• •
Tschüss aus Berlin
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir verabschieden uns aus dem Olympiastadion und freuen uns, Sie beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen.
Wann geht es weiter?
Die Hertha ist kommende Woche Samstag um 13 Uhr gegen Aufsteiger Wehen Wiesbaden gefordert. Die Rheinländer empfangen dann später am Abend um 20.30 Uhr den FC St. Pauli zum Zweitliga-Topspiel.
Die Tabelle
Die Hertha verpasst die Chance, oben anzuschließen und die Fortuna verpasst die Chance, den oberen Dreien von hinten Druck zu machen. Durch das Remis rutscht die Mannschaft von Trainer Daniel Thioune sogar auf Platz fünf ab und hat mit der Spielvereinigung aus Greuther Fürth nun eine vierte Mannschaft vor sich stehen. Die alte Dame verweilt dagegen weiter auf dem achten Tabellenplatz.
Düsseldorf belohnt sich für die eigene Effizienz
Im ersten Spiel nach dem Tod von Präsident Kay Bernstein zeigt die Hertha über weite Strecken eine gute Leistung. Besonders in Durchgang eins legen sie eine konzentrierte und gute Leistung an den Tag. Tabakovic sorgt dabei für die Führung (30.). Johannesson gleicht dann mit dem ersten Torschuss der Gäste aus (44.). Kurz darauf nutzt Scherhant aber einen groben Schnitzer von Kastenmeier zur erneuten Berliner Führung. Nach dem Seitenwechsel geht Kempf im Sechzehner gegen Niemiec zu ungestüm zur Sache - es gibt Elfmeter. Tzolis tritt selbstsicher an und verwandelt (50.). Knapp fünf Minuten später dann dieselbe Szene. Wieder bringt Kempf Niemiec zu Fall und wieder tritt Tzolis an, der diesmal aber daneben schießt (56.). In der Folge wird die Partie etwas wilder und zerfahrener. Die Fehler häufen sich auf beiden Seiten, doch die Effizienz der ersten Hälfte wird von beiden Teams nicht mehr bestätigt und so endet das Spiel mit 2:2. Hertha BSC zeigt im Spiel, dass im Schatten von Kay Bernsteins Tod steht, eine couragierte Leistung und stellt klar, dass der Fan-Liebling, Ex-Ultra, Fan-Vorsänger und Präsident nie vergessen wird.
Das Spiel ist aus
Hertha BSC und Fortuna Düsseldorf trennen sich mit 2:2.

Die letzten Minuten brechen an
Es gibt sechs Minuten Nachschlag.
Tzolis mit der Chance zur Führung
Daferner legt gedankenschnell links raus auf Tzolis, dessen Abschluss aufs lange Eck aber gut einen Meter vorbeifliegt. Dennoch war das spielerisch der schönste Angriff der Fortuna in diesem Spiel.
Gelb für Barkok (Hertha BSC)
Der Neuzugang sieht bei seinem Berliner Debüt die Gelbe Karte, weil er mit gestrecktem Bein in de Wijs hineinspringt.

Die Zuschauerzahl
42.905 Zuschauer sind hier zugegen, um Kay Bernstein die letzte Ehre zu erweisen.
Christoph Daferner feiert sein Debüt
Vincent Vermeij macht Platz für den Neuzugang vom 1. FC Nürnberg.

Dardai schöpft aus den Vollen
Marten Winkler macht Platz für Pálko Dardai.

Erster Wechsel der Gäste
Dennis Jastrzembski kommt für Jona Niemiec ins Spiel.

Gelbe Karte für Pascal Klemens (Hertha BSC)
Klemens hält Tanaka am Arm fest und sieht für das taktische Foul die Gelbe Karte.

Zeefuik mit einer butterweichen Flanke
Der Niederländer ist vor Tzolis an der Kugel und findet Tabakovic mit einer gefühlvollen Hereingabe. Mittlerweile mit der Kapitänsbinde am Arm, nimmt er den Ball volley, wird dabei aber von Hoffmann gestört, wodurch die Wucht verloren geht. Die Anhänger in Blau fordern anschließend einen Strafstoß, weil Tabakovic zu Boden geht. Doch die Bilder klären auf: Da ist nichts Strafwürdiges zu erkennen.
Starke Flugeinlage von Ernst
Niemiec flankt von rechts ins Zentrum, wo Vermeij einschussbereit freisteht. Ernst erahnt die Situation aber und fängt die Kugel mit einer schönen Flugshow ab.
Bouchalakis geht runter
Bilal Hussein ersetzt den Rot gefährdeten Mittelfeldspieler.

