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Schönen Abend noch aus Hamburg
Das war es von uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.
So geht es für beide Teams kommende Woche weiter
Freiburg empfängt am Freitag um 20.30 Uhr Werder Bremen vor heimischem Publikum. Einen Tag später sind die Kiezkicker um 15.30 Uhr in Mainz zu Gast.
Freiburg springt auf Rang fünf
Durch den Sieg stehen die Breisgauer bloß noch einen Punkt hinter RB Leipzig auf Platz vier. St. Pauli bleibt derweil auf Platz 14.
Freiburg entführt auf den letzten Metern drei Punkte
Am Ende sehen wir also doch noch einen Sieger in einem Spiel, das eigentlich keinen Gewinner verdient gehabt hätte. Weil die Freiburger in Durchgang zwei aber mehr Schüsse abgaben und einen Elfmeter zugesprochen bekamen, den Grifo kläglich vergab (45+2.), geht der Sieg auf dem Papier in Ordnung. Spielerisch war das dennoch über 90 Minuten harte Kost und am Ende bedurfte es einer glücklichen Hereingabe, die Treu ins eigene Tor abfälschte (89.). Damit gewinnen die Freiburger auch das dritte Spiel in Folge mit 1:0 und dürfen von der Champions League träumen.
Feierabend in Hamburg
Freiburg setzt sich mit 1:0 gegen St. Pauli durch.

Das sieht unschön aus
Es gibt nochmal den allerletzten Freistoß für die Boys in Brown. Sands versucht alles, um an den Ball zu kommen, erwischt die Murmel aber nicht. Beim Aufkommen scheint er dann im Rasen hängenzubleiben und muss nun behandelt werden. Das sieht leider überhaupt nicht gut aus.
Doan hat Feierabend
Max Rosenfelder ersetzt den Japaner.

Die Hausherren schöpfen aus den Vollen
Andreas Albers ersetzt Johannes Eggestein.

Blessin wirft alles rein, das er hat
Abdoulie Ceesay kommt für David Nemeth in die Partie.

0:1 Philipp Treu (FC St. Pauli/Eigentor)
Der Bann ist gebrochen und wie es zu diesem Spiel passt, ist es dann auch noch ein Eigentor. Dinkci behält zentral vor dem Tor irgendwie den Ball, obwohl drei Hamburger um ihn rumstehen. Anschließend spielt er die Kugel links raus auf Günter. Günter spielt die Murmel dann flach in die Mitte und beim Versuch die Hereingabe zu blocken, fälscht Treu den Ball unglücklich ab, sodass die Murmel oben rechts in den Knick fällt.


Da wird es mal laut im Stadion
Ausgelöst wird diese Reaktion von Kapitän Irvine, der nach einem Eckball von Treu hochsteigt und den Ball zumindest mal in Richtung Tor köpft. Von richtiger Gefahr kann man hier aber auch nicht sprechen.
Weißhaupt hat Feierabend
Die Freiburger-Leihgabe macht Platz für Scott Banks.

Van der Heyden hat Feierabend
Lars Ritzka ist neu im Spiel.

Freiburg ist der Führung näher
In diesem Spiel bedeutet das allerdings nicht besonders viel. Es gehen mehr Abschlüsse aufs Konto der Breisgauer, das war es dann aber auch schon.
Julian Schuster wechselt gleich doppelt
Neuzugang Jan-Niklas Beste kommt für Vincenzo Grifo in die Partie.

Nun gehen auch die Gastgeber zum ersten Mal zur Bank
Eren Sami Dinkci ersetzt Merlin Röhl.

Sehen wir heute noch ein Tor?
Beiden Teams ist anzumerken, dass sie offensiv ins Risiko gehen wollen, nur eben nicht auf Kosten der defensiven Stabilität. Am Ende geht das eine wohl aber nicht ohne das andere.
Röhl probiert es aus der Distanz
Endlich mal einer, der sich traut. Röhl zieht einfach mal aus 20 Metern ab, jagt den Ball aber einen halben Meter über das Tor.
Gelbe Karte für David Nemeth (FC St. Pauli)
Nemeth stempelt Röhl von hinten um, tritt ihm dabei in die Achillessehne und sieht Gelb.

Erster Wechsel des Spiels
Oladapo Afolayan kommt für Elias Saad, der noch keine 90 Minuten in den Knochen hat.

Grifo findet in Vasilj seinen Meister
Wenn nicht aus dem Spiel, dann halt per Standard. Und wer könnte das besser als Grifo. Der Italiener schlenzt die Kugel über die Mauer, oben links ins Eck, doch Vasilj legt eine tolle Flugeinlage ein und fischt die Murmel aus dem Eck.
Es sieht genauso aus wie in Durchgang eins
Auch in Hälfte zwei kriegen beide Seiten kein Tempo nach vorne. Die Ideen fehlen, es mangelt an Spritzigkeit und die Pässe sind schlicht und einfach zu unpräzise.
Höler rempelt Smith um
Ein Befreiungsschlag der Freiburger wird beinahe gefährlich, weil Smith den Ball nicht beim ersten Mal unter Kontrolle bekommt. Beim Aufpraller geht Höler dann zum Kopfball hoch, rempelt dabei aber auch Smith um und deshalb geht es mit Freistoß für St. Pauli weiter.
Weiter geht's
Beide Teams kommen unverändert aus der Pause.

