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Das war es aus Hamburg
Wir verabschieden uns vom Millerntor und wünschen noch einen angenehmen Sonntagabend. Bis zum nächsten Mal. Tschüss!
So geht es weiter
Am 5. Spieltag müssen sowohl St. Pauli als auch RB Leipzig am nächsten Samstag antreten. Die Kiezkicker gastieren dann beim SC Freiburg, die Sachsen empfangen den FC Augsburg. Beide Partien werden um 15.30 Uhr angepfiffen.
Der Blick auf die Tabelle
Die Hausherren haben durch das 0:0 jetzt einen Punkt auf dem Konto und liegen auf Platz 17, die Sachsen finden sich mit nun acht Zählern auf Position fünf wieder.
Eine leistungsgerechte Punkteteilung
Nach 90 gespielten Minuten trennen sich St. Pauli und Leipzig mit einem 0:0. Die Kiezkicker begannen vom Start weg mutig und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Eggestein prüfte Gulacsi nach sechs Minuten, scheiterte aber am Keeper. In Minute 17 prüfte Saad den Torwart, doch wieder war der Schlussmann zur Stelle. Nur kurz danach hatte Irvine die Führung auf dem Kopf, doch der Mittelfeldmann setzte das Spielgerät über die Latte drüber (18.). Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie ein wenig, nahm kurz vor der Pause allerdings nochmal Fahrt auf. Auf Seiten der Gastgeber brachten Afolayan und Eggestein die Murmel nicht im Kasten unter (42.), für die Sachsen vergab Raum (44.). In Hälfte zwei dann bot sich ein ähnliches Bild, beide Teams waren bemüht, zu selten wurde es aber richtig gefährlich. Für die Gäste traten Xavi (50.) und Baumgartner (60.) offensiv in Erscheinung, auf Seiten der Hanseaten brachten Irvine (57.) und kurz vor Schluss der eingewechselte Banks (90.+2) die Murmel nicht an Gulacsi vorbei. Insgesamt ist das Remis leistungsgerecht, zu selten strahlten beide Mannschaften heute konsequent Torgefahr aus.
Schluss in Hamburg
Hartmann beendet die Partie. Die Kiezkicker und RB trennen sich mit einem 0:0.

Riesenchance für Banks
Da ist beinahe noch der Lucky Punch! Irvine steckt super für Banks nach vorne halbrechts in die Box durch, der Schuss des eben erst eingewechselten Mannes aus zehn Metern fliegt nur knapp unten links am Kasten vorbei.
Drei Minuten Nachspielzeit
180 Sekunden gibt Hartmann noch extra. Fällt hier noch der ganz späte Siegtreffer?
Gelingt noch der Lucky Punch?
Die letzten drei Minuten brechen an, momentan deutet hier fast alles auf eine torlose Punkteteilung hin. Kein Team kommt so richtig gefährlich ins letzte Drittel hinein, beide Defensivreihen verteidigen aufmerksam und lassen nicht viel zu.
Harmlos
Openda schließt halblinks aus 18 Metern ab, Vasilj hält den halbhohen Versuch in Richtung linkes Eck sicher fest.
Orban ist da
Treu flankt von links nach innen, Orban passt auf und klärt sicher per Kopf.
Klar daneben
Henrichs schließt halblinks in der Box aus zwölf Metern ab, die Kugel fliegt meterweit links neben das Tor.
Eine Viertelstunde noch
Was geht hier noch? Es ist nach wie vor eine völlig offene Partie, beide Teams haben noch alle Chancen auf den Sieg. Weiterhin findet RB offensiv kaum Lösungen, die Sachsen agieren zu fahrig und uninspiriert.
Zu hoch
Saad zieht von links nach innen und nimmt dann von der Strafraumkante aus Maß. Die Murmel fliegt klar über das Gebälk drüber.
Vermeeren stark
Saad will links vor der Box an Vermeeren vorbei, der Mittelfeldmann liest den Offensivkünstler und trennt diesen fair vom Ball.
Openda versucht sein Glück
Der neue Mann schließt halbrechts im Sechzehner aus 14 Metern ab und visiert die rechte untere Ecke an. Vasilj taucht ab und hält die Kugel sicher fest.
Die Gäste rennen an
Seit dem Dreifachwechsel ist eine andere Energie auf dem Rasen, die Leipziger lassen das Leder jetzt gut durch die eigenen Reihen laufen und suchen vorne nach den Lücken. St. Pauli steht tief und verteidigt mit Mann und Maus.
Dicke Chance für Baumgartner
Beinahe geht RB in Front! Baumgartner kommt nach feiner Ablage von Poulsen halbrechts im Sechzehner aus acht Metern zum Abschluss, Vasilj reißt die Arme hoch und verhindert so den Einschlag halblinks oben im Netz.
