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Das war es aus de Autostadt
Wir verabschieden uns aus dem AOK-Stadion und wünschen noch einen schönen Sonntag. Bis zum nächsten Mal.
So geht es weiter
Die Bundesliga geht nun in eine zweiwöchige Länderspielpause. Die DFB-Elf trifft in der Nations League zunächst am nächsten Freitag um 17.45 Uhr in Sinsheim auf Wales. Vier Tage später tritt man dann auf Island an (20.00 Uhr). Der nächste Bundesligaspieltag geht dann Anfang November über die Bühne. Der VfL Wolfsburg gastiert am 5. November um 15.00 Uhr beim FC Bayern. Die TSG Hoffenheim erwartet bereits am 4. November den SC Freiburg (12.00 Uhr).
Die Tabelle
Der VfL Wolfsburg bleibt mit nun 13 Punkten Spitzenreiter, dahinter lauert die TSG, die es jetzt auf elf Zähler bringt. Die Bayern können heute im Spätspiel (bei RB Leipzig) nach Punkten noch zu den Hoffenheimerinnen aufschließen.
Wolfsburg erkämpft sich einen Punkt - erste Saisonniederlage abgewendet
Ein wildes Spiel vor 3707 Zuschauern im AOK-Stadion. Hoffenheim beweist im ersten Durchgang große Effizienz und legt bei nur zwei wirklich zwingenden Szenen durch Memeti (18.) und ein Eigentor durch Janssen eine 2:0-Pausenführung vor. Wolfsburg kommt entschlossen aus der Kabine, will das Spiel unbedingt drehen. Nach dem 1:2 durch den Foulelfmeter von Janssen (55.) entwickelt sich eine intensive, phasenweise sehr hektische und wilde Auseinandersetzung. Wolfsburg will den Ausgleich, Hoffenheim sucht die Entscheidung. Am Ende macht Popp kurz vor dem Abpfiff doch noch den Ausgleich (89.) und sichert dem Spitzenreiter doch noch einen Zähler. Beide bleiben in dieser Saison somit ungeschlagen.
Und dann ist Schluss
Der VfL Wolfsburg und die TSG Hoffenheim trennen sich 2:2.

Linder noch einmal mit einer scharfen Hereingabe
Aber dieser Pass findet keinen Abnehmer. Glück für den VfL, das hätte nochmal knifflig werden können.
Wolfsburg will mehr
Die Gastgeberinnen gehen jetzt aufs Ganze. Gelingt dem VfL noch der Lucky Punch gegen kräftemäßig immer nachlassende Kraichgauerinnen?
Inzwischen läuft die Nachspielzeit
Es gibt insgesamt fünf Minuten oben drauf.
2:2 Alexandra Popp (VfL Wolfsburg)
Der sitzt! Die Wölfinnen kombinieren sich in den Sechzehner hinein. Von Oberdorf prallt der Ball zu Popp, die wenig humorvoll abzieht und die Kugel mit einem satten Schuss aus zwölf Metern im Netz versenkt.


TSG Hoffenheim wechselt: Marta Cazalla kommt für Ereleta Memeti
Janssens, leicht angeschlagen, und Memeti gehen vom Platz.

TSG Hoffenheim wechselt: Vanessa Diehm kommt für Jill Janssens
TSG-Coach Lerch verstärkt nochmals die Defensive: Diehm und Cazalla kommen ins Spiel.


Wolfsburg mobilisiert jetzt die letzten Körner
Die Wölfinnen wollen in den letzten Minuten unbedingt noch den Ausgleich erzwingen und damit die erste Saisonniederlage verhindern.
VfL Wolfsburg wechselt: Fenna Kalma kommt für Jule Brand
Auch Brand geht - Kalma ist neu im Spiel.

VfL Wolfsburg wechselt: Nuria Rábano kommt für Felicitas Rauch
Und auch Rauch hat vorzeitig Feierabend - Rabano kommt neu ins Wolfsburger Team.

Oberdorf scheitert an Tufekovic
Nach einer Ecke von der rechten Seite köpft Oberdorf den Ball genau in die Arme der Hoffenheimer Torhüterin.
VfL Wolfsburg wechselt: Joelle Wedemeyer kommt für Lynn Wilms
Wilms darf dann jetzt auch duschen. Wedenmeyer ist für sie im Spiel.

