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Das war es aus Freiburg
Wir verabschieden uns aus dem Breisgau und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende. Bis zum nächsten Mal.
So geht es weiter
Für Werder gilt es jetzt, möglichst schnell die Wunden zu lecken und sich schnell wieder aufzurichten für das am Dienstag stattfindende Pokalspiel bei Arminia Bielefeld (20.45 Uhr). In der Liga hat Werder am nächsten Samstag den VfL Wolfsburg zu Gast (15.30 Uhr). Der SC Freiburg gastiert am nächsten Sonntag um 17.30 Uhr beim FC Augsburg.
Der Blick auf die Tabelle
Freiburg klettert mit jetzt 39 Punkten auf Platz vier, überholt Leipzig und liegt zumindest bis Sonntag vor den Sachsen auf dem Champions-League-Platz. Werder bleibt mit 30 Punkten zunächst weiter Zehnter, kann aber am Wochenende noch von Dortmund überholt werden.
Freiburger Kantersieg sorgt für Partystimmung im Breisgau
Der SC Freiburg untermauerte mit einem grandiosen Spiel seine Ansprüche auf die Teilnahme am internationalen Geschäft in der kommenden Saison. Mit sage und schreibe 5:0 fegten die Breisgauer Werder am Ende vom Platz und feiert damit den vierten Sieg in Folge. Zwei Traumtore von Sildillia (13.) und Grifo (33.) sorgten gegen gar nicht mal so schlechte Bremer für eine souveräne Pausenführung. Bei den Gästen scheiterte Silva in Minute 39 mit einem Handelfmeter an SC-Keeper Atubolu. Es sollte die letzte Bremer Chance in diesem Spiel bleiben. Denn nach der Pause ließen sich die Gäste dann nach Strich und Faden abschießen. Grifo nach einer knappen Stunde mit dem 3:0 (57.) und in der Schlussphase sorgte Doan mit zwei weiteren Treffern für den Kantersieg der Schuster-Mannen (76. und 90.+2).
Und dann ist Schluss
Der SC Freiburg fegt Werder Bremen mit 5:0 aus dem Europa-Park-Stadion.

5:0 Ritsu Doan (SC Freiburg)
Und da ist auch noch der fünfte Freiburger Streich! Beste schlägt den Ball in der Nachspielzeit noch einmal nach innen und Doan schiebt die Kugel aus neun Metern an Zetterer vorbei. Doppelpack Doan, Doppelpack Grifo - ein gelungener Abend für den den SCF.


Die letzte Minute läuft
Allzu viel Nachspielzeit dürfte es eigentlich nicht mehr geben.
Werder Bremen wechselt
Julián Malatini kommt für Amos Pieper.

Die Partie plätschert jetzt dem Ende entgegen
Freiburgs Trainer Schuster gönnt einigen seiner Akteure nun eine kleine Pause. Der Sportclub lässt es jetzt mit dem 4:0 im Rücken entspannter angehen.
SC Freiburg wechselt
Johan Manzambi kommt für Maximilian Eggestein.

SC Freiburg wechselt
Jordy Makengo kommt für Christian Günter.

SC Freiburg wechselt
Junior Adamu kommt für Lucas Höler.

4:0 Ritsu Doan (SC Freiburg)
Jetzt wird es bitter aus Bremer Sicht. Der Ex-Bremer Dinkci legt von rechts perfekt in den Lauf von Doan und der schließt mit seinem starken linken Fuß ins rechte untere Eck ab. Der Deckel ist drauf auf diesem Spiel.


Die Schlussviertelstunde bricht an
Legt Werder hier nochmal einen Zahn zu oder haben sich die Bremer schon mit der Niederlage abgefunden?
Werder Bremen wechselt
Marco Grüll kommt für André Silva.

SC Freiburg wechselt
Jan-Niklas Beste kommt für Vincenzo Grifo.

SC Freiburg wechselt
Eren Sami Dinkci kommt für Merlin Röhl.

Höler köpft Agu an
Günter zieht vom linken Strafraumeck ab, der Ball wird abgefälscht und kommt im hohen Bogen an den langen Pfosten. Höler kommt aus drei Metern zum Kopfball, der wird aber von Agu geblockt.
Werder in den Statistikwerten weiter besser
Die Bremer haben immer noch über 60 Prozent Ballbesitz und gewinnen mehr Zweikämpfe. Es fehlt nach wie vor an Torchancen und der letzten Konsequenz im Abschluss.
Gelbe Karte für Merlin Röhl (SC Freiburg)
Eine sehr rustikale Grätsche gegen den eben eingewechselten Agu bringt dem Freiburger die Gelbe Karte.

Geht Werder jetzt ins Risiko?
Unmöglich ist noch nichts, aber natürlich immens schwer.

Werder wechselt dreifach
Bittencourt, Köhn und Njinjam gehen vom Platz.

Ducksch kommt
Dazu auch Stage und Agu.

