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Tschüss aus Hamburg
Das war es von mir. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend und einen schönen Sonntag. Bis zum nächsten Mal.
Die kommenden Spiele
Für den HSV geht es kommenden Samstag um 13 Uhr auswärts in Braunschweig um die nächsten drei Punkte. Die Kieler empfangen parallel den FC Kaiserslautern.
Hat der HSV heute zum erneuten Mal den Aufstieg in Liga eins verspielt?
Rein rechnerisch lautet die Antwort auf diese Frage wohl Nein. Blickt man aufs Restprogramm und die Formstärke der Düsseldorfer, die nun sechs Punkte vor dem HSV stehen, wird es aber brutal schwer, diesen Rückstand noch aufzuholen. In Hamburg wird man sicherlich bis zur letztmöglichen Sekunde daran glauben und für dieses Ziel arbeiten. Die Kieler legen derweil im Kampf um die Tabellenspitze vor und bleiben, unabhängig des Ergebnisses der Kiezkicker im morgigen Spiel, Tabellenführer und dürfen daher weiter realistisch vom ersten Aufstieg der Vereinsgeschichte in die Bundesliga träumen.
Hamburg drängt aufs Tor und Kiel trifft
Im ersten Durchgang ist es ein unterhaltsames Spiel auf Augenhöhe, das gar nicht zur Ruhe zu kommen scheint. Teilweise gibt es im Minutentakt Chancen auf beiden Seiten. Dennoch geht es mit 0:0 in die Pause, weil beiden Teams im letzten Drittel die nötige Entschlossenheit fehlt. Nach dem Seitenwechsel drücken die Rothosen auf die Führung und schnüren die Störche teilweise für Minuten in der eigenen Hälfte fest. Den Treffer machen in dieser Phase dann aber ausgerechnet die Gäste, die durch den eingewechselten Tom Rothe in Führung gehen (59.). Kurz darauf sieht Ex-Hamburger Holtby nach zwei Fouls die Gelb-Rot-Karte und leistet seiner Mannschaft damit einen Bärendienst. Die Hausherren übernehmen in der Folge natürlich die vollständige Kontrolle, doch ausgerechnet jetzt, bleiben die Chancen aus, weil Kiel nur noch verteidigt und das mit der Entschlossenheit und Souveränität eines Aufstiegsaspiranten. Der HSV probiert alles, muss sich am Ende dann aber mit 0:1 vor heimischer Kulisse geschlagen geben.
Das Spiel ist aus
Kiel nimmt drei wichtige Punkte aus Hamburg mit nach Hause und gewinnt mit 1:0.

Hamburg probiert alles
Die Rothosen belagern den Strafraum der Gäste im Dauerzustand und versuchen es mit einer Flanke nach der anderen. Kiel verteidigt das bislang aber alles souverän weg.
Die Nachspielzeit läuft
Dem HSV bleiben noch sechs Minuten, um hier mal mindestens einen Punkt mitzunehmen.
Dompe zieht an
Der pfeilschnelle Flügelspieler zieht zu einfach an seinem Gegenspieler vorbei und legt quer in den Rücken der Arbeit zu Okugawa. Dessen Schuss aus acht Metern wird von Erras geblockt.
Steffen Baumgart schöpft alle fünf Wechsel aus
Anssi Suhonen kommt für Jonas Meffert.

Machino verlässt das Feld
Marco Komenda kommt und soll nun helfen, das Ergebnis über die Zeit zu bringen.

Jetzt reagiert Marcel Rapp
Der Coach bringt Benedikt Pichler für Alexander Bernhardsson in die Partie.

Pherai hat Feierabend
András Németh ersetzt den kreativen Spielmacher, der heute allerdings etwas blass geblieben ist.

Baumgart legt nach und will es in Überzahl jetzt wissen
Bakery Jatta ersetzt Ignace Van der Brempt.

Gelb-Rote Karte für Lewis Holtby (Holstein Kiel)
Kiel nur noch zur Zehnt. Kurz nach seiner Gelben Karte steigt er Muheim auf den Fuß, sieht seine zweite Gelbe Karte in dieser Partie und bürdet seinem Team damit einen Bärendienst für die verbleibende Spielzeit auf.

Nun gehen auch die Gäste zum ersten Mal zur Bank
Nicolai Remberg kommt für Steven Skrzybski.