Eine Stunde durch
Leipzig tut sich hier weiterhin enorm schwer und kommt kaum mal gefährlich ins letzte Drittel hinein. Die Sachsen wirken müde und nicht spritzig, die Niederlage unter der Woche gegen Atletico steckt RB merkbar in den Knochen. St. Pauli hingegen gibt weiter Gas und spielt auf das 1:0, die Kiezkicker schieben immer wieder an und suchen mit Tempo den Weg nach vorne.
Rechts am Tor vorbei
Saad gibt von links nach innen zu Irvine, der Kapitän der Hausherren nimmt das Leder an und schließt danach sofort zentral von der Strafraumkante aus ab. Die Murmel fliegt um einen Meter rechts am Pfosten vorbei.
Afolayan sinkt zu Boden
Der Angreifer geht rechts im Strafraum im Duell mit Seiwald zu Boden, doch der Kontakt ist nur minimal. Das reicht niemals für einen Strafstoß aus, dementsprechend lässt Hartmann auch weiterlaufen.
Gulacsi hellwach
Saad gibt den Ball von links im Sechzehner flach und scharf nach innen, in der Mitte lauert Eggestein und muss nur noch den Fuß hinhalten. Gulacsi antizipiert die Hereingabe allerdings bärenstark und begräbt die Murmel unter sich, so kommt Eggestein nicht mehr an das Spielgerät dran.
Vasilj gut
Xavi nimmt halblinks aus 18 Metern Maß und schlenzt die Kugel in Richtung rechtes oberes Eck. Vasilj lenkt den Schuss gut über die Latte drüber, der folgende Eckball verpufft dann.
Vasilj spielt mit
Poulsen wird vorne rechts im Strafraum mit einem langen Ball gesucht, Vasilj läuft aus seinem Kasten raus und nimmt das Leder vor dem heranstürmenden Angreifer auf.
Ein Remis der besseren Sorte
Nach 45 gespielten Minuten steht es zwischen St. Pauli und Leipzig noch 0:0. Die Kiezkicker begannen vom Start weg mutig und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Eggestein prüfte Gulacsi nach sechs Minuten, scheiterte aber am Keeper. In Minute 17 prüfte Saad den Torwart, doch wieder war der Schlussmann zur Stelle. Nur kurz danach hatte Irvine die Führung auf dem Kopf, doch der Mittelfeldmann setzte das Spielgerät über die Latte drüber (18.). Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Partie ein wenig, nahm kurz vor der Pause allerdings nochmal Fahrt auf. Auf Seiten der Gastgeber brachten Afolayan und Eggestein die Murmel nicht im Kasten unter (42.), für die Sachsen vergab Raum (44.). Für Hälfte zwei ist hier für beide Teams noch absolut alles drin, beide Mannschaften haben noch alle Chancen auf den Sieg.
Pause in Hamburg
Hartmann beendet den ersten Durchgang. Torlos geht es in die Kabine.

Eine Minute Nachspielzeit
60 Sekunden gibt Hartmann in Hälfte eins noch zusätzlich.
Links daneben
Nach einem feinen Ball aus dem Mittelfeld steht Raum halblinks in der Box vollkommen blank und nimmt die Kugel aus sechs Metern direkt ab. Er setzt das Leder um einen Meter links am Kasten vorbei.
Doppelchance für St. Pauli
Erst scheitert Afolayan mit einem Schuss aus 14 Metern halbrechter Position im rechten unteren Eck an Gulacsi, anschließend bringt Eggestein den Nachschuss aus drei Metern rechter Position nicht mehr am Keeper vorbei. Er tunnelt den Schlussmann zwar, doch dieser pariert stark per Fuß mit dem hinteren Bein.
Kullerball
Sesko kommt halblinks aus vollem Lauf und unter Druck aus zehn Metern zum Abschluss, das Leder ist aber viel zu lasch. Vasilj nimmt die Kugel locker auf.
Fünf Minuten noch
Die erste Hälfte neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Gelingt einer der beiden Mannschaften hier vor der Pause noch der Führungstreffer?
Es geht wenig bei den Gästen
Von der offensiven Qualität der Sachsen ist nur ansatzweise immer mal wieder ein bisschen zu sehen, St. Pauli verteidigt hier mit viel Leidenschaft und packt immer wieder in den entscheidenden Momenten zu.
Treu klasse
Baumgartner will auf der rechten Seite an Treu vorbeigehen, doch der Linksverteidiger riecht den Braten. Er stellt den Körper gut rein und trennt den Österreicher so fair vom Ball.
