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Tschüss aus dem Max-Morlock-Stadion
Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, Sie beim nächsten Mal wieder zu begrüßen.
Die Länderspielpause steht an
Für einige der Wolfsburgerinnen steht am 23. Februar das wichtige Spiel im Halbfinale der Nations League gegen Frankreich an. Bei einem Finaleinzug wären die deutschen Damen automatisch für Olympia qualifiziert.
Wolfsburg schnappt sich über Nacht Platz eins in der Tabelle
Der VfL steht durch diesen Sieg nun zwei Punkte vor den Münchenerinnen, hat aber gleichzeitig auch einiges für das eigene Torverhältnis getan. Dort stehen die niedersächsischen Damen aktuell fünf Treffer vor dem FC Bayern. Nürnberg stagniert derweil auf Platz elf und muss hoffen, dass die Kölnerinnen im Spiel gegen den MSV Duisburg nicht auf fünf Punkte davonziehen.
Wolfsburg zeigt sich gnadenlos
Die erste Viertelstunde gestaltet sich zwischen beiden Teams noch recht ausgeglichen. Wolfsburg geht früh durch Endemann in Führung (7.), die Antwort der Gastgeberinnen lässt aber auch nicht lange auf sich warten und Haim erzielt das 1:1 (12.). Das Spiel wirkt in dieser Phase des Spiels etwas zerfahren, doch Wolfsburg berappelt sich und bei Nürnberg lassen die Kräfte und die Konzentration nach. Besonders zwischen der 30. und 40. Minute ist die Nürnberger Hintermannschaft völlig von der Rolle und fängt sich gleich drei Treffer jeweils im Zwei-Minuten-Takt (Popp 34., Pajor 36., Popp 38.). Nach dem Seitenwechsel bleiben die niedersächsischen Damen auf dem Gaspedal und drängen den FCN immer tiefer in die eigene Hälfte. Die fränkischen Damen haben derweil nichts mehr entgegenzusetzen und scheinen sich nur noch dem Schlusspfiff entgegenzusehnen. Hagel eröffnet in Durchgang zwei das Toreschießen (52.) und Pajor (71., 79., 91.) und Kalma (81.) sorgen am Ende für den 1:9-Endstand.
Das Spiel ist aus
Der VfL Wolfsburg gewinnt in Nürnberg mit 9:1.

1:9 Ewa Pajor (VfL Wolfsburg)
Pajor schnürt den Viererpack. Hegering gewinnt im Sechzehner den Kopfball und legt quer ins Zentrum. Per Slapstickeinlage ladet das Leder vor dem Fuß von Pajor, die aus fünf Metern keine Probleme hat, den Ball ins rechte Eck einzuschieben.


Gelbe Karte für Rebekka Salfelder (1. FC Nürnberg)
Salfelder ringt Kalma zu Boden und sieht das gelbe Fleißkärtchen.

Die Gastgeberinnen schöpfen aus den Vollen
Emma Kusch kommt für Vanessa Haim, die Torschützin zum zwischenzeitlichen 1:1.

Gelbe Karte für Alina Mailbeck (1. FC Nürnberg)
Pajor läuft gleich an drei Nürnbergerinnen vorbei und ist nur durch ein Foul zu stoppen. Folgerichtig gibt es für Mailbeck die Gelbe Karte.

Gelbe Karte für Jule Brand (VfL Wolfsburg)
Jule Brand sieht im Zuge eines taktischen Fouls die Gelbe Karte.

1:8 Fenna Kalma (VfL Wolfsburg)
Mittlerweile muss der FCN fürchten, hier eine zweistellige Packung zu bekommen. Jonsdottir tunnelt ihre Gegenspielerin auf der rechten Seite und spielt danach einen überragenden Pass auf Kalma. Die Niederländerin bietet ihrer Mitspielerin aber auch einen tollen Laufweg an und hebt das Leder am ersten Pfosten an Krammer vorbei ins Netz.


1:7 Ewa Pajor (VfL Wolfsburg)
Wieder so ein langer Einwurf in den gegnerischen Strafraum. Popp verlängert mit dem Kopf zu Pajor. Die polnische Nationalspielerin braucht drei Meter vor dem Kasten nur noch den Fuß hinhalten und der Rest ist dann Formsache.


