
Die Nachspielzeit läuft
Fünf Minuten werden nachgespielt. Viel Zeit bleibt Frankfurt also nicht mehr.
Doch nicht die Entscheidung für Union Berlin
Schäfer gewinnt in der eigenen Hälfte den Ball, ist dabei wohl aber mit der Hand am Werk. Willenborg lässt erstmal weiterlaufen, weil Hollerbach den Angriff vorantreibt. Der marschiert knappe 20 Meter und legt dann rechts raus auf Jeong. Der hebt einmal den Kopf, wartet, bis Hollerbach in Position ist und spielt dann eine perfekte flache Hereingabe, die Hollerbach nur noch ins Tor grätschen braucht. Doch der Unparteiische wird wegen des Handspiels von Schäfer zum Monitor gebeten und entscheidet dann - kein Tor. Damit ist die Eintracht also doch noch drin im Spiel.
Gelbe Karte für Elye Wahi (Eintracht Frankfurt)
Wahi mit einem unnötigen Stempler gegen Schäfer. Dafür gibts Gelb.

Baumgart nutzt ebenfalls alle fünf Wechsel
Marin Ljubicic kommt für Andrej Ilic in die Partie.

Die Eintracht schöpft aus den Vollen
Ansgar Knauff ersetzt Can Uzun.

Toppmöller muss jetzt reagieren
Und tut das auch, indem er Eric Ebimbe für Hugo Larsson ins Spiel bringt.

1:2 Woo-Yeong Jeong (1. FC Union Berlin)
Union dreht das Spiel - Wahnsinn. Alles beginnt mit einem langen Ball nach vorn. Dort fliegt die Kugel auf den Hinterkopf von Tuta und dadurch in den Lauf von Jeong. Der wird zwar von den Frankfurtern eingeholt, verzögert aber clever, bis rechts und links Mitspieler mitkommen. So können die Eintracht-Verteidiger eben nicht frontal auf Jeong drauflaufen und der zieht dann aus 16 Metern ab, platziert die Murmel perfekt unten links im Eck und dreht hier tatsächlich das Spiel für Union Berlin.


Juranovic trifft den Ball nicht richtig
Aussichtsreich ist die Position für Juranovic zwar, doch der Kroate trifft den Ball nicht richtig und flankt ins Toraus.
Gelbe Karte für Tuta (Eintracht Frankfurt)
Tuta räumt Jeong ab, springt mit ausgestrecktem Bein in den Berliner hinein. Dafür muss es unbedingt Gelb geben. Obendrauf gibt es natürlich den Freistoß aus aussichtsreicher Position für Union.

Trimmel geht vom Feld
Dafür ist Tom Alexander Rothe jetzt neu im Spiel. Das bedeutet gleichzeitig, dass Juranovic jetzt auf die rechte Seite geht.

Nächster Doppelwechsel bei den Gästen
Woo-Yeong Jeong ersetzt Janik Haberer. Mutiger Wechsel von Baumgart, der damit definitiv in die offensivere Ausrichtung geht.

Chaibi geht vom Feld
Neu mit dabei ist dafür jetzt Elye Wahi.

Gutes Zeichen aus Frankfurter Sicht
Die Adler hatten zwar den Fuß vom Gas genommen, zeigen aber, dass sie ihn sofort wieder draufsetzen können. Nach Larsson hat jetzt Ekitike die nächste gute Chance, scheitert aber vor dem Tor, weil Trimmel im entscheidenden Moment noch dazwischen grätscht. Der Abpraller landet bei Kristensen, der dann wiederum an Rönnow scheitert.
Larsson hat beinahe die perfekte Antwort parat
Götze hebt den Ball nämlich nach Einwurf wunderbar in den Lauf des Youngsters, der aus spitzem Winkel viel Zeit hat, den Ball dann aber über das Tor knallt. Das hätte eigentlich die sofortige Antwort sein können.
1:1 Leopold Querfeld (1. FC Union Berlin)
Und jetzt haben wir ein Fußballspiel - Querfeld köpft nach wunderbarer Ecke von Trimmel zum 1:1 und bestraft damit so ein wenig die Nachlässigkeit von Eintracht Frankfurt. Die müssen jetzt wieder mehr investieren, wenn sie die drei Punkte zu Hause behalten wollen.


Und auch Toppmöller wechselt gleich zweimal
Der Coach bringt Mario Götze ins Spiel. Der Routinier ersetzt Jean-Matteo Bahoya.

Batshuayi hat Feierabend
Der Belgier macht Platz für Hugo Ekitiké.

Da fehlt nicht viel zum Ausgleich
Toller Freistoß von Trimmel vors Tor. Im Frankfurter Sechzehner herrscht dann Durcheinander und so fällt das Leder vor die Füße von Khedira, der den Ball volley über das Tor kloppt. Kloppt klingt jetzt sehr extrem, denn da sind nur wenige Zentimeter Luft zwischen Ball und Querbalken.
Gelbe Karte für Hugo Larsson (Eintracht Frankfurt)
Larsson sieht die erste Karte des Spiels, weil er zu spät kommt und Schäfer mit voller Wucht auf den Fuß stempelt.

