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Tschüss aus Braunschweig
Das war es von mir. Danke für Ihre Aufmerksamkeit. Ich wünsche noch einen schönen Sonntag und bis zum nächsten Mal.
Der letzte Spieltag steht an
Braunschweig kann den 34. Spieltag in aller Ruhe angehen. Der große Druck fällt den Blau-Gelben von den Schultern. Kommende Woche Sonntag um 15.30 Uhr steht dann das abschließende Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern am Betzenberg an. Wiesbaden bekommt es dagegen mit dem bereits festehenden Bundesligaaufsteiger St. Pauli zu tun und ist weiterhin dringend auf Punkte angewiesen. Die Wiesbadener werden sich natürlich voll auf ihre Aufgabe fokussieren, gleichzeitig aber auch hoffen, dass Rostock gegen Paderborn punktlos bleibt.
Wiesbaden muss mindestens mal in die Relegation
Braunschweig rettet sich vorzeitig und steht nun einen Spieltag vor Schluss auf Platz 14 der Tabelle. Durch den Sieg des BTSV hält gleichzeitig auch der 1. FC Kaiserslautern die Klasse, weil Wiesbaden vier Zähler hinter den Roten Teufeln steht. Die Hessen müssen dagegen weiter zittern und stehen nur einen Punkt vor Rostock auf Platz 16.
Braunschweig hält die Klasse
Es ist amtlich, Braunschweig hält nach einer Energieleistung gegen Wiesbaden die Klasse. Die ersten 45 Minuten gehen klar an die Hausherren, resultierend in der verdienten 1:0-Pausenführung durch Helgason (22.). Nach dem Seitenwechsel übernehmen dann die Gäste die Kontrolle. Braunschweig steht nur noch tief in der eigenen Hälfte und verteidigt mit Mann und Maus das eigene Tor. Richtige Großchancen kommen bei den Hessen aber nicht zustande, weil der Spielfluss durch Fouls, Verletzungen und Wechsel immer wieder unterbrochen wird. Am Ende übersteht Braunschweig auch die letzten Minuten dieser Partie und das in Unterzahl und macht vorzeitig den lange für unmöglich gehaltenen Klassenerhalt perfekt.
Das Spiel ist aus
Braunschweig rettet das 1:0 gegen Wiesbaden über die Zeit.

Die nächste Spielunterbrechung
Keine Ahnung um die wievielte Unterbrechung es sich handelt, doch Bicakcic muss nun auch behandelt werden. Man muss Braunschweig zugutehalten, das sieht nicht gespielt aus. Es scheint aber so, als würde der Verteidiger auf die Zähne beißen und weitermachen, ansonsten geht seine Mannschaft hier mit zwei Mann weniger in die letzten drei Minuten.
Die letzten Minuten laufen
Braunschweig verteidigt mit Mann und Maus und sehnt sich nur noch dem Schlusspfiff entgegen. Darauf werden sie aber noch ein paar Minuten warten müssen, denn es gibt sechs Minuten obendrauf.
Gelbe Karte für Anton Donkor (Eintracht Braunschweig)
Unnötig von Donkor. Der Linksaußen rempelt Mathisen von hinten um, nachdem der Ball längst weg ist.

Braunschweig ist gerade in Unterzahl
Rittmüller wird aktuell am Seitenrand behandelt und weil die Eintracht bereits fünf Mal gewechselt hat, müssen die Blau-Gelben nun in Unterzahl auskommen. Fraglich, ob Rittmüller nochmal aufs Feld zurückkehren kann.
Da wackelt das Gebälk
Lee, gerade erst auf den Platz gekommen, zieht einmal von links an und knallt das Leder an die Oberkante der Latte.
Nils Döring nutzt alle fünf Wechsel
Hyunju Lee kommt für Thijmen Goppel ins Spiel.

Wiesbaden probiert alles
Es ist ein Spiel auf ein Tor. Wiesbaden gibt in Durchgang zwei ganz klar den Ton an. Problem ist: Die Abschlüsse fehlen. Trotz der großen Überlegenheit verteidigt Braunschweig hier leidenschaftlich und souverän.
Gelbe Karte für Ermin Bicakcic (Eintracht Braunschweig)
Auch Bicakcic kann sich beim Gerangel nicht zurückhalten und sieht Gelb von Schiedsrichter Fritz.

Alle Hände voll zu tun für Marco Fritz
Die Gemüter erhitzen sich. Nach einem Zweikampf geraten gleich mehrere Spieler aneinander. Da wird es wohl einige Gelbe Karten geben. Das gilt unter anderem für Jonjic.

