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Auf Wiedersehen aus Hamburg
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit, wir verabschieden uns aus dem Millerntor-Stadion und hoffen, Sie beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen!
Die kommenden Aufgaben
Die Hanseaten haben durch den 3:1-Sieg nun 66 Punkte auf dem Konto und liegen auf Rang eins, die Osnabrücker bleiben mit 25 Zählern auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Der FC St. Pauli gastiert am nächsten Spieltag (19.05.) bei Wehen Wiesbaden (15.30 Uhr), der VfL empfängt zeitgleich Hertha BSC Berlin.
St. Pauli folgt Kiel in die Bundesliga
Nach 90 gespielten Minuten gewinnt St. Pauli mit 3:1 gegen Osnabrück. Die Kiezkicker erwischen einen Traumstart, bereits nach sieben Minuten trifft Afolayan nach Pass von Ritzka zur Führung. Danach bleiben die Hausherren spielbestimmend, mit zunehmender Spielzeit melden sich allerdings auch die Gäste an. So köpft Beermann in Minute 19 nur knapp am Kasten vorbei, wenig später verpasst Niemann nur haarscharf den Ausgleich (22.). Kurz vor der Pause tritt erneut Niemann in Erscheinung, eine verunglückte Flanke von ihm schlägt beinahe im Netz ein (39.). In Hälfte zwei dann spielen nur noch die Hausherren, die Folge ist das 2:0 durch Afolayan in Minute 58. Der Doppeltorschütze tritt etwas später auch noch als Vorbereiter in Erscheinung und serviert für Hartel, der zum 3:0 einnickt (68.). Danach ist die Partie entschieden, der VfL kommt in der Nachspielzeit immerhin noch zum Ehrentreffer. Kehl verkürzt per Foulelfmeter auf 1:3 (90.+1), das ist schließlich auch der Endstand. Unter dem Strich ein hochverdienter Heimsieg für St. Pauli, die Gastgeber machen damit den Aufstieg klar und kämpfen nun am letzten Spieltag mit Holstein Kiel um die Zweitligameisterschaft.
Platzsturm der Fans
Die Zuschauer rennen sofort nach Abpfiff auf den Rasen und feiern gemeinsam mit den Spielern. Auch Coach Hürzeler ist mittendrin in der Fantraube und lässt sich von den Fans bejubeln.
Schluss in Hamburg
Petersen beendet die Partie. Die Kiezkicker gewinnen mit 3:1 gegen den VfL.

Tor für Osnabrück! Kehl verkürzt auf 1:3
Kehl übernimmt die Verantwortung und zielt ins rechte untere Eck. Vasilj ahnt die Ecke und pariert, er bekommt die Murmel aber unglücklich gegen den Körper und so fliegt das Spielgerät deshalb ins linke untere Eck. Letztlich ein glücklicher Treffer von Kehl, der am Ende aber nur Ergebniskosmetik ist.


Gelb für Dzwigala
Der Übeltäter sieht für sein Vergehen zudem noch den gelben Karton.

Elfmeter für Osnabrück
Lobinger hat das Leder links im Sechzehner, zieht nach innen und wird von Dzwigala am Fuß getroffen. Klare Sache, das gibt Strafstoß für den VfL!
Die Fans bereiten sich auf den Platzsturm vor
Die Zuschauer machen sich hier schon zum Abpfiff bereit, der Innenraum füllt sich. Sobald Petersen hier apfeift, werden die Fans den Rasen stürmen und mit den Spielern feiern.
Auch Osnabrück tauscht nochmal aus
Maximilian Thalhammer kommt für Gnaase neu in die Partie hinein.

Afolayan geht ebenso vom Platz
Für die letzten Minuten darf Carlo Boukhalfa noch mitmischen.

Hartel hat ebenfalls Feierabend
Aljoscha Kemlein steht für ihn neu auf dem Rasen.

Dreifachwechsel bei den Hausherren
Eggestein geht raus, neu rein kommt Andreas Albers.

Ecke von links
Der VfL zeigt sich nach langer Zeit mal wieder vorne, es gibt einen Eckball von der linken Seite. Der Standard birgt jedoch keinerlei Gefahr.
Makridis darf ebenfalls vorzeitig duschen gehen
Dafür erhält Lars Kehl noch etwas Spielzeit.

Nochmal ein Doppelwechsel bei den Niedersachsen
Lex-Tyger Lobinger kommt für Wriedt neu auf den Rasen.