Gelbe Karte für Lewis Holtby (Holstein Kiel)
Und es wird hitziger - nun sieht auf Holtby Gelb. Der Ex-Hamburger kommt gegen van der Brempt einen Schritt zu spät.

Königsdörffer hat Feierabend
Jean-Luc Dompé kommt für Ransford Königsdörffer.

Die Hamburger nehmen den ersten Wechsel dieses Spiels vor
Masaya Okugawa ersetzt Levin Öztunali.

Gelbe Karte für Jonas Meffert (Hamburger SV)
Meffert sieht die erste Gelbe Karte in einer bisher sehr fairen Partie. Der Verteidiger kommt viel zu spät und holt Sander mit seiner Grätsche von den Beinen. Es ist seine neunte Gelbe Karte in dieser Saison.

Bleibt der HSV jetzt am Drücker?
Eigentlich waren die Rothosen drauf und dran hier in Führung zu gehen. Jetzt sind sie in Rückstand. Bleibt abzuwarten, ob sie den Druck auch nach dem Nackenschlag aufrechterhalten können.
0:1 Tom Alexander Rothe (Holstein Kiel)
Und jetzt gehen tatsächlich die Gäste in Führung, obwohl der HSV seit Beginn der zweiten Hälfte auf die Führung hingearbeitet hat. Der HSV klärt die Ecke genau zu Holtby. Der will den Ball per Direktabnahme aufs Tor bringen, rutscht aber weg. Erst dadurch fällt das Leder zu Rothe am zweiten Pfosten, der aus drei Metern die Innenseite hinhält und zur Führung trifft.


Jetzt tauchen die Gäste zum ersten Mal vorne auf
Irgendwie geht der Ball zu Holtby, der auf einmal völlig frei vor Raab steht. Sein Schuss in Richtung langem Eck wird von Reis mit einer tollen Grätsche entschärft.
Die große Chance auf die Führung
Der HSV kommt hier definitiv besser aus der Kabine. Königsdörffer chipt den Ball vors Tor. Reis legt per Kopf auf Glatzel ab, der das Leder aus vier Metern aber nicht über die Linie gedrückt bekommt, weil Weiner überragend mit der Hand pariert.
Frecher Versuch von Pherai
Der trickreiche Spielmacher dreht den Eckball von links mit dem rechten Fuß direkt aufs Tor, wo wieder Rothe mit dem Kopf klären kann.
Ecke für Hamburg
Pherai spielt den ersten Eckball dieses zweiten Durchgangs und holt direkt den zweiten heraus, weil Becker per Kopf erneut zur Ecke klärt. Dieser bringt dann ebenfalls nichts ein
Der Ball rollt wieder
Beide Mannschaften gehen diesen zweiten Durchgang ohne Wechsel an.

Ausgeglichene Partie mit vielen Chancen
Der HSV und Kiel liefern sich eine qualitativ hochwertige Partie auf Augenhöhe. Die Hamburger haben in der ersten halben Stunde dieses Spiels mehr Chancen, weil sie im letzten Drittel die besseren Entscheidungen treffen. Mit der Zeit häufen sich aber auch bei den Gästen die Chancen, sodass der ein oder andere Treffer auf beiden Seiten schon hätte fallen können, wenngleich noch keine dieser Riesenchancen herausgesprungen ist. In Durchgang zwei müssen beide Teams also vor dem Kasten etwas kaltschnäuziger und effizienter werden.
Das waren die ersten 45 Minuten in Hamburg
Es geht mit 0:0 in die Pause.