Zerfahrener Spielverlauf Das Spiel kommt in den letzten 15 Minuten nur schleppend voran. Kleine Fouls, Verletzungsunterbrechungen und Wechsel nehmen immer wieder das Tempo raus. So hat es Braunschweig auch geschafft, den ganz großen Druck der Gäste aus den ersten Minuten einzudämmen.
Braunschweig schöpft aus den Vollen
Fabio Kaufmann macht Platz für Hampus Finndell.

Daniel Scherning wechselt gleich dreifach
Sebastian Griesbeck ersetzt Niklas Tauer.

Gomez hat Feierabend
Anthony Ujah kommt für Gomez ins Spiel.

Feierabend für den Wiesbadener Kapitän
Gino Fechner ersetzt Sascha Mockenhaupt.

Doppelwechsel bei den Gästen
Keanan Bennetts kommt für Bjarke Jacobsen.

Die nächste Verletzung?
Kaufmann muss nach einer Grätsche gegen Kovačević behandelt werden, kann aber scheinbar weitermachen.
Verletzungsbedingter Wechsel aufseiten der Hausherren
Anton Donkor kommt für den humpelnden Anderson-Lenda Lucoqui in die Partie. Vorausgesetzt, es geht für die Eintracht nicht in die Relegation, spielt Donkor hier sein letztes Heimspiel für die Löwen. In der kommenden Saison wird er in Königsblau auflaufen.

Nils Döring mit dem Doppelwechsel
Franko Kovačević kommt für Nick Bätzner in die Partie.

Die Gäste nutzen ebenfalls die Chance zum wechseln
Antonio Jonjic ersetzt Nikolas Agrafiotis.

Erster Wechsel auf Braunschweiger Seite
Jannis Nikolaou kommt für Robert Ivanov. Daniel Scherning will hier wohl kein Risiko eingehen und nimmt den Verteidiger aufgrund seiner Gelben Karte vom Feld.

Freistoß aus fast 30 Metern
Goppel versucht es tatsächlich mit dem Direktversuch. Er schießt den Ball zwar wuchtig, aber auch zentral aufs Tor von Hoffmann. Der Braunschweiger Keeper ist dennoch gezwungen einzugreifen und lenkt das Leder über die Latte. Die anschließende Ecke lässt dann aber die gewünschte Gefahr vermissen.
Wiesbaden kommt gut aus der Pause
Die Gäste machen in den ersten Minuten den wacheren Eindruck. Braunschweig scheint dagegen noch in der Kabine zu stecken.
Gelbe Karte für Robert Ivanov (Eintracht Braunschweig)
Ivanov verschätzt sich wieder bei einem hohen Ball und kommt dann gegen Prtajin zu spät.

Riesenaussetzer von Ivanov
Wiesbaden greift zum beliebten Mittel - dem langen Ball. Invanov verschätzt sich mit diesem Ball und tritt ein Luftloch. Prtajin profitiert hinter ihm davon, nimmt den Ball aber unsauber an und scheitert aus nächster Nähe am glänzend parierenden Hoffmann.
Weiter geht's
Keine Wechsel zur Pause.

Verdiente Führung für Braunschweig
Es ist ein enges Spiel, wenngleich Braunschweig verdient in Führung liegt, unter anderem deshalb, weil die Blau-Gelben nach turbulenten ersten Minuten die Kontrolle übernehmen. Wiesbaden versucht mit körperlicher Robustheit dagegenzuhalten, schlägt dabei aber manchmal über die Stränge. Der Führungstreffer von Helgason (22.) fällt genau in der Drangphase der Hausherren und zieht Wiesbaden für einige Minuten den Stecker. Die Hessen finden ihren Schwung dann kurz vor der Pause wieder, doch offensiv muss von Gästen in den zweiten 45 Minuten eine Menge mehr kommen, will man hier etwas mitnehmen.
Pause an der Hamburger Straße
Knappe Pausenführung für Braunschweig. Mit 1:0 geht es in die Kabinen.