Links vorbei
Afolayan zieht von rechts nach innen und sucht dann aus 21 Metern zentraler Position den Abschluss. Er trifft das Leder jedoch überhaupt nicht gut, die Murmel fliegt meterweit links am Kasten vorbei.
Eine Viertelstunde noch
Die letzten 15 Minuten laufen, vom VfL kommt hier nichts mehr. Die Osnabrücker laufen nur noch hinterher und leisten gefühlt überhaupt keine Gegenwehr mehr. Nicht ausgeschlossen, dass St. Pauli noch einen vierten oder gar fünften Treffer nachlegt.
Smith sauer
Der Abwehrmann ist über seine Auswechslung alles andere als begeistert und ist stocksauer. Er schreit Hürzeler an und geht wutentbrannt in Richtung Bank. Unverständlich, führen die Kiezkicker hier doch klar und stehen kurz vor dem Aufstieg.
Nächster Tausch bei St. Pauli
David Nemeth kommt für Smith neu rein.

Die Schlussphase bricht langsam an
Rund 20 Minuten sind hier regulär noch zu gehen und das Spiel ist durch. Die Hanseaten spielen in den letzten Minuten jetzt noch für die Galerie und können den Zuschauern noch ein Spektakel bieten. Hier bereitet sich alles auf die Feierlichkeiten vor, denn die Hausherren werden heute definitiv hoch ins Oberhaus gehen.
Tor für St. Pauli! Hartel mit dem 3:0
Deckel drauf! Saad spaziert durch das Zentrum und legt dann nach rechts zu Afolayan raus. Der Offensivmann flankt die Kugel scharf nach innen vor den Kasten, im Zentrum läuft Hartel ein und nickt aus fünf Metern unbedrängt ins linke untere Eck ein. Kühn schaut nur noch regungslos hinterher.


Doppelwechsel bei den Gästen
Niemann muss für Jannes Wulff weichen.

Auch Conteh hat Feierabend
Thomas Goiginger ersetzt ihn.

Niemand in der Mitte
Tesche schickt Niemann auf der linken Seite steil, der Flügelflitzer gibt die Kugel im Anschluss flach nach hinten in den Rückraum. Dort steht jedoch kein einziger seiner Mitspieler und so ist St. Pauli wieder in Ballbesitz.
Eine Stunde durch
Die Gastgeber haben das Geschehen komplett im Griff, etwas mehr als 25 Minuten trennen die Kiezkicker noch vom Aufstieg. Auch auf den Rängen herrscht mittlerweile Party, die Fans feiern hier jede Aktion.
Kühn ohne Mühe
Metcalfe schließt halblinks aus 17 Metern ab, Kühn taucht ab und hält den zu mittigen Flachschuss sicher fest.
Tor für St. Pauli! Afolayan erhöht auf 2:0
Die Kiezkicker bauen die Führung aus! Wieder kombinieren sich die Hanseaten über links nach vorne, Hartel findet Eggestein links in der Box und der Stürmer legt flach nach innen. Am ersten Pfosten verpasst Irvine, dahinter jedoch lauert Afolayan. Der Offensivkünstler bleibt aus sechs Metern halbrechter Position ganz cool und schiebt unten links an Kühn vorbei in die Maschen ein. Damit schnürt Afolayan den Doppelpack und bringt St. Pauli dem Aufstieg ein ganz großes Stück näher.


Erster Wechsel der Partie
Ritzka macht Platz für Adam Dzwigala.

Links am Tor vorbei
Die Gastgeber führen eine Ecke von links kurz aus, am Ende legt Ritzka für Metcalfe ab. Der Offensivmann hält zentral aus 22 Metern drauf, der Ball geht nur ganz knapp links halbhoch am Pfosten vorbei.
Ganz schwache Ecke
Hartel zieht einen Eckball von links mit Schnitt nach innen, die Hereingabe ist jedoch viel zu weit und fliegt auf der anderen Seite ins Toraus. Mit einem Abstoß für Osnabrück geht es weiter.
Gleiches Bild wie in Hälfte eins
St. Pauli ist um Spielkontrolle und Ballbesitz bemüht, das allerletzte Risiko nach vorne wird gescheut. Osnabrück steht nun etwas höher und geht früher drauf, doch auch unter Druck suchen die Kiezkicker nach spielerischen Lösungen und bleiben ruhig.
Deutlich drüber
Smith zieht aus der Distanz aus 24 Metern halbrechter Position ab, der Schuss fliegt um zwei Meter mittig über den Querbalken drüber.
Manndeckung für Hartel
Gnaase verfolgt den Spielmacher der Hanseaten auf Schritt und Tritt, heute bekommt der Kreativspieler kaum Freiräume.
Das Leder rollt wieder
Referee Petersen pfeift den zweiten Spielabschnitt an. Beide Teams machen personell vorerst unverändert weiter.

