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Feierabend in Leverkusen
Die Werkself entscheidet das Topspiel gegen Freiburg mit 5:1 für sich.

Die letzten Minuten laufen
Zwei Minuten werden hier nachgespielt, dann ist Freiburg erlöst.
Gelbe Karte für Merlin Röhl (SC Freiburg)
Xhaka ist vor Röhl am Ball. Röhl kommt dann zu spät und tritt dem Dichter und Denker des Leverkusener Mittelfelds auf den Fuß. Spät im Spiel sieht er also auch nochmal Gelb.

Julian Schuster greift ebenfalls auf alle fünf Wechsel zurück
Der Trainer bringt nochmal Nicolas Höfler für Maximilian Eggestein ins Spiel.

Die Werkself schöpft aus den Vollen
Jeanuël Belocian ersetzt Piero Hincapie.

Xabi Alonso schmeißt jetzt auch die Rotationsmaschine an
Arthur kommt für Jeremie Frimpong ins Spiel.

Schick holt sich den verdienten Applaus ab
Der Stürmer, der hier heute ziemlich sicher zum Man of the Match gekürt wird, räumt das Feld für Aleix Garcia. Einzig und allein Florian Wirtz kann ihm diesen Titel noch streitig machen, sollte der hier noch treffen.

Grimaldo hat Feierabend
Nordi Mukiele darf für die letzten paar Minuten ran.

Gelbe Karte für Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen)
Weil sich Schick beim Jubeln seines Trikots entledigt, sieht er hier den gelben Karton.

5:1 Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen)
Jetzt kommt es ganz dick für Freiburg - Schick markiert indes seinen Viererpack. Grimaldo spielt den Eckball zentral in die Mitte nah vors Tor. Schick wird nicht am hochspringen gehindert und wuchtet den Ball aus nächster Nähe unter den Querbalken.


Max Rosenfelder darf ran
Der Youngster kommt für Lukas Kübler in die Partie.

Osterhage hat Feierabend
Der Mittelfeldspieler wird von Kiliann Sildillia ersetzt.

Dreifachwechsel bei den Gästen
Junior Adamu kommt für Michael Gregoritsch in die Partie.

4:1 Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen)
Damit ist wohl endgültig der Deckel drauf, obwohl Freiburg hier gerade noch die Riesenchance aufs 3:2 hatte. Praktisch im Gegenzug rollt der Leverkusener Angriffszug aber schon wieder, und der ist bekannterweise schwer aufzuhalten. Wirtz legt den Ball dann im Sechzehner nach einer tollen Flanke auf Schick zurück, der ganz viel Platz hat und den Ball aus 16 Metern ansatzlos in die linke Ecke knallt.


Grifo trifft nur das Aluminium
Röhl dribbelt rechts an und legt den Ball in die Mitte. Dort verlagern Höler und Osterhage den Ball auf die andere Seite zu Grifo. Der hat abermals zu viel Platz - den darf man ihm nicht geben, wie er bereits gezeigt hat - und schlenzt den Ball einfach mal ansatzlos oben rechts an die Unterkante der Latte. Von dort springt das Leder aber eben nicht ins, sondern aus dem Tor und wieder ins Feld.
Erster Wechsel aufseiten der Hausherren
Martin Terrier ersetzt Nathan Tella.

3:1 Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen)
Schick stellt den alten Abstand wieder her. Tah kocht Osterhage an der Seitenauslinie komplett ab und bedient Schick. Der nimmt nochmal das Tempo raus und legt auf Wirtz zurück, ehe er sich im Sechzehner positioniert. Wirtz wird dann nicht richtig angegangen, dribbelt nach rechts und flankt dann vors Tor. Dort findet er Schick, der den Ball mit dem Kopf platziert im linken Eck unterbringt.


Grimaldo mit vollem Einsatz
Der Spanier geht zur Grätsche runter, erwischt den Ball vor Merlin Röhl, schießt den Freiburger an und holt sogar noch einen Abstoß heraus. Richtigerweise kriegt er dafür Szenenapplaus von den Rängen.
Doan geht vom Feld
Julian Schuster bringt als ersten Wechsel Merlin Röhl ins Spiel.

2:1 Vincenzo Grifo (SC Freiburg)
Auf einmal ist das Spiel wieder spannend - aus dem Nichts. Wieder verliert Leverkusen den Ball in der eigenen Hälfte. Gregoritsch spielt dann Grifo an, der den Ball vor Tapsoba und Tah abschirmt, um die beiden Verteidiger herumdreht und unten rechts ins Eck legt, unhaltbar für Hradecky.