Gibt es Elfmeter für Kiel?
Im Vorfeld der Chance von Rothe, wird Reis im Sechzehner von Becker angeschossen und das am Arm. Schiedsrichter Stegemann schaut sich die Szene am Monitor an und entscheidet, dass es sich dabei um eine natürliche Armbewegung handelt. Somit bleibt der Elfmeterpfiff aus.
Die mutmaßlich letzte Chance in diesem ersten Durchgang
Und die wird nochmal richtig gefährlich. Der HSV kriegt den Ball nicht hinten raus, drängt Machino aber zur Grundlinie. Dessen Flanke landet beinahe im Tor, fliegt aber an den zweiten Pfosten. Dort läuft Rothe ein und setzt das Leder knapp neben das Tor.
Die erste Hälfte neigt sich dem Ende zu
Es gibt drei Minuten obendrauf.
Super gemacht von Glatzel
Königsdörffer spielt die Murmel von links auf den Elfmeterpunkt. Glatzel kriegt die Murmel sauber unter Kontrolle, bringt seinen Körper dabei super zwischen Gegenspieler und Ball, dreht sich dann einmal und schließt ab. Bis auf den Abschluss macht er alles überragend, der gerät dann aber zu mittig.
Lewis Holtby darf beim Standard ran
Der Ex-Hamburger nimmt sich dem ruhenden Ball von der halbrechten Seite aus knapp 18 Metern an. Er zieht den Ball sauber über die Mauer, doch das Leder landet dann auf dem Tornetz.
Toller Schlenzer von Machino
Der Japaner kriegt den Ball links an der Strafraumkante, legt sich das Spielgerät anschließend einmal zurecht und schlenzt dann mit rechts aufs lange Eck. Raab streckt sich vergebens, sieht aber, wie sich die Murmel noch haarscharf um den rechten Pfosten herumwindet.
Königsdörffer ans Außennetz
Der Youngster ist bislang der Aktivposten in der Hamburger Offensiv. Wieder läuft er mit seinem enormen Tempo Becker davon, nimmt die Kugel im Sechzehner mit vollem Risiko, trifft dann aber nur das linke Außennetz.
Tom Rothe hält die Rübe rein
Das Ganze allerdings, um ein Tor zu verhindern, denn Königsdörffer steigt nach einem tollen Eckball im Kieler Sechzehner am höchsten und trifft den Ball optimal mit dem Kopf. Das Kunstleder dreht sich super in Richtung rechtem Eck. Rothe steht passenderweise perfekt und läuft mit dem Kopf voraus in den Ball hinein - Chance entschärft.
Toller Lauf von Bernhardsson
Der Schwede läuft nach einem Fehlpass von Muheim die rechte Seite entlang und zieht an Schonlau vorbei. Sein Querpass von der Grundlinie in den Rücken der Abwehr findet in Skrzybski einen Abnehmer, der die Murmel aber gar nicht trifft und links nebens Tor verzieht.
Muheim mit dem Eckball
Die Ecke segelt zentral vors Tor, wo Weiner den Ball mit beiden Fäusten voraus klärt.
Porath muss verletzt runter
Tom Alexander Rothe kommt für ihn in die Partie.

Das sieht nicht gut aus für Porath
Der Mittelfeldspieler scheint sich etwas gezerrt zu haben und muss nun wohl ausgewechselt werden.
Schöner Spielzug
Machino zieht die Aufmerksamkeit im Sechzehner auf sich und steckt toll durch für Holtby. Dessen Pass, oder Schuss, segelt anschließend nur knapp am Tor vorbei.
Ausgeglichene Partie nach knapp 20 Minuten
Der HSV presst zwar nicht ganz so hoch wie normalerweise, steht aber gut gegen den Ball und lauert immer wieder auf Ballverluste, durch die sie dann die schnellen Angriffsspieler einsetzen können. Kiel hat dagegen etwas mehr vom Ball, lässt das Spielgerät auch gut laufen, tut sich aber schwer, Lösungen im letzten Drittel zu finden.
Die Doppelchance für den HSV
Ein super Pass setzt Königsdörffer links in Szene. Becker holt den pfeilschnellen Angreifer im Sechzehner ein, kann ihn aber nicht stellen. Der dreht sich dann einmal nach innen und legt ab auf Glatzel. Glatzel erwischt die Murmel aber nicht richtig, weil der Ball ein wenig in seinen Rücken gespielt ist und legt so unfreiwillig für Öztunali vor, dessen Direktabnahme über die Latte hinweg fliegt. Wilde Szene im gegnerischen Sechzehner.
Machino mit der Einwurfflanke
Der Japaner ist für seine weiten Einwürfe bekannt, die man durchaus auch als Flanken bezeichnen könnte. Die Hamburger haben sich im Vorfeld scheinbar aber auch schlau gemacht und klären diese Situation souverän und gut eingestellt.
Der HSV sucht die Lücke zum Abschluss
Nach einem Einwurf geht der Ball zum HSV in die zweite Reihe. Erst rutscht Pherai bei seinem Schussversuch weg und dann versucht Muheim einen Gegner aussteigen zu lassen, verliert aber den Ball.
Da hilft direkt mal der Pfosten aus
Skrzybski legt eine missglückte Flanke auf Porath zurück. Der hält aus 17 Metern drauf, hat Glück, dass die Murmel abgefälscht wird und trifft dann den linken Außenpfosten.
Auf geht's
Der Ball rollt im Volksparkstadion.