Baumgart wechselt gleich doppelt
Der Coach will es was offensiver und bringt deshalb seinen Top-Scorer in die Partie. Benedict Hollerbach ersetzt Tim Skarke.

Erster Wechsel des Spiels
András Schäfer kommt für Lucas Tousart ins Spiel.

Gute Hereingabe von Khedira
Das ist doch mal gut gespielt von den Gästen. Trimmel steckt rechts super auf Khedira durch. Der hat viel Zeit und Platz und will auf Ilic querlegen, doch der kommt dann nicht mehr ran an den Ball.
Weiter geht's
Unverändert geht es hier in die zweiten 45 Minuten.

Die Eintracht legt früh gut los und geht dann vom Gas
Der Negativtrend für Union setzt sich bislang auch in Frankfurt fort. Die Adler waren von Beginn an da, zeigten spielerische Ansätze, hatten Torraumszenen- und abschlüsse. Bei der Führung hatten die Hausherren dann aber eine Menge Mithilfe von den Hauptstädter - Batshuayi dürfte es egal gewesen sein (13.). Anschließend ging die Eintracht aber vom Gas und damit verflachte diese Partie. Union sammelte mehr Spielanteile, wusste mit denen aber nichts anzufangen. Und damit war es das auch an Highlights aus Durchgang eins. Hoffen wir, dass beide Teams in Hälfte zwei ein bisschen mehr investieren. Vor allem von den Unionern müsste mehr kommen, wenn sie hier aus Frankfurt etwas Zählbares mitnehmen wollen.
Frank Willenborg bittet die Spieler zum Pausentee
Die Eintracht geht mit einer knappen 1:0-Führung gegen Union in die Pause.

Die Nachspielzeit läuft
Viele Unterbrechungen gab es nicht. Deshalb wird hier bloß eine Minute nachgespielt.
Wir nähern uns der Pause
Und das ist langsam aber sicher auch gut so, denn von beiden Teams kommt nicht mehr so viel. Die Pause bietet da die Chance für die Trainer, den Spielern neue Impulse mit auf den Weg zu geben.
Die Partie verflacht ein wenig
Frankfurt hat ein bisschen den Fuß vom Gas genommen, Union spielt ein bisschen mehr mit und so plätschert das Spiel aktuell so vor sich hin. Dennoch muss man immer damit rechnen, dass die Eintracht zusticht, dafür sind die da vorne einfach zu gut besetzt.
Da fällt Haberer der Ball beinahe vor die Füße
Weiter Einwurf von Trimmel. Ilic verlängert dann per Kopf zu Haberer, doch Brown passt auf und entschärft vor dem Unioner. So ein weiter Einwurf kann aber ein gutes Mittel gegen die Frankfurter Defensive sein.
Rönnow fliegt durch den Sechzehner
Collins zeigt sich mal rechts im gegnerischen Sechzehner und hebt den Ball gefühlvoll auf den Elfmeterpunkt. Da steht Chaibi und köpft den Ball, entgegen der Laufrichtung von Keeper Rönnow, Richtung Tor. Rönnow macht eine Kertwende und kriegt den Ball dann noch gerade so über die Latte gelenkt.
Reicht der Rempler für einen Elfmeter?
Bahoya ist auf und davon. Der Flügelspieler ist einfach so schnell, dass Juranovic im Sechzehner nur noch zum Schubser greifen kann. Der bringt Bahoya dann auch zu Fall, doch Frank Willenborg reicht das nicht für einen Strafstoß.
Union jetzt mal mit ein bisschen Ballbesitz
Das ist allerdings auch alles, was wir Ihnen in Sachen Reaktion auf das Gegentor berichten können. Die Gäste wagen sich jetzt ein bisschen weiter aus der eigenen Hälfte heraus, wissen mit der Kugel aber nach vorne noch nicht viel anzufangen. Frankfurt schaut sich das derweil erstmal an.
1:0 Michy Batshuayi (Eintracht Frankfurt)
Der erste Torschuss der Adler - er sitzt und Batshuayi hat sein erstes Tor im Dress der Eintracht. Union ist einfach immer einen Schritt zu spät dran, lässt Bayoha und Uzun zu leicht passieren, kriegt dann den Schuss von Kristensen nicht geblockt und der landet, abgefälscht von Leite, vor dem Fuß von Batshuayi. Der nimmt den Ball in Ruhe an und schiebt dann unten links zur Frankfurter Führung ein.


Viel Ballbesitz für Frankfurt
Wie erwartet haben die Hausherren hier in der Anfangsphase die Kontrolle. Union beschränkt sich erstmal aufs Verteidigen und schaut dann mit der Zeit, was so nach vorne möglich ist.
Frankfurt sucht die Außen
Im bekannten 3-4-3 von Dino Toppmöller liegt nun natürlich auch wieder der Fokus auf den schnellen Außenbahnen der Frankfurter - in dieser Szene Kristensen. Seine Hereingabe wird aber von Querfeld abgeblockt.
Auf geht's
Die Kugel rollt in Frankfurt.