Wolfsburg fordert wieder Elfmeter
Nach einer Flanke von Rauch kommt Wilms im Zweikampf gegen Dongus zu Fall und fordert vehement Elfmeter. Aber die Unparteiische winkt ab.
Tufekovic mit Problemen
Nach einer Linksflanke kann die TSG-Torfrau so gerade noch vor Popp klären.
Die Uhr tickt
Für den VfL Wolfsburg wird es auch immer mehr ein Anrennen gegen die gnadenlos runtertickende Spielzeit.
TSG Hoffenheim wechselt: Gia Corley kommt für Jana Feldkamp
Nochmal ein Wechsel bei der TSG: Für Feldkamp ist jetzt Corley im Spiel.

Der Blick in die Statistik
Alle Daten sprechen hier für die Gastgeberinnen: Wolfsburg liegt bei Ballbesitz (54 %) und Torschüssen (24:5) sowie bei der Zweikampfquote (60&) vorne - nur nach Toren führt die TSG immer noch mit 2:1.
Die Schlussviertelstunde bricht an
So langsam kommen wir in die Crunchtime. Schaffen die Wölfinnen zumindest noch das Remis? Oder macht Hoffenheim mit einem dritten Treffer den Sack wohlmöglich vorzeitig zu?
Die offizielle Zuschauerzahl
3707 Fans sind hier heute im AOK-Stadion dabei.
Gelbe Karte für Lynn Wilms (VfL Wolfsburg)
Nächste Gelbe: Wilms grätscht Memeti um und wird verwarnt.

Beide Mannschaften beackern sich sehr intensiv
Zweikampf nach Zweikampf - darunter leidet etwas der Spielfluss.
VfL Wolfsburg wechselt: Lena Sophie Oberdorf kommt für Svenja Huth
Bei Wolfsburg ist jetzt Oberdorf für Huth im Spiel - kann die Nationalspielerin hier die Wende zugunsten des VfL bringen?

Gelbe Karte für Fabienne Dongus (TSG Hoffenheim)
Es ist mehr und mehr Pfeffer im Spiel: Dongus kommt gegen Hendrich einen Schritt zu spät und sieht Gelb.

Wildes Spiel in dieser Phase
Aktuell geht es hin und her: Wolfsburg will den Ausgleich, die TSG den Sack zumachen.
TSG Hoffenheim wechselt: Nicole Billa kommt für Mara Alber
Jetzt tauschen auch die Gäste: Für Alber ist jetzt Bila im Spiel - eine frische Kraft für den Angriff.

Und wieder Popp
Nach Pass von Pajor ist die Kapitänin in guter Schussposition, aber Doorn blockt im letzten Moment.
Lattentreffer!
Nach einer Flanke von Huth köpft Popp die Kugel nur an die Querlatte, der Nachschuss von Pajor aus kurzer Distanz wird geblockt.
Verdienter Anschlusstreffer für die Wölfinnen
Jetzt wird es sicher noch eine spannende Angelegenheit. Der Treffer für den VfL ist völlig verdient.
VfL Wolfsburg wechselt: Marina Hegering kommt für Dominique Janssen
Bei der Torschützin geht es nicht mehr weiter. Janssen muss angeschlagen das Feld verlassen. Hegering ist neu im Spiel.

1:2 Dominique Janssen (VfL Wolfsburg/Foulelfmeter)
Janssen übernimmt die Verantwortung, schnappt sich den Ball. Dann ein kurzer Anlauf und die Wolfsburgerin schiebt den Ball lässig rechts unten ins Eck. Tufekovic kann gar nicht reagieren, so schnell ist der Strafstoß ausgeführt.


Gelbe Karte für Michaela Specht (TSG Hoffenheim)

Elfmeter für den VfL Wolfsburg!
Pajor setzt sich rechts gut durch und passt ins Zentrum. Dort reißt Specht Popp um und Breier zeigt sofort auf den Punkt.
Rechts vorbei
Endemann kommt mit Tempo über die rechte Seite, überlegt kurz, ob sie abspielen soll, entscheidet sich dann aber doch für den Abschluss. Der Ball aus halbrechter Position fliegt rechts vorbei.
Lattwein von Dreien gestoppt
Die Wolfsburgerin kommt im Hoffenheimer Strafraum zum Schuss, aber gleich drei Gegnerinnen werfen sich dazwischen und verhindern so, dass es für Tufekovic richtig brenzlig wird.
Eckball von links
Wieder ist es Huth, die den Ball nach innen schlägt. Pajor versucht zum Kopfball zu kommen. Die Polin kommt aber nicht zum Abschluss. Chance vertan.
Hoffenheim nicht unverdient in Führung
Die Gäste machen das insgesamt sehr clever. In der Verteidigung stehen sie ordentlich, nach vorne beweisen die Mädels von Trainer Lerch eine große Effizienz. Zwei Chancen, zwei Tore - mehr geht eigentlich nicht. Und in den ersten Minuten des zweiten Abschnitts scheinen die Kraichgauerinnen besser im Spiel zu sein als der VfL.
Erste Ecke für die TSG in diesem Spiel
Feldkampf führt kurz aus, nimmt Memeti mit. Dann segelt eine Flanke aus dem rechten Halbfeld vor das Tor - Popp klärt per Kopf.
Weiter geht's
Der VfL eröffnet die zweite Halbzeit. Beide Mannschaften spielen zunächst personell unverändert weiter.