St. Pauli schnuppert am Aufstieg
Nach 45 gespielten Minuten führt St. Pauli mit 1:0 gegen Osnabrück. Die Kiezkicker erwischen einen Traumstart, bereits nach sieben Minuten trifft Afolayan nach Pass von Ritzka zur Führung. Danach bleiben die Hausherren spielbestimmend, mit zunehmender Spielzeit melden sich allerdings auch die Gäste an. So köpft Beermann in Minute 19 nur knapp am Kasten vorbei, wenig später verpasst Niemann nur haarscharf den Ausgleich (22.). Kurz vor der Pause tritt erneut Niemann in Erscheinung, eine verunglückte Flanke von ihm schlägt beinahe im Netz ein (39.). Für Hälfte zwei ist hier für beide Teams noch alles drin, 45 Minuten trennen die Hanseaten bei dem aktuellen Spielstand noch vom Aufstieg in die Bundesliga.
Pause in Hamburg
Nach einminütiger Nachspielzeit beendet Petersen den ersten Durchgang. Die Kiezkicker führen zur Halbzeit mit 1:0 gegen den VfL.

Zu hoch
Saad flankt die Murmel von links im Strafraum nach innen und findet am langen Pfosten Metcalfe. Der Flügelflitzer nimmt den Ball an und hält danach halbrechts aus zwölf Metern auf den Kasten drauf. Das Spielgerät fliegt um zwei Meter mittig über den Querbalken drüber.
Hartel trifft den Ball nicht
Der Offensivkünstler kommt nach Vorarbeit von Eggestein halblinks von der Strafraumkante aus zum Abschluss, trifft die Murmel allerdings nicht voll. Dadurch rollt der Ball am Ende unten links um zwei Meter am Pfosten vorbei, zudem ist Kühn auch im Eck und kann zur Not eingreifen.
Drei Minuten noch
Die erste Hälfte neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Gelingt dem VfL hier vor der Pause noch der Ausgleich?
Zu zentral
Erneut prüft Eggestein mit einem Flachschuss aus 18 Metern zentraler Position die Fingerfertigkeiten von Kühn. Wieder ist der Keeper auf dem Posten und hält den zu mittigen Versuch sicher fest.
Niemann überragend
Der Offensivmann bekommt die Murmel auf der linken Seite und lässt Metcalfe einfach locker im Sprintduell stehen. Anschließend flankt er die Kugel nach innen und sucht im Zentrum Wriedt. Die Hereingabe rutscht dem Osnabrücker allerdings ab, wird dadurch aber erst so richtig gefährlich. Das Spielgerät senkt sich nämlich am langen Pfosten hinter Vasilj und fliegt am Ende nur haarscharf rechts am Tor vorbei.
Immer wieder zurück nach hinten
Die Hausherren kombinieren sich nach vorne, brechen die Angriffe zumeist jedoch wieder ab und spielen zurück nach hinten. Die Kiezkicker sind hier klar auf Ballbesitz aus und wollen das Risiko vermeiden. Verständlich, reicht dieses 1:0 doch für den Aufstieg.
Keine Gefahr
Saad zieht mal wieder mit Tempo von links nach innen, bleibt jedoch hängen. Das Leder fällt Irvine vor die Füße, der Mittelfeldmann hält halblinks aus der Distanz aus rund 24 Metern auf den Kasten drauf. Sein Schuss fliegt letztlich klar rechts oben über das Tor drüber.
Viel Platz auf den Außenbahnen
Der VfL gewährt St. Pauli große Räume auf den Außenbahnen, macht dafür aber das Zentrum enorm dicht. So ist Hartel noch überhaupt kein Faktor im Spiel der Hausherren und kann noch keine entscheidenden Akzente setzen.
Kühn taucht ab
Saad zieht von links nach innen und schließt dann halblinks von der Strafraumkante aus ab. Er visiert die linke untere Ecke an, Kühn taucht ab und hält die Murmel sicher fest.
Halbe Stunde vorbei
Die Kiezkicker führen weiterhin verdient mit 1:0, doch der VfL wird stärker und stärker. Der Tabellenletzte will sich hier nicht einfach so kampflos ergeben und bietet den Hanseaten durchaus Paroli.
Osnabrück am Ball
Die Niedersachsen übernehmen hier aktuell das Zepter und lassen die Murmel gut in der gegnerischen Hälfte laufen. St. Pauli agiert passiv und lauert auf schnelle Momente zum Umschalten.
Der VfL wacht auf
Die Gäste kommen so langsam besser in die Partie rein und setzen ab und an durchaus gefährliche Nadelstiche. St. Pauli dominiert das Geschehen zwar mit viel Ballbesitz, bietet defensiv allerdings durchaus immer mal wieder etwas an.
Nur knapp daneben
Beinahe das 1:1! Wriedt legt vor dem Sechzehner für Niemann ab, der Offensivmann hält halblinks aus 17 Metern direkt drauf. Das Leder zischt nur um Zentimeter links unten am Pfosten vorbei, da fliegt Vasilj bereits vergeblich.
Links vorbei
Conteh hebt das Leder im Anschluss an eine Ecke von links nochmal aus dem rechten Halbfeld nach innen und findet am langen Pfosten Beermann. Der Kopfball des Innenverteidigers aus sechs Metern rauscht nur knapp links am Tor vorbei.
Kühn sicher
Eggestein zieht halblinks aus 18 Metern ab, Kühn hält den zu mittigen Flachschuss sicher fest.
Ecke von links
Hartel bringt die Murmel mit Schnitt hoch nach innen, der VfL klärt sofort am ersten Pfosten.
Viertelstunde rum
St. Pauli macht das Spiel und hat alles im Griff, immer wieder suchen die Hausherren den Weg nach vorne. Vom VfL dagegen kommt wenig bis gar nichts, die Niedersachsen finden offensiv noch überhaupt nicht statt. Geht es so weiter, dann ist das 2:0 für die Kiezkicker nur noch eine Frage der Zeit.
Erste Gelbe der Partie
Smith reißt Niemann im Mittelfeld am Trikot zu Boden und unterbindet damit einen Konter der Gäste. Völlig zu Recht wird der Abwehrmann für diese Aktion verwarnt.