Rabano hat Feierabend
Karla Brinkmann ist neu im Spiel.

Luft raus bei May
Die Verteidigerin drischt den Ball als Klärungsversuch auf die Tribüne, kommt anschließend aber nicht gut auf. Da wird es vermutlich nicht mehr weitergehen.
Krammer verhindert Schlimmeres
Langer Einwurf von Jonsdottir in den Sechzehner. Popp verlängert mit dem Kopf auf den zweiten Pfosten, wo Kalma freistehend den Fuß hinhält, aber an der glänzend parierenden Krammer scheitert.
1:6 Ewa Pajor (VfL Wolfsburg/Elfmeter)
Pajor nimmt sich dem Elfmeter an und verwandelt sicher unten links. Krammer hat zwar die Ecke, streckt sich aber vergebens.


Elfmeter für Wolfsburg
Eckball für Wolfsburg. Popp versucht zum Ball zu gehen und kommt dann zu Fall. Schiedsrichterin Naemi Breier will dabei einen Schubser gesehen haben und entscheidet auf Elfmeter für Wolfsburg.
Für Amira Arfaoui ist Schluss
Weronika Kaczor ersetzt sie in den letzten knapp 20 Minuten.

Aluminiumpech für die Gastgeberinnen
Ein langer Freistoß von der rechten Seite fliegt über Frohms hinweg zu Steck auf den zweiten Pfosten. Die Verteidigerin setzt das Leder aus spitzem Winkel aber nur an den Außenpfosten. Ein möglicher Treffer wäre für die Club-Spielerinnen natürlich toll gewesen, hätte vermutlich aber nur noch Ergebniskosmetik dargestellt.
Tommy Stroot bringt gleich drei neue Kräfte
Fenna Kalma kommt für Svenja Huth.

Riola Xhemaili kommt in die Partie
Im Gegenzug verlässt Torschützin Chantal Hagel das Feld.

Wolfsburg beruhigt das Spiel
Die niedersächsischen Damen halten die Murmel kontrolliert in den eigenen Reihen und finden durch das präzise Passspiel auch immer wieder Lücken in der auseinanderbrechenden Nürnberger Hintermannschaft. Die Hausdamen haben den Ball dagegen seit Minuten nicht mehr gesehen und wenn sie ihn haben, ist er viel zu schnell wieder weg.
Endemann hat Feierabend
Sveindis Jane Jonsdottir ersetzt die wendige Außenstürmerin.

Gelbe Karte für Nele Bauereisen (1. FC Nürnberg)
Bauereisen sieht für ein taktisches Foul auf der linken Außenbahn den gelben Karton.

Thomas Oostendorp legt abermals nach
Nadja Burkard kommt für Selma Sól Magnúsdóttir.

Bauereisen mit dem Entlastungsangriff
Die Nürnbergerin ist schneller als ihre Verfolgerin, doch Hegering kriegt gerade noch so den Fuß an den Ball, um Merle Frohms anzuspielen. Die Torhüterin legt dann gekonnt links raus und entschärft diesen Nürnberger Vorstoß.
1:5 Chantal Hagel (VfL Wolfsburg)
Jetzt wird es richtig deutlich. Rabano läuft ungestört auf den Sechzehner zu. Die Nürnberger Verteidigerinnen legen den Rückwärtsgang ein, trauen sich aber nicht die Wolfsburgerin anzugehen. Die legt dann links raus auf Brand, deren Querpass bei Hagel landet. Die Mittelfeldspielerin hält unmittelbar vor dem Tor den rechten Fuß hin und trifft aus drei Metern zu ihrem ersten Saisontor.


Die erste Chance in Durchgang zwei geht an die Gäste-Damen
Endemann zieht mit ihrem hohen Tempo an Salfelder vorbei, kriegt die Murmel aber nicht mehr aufs Tor befördert.
Weiter geht's
Beide Teams nehmen in der Pause Veränderungen vor. Beim VfL wird ein Wechsel vollzogen, der FCN legt gleich doppelt nach.

Lein hat Feierabend
Rebekka Salfelder ist dafür neu im Spiel.

Die Hausdamen legen sogar gleich doppelt nach
Alina Mailbeck kommt für Amelie Thöle.