St. Pauli und Freiburg mit einem Kick zum Einschlafen
Das mag etwas hart klingen, trifft aber leider voll auf den bisherigen Spielverlauf zu. Die ersten 15 Minuten hielten immerhin noch einige Abschlüsse auf beiden Seiten parat, den besten davon hatte Doan (14.), doch in der Folge schoben sich beide Teams nur noch den Ball hin und her. Kurz vor der Pause gab es dann noch den einen großen Aufreger, als Benjamin Brand in seine Pfeife blies und auf Elfmeter für Freiburg entschied. Passend zu diesem Spielverlauf ließ Grifo die Riesenchance zur Führung aber kläglich liegen (45+2.). Es kann in Hälfte zwei nur besser werden.
Benjamin Brand pfeift zur Pause
Keine Tore zwischen St. Pauli und Freiburg - 0:0.

Grifo vergibt
Und das passt irgendwie zu diesem Spiel, das bislang echt keine Tore verdient hat. Grifo nimmt sich den Strafstoß und will ihn frech in die Mitte lupfen. Genau das ahnt Vasilj aber, bleibt einfach stehen und fängt den Ball.
Und jetzt passiert hier tatsächlich nochmal etwas: Elfmeter für Freiburg!
Es gibt Elfmeter für Freiburg, weil Irvine ungestüm mit dem Ellbogen voraus in Doan reinspringt. Die Frage ist, ob das für einen Strafstoß reicht? Benjamin Brand legt sich fest und bleibt bei seiner Entscheidung.
Die letzten Minuten im ersten Durchgang laufen
Das bedeutet, wir müssen nur noch wenige Minuten aushalten, dann ist erstmal Pause. Hoffen wir, dass beide Trainer mit ihren Spielern ins Gericht gehen und ein wenig mehr Offensivfreude einfordern.
Kein Team geht hier ins Risiko
Hier ist scheinbar keine Seite gewillt, ein bisschen ins Risiko zu gehen und die Schlagzahl zu erhöhen. Hoffen wir, dass sich das spätestens in Durchgang zwei ändern wird.
Das Spiel plätschert so vor sich hin
Wir würden ihnen gerne etwas anderes schreiben, doch es passiert einfach nichts Nennenswertes. Die Ballbesitzphasen wechseln hier immer wieder das Team und dann wird sich das Spielgerät hin und her geschoben.
Keine Aktionen in den gegnerischen Sechzehnern
Und so plätschert das Spiel eben so vor sich hin. Freiburg hat inzwischen etwas mehr vom Ball, schiebt sich diesen aber eigentlich auch nur hin und her.
Kein Tempo im Spiel
Beiden Teams mangelt es noch am Tempo nach vorne. Vor allem Freiburg setzt daher eher auf lange Bälle und versucht eben, auf direktem und schnellerem Wege hinter die letzte Kette des Gegners zu kommen.
Knappe 20 Minuten sind rum
Es ist eine Partie auf Augenhöhe. St. Pauli hat etwas mehr vom Ball, die beste Chance geht dafür an den Sport-Club, genauer gesagt an Doan.
Langer Ball auf Doan
Lienhart spielt den Flugball perfekt in den Lauf des Japaners. Der saugt die Kugel überragend aus der Luft, schießt den Ball im Anschluss aber genau auf Vasilj.
Saad legt gut los
Wieder kriegt Sildillia Saad nicht zu stoppen. Diesmal kommt sogar Osterhage zur Hilfe, doch auch im Verbund kriegen sie ihn nicht zu fassen. Über Umwegen segelt der Ball dann in den Sechzehner, wo Ginter am Ball vorbeitritt, Lienhart dann aber im zweiten Anlauf klären kann.
Saad meldet sich bei Atubolu an
Der Mann des Hinspiels dribbelt an Silidillia vorbei, zieht nach innen und schließt mit rechts ab. Diesem ersten Versuch mangelt es aber an Kraft und Präzision, sodass Atubolu die Kugel locker aufnehmen kann.
Das Spiel läuft wieder
Und es geht mit einem Eckball für die Gäste weiter- genauer mit dem ersten Eckball des Spiels. Günter tritt ihn, findet Saad, doch der kann die Murmel nicht aufs Tor bringen.
Kurze Unterbrechung
Schiedsrichter Benjamin Brand unterbricht die Partie und muss nun abwarten, bis die Rauchschwaden aus dem Freiburger-Block verziehen.
Auf geht's
Der Ball rollt am Millerntor.