Ausverkauftes Haus
Knapp 30.000 Zuschauer sind heute am Millerntor. Niemand will sich den möglichen Aufstieg der Kiezkicker entgehen lassen.
Zu hoch für Saad
Eggestein flankt die Murmel von rechts nach innen und sucht am langen Pfosten Saad. Die Hereingabe ist jedoch einen Tick zu hoch, deswegen kommt der Offensivmann nicht mehr richtig per Kopf an das Spielgerät dran.
Es spielt nur St. Pauli
Osnabrück steht tief und wartet ab, die Niedersachsen bekommen keinen richtigen Zugriff. Die Hanseaten lassen die Murmel gut durch die eigenen Reihen laufen und suchen vorne nach den Lücken.
Absoluter Traumstart
Dieser Start ist für St. Pauli natürlich perfekt. Fortan können die Gastgeber befreit aufspielen und wissen, dass sie aktuell auch einen Gegentreffer kassieren können und dennoch am Ende aufsteigen.
Tor für St. Pauli! Afolayan macht das 1:0
Die Kiezkicker gehen in Front! Über links kombinieren sich die Hausherren nach vorne, Ritzka spielt einen Doppelpass mit Irvine und gibt den Ball anschließend flach und scharf nach innen vor den Kasten. In der Mitte lauert Afolayan und drückt das Spielgerät aus drei Metern locker über die Torlinie drüber.


Rechts vorbei
Erster Abschluss! Irvine erobert sich das Leder nach schwachem Pass in Richtung Gnaase und bedient anschließend Saad vorne links in der Box. Der Offensivmann schließt aus acht Metern ab, die Murmel zischt nur knapp rechts unten am Gehäuse vorbei.
Grandiose Stimmung
Die Fans geben hier sofort Vollgas und feuern die Hanseaten lautstark an. Klasse Atmosphäre!
Das Spiel läuft
Schiedsrichter Petersen pfeift die Partie an, der Ball rollt. Die Gäste stoßen an und sind zunächst in Ballbesitz.