Wolfsburg wechselt einmal in der Pause
Jule Brand kommt für Lena Sophie Oberdorf, die nach einem Kopfball zum Ende der ersten Hälfte nicht mehr weitermachen kann.

Verdiente Pausenführung für den VfL
Die großen Favoritinnen starten mit dem gewollten frühen Treffer durch Endemann in diese Partie (7.). In der Anfangsphase gestaltet sich das Spiel aber noch sehr wild und zerfahren und nach einer tollen Flanke von Thöle landet die Murmel anschließend im Tor von Frohms (12.). Wolfsburg übernimmt anschließend aber mehr und mehr die Kontrolle. Um die Halbstundenmarke scheinen die Club-Spielerinnen so etwas den Fokus zu verlieren, denn dann geht es Schlag auf Schlag. Erst bringt Popp die Wölfinnen wieder in Front (34.), dann baut Pajor die Führung aus (36.). Wieder zwei Minuten später erhöht Popp abermals. Nürnberg macht sich in diesen knapp zehn Minuten der Unkonzentriertheit die gute Arbeit aus den vorangegangenen 30 Minuten kaputt und sieht sich jetzt einer Niederlage entgegen.
Ende der ersten Halbzeit
Es geht mit 1:4 in die Pause.

Die letzten Minuten laufen
Es gibt drei Minuten obendrauf.
Krammer unsicher
Nach einer Ecke landet der Ball auf dem Kopf von Popp. Die Doppeltorschützin legt den Ball aber nochmal näher vors Tor ab, wo Thöle im Zweikampf nicht hochspringt und ihre Keeperin so verunsichert. Oberdorf kommt anschließend beinahe an den Ball, doch Krammer greift noch rechtzeitig zu.
Nürnberg gibt sich nicht auf
Lein setzt sich links im Sechzehner stark gegen Oberdorf durch und visiert anschließend die kurze Ecke an. Frohms ist aber auf ihrem Posten und ist da, wenn sie zum ersten Mal in dieser Partie so richtig gefragt ist.
1:4 Alexandra Popp (VfL Wolfsburg)
Jetzt wird es deutlich. Aber das macht Nürnberg hinten auch einfach nicht gut. Die Murmel kullert im Strafraum hin und her. Thöle tritt dann im eigenen Sechzener am Ball vorbei, sodass die Murmel bei Popp landet, die den Ball gefühlvoll ins linke Eck streichelt.


1:3 Ewa Pajor (VfL Wolfsburg)
Das geht zu schnell für die Club-Spielerinnen. Popp steckt überragend durch auf Endemann. Die Schienenspielerin legt von der Grundlinie quer ins Zentrum, wo Pajor die Murmel mit der Hacke touchiert und so traumhaft ins Tor befördert. Die Wölfinnen kombinieren sich überragend zur komfortablen 3:1-Führung.


1:2 Alexandra Popp (VfL Wolfsburg)
Die Gäste-Damen liegen wieder in Front. Erneut geht es von der linken Seite aus. Pajor verstrickt Steck im Sechzehner ins Dribbling und kommt zu leicht vorbei. Anschließend geht der Ball in den Rückraum auf die freistehende Popp. Die hat alle Zeit der Welt und wuchtet die Murmel aus 14 Metern präzise ins rechte Eck. Nichts zu machen für Krammer.


Wolfsburg bleibt am Drücker
Huth setzt sich links erneut gegen Thöle durch. Die anschließende Flanke findet ihren Weg auf den ersten Pfosten, wo Magnusdottir die Kugel vor Pajor zur Ecke klärt. Huth nimmt sich dem ruhenden Ball an und flankt abermals auf den ersten Pfosten. Dort krachen Oberdorf und Thöle mit den Köpfen zusammen. Letztere muss nun erst einmal behandelt werden.
Gelbe Karte für Vivien Endemann (VfL Wolfsburg)
Nun sieht Endemann den gelben Karton. Arfaoui droht auf Höhe der Mittellinie zu enteilen. Endemann zieht am Trikot der Nürnbergerin und sieht Gelb. Aufgrund der Entfernung zum eigenen Tor bleibt zu bezweifeln, dass das taktische Foul hier bereits notwendig ist.