Die Mannschaften kommen zurück
Gleich geht es weiter.
Wolfsburg über weite Strecken überlegen - Hoffenheim führt 2:0
Auch dieses Spiel ist für die Bundesliga-Frauen des VfL Wolfsburg bislang eher eines zum Vergessen. Die Elf von Trainer Stroot ist zwar über weite Strecken die bessere und gefährlichere Mannschaft, nach der ersten Halbzeit aber führen die Gäste aus dem Kraichgau mit 2:0. Nach knapp 20 Minuten erzielt Memeti fast aus dem Nichts die zu diesem Zeitpunkt überraschende Führung für die TSG. Bis dahin hat Wolfsburg das Spiel völlig im Griff gehabt. Auch nach dem Gegentreffer sind die Wölfinnen keineswegs geschockt und drängen auf den Ausgleich. Aber sie schaffen es nicht, eine ihrer zahlreichen Chancen zu verwerten. So kommt es, wie es kommen muss: Janssen fälscht eine Flanke von Alber kurz vor dem Pausenpfiff zum 2:0 für die TSG ins eigene Netz ab. Wir sind gespannt, wie die Reaktion der Gastgeberinnen nach dem Pausentee ausfällt.
Und dann ist Pause in Wolfsburg
Nach 45 Minuten führt die TSG Hoffenheim mit 2:0 gegen den VfL.

Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen
Es werden zwei Minuten nachgespielt.
0:2 Dominique Janssen (VfL Wolfsburg/Eigentor)
Und dann auch noch das: Alber kommt über die rechte Seite und spielt den Ball nach innen. Janssen will klären, lenkt die Kugel aber unglücklich ins eigene Tor. Schmitz hat keine Abwehrchance.


Gelbe Karte für Vivien Endemann (VfL Wolfsburg)
Erste Verwarnung in diesem Spiel: Endemann kommt gegen Linder einen Schritt zu spät.

5:0 Ecken jetzt für die Gastgeberinnen
Huth führt wieder kurz aus, die folgende Flanke von Rauch kann die TSG-Abwehr verteidigen.
Hendrich am Boden
Die Wolfsburgerin prallt bei einer Abwehraktion nach einem Einwurf mit Janssens zusammen, kann aber nach kurzer Pause weitermachen.
Wir nähern uns langsam der Pause
Kann der VfL in der ersten Halbzeit noch den Ausgleich markieren?
Tufekovic angeschlagen
Die Torhüterin der TSG hat wohl einen Schlag am Knie abbekommen und muss behandelt werden. Es geht aber weiter für die 27-Jährige weiter.
Halbe Stunde ist gespielt
Nach wie vor führt die TSG durch den Treffer von Memeti aus der 18. Minute. Wolfsburg zeigt aber eine gute Reaktion auf den Gegentreffer und arbeitet am Ausgleich. Insgesamt eine deutlich bessere Performance der Wölfinnen gegenüber dem Spiel gegen Paris am Mittwoch.
Popp versucht es aus 16 Metern
Die Nationalspielerin kommt mit Tempo über die linke Seite, zieht dann nach innen. Als sie am Strafraum keine Anspielstation findet, zieht sie selber ab, bekommt aber keinen Druck hinter den Ball und Tufekovic kann sicher parieren.
Wolfsburg versucht den Druck zu erhöhen
Der VfL will hier möglichst schnell zum Ausgleich kommen.
Endemann scheitert
Nach einem starken Pass in die Tiefe steht Endemann rechts im Strafraum frei vor Tufekovic, doch die TSG-Torfrau wehrt den Schuss ab.
Spiel auf den Kopf gestellt
Bislang ist der VfL hier klar überlegen und dann geht die TSG beinahe aus dem Nichts in Führung. Der VfL muss jetzt eine Reaktion zeigen.
0:1 Ereleta Memeti (TSG Hoffenheim)
Und dann der Nackenschlag für die Wölfinnen! Specht spielt einen tollen Diagonalball hinter die Abwehrkette des VfL. Dort läuft Memeti ein und schiebt den Ball an Schmitz vorbei über die Linie.