Der Kapitän hat Feierabend
Linus Gechter kommt für die letzten 20 Minuten in die Partie.

Tabakovic arbeitet am Doppelpack
Barkok schickt den Stürmer halbrechts vor dem Sechzehner auf die Reise. Tabakovic wird leicht nach außen getrieben, bringt die Kugel aber dennoch präzise aufs Tor, wo das Außennetz den Einschlag verhindert.
Bouchalakis kommt glücklich davon
Der Mittelfeldspieler schaut nur auf den Ball und fällt mit dem Fuß voran in Engelhardt hinein. Da Bouchalakis bereits Gelb gesehen hat, hat er Glück, dass er hier nicht vorzeitig duschen gehen muss.
Leistner sieht Gelb
Der Hertha-Kapitän unterbindet einen Düsseldorfer Konter und holt sich Gelb ab.

Klemens zögert zu lange
Jetzt ist die Hertha mal wieder dran. Mit etwas Glück kommt Scherhant an die Kugel, der nach tollen Dribbling Klemens im Rückraum bedient. Statt direkt abzuschließen, nimmt er die Murmel an und kriegt dann nicht genug Druck hinter den Ball.
Spielt nimmt an Intensität zu
Sowohl das Tempo als auch die Intensität in den Zweikämpfen nehmen zu. Die Hertha ist nun gewarnt, dass die Düsseldorfer aus wenigen Chancen viel Ertrag gewinnen und agieren etwas vorsichtiger, besonders im Spiel nach vorne. Die Düsseldorfer laufen nun etwas konzentrierter und gestaffelter an.
Parl Dardai nimmt gleich zwei Wechsel vor
Neuzugang Aymen Barkok kommt zu seinem Debüt für die Hertha und ersetzt Smail Prevljak.

Erster Wechsel der Partie
Marton Dardai ersetzt den Rot gefährdeten Marc-Oliver Kempf.

Erste Gelbe Karte für Düsseldorf in dieser Partie
Engelhardt sieht für ein überhartes Einsteigen im Mittelfeld das gelbe Fleißkärtchen.

Tzolis verliert die Nerven
Diesmal entscheidet sich Tzolis für den Schuss in die linke Ecke, setzt die Murmel aber neben das Tor. So bleibt es hier beim bis hierhin gerechten 2:2. Unabhängig davon, ahnt Ernst die Ecke und wäre möglicherweise zur Stelle gewesen.
Es gibt wieder Elfmeter für Düsseldorf
Ist das eine bizarre Szene. Wieder sind Kempf und Niemiec beteiligt. Der Verteidiger hat die Kugel eigentlich schon, lässt sich von Niemiec aber zu leicht abkochen. Der Düsseldorfer dringt dann in den Sechzehner ein, wo Kempf ihm erneut in die Beine läuft. Und wieder gibt es Elfmeter für die Gäste.
Kann die Hertha wieder schnell zurückschlagen?
Nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich haben die Herthaner schnell zurückgeschlagen. Jetzt taucht Zeefuik gefährlich im Düsseldorfer Sechzehner auf, kann den Ball im Fallen aber nicht mehr an den Mann bringen.
2:2 Christos Tzolis (Fortuna Düsseldorf/Foulelfmeter)
Tzolis nimmt sich des Strafstoßes an. Der Stürmer schickt Ernst ins linke Eck und schiebt lässig, aber präzise ins rechte Eck ein. Für Düsseldorf ist es natürlich ein Start nach Maß in Hälfte zwei.


Die Hertha sammelt weiter Gelbe Karten
Kempf sieht für das Foulspiel an Niemiec im Sechzehner den gelben Karton.

Elfmeter für Düsseldorf
Langer Ball nach vorne. Niemiec zieht an Kempf vorbei, der dem Angreifer in die Hacken läuft und den Strafstoß verschuldet.
Weiter geht's
Keine Wechsel zur Pause.