Popp versucht es nochmal
Humpelnd betritt die Nationalstürmerin das Feld. Ob sie weitermachen kann, bleibt weiterhin offen.
Verletzungsunterbrechung
Popp liegt nach einem Zusammenstoß am Boden. Die Angreiferin bekommt von Bauereisen einen Stoß von hinten und kommt anschließend unglücklich mit dem Knöchel auf.
Gelbe Karte für Nastassja Lein (1. FC Nürnberg)
Lein hat gegen Endemann das Nachsehen. Die Wolfsburgerin ist bereits auf und davon, da erwischt Lein das Bein der Angreiferin und unterbindet so den Wolfsburger Vorstoß über die rechte Seite. Die Gelbe Karte ist die folgerichtige Entscheidung.

Popp als Zielspielerin
Endemann sucht die bullige Angreiferin im Zentrum. Popp kommt auch zum Kopfball, kriegt diesen aber nicht Richtung Tor.
Wilde Anfangsphase
Der VfL hat das gewünschte frühe Tor geschossen, kriegt aber bisher nicht die gewünschte Ruhe ins eigene Spiel. So entsteht hier aktuell eine wilde Partie, zumal die Führung ja mittlerweile auch wieder entglitten ist.
1:1 Vanessa Haim (1. FC Nürnberg)
Die Führung für den großen Favoriten hält nicht lang. Thöle hat auf der rechten Seite viel zu viel Platz zum Flanken. Die Schienenspielerin flankt das Leder eklig vor den Kasten. Haim läuft gut ein, stellt ihren Körper gegen Hegering rein und touchiert den Ball wohl noch leicht, sodass die Murmel an Frohms vorbei ins Tor fällt.


0:1 Vivien Endemann (VfL Wolfsburg)
Wolfsburg hat das gewünschte frühe Tor. Rabano gewinnt am eigenen Sechzehner den Ball und spielt lang auf Pajor. Die Polin enteilt ihrer Verfolgerin auf der linken Außenbahn und läuft an der am Boden liegenden Krammer vorbei. Anschließend legt sich auf Endemann quer, die vor ihrer Bewacherin den Fuß hinhält und links unten ins leere Tor zu ihrem sechsten Saisontreffer trifft.


Popp mit einem ersten Versuch
Aussichtsreiche Position für die deutsche Nationalspielerin. Aus knapp 20 Metern visiert sie das lange Eck an. Sie setzt den Schuss aber ein Ticken zu hoch an und das runde Leder segelt knapp am rechten Kreuzeck vorbei.
Auf geht's
Der Ball rollt im Max-Morlock-Stadion.