Kommt Werder hier noch einmal zurück?
Ein mögliches Remis für die Gäste grenzt jetzt schon fast an ein kleines Fußballwunder.
3:0 Vincenzo Grifo (SC Freiburg)
Ist das schon die Entscheidung? Nach einem langen Ball von Ginter spielt Höler einen Kopf-Doppelpass mit Doan. Anschließend zieht Höler die Flanke von rechts an den zweiten Pfosten, wo Grifo einläuft und die Kugel aus kurzer Distanz zum 3:0 in die Maschen drückt.


Freiburger Disziplin gegen den Ball
Wie auch schon in den ersten 45 Minuten agiert der Sportclub sehr stark gegen den Ball und lässt kaum einmal etwas zu. Werder muss sich da recht bald etwas einfallen lassen, denn die Bremer brauchen vor allem in und um die Box herum Abschlüsse.
Werder geht noch kein erhöhtes Risiko
Die Bremer halten erst einmal an ihrer Taktik der ersten 45 Minuten fest und vergessen eben auch die Absicherung nach hinten nicht. Über kurz oder lang wird Werder hier aber deutlich offensiver werden müssen.
Die zweite Hälfte beginnt ruhig
Beide Seiten müssen erst wieder in ihren Rhythmus kommen.
Weiter geht's in Freiburg
Die Breisgauer eröffnen den zweiten Durchgang - keine Wechsel nach der Pause.

Sildillia und Grifo mit zwei Traumtoren
Eine sehr clevere und abgezockte erste Halbzeit der Schuster-Elf. Werder hatte über weite Strecken mehr vom Spiel und erspielte sich auch einige gute Chancen, die man aber allesamt vergab - vor allem der verschossene Strafstoß von Silva ist da zu nennen (39.) Ganz anders der SC Freiburg, der eigentlich aus wenigen Chancen viel machte, und sich durch zwei Traumtore von Sildillia (Fallrückzieher, 13.) und Grifo (direkt verwandelter Freistoß, 33.) auf die Siegerstraße schoss. Werder muss nach der Pause konsequenter im Ausnutzen der Möglichkeiten werden, dann ist hier für die Grün-Weißen noch was möglich.
Pause im Breisgau
Der SC Freiburg führt nach 45 Minuten mit 2:0 gegen Werder Bremen.

Noch drei Minuten bis zur Pause
180 Sekunden sind im ersten Abschnitt noch zu gehen.
Noch rund vier Minuten bis zur Pause
Aufgrund des doch langen Elfmeterchecks werden wir sicher noch einige Minuten an Nachspielzeit bekommen.
Silva verschießt!
Der Bremer nimmt einen langen Anlauf, Atubolu tänzelt wie wild auf der Torlinie herum und holt den Ball dann mit einer starken Parade aus dem rechten Eck. Es bleibt beim 2:0 für Freiburg.
Elfmeter für Werder!
Burda schaut sich die Szene selbst an. Eine Flanke von links landet am Arm des Freiburgers. Das wertet Burda nun als strafbar und entscheidet auf Elfmeter für Werder.
Der VAR checkt
Überprüft wird ein mögliches Handspiel von Sildillia.
Gelbe Karte für Matthias Ginter (SC Freiburg)
Ginter hält Schmid im Laufduell und ringt ihn dann zu Boden. Auch das gibt Gelb.

2:0 Vincenzo Grifo (SC Freiburg/Freistoß)
Frech wie Oskar schießt Grifo einen direkten Freistoß aus rund 18 Metern, halbrechte Position, mit viel Effet durch die Mauer durch und hinein ins rechte Eck. 2:0 für den Sportclub!


Werder drängt auf den Ausgleich
Aber die Freiburger verteidigen alles weg, was in ihren Strafraum kommt.
Zwei Bremer Ecken in Folge durch Schmid
Aber beide können die Breisgauer abwehren.
Der Blick in die Statistik
Werder mit mehr Ballbesitz und der Mehrzahl der gewonnenen Zweikämpfe. Aber nach Toren führt hier der SCF durch den Treffer von Sildillia.
Atubolu sicher
Schmid schlägt einen Freistoß von rechts hoch in den Freiburger Strafraum. Atubolu eilt aus seinem Kasten und fängt den Ball sicher ab.
Gelbe Karte für Maximilian Eggestein (SC Freiburg)
Eggestein steigt Bittencourt auf den Fuß und sieht dafür die erste Gelbe Karte der Partie.

Dicke Bremer Chance
Schmid mit einer perfekten Flanke von der linken Seite. Im Zentrum geht Silva zum Flugkopfball, setzt den dann aber aus sechs Metern doch deutlich rechts vorbei.
Werder war eigentlich gut drin im Spiel
Und läuft jetzt doch wieder einem Rückstand hinterher. Man darf gespannt sein, wie Werder damit jetzt klarkommt.
1:0 Kiliann Sildillia (SC Freiburg)
Was ist das für ein sensationeller Treffer! Grifo schlägt eine Ecke von links in den Bremer Strafraum. Eggestein verlängert ind Zentrum und aus acht Metern setzt Sildillia einen Fallrückzieher an und und bringt die Kugel dann rechts im Eck unter. Freiburg führt früh.


