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Schönen Abend noch aus Hamburg
Das war es von uns. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und bis zum nächsten Mal.
So geht es für beide Teams kommende Woche weiter
St. Pauli empfängt kommenden Samstag um 15.30 Uhr den FC Augsburg. Und drei Stunden später ist Union Berlin zu Hause im Topspiel um 18.30 Uhr gegen RB Leipzig gefordert.
St. Pauli zieht an Union vorbei
Durch den Sieg springt St. Pauli jetzt auf Rang 13 und damit vorbei an Union Berlin, die auf den 14. Tabellenplatz abrutschen.
Union Berlin bleibt chancenlos
Das war mal eine Nicht-Vorstellung der Männer von Steffen Baumgart. Guilavogui brachte St. Pauli nach einer knappen halben Stunde mehr als verdient in Führung (31.). Die Boys in Brown kamen nach der schleppenden Anfangsphase deutlich besser ins Spiel und verzeichneten den Aufwind für sich. Und der sollte auch in der Folge nicht abflachen. Wieder brachte Guilavogui die Hamburger auf die Anzeigetafel, diesmal kurz nach dem Wiederanpfiff (51.). In der Folge zogen sich die Kiezkicker in die eigene Hälfte zurück und beschränkten sich aufs Verteidigen. Union Berlin, an diesem Abend einfach nicht kreativ genug, um Lösungen gegen die tiefstehenden Hamburger zu finden, fing sich dann in der Nachspielzeit auch noch den Treffer zum 0:3-Endstand (Sinani, 90+3.).
Feierabend in Hamburg
Der FC St.Pauli gewinnt mit 3:0 gegen Union Berlin.

Auch die Gastgeber nutzen alle fünf Wechsel
Scott Banks ersetzt Morgan Guilavogui.

3:0 Danel Sinani (FC St. Pauli)
Sinani setzt hier den Schlusspunkt. Das geht am Ende einfach zu schnell für Union. Per Einwurf geht der Ball zu Sinani. Der spielt Guilavogui an und kriegt die Kugel per Hacke zurückgespielt. Danach sucht er den Abschluss. Der wird noch abgefälscht und fällt so für Schwolow unhaltbar ins Netz.


Saliakas räumt das Feld
Finley John Stevens ersetzt den Griechen.

Danel Sinani darf für die letzten paar Minuten ran
Er kommt für Johannes Eggestein ins Spiel.

Die letzten Minuten laufen
Union Berlin bleiben noch vier Minuten für ein kleines Wunder.
St. Pauli jetzt mal wieder mit einer Ballbesitzphase
Die Boys in Brown halten jetzt zum ersten Mal seit gut 20 Minuten über längere Zeit den Ball und das nimmt natürlich gewaltig Zeit von der Uhr.
Afolayan lässt die Entscheidung liegen
Die Kiezkicker kontern mal über den pfeilschnellen Afolayan. Der schickt Leite mit einer feinen Finte auf den Boden, lupft die Murmel dann aber an Schwolow vorbei ans Außennetz.
Weißhaupt hat Feierabend
Oladapo Afolayan ersetzt den umtriebigen Youngster.

Union belagert den Hamburger Strafraum
Es bleibt aber dabei - es kommt nichts wirklich gefährliches dabei rum. Und so ticken die Sekunden hier immer weiter runter.
Die Gäste schöpfen aus den Vollen
Tom Alexander Rothe kommt für Robert Skov in die Partie.

Haberer hat Feierabend
Tim Skarke ersetzt ihn.

Weißhaupt an den Pfosten
Wieder mal so ein hoher Ballgewinn durchs Pressing. Weißhaupt nimmt die Murmel entgegen, geht zwei Meter und schließt dann ab. Weil Doekhi die Murmel noch abfälscht, fliegt der Ball in hohem Bogen über Schwolow hinweg an die Latte. Glück für Union, das wäre vermutlich die Entscheidung gewesen.
St. Pauli nimmt das Tempo raus
Im eigenen Ballbesitz haben die Hamburger immer wieder die Ruhe weg - warum auch nicht? Immerhin liegen sie mit zwei Toren in Front.
Querfeld hat Feierabend
Yorbe Vertessen ersetzt den Verteidiger. Damit wird die Ausrichtung deutlich offensiver.

Steffen Baumgart wechselt gleich doppelt
Kevin Volland kommt für Theoson-Jordan Siebatcheu ins Spiel.

Hollerbach kann das Geschenk nicht nutzen
Katastrophaler Pass von Hauke Wahl genau in den Fuß von Hollerbach. Der hat alle Zeit der Welt, lässt die Murmel aber auf seinem schwachen linken Fuß und haut den Ball folglich gute vier Meter über das Tor - das aber aus sechs Metern Torentfernung.
Union bleibt dran
Eines kann man Union nicht absprechen - den Willen. Die machen hier weiter, lassen sich nicht unterkriegen und bleiben dran.
Gelbe Karte für Leopold Querfeld (1. FC Union Berlin)
Querfeld kommt zu spät, sieht seine fünfte Gelbe Karte und fällt damit nächste Woche gegen RB Leipzig.