Links vorbei
Saliakas hebt die Murmel von rechts nach innen, in der Mitte läuft Irvine ein und lässt die Kugel über den Schädel streichen. Er visiert aus acht Metern die linke Ecke an, am Ende fliegt das Spielgerät um zwei Meter am Pfosten vorbei.
Afolayan am Boden
Der Offensivmann bekommt einen minimalen Rempler im Sechzehner von Sesko und will daraufhin einen Elfmeter. Das ist aber viel zu wenig, folgerichtig lässt Hartmann weiterlaufen.
Halbe Stunde vorbei
Es ist eine Partie auf Augenhöhe, beide Teams egalisieren sich weitestgehend. RB steht mittlerweile in der Defensive stabiler, die Drangphase der Hanseaten ist vorerst vorbei. Aktuell prägen viele kleinere Zweikämpfe und Nickligkeiten diese Begegnung, insbesondere im Mittelfeld geht es enorm zur Sache.
Ins Nichts
Xavi hebt den Ball von halblinks vor dem Strafraum hoch nach innen, die Flanke rauscht an allen Akteuren vorbei und landet rechts im Toraus. Mit einem Abstoß für die Gastgeber geht es weiter.
Boukhalfa mit dem hohen Bein
Der Mittelfeldmann trifft den Leipziger mit dem Bein auf Brusthöhe, kommt aber nochmal um eine Verwarnung herum.
Sesko gegen vier Mann
Der Stürmer kann im Mittelfeld mal Fahrt aufnehmen, doch direkt sind vier Gegenspieler bei ihm. Dennoch behauptet der Angreifer die Murmel, so bleibt RB zumindest weiter in Ballbesitz.
St. Pauli ist am Drücker
Die Hanseaten nehmen hier mehr und mehr das Zepter in die Hand und geben im Moment den Ton an. Geht es so weiter, dann ist der Führungstreffer für den Aufsteiger nur noch eine Frage der Zeit.
Gulacsi ist da
Eggestein hält zentral vor der Box aus 20 Metern drauf und zielt ins rechte untere Eck, Gulacsi sichert sich das Spielgerät im Nachfassen.
Das muss das 1:0 sein
Und die folgende Ecke von rechts wird brandgefährlich! Wahl kommt am zweiten Pfosten an das Leder dran und legt quer nach innen, im Zentrum nickt Irvine den Ball aus fünf Metern per Flugkopfball über die Latte drüber. Unfassbar!
Saad mit dem Schuss
Der Offensivmann zieht von links nach innen und lässt Geertruida stehen, den folgenden Abschluss aus 15 Metern lenkt Gulacsi über den Querbalken drüber und pariert zu einem Eckball. Der Versuch ist zu mittig und deswegen für den Keeper kein großes Problem.
Viertelstunde rum
Leipzig hat klar mehr Spielanteile, doch zwingende Chancen lassen noch auf sich warten. Die Hanseaten machen es defensiv mehr als ordentlich und setzen zudem immer mal wieder kleine Nadelstiche nach vorne. So ist RB auch hinten in der Abwehr gefordert und muss aufpassen. Das 0:0 geht bis hierhin absolut in Ordnung.
Poulsen geblockt
Raum gibt den Ball von links aus vollem Lauf flach nach innen, in der Mitte kommt Poulsen im Fallen aus zehn Metern zum Abschluss. Der Versuch wird jedoch sofort geblockt und kommt nicht auf den Kasten von Vasilj drauf.
Alle Mann in der Hälfte der Kiezkicker
Bis auf Gulacsi sind alle Spieler in der Hälfte von St. Pauli, doch RB findet weiterhin kaum Räume. Die Hausherren stehen sehr kompakt und bieten nichts an.
Starke Grätsche
Poulsen will rechts in Richtung Sechzehner gehen, Smith fliegt heran und klärt fair per Grätsche.
RB müht sich
Die Sachsen kommen offensiv bislang noch nicht richtig zum Zug, zu oft kommt der letzte Pass nicht beim Mitspieler an. St. Pauli steht hinten gut und bietet keine Lücken an.
Gulacsi taucht ab
Smith bedient Eggestein links in der Box, der Stürmer schließt aus 13 Metern ab und visiert die linke untere Ecke an. Gulacsi taucht ab und hält die Kugel sicher fest, im Anschluss geht dann aber auch die Fahne hoch. Eggestein steht beim Pass von Smith nämlich knapp im Abseits.
Munterer Beginn
Die Gastgeber treten hier mutig auf und suchen sofort mit Tempo den Weg nach vorne. RB hat hinten durchaus Probleme und gewährt einige Räume.
RB agiert im 4-2-2-2
1 Gulacsi - 3 Geertruida, 4 Orban, 16 Klostermann, 22 Raum - 8 Haidara, 13 Seiwald - 14 Baumgartner, 10 Xavi - 9 Poulsen, 30 Sesko.