Der VfL agiert im 4-3-3
22 Kühn - 5 Ajdini, 25 Wiemann, 33 Beermann, 3 Kleinhansl - 7 Niemann, 26 Gnaase, 8 Tesche - 17 Conteh, 10 Wriedt, 11 Makridis.
Die Kiezkicker beginnen im 3-4-3
22 Vasilj - 5 Wahl, 8 Smith, 3 Mets - 24 Metcalfe, 7 Irvine, 10 Hartel, 21 Ritzka - 17 Afolayan, 11 Eggestein, 26 Saad.
Vier Veränderungen bei den Niedersachsen
Coach Uwe Koschinat nimmt nach der 0:4-Klatsche gegen Schalke vier Wechsel in seiner Anfangself vor. Timo Beermann, Robert Tesche, Christian Joe Conteh und Kwasi Okyere Wriedt starten für Maxwell Gyamfi (nicht im Kader), Athanasios Androutsos (Bank), Michael Cuisance und Erik Engelhardt (ebenfalls beide nicht im Kader).
Drei Wechsel bei den Gastgebern
Trainer Fabian Hürzeler verändert seine Startelf nach der 0:1-Pleite gegen den HSV auf drei Positionen. Eric Smith, Lars Ritzka und Elias Saad beginnen für David Nemeth (Bank), Manolis Saliakas (Gelb-Rote Karte) und Aljoscha Kemlein (ebenfalls Bank).
'Glaube, dass ich der richtige Trainer bin'
Die Gäste mussten unter der Woche eine schmerzliche 0:4-Pleite gegen Schalke hinnehmen, denn damit wurde der Abstieg des VfL endgültig besiegelt. Coach Uwe Koschinat war dementsprechend enttäuscht: 'Wir konnten in der Rückrunde das ein oder andere begradigen. Auf der anderen Seite stehen auch sehr deutliche Niederlagen zu Buche. Es wurmt mich schon sehr, dass eine Chancenlosigkeit zu erkennen war.' Trotz des Abstiegs glaubt der Fußballlehrer fest daran, dass er der richtige Mann an der Seitenlinie ist, um die Niedersachsen schnellstmöglich zurück in die zweihöchste deutsche Spielklasse zu führen: 'Zunächst geht es darum, die Qualität in der 3. Liga zu akzeptieren. Da bin ich mir aber sicher, dass der VfL Osnabrück zu den wenigen Absteigern gehört, die das sehr gut managen können, weil sie deutlich mehr Jahre in der 3. Liga verbracht haben. Ich glaube, dass ich der richtige Trainer bin, weil ich die Dinge auch in der 3. Liga gut einordnen kann.' Mal schauen, ob sich der VfL mit Anstand aus der 2. Bundesliga verabschiedet.
Hürzeler warnt vor Osnabrück
Die Hanseaten stehen ganz kurz vor dem Aufstieg, ein einziger Punkt trennt St. Pauli noch vom Saisonziel. Mit Osnabrück wartet heute der Tabellenletzte auf die Kiezkicker, doch obwohl die Gäste bereits abgestiegen sind, warnt Trainer Fabian Hürzeler vehement vor den Niedersachsen: 'Sie waren mit die Ersten, die eine Spielweise gefunden haben gegen uns. Wir hatten im Hinspiel in der Liga große Probleme. Wir müssen damit klarkommen, dass sie gegen uns sehr mannorientiert agieren. Das müssen wir auflösen, indem wir nicht zu statisch sind, viel rotieren. Dazu brauchen wir hohe Intensität gegen den Ball.' Hürzeler hat zu Recht ordentlich Respekt vor dem VfL, denn das Hinspiel endete mit einem 1:1. Zudem haben die bereits abgestiegenen Gäste in dieser Saison zweimal den HSV geschlagen und sind dementsprechend durchaus in der Lage, als Partycrasher und Favoritenschreck zu agieren. Mal sehen, ob die Hausherren heute den letzten Schritt machen und ins Oberhaus aufsteigen.
Folgt St. Pauli den Kielern ins Oberhaus?
Nachdem Kiel bereits gestern mit einem 1:1 gegen Düsseldorf den vorzeitigen Aufstieg in die Bundesliga eingetütet hat, kann St. Pauli heute nachziehen und ebenfalls aufsteigen. Dazu benötigen die Kiezkicker heute mindestens ein Remis gegen die bereits abgestiegenen Osnabrücker. Die Hanseaten haben aktuell 63 Punkte auf dem Konto und liegen auf Position zwei, der Vorsprung auf Düsseldorf und den Relegationsrang beträgt drei Zähler. Am letzten Spieltag verlor St. Pauli das Stadtderby gegen den HSV auswärts mit 0:1. Die Gäste aus Osnabrück wiederum sind unter der Woche durch eine 0:4-Pleite gegen Schalke 04 vorzeitig aus Liga zwei abgestiegen und können nichts mehr reißen. Der VfL steht momentan mit 25 Punkten am Tabellenende und wird die Saison auch auf diesem Tabellenplatz beenden.
Guten Tag aus Hamburg
Hallo und herzlich willkommen aus dem Millerntor-Stadion. Der FC St. Pauli empfängt am 33. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga heute den VfL Osnabrück. Schiedsrichter Martin Petersen aus Stuttgart wird die Partie um 13.30 Uhr anpfeifen.