Guter Diagonalball von Doan
Der soll Günter am langen Pfosten erreichen, ist dann am Ende aber etwas zu lang und landet im Toraus.
Silva mit dem ersten Abschluss
Der Ex-Leipziger zieht aus 18 Metern ab, aber Atubolu macht sich lang und pariert den Schuss aufs rechte untere Eck.
Werder läuft hoch an
Die Bremer attackieren den Spielaufbau des SC schon an und in deren Strafraum.
Jung am Boden
Nach einem Zweikampf mit Röhl bleibt der Bremer liegen, kann dann aber weiterspielen. Alles in Ordnung bei Jung.
Ginter mit einem Kopfball
Nach einem weiten Einwurf von rechts in den Werder-Strafraum. Über Umwege kommt die Kugel zu Ginter, der dann mit dem Hinterkopf dran ist, aber die Kugel landet genau in den Armen von Zetterer.
Auf geht's
Werder stößt an - der Ball rollt in Freiburg..

Mit dieser Elf geht Werder ins Spiel
1 Zetterer - 5 Pieper, 4 Stark, 3 Jung - 8 Weiser, 10 Bittencourt, 14 Lynen, 19 Köhn - 11 Njinmah, 20 Schmid - 9 Silva.
Die Startelf der Hausherren
1 Atubolu - 25 Sildillia, 28 Ginter, 3 Lienhart, 30 Günter - 8 Maximilian Eggestein, 6 Osterhage - 42 Doan, 34 Röhl, 32 Grifo - 9 Höler.
Der Blick auf das Personal
Never change a winning team. Getreu diesem Motto schickt Freiburgs Trainer Schuster die gleiche Elf auf den Rasen, die auch zuletzt beim 1:0 beim FC St. Pauli begann. Dagegen nimmt Werder-Trainer Werner nach dem 1:3 gegen Hoffenheim vier Änderungen vor, unter anderem sitzen Ducksch und Stage heute zunächst draußen. Neuzugang Silva darf dagegen zum ersten Mal von Beginn an ran.
Stimme vor dem Spiel: Ole Werner (Trainer Werder Bremen)
'Im Vergleich zum Hinspiel hat sich beim Gegner nicht viel verändert. Sie sind sehr laufstark, diszipliniert und organisiert. Da müssen wir vor allem in der Defensive gegenhalten.'
Stimme vor dem Spiel: Julian Schuster (Trainer SC Freiburg)
'Man kann sehen, dass sie einen tollen Fußball spielen. Sie können torgefährlich sein. Im Spiel gegen Mainz waren sie sehr scharf und aggressiv. Wenn sie diese Mischung auf den Platz bringen, sind sie richtig gut.'
Werder will Wiedergutmachung
Die Mannen von der Weser gingen in den letzten Wochen durch ein Wechselbad der Gefühle. Da waren zum einen das Remis in Dortmund und der Heimsieg gegen Mainz, dann aber auch die Niederlagen in München und zuletzt gegen Hoffenheim. Vor allem das jüngste 1:3 gegen die abstiegsbedrohte TSG aus dem Kraichgau war so gar nicht nach dem Geschmack von Trainer Ole Werner. In der Tabelle sind die Bremer dadurch auf Rang zehn zurückgefallen. In Freiburg wollen sich die Norddeutschen für die zuletzt schwachen Leistungen bei den Fans rehabilitieren.
Freiburg nach wackligem Rückrundenstart nun in der Spur
Der Auftakt in die zweite Saisonhälfte war für den Sportclub aus dem Breisgau eher schwierig. In Stuttgart (0:4) und gegen den FC Bayern setzte es gleich zwei Niederlagen, aber dann besannen sich die Mannen von Trainer Julian Schuster auf ihre Stärken und gewannen die folgenden drei Partien allesamt: 1:0 in Bochum, 1:0 gegen Heidenheim und 1:0 zuletzt beim FC St. Pauli. Kein Spektakel, dafür solide Fußballkost made in Freiburg brachten den Sportclub damit wieder unter die Top Five der Liga. Diesen fünften Tabellenplatz wollen die Breisgauer dann heute mit einem Heimsieg über Werder festigen.
Guten Abend aus Freiburg
Ihnen allen ein herzliches Willkommen aus dem Europa-Park-Stadion am 23. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Zum Auftakt des Wochenendes erwartet der SC Freiburg den SV Werder Bremen. Schiedsrichter im Breisgau ist heute Abend Max Burda aus Berlin. Um 20.30 Uhr geht es los, dann rollt hier der Ball.