Tella zieht nur knapp vorbei
Wieder gibt es Riesenräume für Leverkusen. Grimaldo spielt Tella rechts an. Der kann Wirtz mitnehmen, wählt aber den Abschluss. Und der ist gar nicht schlecht, rauscht aber haarscharf links am Kasten vorbei.
2:0 Florian Wirtz (Bayer 04 Leverkusen)
Wirtz baut die Führung aus, dabei hat der Sport-Club auf der Gegenseite eigentlich eine 2 gegen 1 Situation, spielt diese aber schlampig aus. Leverkusen baut den Angriff im Gegenzug geduldig auf, bis sich die Lücke auftut. Diese bespielt Palacios dann ideal und setzt Wirtz in Szene. Der lässt Lienhart mit einem feinen Haken ins Leere treten und befördert den Ball dann oben links ins Eck - wunderschön, das kannst du besser nicht machen.


Die zweiten 45 Minuten laufen
Beide Teams kommen unverändert aus den Kabinen.

Tobias Stieler pfeift zur Pause
DIe Werkself führt zur Pause mit 1:0 gegen den Sport-Club.

1:0 Patrik Schick (Bayer 04 Leverkusen)
Leverkusen geht doch noch vor der Pause in Führung. Alles geht mit einem starken öffnenden Pass von Tapsoba los. Der bedient Wirtz und der hat dann viel Platz, aufzudrehen und sich seinen nächsten Schritt genau zu überlegen. Er setzt Schick ein, der in den Sechzehner einläuft, cool bleibt und das Leder ganz cool über Atubolu hinweghebt.


Frimpong in die Arme von Atubolu
Eine Flanke von Grimaldo rutscht einmal durch bis ans andere Ende des Sechzehners zu Frimpong. Der nimmt den Ball einmal an und zieht dann ab, setzt das Leder aber genau in die aufnahmebereiten Armen von Noah Atubolu.
Freistoß von Wirtz
Wieder entscheidet er sich, den Ball in den Sechzehner zu flanken und sucht Tapsoba. Der springt aber unter dem Ball durch.
Wirtz verschießt
Der Gefoulte tritt selbst an - manche behauptet ja, das bringt Unglück. In diesem Fall stimmt das scheinbar, denn Wirtz schießt den Elfmeter gar nicht schlecht ins linke Eck. Gute Kraft, dafür nicht ganz optimal platziert. Atubolu hat aber die Ecke und hält den Ball - tolle Rettungstat des jungen Keepers.
Elfmeter für Leverkusen
Tapsoba spielt einen überragenden Pass, perfekt getimt für Wirtz, in den Lauf des Nationalspielers. Der holt das Leder perfekt vom Himmel, zieht in den Sechzehner und schlägt dann einen Haken. Der ist zu viel für Doan, der, beim Versuch den Ball zu treffen, Wirtz am Fuß trifft und von den Beinen holt - unstrittig.
Tapsoba mit einem Querschläger für die Fans
Den anschließenden Freistoß schlägt Wirtz in den Sechzehner. Freiburg klärt, jedoch nur in den Rückraum. Dort kommt Tapsoba angelaufen, nimmt volles Risiko und pörlt das Leder beinahe übers Stadiondach. Den Versuch kann man ihm dennoch nicht verübeln.
Gelbe Karte für Lukas Kübler (SC Freiburg)
Wirtz legt sich den Ball zu schnell für Kübler am Verteidiger vorbei. Der kommt einfach einen Schritt zu spät, erwischt dabei aber Wirtz an der Wade und das auch noch mit offener Sohle. Kein schönes Bild - die Gelbe Karte geht mehr als in Ordnung.