Berlin verneigt sich vor Bernstein - doch die Hertha verneigt sich nicht vor Düsseldorf
Der Elf von Parl Dardai ist die Trauer bislang nicht negativ anzumerken. Vielmehr wirkt sie in der ersten Halbzeit als Antreiber für einen starken Auftritt. Aggressiv und geordnet geht die alte Dame bis hierhin dieses Spiel an. Vorne machen vor allem Tabakovic und Scherhant ordentlich Betrieb, die auch für die beiden verdienten Berliner Treffer verantwortlich sind (30., 46.). Düsseldorf hat insgesamt mehr vom Spiel und kombiniert sich zeitweilig auch immer wieder gut vor den Herthaner Strafraum. Dort werden sie aber zu ungenau und der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer durch Johannesson geschieht aufgrund einer missglückten Abwehraktion. Dennoch zeigt dieses Tor: Die Fortuna ist nie ganz abzuschreiben und uns stehen spannende zweite 45 Minuten bevor.
Die ersten 45 Minuten sind rum
Die Hertha geht mit einer knappen 2:1-Führung in die Pause.

In Sachen Gelbe Karten steht es 2:0
Bouchalakis reist Johannesson zu Boden und verhindert dann die schnelle Ausführung des fälligen Freistoßes. Dafür holt er sich richtigerweise Gelb ab.

2:1 - Hertha wieder vorne: Derry Scherhant trifft
Den Treffer muss sich Kastenmeier auf die Kappe schreiben. Der Keeper schlägt die Kugel mit dem linken Fuß ungenau zu Scherhant. Der dribbelt von der linken Seite an, zieht ins Zentrum und schweißt dann mit der Innenseite gekonnt in den rechten Winkel ein. Der anschließende Fingerzeig gen Himmel, richtet sich an Kay Bernstein.



1:1 - Isak Jóhannesson gleicht für die Fortuna aus
Abgezeichnet hat sich dieser Treffer nicht. Wieder landet ein Querpass in den Sechzehner nicht beim gewünschten Ziel. Der missglückte Klärungsversuch der Hausherren landet dann aber genau vor dem starken rechten Fuß von Jóhannesson, der das Leder kompromisslos ins rechte Eck hämmert. Ernst ist noch dran, sieht den Ball aber erst spät und kann den Einschlag so nicht verhindern.


Das wackelt der Pfosten
Abermals taucht Tabakovic plötzlich im Strafraum auf, diesmal probiert er es von der rechten Seite. Tabakovics Kernkompetenz ist es, nicht lange zu fackeln und daran hält er sich auch in dieser Situation, haut die Murmel an Kastenmeier vorbei aber nur an den Pfosten.
Düsseldorf jetzt mit mehr Spielanteilen
Seit dem Führungstreffer der Hausherren haben die Düsseldorfer die Kontrolle übernommen. Mit dem Ball wissen die Rheinländer aber weiterhin nicht viel anzufangen. Der Hertha ermöglicht das zudem, die Chance zu kontern, was sie immer wieder über die schnellen Flügelspieler umsetzen.
Kurze Behandlungsunterbrechung
Iyoha muss nach diesem Foulspiel kurz behandelt werden, immerhin hat Zeefuik ordentlich zugelangt, doch es scheint für den Linksverteidiger weiterzugehen.
Zeefuik sieht die erste Gelbe Karte der Partie
Iyoha legt sich den Ball clever vor, sodass Zeefuik zu spät kommt und den Düsseldorfer abräumt.

Beinahe der schnelle Doppelschlag
Wieder taucht Tabakovic halblinks im Sechzehner auf und fackelt nicht lang. Hoffmann kann die Kugel im letzten Moment aber noch zur Ecke abgrätschen.
Tabakovic bringt die Hertha in Front, 1:0
Was ein schönes Tor. Befreiungsschlag hinten raus. Scherhant bringt die Kugel etwas glücklich zu Tabakovic, der mit Tempo links in den Sechzehner einzieht und dann trocken rechts oben im Netz zur Führung trifft. Nichts zu machen für Kastenmeier. Anschließend läuft er zur Bank und hält ein T-Shirt mit der Aufschrift "Wir Herthaner in tiefer Trauer" nach oben. Dieser Treffer war für den verstorbenen Kay Bernstein.