Tufekovic muss alles reinhauen
Ein an sich eher harmloser Schuss von Brand wird noch abgefälscht und dadurch gefährlich. Die TSG-Torfrau muss sich ganz lang machen, um die Kugel noch aus dem rechten unteren Eck zu kratzen.
Janssens verzieht
Starker Steckpass von Memeti auf die startende Belgierin. Janssens kommt dann aus leicht spitzem Winkel zum Schuss, setzt den aber über das Tor.
Pajor per Kopf
Nach einer Flanke aus dem rechten Halbfeld kommt Pajor zum Kopfball, kann den aber nicht mehr auf den Kasten platzieren.
Erste Torannäherung der Gäste
Janssens bietet sich auf einmal die Schusschance und die Belgierin fackelt nicht lange. Aber keine Gefahr für den Kasten der Gastgeberinnen.
Wolfsburg jetzt klar Chef im Ring
Der VfL wird von Minute zu Minute stärker, macht enorm Druck. Die Kraichgauerinnen finden offensiv noch gar nicht statt.
Erste gute Chance für den VfL
Wieder bekommen die Wölfinnen eine Ecke auf der linken Seite. Dieses Mal führt Huth kurz aus, bekommt die Kugel aber von Rauch umgehend zurück. Huth tritt kurz an und schlägt den Ball dann hoch an den langen Pfosten. Tufekovic irrt ein bisschen planlos umher, aber die Kugel senkt sich knapp rechts am Tor vorbei ins Aus. Glück für die TSG, das war durchaus knifflig.
Wolfsburg bemüht sich um die Spielkontrolle
Hoffenheim agiert zunächst aus einer kompakten Defensive heraus und lauert auf die sich bietenden Konterchancen.
Noch kein hohes Tempo im Spiel
Es geht im AOK-Stadion daher etwas bedachter los. Beide Seiten versuchen über Ballbesitz in den Rhythmus zu kommen.
Erste Ecke des Spiels
Huth bringt den Ball von links nach innen, aber die TSG kann klären.
Auf geht's
Die TSG spiel in Blau und stößt an. Die Gastgeberinnen in Grün.