Leverkusen hat den Ball
Tut sich im Spiel nach vorne mit dem Spielgerät aber schwer. Zu oft sitzen die Pässe eben noch nicht und so ist das auch nicht sonderlich schwer für Freiburg zu verteidigen.
Diesmal kontert der Sport-Club
Osterhabe schaut sich um, hat nicht viele Anspielstationen. Rechts nimmt er dann Doan mit. Der zieht einmal nach innen und zieht ab. Schlecht ist der Versuch nicht, fliegt aber doch einige Meter am Tor vorbei.
Konterchance für die Werkself
Im Gegenzug gibt es die Konterchance für Leverkusen. Grimaldo schickt Tella rechts auf die Reise, gibt dem Laufpass aber nicht genügend Kraft mit auf den Weg. So muss Tella das Tempo rausnehmen, wird von Ginter letztlich eingeholt, gestellt und verliert den Ball.
Katastrophaler Pass von Wirtz
Der deutsche Nationalspieler passt Grifo genau in den Fuß. Der dreht sich umgehend, dreht auf und läuft auf den gegnerischen Sechzehner zu, wählt dann aber die falsche Ausfahrt und passt das Leder ins Aus.
Erster Schuss in Richtung Tor
Der wird von wem abgegeben? Natürlich - Florian Wirtz. Dem Shootingstar fällt der Ball im Sechzehner praktischerweise vor die Füße. Wirtz zieht sofort ab, trifft die Hacke von Ginter und anschließend nur das Außennetz.
Weiter geht's
Und sofort läuft die Werkself wieder hoch an, zwingt Ginter zum langen Ball. Der kommt zwar bei Gregoritsch an, doch kann der die Murmle nicht festmachen. Und schon ist der Ball wieder bei den Gastgebern.
Spiel unterbrochen
Die Sicht ist dann doch arg eingeschränkt. Londoner Nebel herrscht natürlich nicht plötzlich in Leverkusen. Viel mehr schwebt die Nebelschwarte vom Freiburger Anhang in Richtung Feld, weil die Anhänger des Sport-Clubs mit Spielbeginn ihre Pyros gezündet haben. Sobald sich der Nebel verzieht, kann das Spiel hier dann auch normal fortgeführt werden.
Auf geht's
Die Gäste stoßen an.