So geht Union ins Spiel
1 Rönnow - 4 Leite, 5 Doekhi, 14 Querfeld - 8 Khedira, 18 Juranovic, 19 Haberer, 28 Trimmel, 29 Tousart - 21 Skarke, 23 Ilic.
So spielt Frankfurt
1 Trapp - 34 Collins, 35 Tuta - 6 Hojlund, 13 Kristensen, 16 Larsson, 21 Brown - 8 Chaibi, 19 Bahoya, 20 Uzun, 30 Batshuayi.
Der Blick aufs Personal
Gegenüber dem 0:1 gegen Kiel nimmt Baumgart vier Wechsel vor. Juranovic, Haberer, Skarke und Ilic beginnen anstelle von Rothe, Jeong, Ljubicic und Hollerbach (alle Bank). Dasselbe gilt für Frankfurt, wo Toppmöller nach dem Sieg in Amsterdam vier Wechsel vornimmt. Skhiri fehlt gelbgesperrt. Außerdem nehmen Götze, Ekitike und Knauff erstmal auf der Bank Platz. Dafür sind Hojlund, Brown, Uzun und Batshuayi neu mit dabei.
Stimme vor dem Spiel: Steffen Baumgart (Union Berlin)
'Wir blicken nach vorne und konzentrieren uns auf das kommende schwierige Spiel in Frankfurt. Die Vorbereitung darauf war intensiv und fokussiert. Frankfurt gehört momentan zu den Top-3-Mannschaften in Deutschland, bespielt sehr gut die Tiefe und bringt ein hohes Tempo auf den Platz. Doch wir sind entschlossen, unsere Punkte zu holen und werden alles daransetzen, dort anzufangen.'
Stimme vor dem Spiel: Dino Toppmöller (Eintracht Frankfurt)
'Eine Mannschaft, die auch sehr intensiv Fußball spielt, eine sehr gute Qualität auf zweite Bälle hat, sehr stark ist bei Standardsituationen und guten Tiefgang hat. Von daher wird es wieder eine unangenehme Aufgabe, auf die wir uns gut vorbereitet fühlen.'
Klare Bilanzvorteile für Frankfurt
Die heutige Partie markiert das 20. Aufeinandertreffen beider Teams. Die Adler gingen bislang zehnmal als Sieger vom Feld, die Köpenicker kommen derweil bloß auf drei Siege. Zuletzt konnte Union aber immerhin einen Punkt mitnehmen, als man sich im Stadion an der alten Försterei mit 1:1 von den Hessen trennte. Ein Ergebnis, mit dem man aus Unioner Sicht sicherlich auch heute arbeiten könnte, wenngleich in der aktuellen Phase drei Punkte mal wieder bitter von Nöten wären.
Union kommt der Abstiegszone gefährlich nahe
4:0 hieß das Ergebnis Anfang Februar gegen die TSG Hoffenheim. Da dachte man, der Knoten bei Union sei geplatzt. Seitdem gab es allerdings eine 1:2-Niederlage gegen Gladbach, ein 0:6-Debakel gegen Dortmund und eine 0:1-Pleite gegen Kiel, ausgerechnet gegen einen direkten Konkurrenten von unten. Und weil Bochum gestern auch noch überraschend in München gewonnen hat (3:2), ist der Relegationsplatz nur noch drei Zähler entfernt. Bei den Hauptstädtern geht es seit Wochen nur noch bergab und Besserung scheint nicht in Sicht. Jedes Wochenende fragt man sich, greift die Spielidee von Steffen Baumgart heute? Vor einigen Wochen dachte man das. Schauen wir mal, wie es heute damit aussieht.
International ist Frankfurt voll auf Kurs
2:1 setzte sich die Eintracht am Donnerstag im Europa League Achtelfinal-Hinspiel gegen Ajax Amsterdam durch. Damit wurde der Grundstein für das Weiterkommen in der niederländischen Hauptstadt gelegt. In der Bundesliga läuft es in den letzten Wochen allerdings nicht mehr nach Plan. Den dritten Tabellenplatz mussten die Frankfurter sogar mittlerweile an Mainz abtreten. Das liegt vor allem an den Ergebnissen im tristen Februar. Aus den letzten fünf Spielen brachte Frankfurt lediglich fünf Punkte mit nach Hause. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Gegner auf die Namen Wolfsburg (1:1), Gladbach (1:1), Kiel (3:1), Bayern (0:4) und Leverkusen (1:4) hören - vier davon also direkte Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte. Dennoch, spielerisch hat die Elf von Dino Toppmöller in der ersten Saisonhälfte mehr hergegeben und da gilt es wieder hinzukommen. Ein Sieg in Amsterdam und ein Erfolg vor dem wichtigen Rückspiel gegen die Niederländer wären da ja schonmal ein guter Start.
Guten Nachmittag aus Frankfurt
Wir begrüßen Sie aus der Mainmetropole zum Bundesligaspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Union Berlin. Geleitet wird die Partie im Deutsche Bank Park von Frank Willenborg aus Osnabrück. Um 15.30 Uhr geht‘s los, dann rollt hier der Ball.