Gedenkminute vor dem Anpfiff
In allen Stadien der Bundesliga wird an diesem Wochenende in einer Schweigeminute den Opfern der verheerenden Geschehnisse im Nahen Osten gedacht. Zudem spielen beide Mannschaften heute mit Trauerflor.
Die TSG beginnt im 4-3-3
1 Tufekovic - 8 Krumbiegel, 6 Specht, 14 Doorn, 22 Linder - 31 Feldkamp, 33 Dongus, 17 Harsch - 11 Alber, 9 Janssens, 7 Memeti.
Die Wölfinnen starten im 4-2-3-1
22 Schmitz - 2 Wilms, 4 Hendrich, 6 Janssen, 13 Rauch - 29 Brand, 8 Lattwein - 25 Endemann, 11 Popp, 10 Huth - 9 Pajor.
Die Startelf der TSG Hoffenheim
TSG-Trainer Lerch baut gegen die Wölfinnen die Anfangself auf zwei Positionen um. Dongus und Harsch starten für Corley und Diehm, die beide auf der Bank sitzen.
Die Aufstellung des VfL Wolfsburg
Bei den Wölfinnen rückt Jule Brand für Lena Oberdorf in die Mannschaft. Ansonsten verzichtet Trainer Stroot auf Änderungen der Anfangsformation.
Stimme vor dem Spiel: Tommy Stroot (Trainer VfL Wolfsburg)
"Grundsätzlich kann ich sagen, dass der Umgang mit dieser Niederlage gegen Paris sehr individuell ist. Für uns war aber wichtig, dem Ganzen eine gewisse Richtung zu geben. Deshalb haben wir uns gestern bewusst dazu entschieden, die ganze Gruppe nochmal kurz zusammenzuholen. Wir haben die Verantwortung, am Sonntag gegen Hoffenheim mit einer gewissen Energie und Überzeugung auf dem Platz zu stehen. Grundsätzlich war bei allen Spielerinnen zu spüren, dass wir durch diesen Rückschlag noch enger zusammenrücken. Ich habe eine Mannschaft wahrgenommen, die extrem eng beieinander ist und fast familiär miteinander umgeht. Und daraus können wir wieder Kraft schöpfen für die Aufgaben, die am Wochenende auf uns warten.Wir müssen uns außerdem in die Pflicht nehmen, unser Spiel in gewissen Situationen einfacher zu gestalten. Es geht erstmal nicht unbedingt darum, schön zu spielen, sondern darum, effektiv zu sein und für das richtige Ergebnis zu sorgen. Das Spiel der Hoffenheimerinnen ist sehr flexibel und anpassungsfähig, vor allem in der Offensive. Unsere Aufgabe ist es, dagegen verschiedene Lösungen zu finden und diesen Gegner hier zuhause mit der richtigen Energie zu blocken. Uns erwartet ein Topspiel in der Frauen-Bundesliga, ein Topgegner in allen Bereichen, das muss uns klar sein".
Stimme vor dem Spiel: Stephan Lerch (Trainer TSG Hoffenheim)
"Natürlich ist es für mich etwas Besonderes, an den Ort zurückzukehren, an dem ich eine sehr schöne Zeit verbracht habe und ich viele Erfolge feiern durfte. Zudem habe ich in Wolfsburg meine ersten Schritte als Trainer in der Frauen-Bundesliga gemacht. In dieser Konstellation ist es somit keine alltägliche Auswärtsfahrt für mich. Ich freue mich sehr darauf, viele bekannte Gesichter wiederzusehen. Am Ende steht aber natürlich meine Arbeit im Fokus. Man sieht beim VfL Wolfsburg, dass einige Automatismen noch nicht greifen und die Stabilität noch nicht so da ist, wie man es von der Mannschaft gewohnt ist. Dennoch hat man auch bereits die enorme Qualität des VfL gesehen, mit der sie Spiele entscheiden können. Dazu gehört auch ein absoluter Siegeswille und eine starke Mentalität. Wir fahren nach Wolfsburg, um dort etwas mitzunehmen. Wir haben das Selbstbewusstsein zu sagen, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen. Dass das möglich ist, haben wir schon bewiesen".
Die Bilanz spricht eindeutig für den VfL
Insgesamt 20-mal kreuzten der VfL und die TSG in der Bundesliga bislang die Klingen. Wolfsburg konnte davon 18 Partien gewinnen, Hoffenheim ging zweimal als Sieger vom Feld. Ein Unentschieden gab es zwischen den beiden Kontrahenten noch nie, Tore scheinen also auch heute garantiert. Das letzte Aufeinandertreffen im März gewann die TSG in Wolfsburg mit 2:1.
Wie verdauen die Wölfinnen das CL-Aus?
In der Bundesliga steht der VfL Wolfsburg wieder an der Tabellenspitze, feierte in den ersten vier Spielen vier Siege. Aber nun müssen die Frauen des VfL einen herben Dämpfer verdauen. In der Qualifikation zur Champions League setzte es am vergangenen Mittwoch eine herbe 0:2-Heimniederlage gegen Paris FC. Nach dem 3:3 im Hinspiel nehmen die Wölfinnen somit erstmals seit 2012 nicht an der Königsklasse teil. Die Enttäuschung war natürlich riesig, doch nun gilt es, den Fokus auf die Liga zu richten. Mit der TSG Hoffenheim stellt sich heute der Tabellenzweite in der Autostadt vor. Die Kraichgauerinnen sind ebenfalls noch ungeschlagen und liegen im Ligaranking nur zwei Punkte hinter dem VfL. Keine leichte Aufgabe für die Gastgeberinnen, denn die TSG verfügt aktuell über den besten Angriff der Liga. 17 Tore haben die Hoffenheimerinnen in dieser Saison bereits erzielt, da braucht der VfL heute vor allem eine konzentrierte Defensivleistung. Gemeinsam mit dem FC Bayern haben die Wölfinnen derzeit aber die stärkste Abwehr, beide haben bisher nur zwei Gegentreffer kassiert. Wir erwarten zwischen dem VfL und der TSG eine durchaus brisante Partie.
Hallo aus Wolfsburg
Herzlich willkommen aus dem AOK-Stadion zum 5. Spieltag in der Fußball-Bundesliga. Die Frauen des VfL Wolfsburg treffen hier um 14 Uhr auf die TSG Hoffenheim. Schiedsrichterin in der Autostadt ist Naemi Breier aus Zerf. Wir wünschen gute Unterhaltung.