2:0 Morgan Guilavogui (FC St. Pauli)
Guilavogui und St. Pauli erwischen Union Berlin auf dem falschen Fuß - der Anfreifer markiert seinen Doppelpack. Wieder einmal ist Eggestein Ausgangspunkt der Angriffs, weil er die Murmel festmacht. Anschließend legt er den Ball rechts rüber auf Guilavogui, der sich auch hier von seiner eiskalten Seite zeigt und den Ball in die Maschen schweißt. Allerdings hat er hier auch mächtig Glück. Der Schuss hat zwar mächtig Zug dahinter, ist aber auch sehr zentral gesetzt. Schwolow gibt da nicht das beste Bild ab.


Gelbe Karte für Lászlo Bénes (1. FC Union Berlin)
Benes meldet sich nach fünf Minuten mal so richtig beim Schiedsrichter an. Und die hat er sich redlich verdient. Der Ex-Hamburger kommt viel zu spät und grätscht Wahl von den Beinen.

Überragende Grätsche von Wahl
Aus dem Nichts steht Jordan auf einmal frei vor Vasilj, lässt sich aber den entscheidenden Moment zu lang Zeit und so kann Wahl den Schuss des Angreifers noch im allerletzten Moment abgrätschen.
Weiter geht's
Beide Teams gehen in der Pause einmal zur Bank.

Ritzka hat Feierabend
Carlo Boukhalfa kommt für den Verteidiger ins Spiel.

Die Gäste gehen in der Pause zur Bank
Lászlo Bénes kommt für András Schäfer in die Partie.

St. Pauli belohnt sich für Offensivbemühungen
Die Partie brauchte ein wenig, um auf Betriebstemperatur zu kommen, doch vor allem St. Pauli fand so nach 15 Minuten minütlich immer besser ins Spiel. Das Führungstor durch Guilavogui ging dann auch folgerichtig in Ordnung (31.). Union musste im Anschluss mehr machen und fand dann auch besser ins Spiel. Zumindest Annäherungsversuche gingen dann aufs Konto der Hauptstädter, wenngleich wir noch von keiner Großchance sprechen konnten. Dennoch verspricht diese Konstellation jede Menge Spannung für die zweiten 45 Minuten.
Ende der ersten Halbzeit. Es geht mit 1:0 in die Pause...

Die Nachspielzeit läuft
Zwei Minuten werden nachgespielt.
Union will antworten
Das Offensivtrio der Berliner wird jetzt aktiver, allerdings eröffnet das St. Pauli auch Chancen zum Kontern, die über den pfeilschnellen Guilavogui optimal ausgespielt werden können.
Gelbe Karte für András Schäfer (1. FC Union Berlin)
Gelb für Schäfer, der im Mittelfeld das taktische Foul gegen den enteilenden Weißhaupt zieht.

Vasilj zum ersten Mal gefordert
Union hat beinahe die passende Antwort parat. Ganz simpel mit einem langen Ball ist Hollerbach auf einmal auf und davon. Ritzka geht nach und kann dem Stürmer von hinten Druck machen, der lässt den Hamburger trotzdem gut ins Leere rutschen, scheitert dann aber an Vasilj.
1:0 Morgan Guilavogui (FC St. Pauli)
Toller Spielzug der Kiezkicker. St. Pauli gewinnt wieder hoch in der gegnerischen Hälfte den Ball, weil sie im Mittelfeld Überzahl kreieren. Eggestein holt sich dann den Ball ab, lässt auf Irvine klatschen und der schickt Guilavogui auf die Reise. Der bleibt eiskalt vor Schwolow und jagt das Leder unhaltbar unter den Querbalken