Freiburg agiert taktisch in einem 4-2-3-1
1 Atubolu - 3 Lienhart, 25 Sildillia, 28 Ginter, 30 Günter - 6 Osterhage, 8 Eggestein - 32 Grifo, 34 Röhl, 42 Doan - 9 Höler.
So gehen die Hausherren das Spiel taktisch an
22 Vasilj - 4 Nemeth, 5 Wahl, 8 Smith - 6 Sands, 7 Irvine, 23 Treu, 44 Van der Heyden - 11 Eggestein, 13 Weißhaupt, 26 Saad.
Werfen wir einen Blick aufs Personal
Nach dem 0:2 gegen RB Leipzig nimmt Alexander Blessin bloß einen Wechsel in seiner Startelf vor. Saad kehrt nach überstandener Sprunggelenksverletzung in die Anfangsformation zurück, nachdem er bereits einige Male wieder eingewechselt worden ist. Julian Schuster verändert seine erste Elf nach dem 1:0-Sieg gegen Heidenheim auf zwei Positionen. Röhl und Osterhage verdrängen Dinkci und Höfler auf die Bank.
Stimme vor dem Spiel: Julian Schuster (SC Freiburg)
'Sie haben sich stabilisiert, haben ihre Grundordnung gefunden, das spiegelt sich in ihrer Leistung und den Punkten wieder.' Aus dem Hinspiel, das der Sport-Club mit 0:3 deutlich verlor, hat das Trainerteam seine Lehren gezogen und das Team dementsprechend eingestellt: 'Wir werden wieder nicht viele Räume bekommen', glaubt Schuster und folgert daraus: 'Wichtig ist, dass wir dieses Mal geduldig bleiben.'
Stimme vor dem Spiel: Alexander Blessin (FC St. Pauli)
'Sie spielen unter Julian Schuster auf konstant gutem Level eine richtig gute Runde. Ich schaue mir die Spiele gerne an. Kompaktheit gepaart mit individueller Qualität - da kommt ein guter Gegner auf uns zu, der etwas gutmachen möchte. Da haben wir natürlich was dagegen. Im Laufe des Hinspiels haben sie umgestellt und versucht, über die Außen und Flanken zu kommen. Da hatten wir ein ums andere Mal Probleme. Die Flanken zu unterbinden, wird ein Thema sein. Bei ihren Standards müssen wir extrem aufpassen und stabil stehen. Wir sind absolut gewarnt vor dieser Mannschaft.'
Ausgeglichene Bilanz zwischen beiden Teams
30 Spiele, elf Siege für St. Pauli, elf für den Sport-Club - die Bilanz könnte ausgeglichener nicht sein. Besonders das Hinspiel ruft bei Freiburg allerdings unschöne Erinnerungen hervor. Im Breisgau unterlagen die Freiburger den Kiezkickern mit 0:3. Sehen wir heute eine Wiederholung des Hinspiels, oder rächt sich Freiburg für die Hinspielpleite? Die kommenden 90 Minuten werden es zeigen.
Schließt Freiburg zu den Champions League Plätzen auf?
Derzeit belegen die Breisgauer Rang sechs in der Tabelle. Das haben sie vor allem den beiden Siegen gegen Heidenheim und Bochum (beide 1:0) zu verdanken, denn zuvor kassierten die Freiburger drei bittere Pleiten in Folge - 1:4 gegen Frankfurt, 0:4 gegen Stuttgart und 1:2 gegen die Bayern. Da aber Leipzig gestern Abend gegen Augsburg Punkte liegen gelassen hat (0:0), könnte Freiburg heute mit einem Sieg auf einen Punkt an RB heranrücken und damit auch an die Champions-League-Plätze. Das dürfte den Gästen nochmal einen Extra-Motivationsschub geben.
St. Pauli unterliegt Leipzig
Die Kiezkicker mussten sich vergangenes Wochenende Leipzig mit 0:2 geschlagen geben. Damit beendeten die Sachsen die drei Spiele andauernde Mini-Serie der Boys in Brown ohne Niederlage. Durch die Siege gegen Heidenheim (2:0), Union Berlin (3:0) und das Unentschieden gegen Augsburg (1:1) konnten die Kiezkicker wichtige Schritte in Richtung Klassenerhalt gehen, zumal das alles Spiele gegen direkte Tabellennachbarn waren. Jetzt bleibt nur die Frage, ob das Team von Alexander Blessin die Niederlage gegen Leipzig so einfach abschütteln kann und gegen Freiburg zur Tagesordnung zurückkehrt?
Hallo aus Hamburg
Herzlich willkommen aus dem Millerntor-Stadion zur Bundesligapartie zwischen dem FC St. Pauli und dem Sport-Club aus Freiburg. Geleitet wird die Partie auf dem Kiez von Benjamin Brand aus Schwebheim. Um 15.30 Uhr geht‘s los, dann rollt hier der Ball.