Die Kiezkicker beginnen im 3-3-2-2
22 Vasilj - 5 Wahl, 8 Smith, 3 Mets - 2 Saliakas, 7 Irvine, 23 Treu - 26 Saad, 16 Boukhalfa - 11 Eggestein, 17 Afolayan.
Der Blick auf das Personal
Bei den Hanseaten gibt es nach der 1:3-Pleite letzten Sonntag gegen Augsburg drei Wechsel in der Startelf. Saliakas, Saad und Afolayan beginnen für Ritzka (Bank), Wagner (Mandelentzündung) und Guilavogui (ebenfalls Bank). Bei den Sachsen wiederum nimmt Coach Marco Rose nach der 1:2-Niederlage unter der Woche in der Champions League gegen Atletico Madrid fünf Veränderungen in seiner Anfangself vor. Geertruida, Klostermann, Seiwald, Baumgartner und Poulsen starten für Henrichs, Lukeba, Vermeeren, Nusa und Openda (alle Bank).
Stimme vor dem Spiel: Marco Rose (Trainer RB Leipzig)
'Das Stadion wird voll sein. Sie werden mit allem, was sie haben, probieren, endlich auch mal anzuschreiben. Aber wir haben Ziele. Wenn wir unsere Ziele erreichen wollen, dann sollten wir bei St. Pauli punkten.'
Stimme vor dem Spiel: Alexander Blessin (Trainer FC St. Pauli)
'Gegen Leipzig traut uns niemand was zu, da geht ein bisschen Druck weg. Wir wollen versuchen, die ersten Punkte einzuheimsen, was nicht unmöglich ist.'
RB in der Liga bisher noch ungeschlagen
RB Leipzig kassierte am Donnerstag die erste Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison. In der Champions League unterlagen die Mannen von Trainer Marco Rose zum Auftakt mit 1.2 bei Atletico Madrid. Zuvor aber lieferten die Sachsen ab: 4:1 im Pokal in Essen, 1:0 gegen Bochum, 3.2 in Leverkusen und zuletzt 0:0 gegen Union Berlin. Auch wenn der RB-Express noch nicht ganz so auf Touren ist wie noch in der vergangenen Saison, in Hamburg sind die Leipziger klarer Favorit und alles andere als ein Sieg der Roten Bullen wäre eine faustdicke Überraschung. Ein Problem bei den Gästen könnte aber die Reisestrapazen der letzten Tage sein. Donnerstag um 21 Uhr in Madrid gespielt, am nächsten Tag nach Hause geflogen und am Samstag schon wieder nach Hamburg. Viel Zeit zur Regeneration blieb da nicht. 'Wir haben jetzt am Sonntag so ziemlich die ungünstigste Situation, die du haben kannst', hadert dann auch Trainer Rose. Ist das die Chance für St. Pauli?
Pauli mit dem Rücken zur Wand - die Kiezkicker brauchen Punkte
Der FC St. Pauli ist aktuell das einzige Team in der Fußball-Bundesliga, das immer noch ohne einen einzigen Punkt dasteht. 0:2 gegen Heidenheim, 0:1 bei Union Berlin und 1:3 in Augsburg - vier Niederlagen gab es zum Auftakt noch nie beim Kiezklub, der aktuell die Rote Laterne im Ligaranking innehat. Entsprechend groß ist der Wunsch beim Aufsteiger, gegen Leipzig heute Abend endlich die ersten Punkte einzufahren. 'Wir brauchen die Tapferkeit, die wir fast das ganze letzte Jahr hatten', sagte Eric Smith, und sein Abwehrkollege Karol Mets fügte mit Blick auf das Abenteuer Bundesliga hinzu: 'Wir sind jetzt hier, und wir wollen hier bleiben. Und wir glauben daran, dass wir es schaffen können.' Mit RB Leipzig stellt sich heute allerdings ein Hochkaräter der Liga am Millerntor vor. Ob Pauli gerade in dieser Partie über sich hinauswachsen kann? Oder hängen die Trauben gegen die Roten Bullen am Ende doch zu hoch? Die anstehenden 90 Minuten werden es zeigen. In Hamburg ist man immerhin zuversichtlich und glaubt an die eigenen Stärken.
Moin aus Hamburg
Herzlich willkommen aus dem Millerntor-Stadion zum Abschluss des 4. Spieltages in der Fußball-Bundesliga. Aufsteiger FC St. Pauli trifft vor ausverkaufter Hütte auf den Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig. Schiedsrichter auf dem Kiez ist heute Abend Robert Hartmann aus Wangen. Um 19.30 Uhr geht es los, dann rollt hier der Ball.