Die taktische Ausrichtung der Gäste
1 Weiner - 4 Erras, 5 Johansson, 6 Ivezic - 8 Porath, 10 Holtby, 16 Sander, 17 Becker - 7 Skrzybski - 11 Bernhardsson, 13 Machino.
So gehen es die Hausherren heute taktisch an
19 Rasb - 4 Schonlau, 5 Hadzikadunic, 22 van der Brempt, 28 Muheim - 10 Pherai, 14 Reis, 23 Meffert - 9 Glatzel, 11 Königsdörffer, 21 Öztunali.
Ein Wechsel beim KSV Holstein
Im Vergleich zum 4:0 gegen Osnabrück nimmt Marcel Rapp nur eine Veränderung vor. Johansson startet anstelle von Rothe, der erst einmal auf der Bank Platz nimmt.
Ein Blick aufs Hamburger Personal
Steffen Baumgart rotiert nach dem 2:2 gegen Magdeburg auf vier Positionen. Hadzikadunic, van der Brempt, Öztunali, und Glatzel beginnen heute anstelle von Ramos, der Rot-gesperrt fehlt, Benes, der heute angeschlagen ausfällt, Jatta und Nemeth.
Stimme vor dem Spiel: Marcel Rapp (Trainer Holstein Kiel)
'Wir wissen, dass es ein schweres Spiel gegen einen sehr guten Gegner wird. Trotzdem gehen wir mit Rückenwind aus den letzten Spielen und aus unseren Leistungen über die gesamte Saison hinweg in diese Partie.'
Stimme vor dem Spiel: Steffen Baumgart (Trainer Hamburger SV)
'Wir haben unsere Hausaufgaben bisher nicht gut genug gemacht, deswegen stehen wir auf Platz 4. Jetzt sollten wir aber nicht auf unsere Konkurrenten schauen, sondern unsere Spiele gewinnen. Wir wollen erstmal Platz 3 erobern - und dann schauen wir weiter.'
Kiel auf dem Weg ins Oberhaus
Der Traum vom allerersten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga nimmt an der Kieler Förde konkrete Formen an. Die Störche sind seit sechs Spielen ungeschlagen, gewannen zuletzt sogar fünfmal in Folge. Durch die letztwöchige überraschende Niederlage des FC St. Pauli kletterte der KSV Holstein am vergangenen Wochenende an die Tabellenspitze und liegt im Ligaranking einen Punkt vor den Kiezkickern aus Hamburg. Auf den HSV beträgt der Vorsprung bereits satte neun Zähler. Im Volkspark treten die Mannen von Trainer Marcel Rapp mit breiter Brust an - beim HSV soll der sechste Sieg in Folge eingefahren werden.
Verpasst der HSV wieder den Aufstieg?
Der Hamburger SV läuft der Musik im Aufstiegsrennen vor Beginn der entscheidenden Wochen der Saison wieder einmal hinterher. Nach zwei Niederlagen in Folge gegen den VfL Osnabrück (1:2) und bei Mitkonkurrent Fortuna Düsseldorf (0:2) hat die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart wohlmöglich wieder einmal an Boden an der Tabellenspitze verloren. Zwar sind die Rothosen nach diesen beiden Pleiten ungeschlagen geblieben (zwei Siege, zwei Unentschieden), aber da auch die Konkurrenz punktet, liegt der HSV vor diesem Spieltag auf Platz vier und hat sechs Zähler Rückstand auf die Fortuna auf dem Relegationsplatz. Auf einen direkten Aufstiegsplatz beträgt der Rückstand schon satte acht Punkte. Wohlmöglich muss es am Ende wieder einmal über die Relegation gehen, aber dafür benötigen die Hamburger gegen den Spitzenreiter heute unbedingt einen Sieg, zumal sie es letztendlich nicht mehr in der eigenen Hand haben. Die Hanseaten müssen ihre Hausaufgaben erledigen und hoffen, dass die Fortuna Punkte liegen lässt.
Moin aus Hamburg
Herzlich willkommen aus dem Volksparkstadion zum Topspiel des 30. Spieltages in der 2. Fußball-Bundesliga. Im Nordderby erwartet der Hamburger SV heute Abend den Tabellenführer, Holstein Kiel. Schiedsrichter im Volkspark ist Sascha Stegemann aus Niederkassel - um 20.30 Uhr geht es los.