Düsseldorf bleibt am gegnerischen Sechzehner hängen
Bis zum Berliner Strafraum sieht das bei den Rheinländer ganz gut aus. Der letzte Pass in die Gefahrenzone entfacht dann bisher aber noch keine Gefahr, weil die Strafraumbesetzung der Düsseldorfer nicht gut aussieht.
Düsseldorf noch ohne Chancen
In den ersten 20 Minuten sind die Hausherren offensiv die aktivere Mannschaft. Düsseldorf tut sich dagegen enorm schwer nach vorne zu kommen.
Beide Teams wollen sich spielerisch lösen
Beide Mannschaften setzten auf ein hohes Angriffspressing. Bislang verzichten sie auf beiden Seiten überwiegend auf lange Bälle und suchen nach spielerischen Lösungen.
Leichte Abstimmungsprobleme
Scherhant dribbelt den Sechzehner an. Tabakovic deutet einen Laufweg nach links an, entscheidet sich dann jedoch, im Zentrum zu bleiben. Scherhant sieht das nicht und spielt den Pass ins Nichts.
Scherhant mit Möglichkeit Nummer eins in diesem Spiel
Der Youngster nimmt eine halbhohe Flanke im Sechzehner unbedrängt an, schließt dann aber zu zentral ab.
Nun melden sich auch die Fortuna Anhänger
Die mitgereisten Fans der Rheinländer haben ihr Schweigen nun ebenfalls beendet und feuern ihr Team jetzt lautstark an.
Fataler Fehlpass von Hoffmann
Der Kapitän spielt im Aufbau einen ungenauen Pass genau in den Fuß von Tabakovic. Zu seinem Glück holt sich Engelhardt die Kugel sofort wieder.
Eine Fackel zu Ehren Bernsteins
Die Haupttribüne ziert ein Banner mit der Aufschrift "In Gedenken an Kay Bernstein" und eine Pyrofackel erleuchtet zu seinen Ehren.
Auf geht's
Der Ball rollt im Olympiastadion.