Eine Minuten obendrauf
Braunschweig geht aller Voraussicht nach mit einer Führung im Rücken in die Pause.
Die Gäste dürfen mal wieder offensiv ran
Der erste Torabschluss für Wiesbaden seit einer ganzen Weile. Erneut wird ein verzweifelter langer Ball in die Spitze zur Steilvorlage. Diesmal für Prtajin, der im Fünferraum lange abwartet, den Ball anschließend aber aus sehr spitzem Winkel beinahe im Tor unterbringt. Chapeau, denn der war nicht leicht zu nehmen.
Abseits von Agrafiotis?
Der Angreifer macht den Ball auf der rechten Seite fest, wird dann aber vom Pfiff von Marco Fritz gestoppt - Abseits. Nun, eigentlich nicht, denn Bicakcic steht tiefer als der Wiesbadener.
Freie Bahn für Agrafiotis
Befreiungsschlag der Gäste. Und der Ball wird glücklicherweise zur Steilvorlage für Agrafiotis. Von Bicakcic verfolgt kommt der Stürmer aber aus dem Tritt und am Ende wird er von Marco Fritz für ein Offensivspiel am Braunschweiger Verteidiger zurückgepfiffen.
Braunschweig hat den klareren Plan
Das bezieht sich vor allem auf das Spiel nach vorne. Dort scheinen die Löwen den besseren Matchplan an die Hand bekommen zu haben. Schnell und direkt gespielt hat Wiesbaden Schwierigkeiten, hinterherzukommen.
Druckvolle Phase der Hausherren
Wiesbaden kommt in dieser Phase des Spiels kaum aus der eigenen Hälfte und kann selten für Entlastung sorgen. Die Gastgeber sind derzeit bemüht, nachzulegen und früh für klare Verhältnisse zu sorgen.
1:0 Thorir Johann Helgason (Eintracht Braunschweig)
Braunschweig legt vor im Abstiegskrimi. Philippe spielt einen Eckball schwach auf den ersten Pfosten, hat aber Glück, den Ball sofort wiederzubekommen. Auch die zweite Flanke sieht nicht viel besser aus und landet am kurzen Pfosten. Helgason schmeißt sich aber irgendwie rein und befördert die Murmel aus spitzem Winkel im Fallen durch die Beine von Stritzel ins Tor. Ein Treffer von schierem Willen des Youngsters.


Stritzel darf sich wieder auszeichnen
Durcheinander im Wiesbadener Sechzehner. Die Flanke von Kaufmann landet genau im Getümmel, wo sich Lucoqui reinwirft und mit der Pieke zum Abschluss kommt. Stritzel schließt im letzten Moment die Beine und verhindert den Einschlag.
Klasse Parade von Stritzel
Es geht hier hin und her. Nach einer punktgenauen Flanke scheitert Gomez aus sieben Metern per Kopf an Stritzel. Die anschließende Ecke wird aber noch brenzliger, weil Bicakcic am zweiten Pfosten völlig frei zum Kopfball kommt. Unglücklicherweise für Braunschweig, landet dieser hinter dem Tor, nachdem die Murmel sich um den linken Pfosten windet und das Außennetz streift.
Jetzt werden auch die Gäste offensiv vorstellig
Beide Mannschaften werden jetzt so langsam warm. Heußer zieht links die Linie entlang und setzt sich toll gegen Lucoqui durch. Im Fünferraum legt er auf Prtajin quer, der die Kugel aber nur ans Außennetz setzt.
Helgason aus der Distanz
Der Isländer wird von Kurucay angespielt, dreht einmal auf und zieht dann ab. Hier fehlt allerdings die nötige Präzision, denn das Leder segelt einige Meter über den Kasten in Richtung der Tribünen.
Da fehlen nur Zentimeter
Platz für Kaufmann auf der rechten Seite. Der Braunschweiger spielt einen optimalen Querpass auf Philippe, doch der rauscht um Zentimeter am Ball vorbei.
Marco Fritz gewährt eine lange Linie
Die Robustheit in den Zweikämpfen, besonders aufseiten der Gäste, lässt auch weiterhin nicht nach. Einiges ist möglicherweise drüber, doch Marco Fritz lässt die Spieler hier bislang an der langen Leine.
Beiden Mannschaften ist der Wille anzumerken
Es geht gleich von Beginn an heiß her. Nicht unbedingt spielerisch, dafür aber in den Zweikämpfen.
Auf geht's
Der Ball rollt im Eintracht-Stadion.