Die Startelf der Gäste-Damen
1 Frohms - 4 Hendrich, 14 Rabano, 24 Wedemeyer, 31 Hegering - 5 Oberdorf, 7 Hagel, 10 Huth - 9 Pajor, 11 Popp, 25 Endemann
So gehen es die Hausdamen an
25 Krammer - 6 May, 27 Schmidt, 28 Steck - 12 Thöle, 18 Mai, 24 Lein, 37 Magnusdottir - 74 Arfaoui - 19 Haim, 23 Bauereisen
Drei Wechsel bei den Wölfinnen
Im Vergleich zum souveränen 3:0-Erfolg gegen Eintracht Frankfurt nimmt Tommy Stroot drei Wechsel vor. Im Abwehrzentrum beginnt heute Hegering anstelle von Janssen. Hagel vertritt derweil Lattwein im Mittelfeld und im Angriff erhält Endemann den Vorzug vor Jonsdottir.
Ein Blick aufs Nürnberger Personal
Im Vergleich zur 1:2-Pleite gegen Bayer Leverkusen nimmt der FCN nur einen Wechsel vor. Anstelle von Desic beginnt im Sturmzentrum neben Haim heute Bauereisen.
Kristin Krammer (Torhüterin 1. FC Nürnberg)
„Wir wollen wieder das Feuer entfachen und solange wie möglich dagegenhalten, im Idealfall über 90 Minuten. Wir haben die Bayern ärgern können, das werden wir auch gegen Wolfsburg probieren“,
Tommy Stroot (Trainer VfL Wolfsburg Frauen)
"Die Nürnbergerinnen zeichnet im positiven Sinne aus, dass sie total stur ihren Weg gehen. Sie lassen sich nicht vom Druck des Abstiegskampfes beirren. Sie wissen genau, wer sie sind und wo sie herkommen. Ich denke, dass sie sich im Laufe der Saison noch weiterentwickelt haben. Sie sind sehr schwer zu bespielen, das hat man auch bei ihrem Spiel am vergangenen Montag gegen Leverkusen gesehen. Es ist nicht einfach, Torchancen gegen sie zu bekommen. Von daher werden wir viel investieren und sehr sauber arbeiten müssen. Klar ist aber, dass wir in der Favoritenrolle sind und dieser auch gerecht werden wollen."
Klare Vorteile für den VfL
Viermal standen sich der VfL und der FCN bereits gegenüber. Zweimal in der Saison 1999/2000, damals aber einfach noch als Wolfsburg, einmal im DFB-Pokal der Frauen und dann gab es noch das Hinspiel in dieser Saison. Die Wölfinnen sind dabei bisher ungeschlagen geblieben und mussten den bisher einzigen Punktverlust beim 2:2 im Mai 2000 hinnehmen. Ansonsten fielen die Duelle zumeist sehr deutlich aus. Das Hinspiel im November 1999 endete mit einem klaren 8:0 für die niedersächsischen Frauen und auch im DFB-Pokal in der Saison 2022/23 setzte sich der VfL klar mit 6:0 durch. Lediglich das Hinspiel in dieser Saison endete denkbar knapp mit 1:0 für den VfL. Bringt man eine ähnliche Leistung wie im Hinspiel auf den Platz, dürfte vor heimischem Publikum heute alles möglich sein für die Club-Spielerinnen.
Transferbeben in der Frauen-Bundesliga
Lena Oberdorf, aktuelle Spielerin des VfL Wolfsburg, hat vor wenigen Tagen ihren Wechsel zur neuen Saison zum größten Konkurrenten, dem FC Bayern München, vollzogen. Die Nationalspielerin macht von einer Ausstiegsklausel in ihrem Vertrag Gebrauch. Für eine kolportierte Ablöse von knapp 400 Tausend Euro soll die Spielerin des VfL Wolfsburg im Sommer nach München wechseln. Für einen Wechsel innerhalb der Frauen-Bundesliga stellt das einen Rekord dar. Den Münchenerinnen gelingt damit ein echter Transfercoup, zumal der unmittelbar größte Konkurrent direkt geschwächt wird. Immerhin verliert der VfL mit Lena Oberdorf seine vermeintlich beste Spielerin, die es in diesem Jahr außerdem ins erste Frauen Team of the Year geschafft hat.
Abosieger gegen Aufsteiger
Wenn Nürnberg heute auf Wolfsburg trifft, dann treffen zwei Klubs aufeinander, dessen Kräfteverhältnisse unterschiedlicher kaum sein könnten. Mit dem VfL Wolfsburg hat der Aufsteiger aus Nürnberg heute einen Gegner vor der Brust, der die Frauen-Bundesliga in den letzten Jahren nach Belieben dominiert hat und eigentlich nur vom FC Bayern Konkurrenz bekam. So stehen die Wölfinnen in dieser Saison auf dem zweiten Platz, ein Punkt hinter dem großen Konkurrenten aus München. Durch einen Sieg im heutigen Spiel wäre aber zumindest mal Platz eins bis morgen drin. Die Club-Spielerinnen stehen dagegen auf dem vorletzten Platz und haben zwei Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Es wird also im Interesse der Franken sein, heute drei Punkte einzufahren, um die Kölnerinnen hinter sich zu lassen. Der letzte und bis dato einzige Sieg in dieser Bundesligasaison liegt allerdings schon eine ganze Weile zurück. Im Oktober konnten sich die Damen des FCN mit 2:0 gegen den Sport-Club aus Freiburg durchsetzen. Der VfL befindet sich dagegen in einer sehr guten Verfassung. Die niedersächsischen Damen sind seit sieben Ligaspielen in Folge ungeschlagen (sechs Siege, ein Unentschieden). Somit dürften die Karten klar verteilt sein.
Guten Mittag aus Nürnberg
Herzlich willkommen aus dem Max-Morlock-Stadion zur Frauen-Bundesligapartie zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem VfL Wolfsburg. Schiedsrichterin in Frankenland ist heute Naemi Breier aus Zerf. Um 12 Uhr geht's los, dann rollt hier der Ball.