Das Stadion erstummt
Nun, so kurz vor Anpfiff, hält das gesamte Stadion inne, um dem verstorbenen Kay Bernstein zu gedenken.
Die Spieler betreten das Feld
Die Fans auf den Rängen stimmen die Herthaner-Hymne an, und diese wird wohl selten so eine Bedeutung haben, wie an diesem Tag. Mit den Worten "Nur nach Hause", wird Kay Bernstein ein würdiger Abschied bereitet.
So gehen es die Gäste an
33 Kastenmeier - 3 Hoffmann, 15 Oberdorf, 19 Iyoha, 30 de Wijs - 6 Engelhardt - 4 Tanaka, 8 Johannesson -7 Tzolis, 18 Niemiec, 9 Vermeij
So spielt die Hertha
12 Ernst - 6 Karbownik, 20 Kempf, 34 Zeefuik, 37 Leistner - 5 Bouchalakis, 41 Klemens - 9 Prevljak, 22 Winkler, 39 Scherhant - 25 Tabakovic
Düsseldorf wechselt ebenfalls viermal
Nach dem 3:2-Sieg gegen den 1. FC Magdeburg nimmt Daniel Thioune vier Veränderungen vor. Siebert, der mit einem Innenbandriss fehlt, Uchino, Klaus und Appelkamp (alle Bank) machen Platz für Iyoha, Johannesson, Hoffmann und Niemiec. Neuzugang Daferner nimmt erstmal auf der Bank Platz.
Der Hertha Kader im Überblick
Im Vergleich zum 0:0 beim VfL Osnabrück vor der Winterpause nimmt Parl Dardai vier Wechsel vor. Zeefuik, Bouchalakis, Prevljak und Winkler starten heute anstelle von Marton Dardai, Kenny, Christensen und Niederlechner. Bis auf Marton Dardai fehlen alle Spieler im heutigen Spieltagskader. Kenny fehlt aufgrund einer Muskelverletzung, Niederlechner fehlt Rot gesperrt und Christensen ist ebenfalls nicht Teil des Kaders. Reese muss heute aufgrund von schlechten Blutwerten nach seiner Corona-Infektion ebenfalls von der Tribüne aus zusehen. Dafür steht Neuzugang Barkok aber sofort im Aufgebot.
Daniel Thioune über das anstehende Spiel
„Unser Mitgefühl gilt der Familie Bernstein und insbesondere der Hertha-Familie. Der Tod von Kay Bernstein hat auch uns betroffen gemacht. Wenn die Fußball-Familie betroffen ist, dann trifft es uns alle. Deswegen wird es sicherlich ein emotionales Spiel werden und das ist, glaube ich, für alle die größte Herausforderung – es so gut es geht auf Fußball zu reduzieren, um vielleicht den Moment nicht zu schwer werden zu lassen.“ Dennoch wird auch das Fußballerische nicht außer Acht gelassen. „Die Hertha hat seit sieben Spielen nicht mehr verloren und nach uns die zweitmeisten Tore geschossen. Dass sie definitiv nochmal angreifen wollen, steht außer Frage. Die individuelle Qualität im Team ist unfassbar hoch. Sie sind gewachsen über die Monate. Bei Pál Dárdai ist immer zu erwarten, dass es eine sehr aktive Mannschaft gegen den Ball sein wird. Wir müssen uns 90 Minuten auf Fußball konzentrieren und haben sehr viel Arbeit vor uns.“
"Wir werden den Berliner Weg weiterführen"
„Wir sind alle immer noch geschockt vom Tod unseres Freundes und Kollegen“, berichtet Fabian Drescher, aktueller kommissarischer Präsident der Hertha bis zur Neuwahl im Herbst, „umso wichtiger ist es, dass die gesamte Hertha-Familie jetzt zusammenhält. Hierfür brauchen wir ein starkes Präsidium, das wir sind. Wir wollen und werden den Berliner Weg weiterführen. Für Kay. Für Hertha BSC.“
Leichte Bilanzvorteile für Düsseldorf
41 Mal standen sich beide Teams auf dem Rasen gegenüber. Die Rheinländer gingen dabei 13 Mal als Sieger vom Feld und fuhren damit drei Siege mehr ein als die Hertha - im Gegenzug dazu stehen 18 Unentschieden zu Buche. Wird die Statistik fortgeführt, ist heute also ein Unentschieden am wahrscheinlichsten. Das Hinspiel am ersten Spieltag endete denkbar knapp mit 1:0 für die Düsseldorfer.
Zurück zum Sportlichen
Für die Hertha-Spieler wird das heute sicherlich kein leichtes Spiel, doch Parl Dardai muss ungeachtet der Umstände dafür sorgen, dass die Hertha weiter in der Spur bleibt, denn aktuell beträgt der Abstand auf Relegationsplatz drei neun Punkte und der Aufstieg erscheint damit noch in erreichbarer Ferne. Mit Düsseldorf steht heute auch gleich ein Spiel gegen einen unmittelbaren Konkurrenten an. Der Abstand der Hertha (8.) beträgt auf die Düsseldorfer auf Platz vier nur lediglich fünf Punkte. Ein Sieg wäre daher also doppelt wichtig. Zudem zeigte sich die Hertha vor der Winterpause in einer guten Verfassung. Neun Spiele in Folge, den DFB-Pokal mit eingeschlossen, waren die Hauptstädter ungeschlagen (fünf Siege, vier Unentschieden). Doch das Team von Daniel Thioune steht nicht zu Unrecht auf Tabellenplatz vier. Seit Anfang November konnten die Rheinländer vier Spiele gewinnen, mussten sich im Gegenzug aber auch in drei Spielen geschlagen geben. Geht man den Statistiken nach, sollte es heute also ein Spiel auf Augenhöhe werden. Bleibt jedoch abzuwarten, wie die Hertha heute im Schatten der Trauer auftreten kann und wird.
Spiel eins nach Kay Bernstein
Der ehemalige Fan-Vorsänger, Ex-Ultra und amtierende Hertha-Präsident ist am Dienstag überraschend im Alter von 43 Jahren verstorben. In Berlin wird besonders das heutige Spiel Bernstein gewidmet sein, doch die Trauer wird auch in der Folge nicht abflachen, da Kay Bernstein gemeinhin als sehr beliebt galt. Auf den Straßen Berlins haben sich bereits im Vorfeld des Spiels tausende Anhänger versammelt, um dem Präsidenten zu gedenken.
Hallo aus Berlin
Herzlich willkommen aus dem Olympiastadion zum Rückrundenstart der zweiten Liga zwischen Hertha BSC und der Fortuna aus Düsseldorf. Schiedsrichter in der Hauptstadt ist heute Dr. Robert Kampka aus Köln. Um 13.30 Uhr geht's los, dann rollt hier der Ball.