So gehen es die Gäste heute taktisch an
16 Stritzel - 2 Angha, 24 Mathisen, 26 Vukotic - 4 Mockenhaupt, 7 Heußer, 9 Goppel, 19 Jacobsen - 8 Bätzner - 18 Prtajin, 25 Agrafiotis.
Die taktische Ausrichtung der Löwen
1 Hoffmann - 5 Ivanov, 6 Bicakcic, 29 Kurucay - 8 Tauer, 15 Lucoqui, 18 Rittmüller - 20 Helgason, 37 Kaufmann - 9 Philippe, 44 Gomez.
Nils Döring verzichtet auf viele Wechsel
Der Interimscoach der Gäste scheint mit der Leistung seines Teams bei der knappen 0:1-Niederlage gegen Kiel im Grunde zufrieden gewesen zu sein und nimmt deshalb nur einen Wechsel vor. Bätzner verdrängt Lee auf die Bank.
Ein Blick aufs Braunschweiger Personal
Dass die Eintracht heute den Klassenerhalt fix machen kann, liegt auch an dem hart erkämpften 3:3 vergangene Woche gegen Greuther Fürth. Im Vergleich dazu muss Daniel Scherning auf seinen Kapitän Krauße verzichten, der Rotgesperrt fehlt. Ersetzt wird er heute von Tauer. Ansonsten schickt er dieselbe Elf ins Rennen.
Trainerstimme Nils Döring (Wehen Wiesbaden)
'Wir treffen auf eine Mannschaft, die ihre Stärken definitiv im Umschaltspiel hat. Sie sind in ihren Abläufen, sowohl gegen als auch mit dem Ball sehr klar und haben mit Johan Gómez und Rayan Philippe zwei gefährliche Stürmer. Es wird am Sonntag in beide Richtungen ein Geduldsspiel werden. Braunschweig arbeitet sehr aggressiv und kompakt gegen den Ball, hat aber auch immer wieder gute Momente in der Offensive.'
Trainerstimme Daniel Scherning (Eintracht Braunschweig)
'Warum sollte ich mich nicht darauf freuen? Wenn man sich beide Mannschaften anschaut, wo sie noch vor 17 Spieltagen standen, dann waren da noch einige Punkte dazwischen. Jetzt sind wir drei vor und können am Sonntag den kürzesten Weg zu unserem Ziel nehmen. Es gibt mehrere Wege dahin, der kürzeste ist eben der Sieg in diesem Duell. Den wollen wir natürlich einfahren, aber es wird eine große Challenge. Wir sehen jetzt auch nach dem Trainerwechsel in Wiesbaden, dass sie den Spitzenreiter aus Kiel eigentlich aufgrund einer sehr guten Leistung schlagen müssen. Sie haben viele individuell sehr gute Spieler, schalten zudem gefährlich um und agieren gut bei Standardsituationen. Die Mannschaft ist bekannt. Es hat sich auch strukturell und personell nicht viel verändert. Aber ich freue mich drauf, weil die Situation klar ist und ich sehe es als große Chance, unser Ziel zu erreichen. So gehe ich es an und immer dann, wenn ich eine Chance habe, etwas zu erreichen, dann kann ich mich drauf freuen.'
Ausgeglichene Bilanz
Anders als die Formkurve spricht die Bilanz gegeneinander nicht ausdrücklich für Braunschweig. Zwar kommt Braunschweig mit vier Siegen aus neun Spielen immer noch auf einen Sieg mehr als Wiesbaden, insgesamt liest sich das Ganze aber schon ausgeglichener. Das Hinspiel in Wiesbaden ging wiederum deutlich mit 3:1 an die Blau-Gelben.
Wie sieht die Formkurve beider Teams aus?
Bei solch einem Abstiegskrimi spielt natürlich die Formkurve eine Rolle. Und diese spricht in diesem Fall klar für Braunschweig. Die Blau-Gelben standen am 28. Spieltag noch auf Platz 16, während Wiesbaden den 14. Tabellenplatz belegte. Das Team von Daniel Scherning holte aber starke sieben Punkte aus den letzten fünf Spielen und konnte somit Druck auf die Konkurrenz ausüben. Im selben Zeitraum kommt Wiesbaden bloß auf einen Punkt, weshalb sich die Rollen in den letzten Wochen getauscht haben. Für beide Mannschaften gilt es heute aber die letzten Wochen auszublenden und zu erkennen, was für eine Chance das heute ist. Denn entweder macht Braunschweig heute den Klassenerhalt perfekt oder Wiesbaden bringt sich vor dem letzten Spieltag in die Pole Position im Tabellenkeller. Bei einem Sieg würden die Gäste nämlich nicht nur an Braunschweig vorbeiziehen, sie würden Rostock gleichzeitig auch in Liga drei schicken. Hansa läge dann vier Punkte hinter dem Relegationsplatz und könnte diesen Rückstand am letzten Spieltag nicht mehr aufholen.
Brisantes Duell um den Klassenerhalt
Bei drei Punkten Differenz und den Plätzen 15 und 16 kommt das auch nicht von irgendwoher. Obendrauf kommt die identische Tordifferenz. Gewinnt Braunschweig heute, so können die Löwen vorzeitig vor dem letzten Spieltag den Klassenerhalt klarmachen. Gewinnt Wiesbaden, dann würde der SVWW vorbeiziehen und die Eintracht auf den Relegationsplatz schicken. Ein Unentschieden, und die Dramaturgie nimmt kommende Woche am letzten Spieltag ihren Lauf.
Guten Mittag aus Braunschweig
Sonnige Grüße aus dem Eintracht-Stadion. Die Eintracht empfängt hier und heute den SV Wehen Wiesbaden zum Abschluss des 33. Spieltags. Schiedsrichter in Niedersachsen ist heute Marco Fritz aus Korb. Um 13.30 Uhr geht's los, dann rollt hier der Ball.