Guilavogui an die Latte
Ecke auf den Elfmeterpunkt. Sands Kopfball aus elf Metern wird dann zur unfreiwilligen Vorlage für Mitspieler Guilavogui, der schnell schaltet, dem Ball noch einen Wischer mitgibt und die Kugel so gegen die Latte lenkt.
Pauli wird aktiver
Die Hausherren setzen sich mit dem starken Weißhaupt, der das Spiel mehr und mehr an sich reißt, jetzt in der gegnerischen Hälfte fest. Den ganz großen Output in Sachen Chancen gibt es aber immer noch nicht.
Eckenvariante der Hamburger
Treu führt die Ecke kurz aus. Weißhaupt bedient den inzwischen hinterlaufenden Verteidiger dann wieder, der die Murmel ins Zentrum flankt. Auch hier stimmt die Präzision aber noch nicht, weil das Leder genau in die Arme von Schwolow segelt.
Weißhaupt bleibt hängen
Der Youngster stößt aus dem Rückraum dazu, wo ihm die Murmel vor die Füße fällt. Sein Schuss prallt aber am Rücken von Leite ab und dann kann Union die Murmel aus der Gefahrenzone klären.
Umkämpftes Spiel in den ersten zehn Minuten
Beide Mannschaften schenken sich in den ersten zehn Minuten keinen Meter, gehen sehr körperbetont an die Partie ran.
Skov über das Tor
Aber die Gäste senden ein erstes Ausrufezeichen. Der Däne tritt den Freistoß von halbrechts. Torentfernung sind gute 22 Meter und so muss Skov neben der nötigen Kraft auch Präzision hinter den Ball bekommen. Das gelingt ihm hier in dieser Szene nicht, denn die Murmel segelt gute zwei Meter über das Tor.
Auf geht's
Der Ball rollt in Hamburg.

Erinnerungstag im deutschen Fußball
Vor 80 Jahren am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von den alliierten Streitkräften im 2. Weltkrieg befreit. Der deutsche Fußball greift dieses Ereignis seit mehr als 20 Jahren auf und gedenkt an den Spieltagen rund um dieses Datum in allen Stadien der 1. und 2. Bundesliga der von den Nationalsozialisten verfolgten, deportierten und ermordeten Menschen.
Union agiert in einem 3-4-1-2
37 Schwolow - 4 Leite, 5 Doekhi, 14 Querfeld - 18 Juranovic, 19 Haberer, 24 Skov, 36 Kemlein - 13 Schäfer - 16 Hollerbach, 17 Jordan.
So starten die Hamburger
22 Vasilj - 4 Nemeth, 5 Wahl, 21 Ritzka - 2 Saliakas, 6 Sands, 7 Irvine, 23 Treu - 11 Eggestein, 13 Weißhaupt, 29 Guilavogui.
Der Blick auf das Personal
Pauli-Trainer Alexander Blessin muss einmal zwangsweise wechseln. Weil Smith aufgrund seiner fünften Gelben Karte heute gesperrt passen muss, rückt Ritzka in die Startelf. Außerdem ist Saad zum ersten Mal seit seiner Verletzung im im Oktober wieder Teil des Kaders. Sein Gegenüber Steffen Baumgart setzt derweil auf dieselbe Startelf wie beim 2:1-Sieg gegen Mainz.
Stimme vor dem Spiel: Steffen Baumgart (Trainer Union Berlin)
'St. Pauli ist mittlerweile sehr gut in der Bundesliga angekommen. Nach einer Anfangsphase, wo es nicht so gut gelaufen ist, merkt man, dass sie immer wieder für Ergebnisse sorgen, mit denen du nicht rechnest. Sie sind sehr gut im Spiel und wissen, wo das Tor steht.'
Stimme vor dem Spiel: Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli)
'Es wird ein Spiel, was uns alles abverlangt. Union kommt mit breiterer Brust zu uns, weil sie die letzte Partie gewonnen haben. Für uns wird es Zeit, ein zweites Spiel in Folge zu gewinnen und dafür werden wir alles tun. Wir wollen nach Punkten gleichziehen.'
Die Bilanz spricht ziemlich deutlich für Union
In insgesamt 27 Spielen standen sich St. Pauli und die Eisernen bisher gegenüber. Davon gewannen die Hauptstädter 13 Partien, die Kiezkicker gingen achtmal als Sieger vom Platz (bei sechs Unentschieden). Das einzige Duell in der Bundesliga fand im Hinspiel in Berlin statt: Union gewann am 2. Spieltag knapp mit 1:0.
Duell der Tabellennachbarn im Abstiegskampf
Sowohl der FC St. Pauli als auch die Eisernen aus Berlin-Köpenick konnten zum Rückrundenauftakt wichtige Siege einfahren. Die Kiezkicker gewannen in Heidenheim mit 2:0, die Berliner bezwangen etwas überraschend den Europa-League-Aspiranten Mainz 05 mit 2:1. Im Ligaranking stehen damit beide über dem Strich, sind aber noch lange nicht die Sorgen los. Pauli geht als 14. ins Spiel (17 Punkte), Union steht einen Platz (13) und drei Punkte besser da (20). Für die Hamburger wäre ein Heimsieg von großer Bedeutung, die Gäste von der Spree könnten auch mit einem Remis ganz gut leben.
Moin aus Hamburg
Herzlich willkommen aus dem Millerntor-Stadion zum 19. Spieltag in der Fußball-Bundesliga. Der FC St. Pauli trifft vor heimischer Kulisse auf Union Berlin - das Duell steht unter der Leitung von Schiedsrichter Sören Storks aus Velen. Um 17.30 Uhr geht es los.