Schönen Abend noch aus Leverkusen
Das war es von uns. Frohe Festtage und einen guten Rutsch wünschen wir Ihnen - bis zum nächsten Mal.
So geht es für beide Teams nach der Winterpause weiter
Am 10. Januar wird der Ligaalltag in der Bundesliga wieder aufgenommen - und die Werkself ist dann direkt mal richtig gefordert. Für den Meister geht es Freitagabends um 20.30 Uhr nach Dortmund in den Signal Iduna Park. Freiburg empfängt Tags darauf um 15.30 Uhr Aufsteiger Holstein Kiel.
Leverkusen wieder klarer Bayern-Verfolger Nummer eins
Da die Eintracht heute verloren hat beträgt der Abstand auf Rang drei nun fünf Punkte. Auf Platz eins sind es derweil vier Zähler. Freiburg rutscht durch die Niederlage auf Platz acht ab.
Leverkusen lässt in Durchgang zwei die ganze Klasse aufblitzen
Schick brachte den Meister in Durchgang eins spät in Führung (45+1.), nachdem Wirtz noch vom Punkt scheiterte (34.). Freiburg spielte zu Beginn noch gut mit, wurde irgendwann aber zu passiv. Das wurde vor allem zu Beginn der zweiten 45 Minuten umgehend bestraft, wo Wirtz den Vorsprung ausbaute (51.). Grifo verkürzte kurz darauf aus dem Nichts (55.). Wirklich Spannung kam aber nicht auf, weil Leverkusen alles fest im Griff hatte. Schick war es dann, der den alten Abstand wiederherstellte (67.). Kurz vor der Entscheidung durch Schick (74., 77.) setzte Grifo den Ball mit einem feinen Schuss an die Latte (73.) und hätte das Spiel nochmal spannend machen können, doch am Ende des Tages war Leverkusen heute Abend einfach mindestens eine Klasse zu gut.
Leverkusen führt verdient zur Pause
Wie erwartet dominierte der Meister hier die ersten 45 Minuten, war im Angriff aber meist nicht zwingend genug, weshalb es auch gut und gerne mit 0:0 in die Pause hätte gehen können. Dennoch brauchen wir nicht davon reden, dass sich die Hausherren die Führung hier mehr als verdienten. Die größten Aufreger der ersten Hälfte hatten mit Sicherheit Wirtz und Schick. Ersterer scheiterte noch vom Punkt (34.), assistierte aber wenig später Patrick Schick zu dessen Führungstreffer (45+1.). Freiburg spielte zu Beginn noch munter mit, zog sich mit der Zeit aber immer weiter zurück. Um hier etwas Zählbares mitzunehmen, müssen die Männer von Julian Schuster also mindestens eine Schippe drauflegen - sagt sich natürlich alles so einfach.
Gedenkminute für die Opfer des Anschlags in Magdeburg
Nach den schockierenden Nachrichten aus Magdeburg wird es vor dem Anpfiff noch eine Schweigeminute in Gedenken an die Opfer des verheerenden Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts geben. Zudem spielen die beiden Mannschaften mit Trauerflor.
So beginnen die Gäste
1 Atubolu - 3 Lienhart, 17 Kübler, 28 Ginter, 30 Günter - 6 Osterhage, 8 Eggestein - 9 Höler, 32 Grifo, 42 Doan - 38 Gregoritsch.
So startet Leverkusen ins Spiel
1 Hradecky - 3 Hincapie, 4 Tah, 12 Tapsoba - 20 Grimaldo, 25 Palacios, 30 Frimpong, 34 Xhaka - 10 Wirtz, 19 Tella - 14 Schick.
Der Blick auf das Personal
Julian Schuster sieht nach dem Sieg gegen Wolfsburg keinen Grund zu wechseln und schickt dieselbe Elf ins Rennen. Xabi Alonso wechselt derweil zweimal im Vergleich zum 2:0 in gegen Augsburg. Auf der Sechs beginnt Palacios anstelle von Andrich. Vorne verdrängt Schick Terrier auf die Bank.
Stimme vor dem Spiel: Julian Schuster (Trainer SC Freiburg)
'Bayer 04 ist eine Mannschaft, die sehr stark ist. Sie haben am Anfang der Saison den einen oder anderen Punkt liegen lassen, haben sich aber unglaublich stabilisiert - national wie international. Der Fußball, den sie spielen, hat Deutschlands Fußball dann auch geprägt. Man schaut gerne zu und kann viel lernen. Ich denke, das ist mit das größte Kompliment, dass man einer Mannschaft machen kann.'
Stimme vor dem Spiel: Xabi Alonso (Trainer Bayer Leverkusen)
'Freiburg hat eine hohe Qualität und mit dem neuen Trainer auch neue Ideen. Ihre Leistungsträger sind aber beinahe die gleichen wie zuvor. Sie sind sehr gut mit dem Ball und gefährlich bei Standards.'
Freiburg will den fünften Platz festigen
Der SC Freiburg spielt auch im Jahr eins nach Kulttrainer Christian Streich eine gute Saison. Unter dem neuen Chefcoach Julian Schuster haben sich die Breisgauer im oberen Tabellendrittel eingenistet. Nach dem Pokalaus in Bielefeld (1:3) und einem mageren 1:1 in Hoffenheim konnte der Sportclub am vergangenen Wochenende das Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg knapp mit 3:2 gewinnen. Die Freiburger stehen damit aktuell auf Platz fünf (24 Punkte), spüren aber den Atem der Verfolger aus Stuttgart (23), Mainz, Dortmund und Bremen (jeweils 22 Zähler) im Nacken. Auch wenn Bayer 04 heute im Heimspiel der Favorit ist, wollen die Breisgauer etwas mitnehmen und Rang fünf im Ligaranking festigen.
Bayer 04: Lauf fortsetzen, den Bayern auf den Fersen bleiben
Bayer 04 Leverkusen hat nach einer etwas wackligen ersten Saisonphase inzwischen wieder in die Spur gefunden und ist inzwischen seit acht Pflichtspielen ungeschlagen. Und nicht nur das: Die Werkself gewann die letzten sieben dieser Partien allesamt und hat sich dadurch in der Tabelle auf Rang zwei vorgearbeitet - aktuell sieben Punkte hinter den Bayern, die gestern ein 5:1 über RB Leipzig vorlegten. im letzten Heimspiel des Jahres 2024 wollen die Mannen von Trainer Xabi Alonso auch das achte Spiel in Folge gewinnen und damit dem Weihnachtsmeister von der Isar auf den Fersen bleiben.
Hallo aus Leverkusen
Herzlich willkommen aus der BayArena zum 15. und letzten Spieltag in der Fußball-Bundesliga in diesem Jahr. Im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause erwartet der deutsche Meister Bayer Leverkusen den Sportclub aus Freiburg. Schiedsrichter der Partie ist Tobias Stieler aus Hamburg. Um 18.30 Uhr geht es los.