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Tschüss aus Hamburg
Wir verabschieden uns vom Millerntor und wünschen ein schönes Wochenende. Bis zum nächsten Mal.
So geht es weiter
Zunächst steht in der kommenden Woche erst einmal das Achtelfinale im DFB-Pokal auf dem Programm. St. Pauli gastiert am Dienstag um 20.45 Uhr beim FC Homburg, der HSV reist am Mittwoch nach Berlin und trifft dort auf Hertha BSC (20.45 Uhr). In der Liga gastieren die Kiezkicker am nächsten Samstag um 20.30 Uhr beim VfL Osnabrück. Der HSV erwartet ebenfalls am Samstag, aber bereits um 13 Uhr, den SC Paderborn im Volksparkstadion.
In der Tabelle ...
... bleibt erst einmal alles beim Alten: Die Paulianer sind Tabellenführer mit nun 31 Punkten, der HSV liegt drei Zähler zurück auf Platz zwei. Am Wochenende können die Rothosen aber noch von Holstein Kiel (morgen um 13 Uhr gegen Wehen Wiesbaden) überholt werden.
Punkteteilung im Hamburger Derby - Pauli festigt die Tabellenführung
Nach 45 Minuten sieht der FC St. Pauli schon wie der sichere Sieger aus, dann sorgt ein Doppelschlag des HSV nach dem Seitenwechsel für das am Ende gerechte Remis. Die Kiezkicker halten in der Tabelle den Vorsprung auf den Stadtrivalen, der Comeback-HSV dürfte am Ende mit dem Remis zufrieden sein. Der Spielfilm: Die ersten 45 Minuten laufen so gar nicht nach dem Geschmack des HSV. Die Hausherren kommen besser ins Spiel und gehen nach nur 15 Minuten durch Irvine in Führung. Als HSV-Keeper Heuer Fernandes mit einem Eigentor der Marke Slapstick ein Eigentor zum 2:0 unterläuft, ist der Abend des HSV endgültig gebraucht. Nach dem Seitenwechsel kommt die Walter-Elf dann aber etwas besser zurecht und innerhalb von zwei Minuten durch einen Doppelschlag von Glatzel (58.) und Pherai (60.) zum Ausgleich. Zwei Tore beinahe wie aus dem Nichts, aber von da an entwickelt sich eine offene Partie bei schwierigen äußeren Bedingungen. In der Schlussphase passiert nicht mehr viel, beide geben sich dann recht schnell mit der Punkteteilung zufrieden.
Und dann ist Schluss
Der FC St. Pauli und der Hamburger SV trennen sich 2:2.

Nochmal eine Ecke für Pauli
Hartel schlägt den Ball von rechts nach innen und dann pfeift Zwayer ein Offensivfoul.
Gelbe Karte für William Mikelbrencis (Hamburger SV)
Der HSVer Mikelbrencis holt sich kurz vor dem Abpfiff noch eine Gelbe Karte ab.

Hamburger SV wechselt: András Németh kommt für Jean-Luc Dompé
Dompé, der erst zur zweiten Halbzeit ins Spiel gekommen ist, geht wieder herunter. Walter bringt Nemeth in die Partie, um noch ein paar Sekunden von der Uhr zu nehmen.

Die offizielle Spielzeit ist abgelaufen
Es werden satte sieben Minuten nachgespielt.
Beide scheinen sich mit Remis zu begnügen
Hier geht aktuell keiner mehr großes Risiko - beide scheinen mit der Punkteteilung zufrieden zu sein. Pauli würde den HSV auf Abstand halten und alleiniger Spitzenreiter bleiben.
FC St. Pauli wechselt: Maurides kommt für Connor Metcalfe
Hürzeler bringt für die letzten Minuten Maurides für Metcalfe.

Auf dem Platz tut sich aktuell nicht mehr ganz so viel
Bei dem starken Schneetreiben und dem eingezuckerten Rasen ist das auch immer schwieriger. Aber vielleicht gelingt hier nach noch einer Mannschaft der Lucky Punch.
Immer ein besonderer HSV-Moment, wenn Öztunali im Spiel ist
Der 27-Jährige ist der Enkel von HSV-Uwe Seeler und so ein bisschen schaut Uns Uwe sicher zu, wenn er eingewechselt wird.
Hamburger SV wechselt: Levin Öztunali kommt für Ransford Königsdörffer
Und beim HSV ist Öztunali für Königsdörffer im Spiel.

FC St. Pauli wechselt: Oladapo Afolayan kommt für Johannes Eggestein
Nochmal je ein Wechsel: Bei Pauli kommt Afolayan für Eggestein.

Gleich beginnen die letzten zehn Minuten
Wer holt sich hier heute den Derbysieg? In den letzten Jahren ging immer der FC St. Pauli am Millerntor als Sieger vom Platz. Reißt diese Serie heute?
Hamburger SV wechselt: William Mikelbrencis kommt für Ignace Van der Brempt
Der Vorbereiter des Anschlusstreffers ist mit seinen Kräften am Ende. Ihn ersetzt Mikelbrencis.

Hartel scheitert am HSV-Keeper
Eine Flanke von Irvine wuchtet Hartel per Flugkopfball aufs Tor. Der Versuch ist aber zu zentral, Heuer Fernandes ist zur Stelle.
FC St. Pauli wechselt: Etienne Amenyido kommt für Elias Saad
Saliakas und Saad haben Feierabend.

FC St. Pauli wechselt: Lars Ritzka kommt für Manolis Saliakas
Doppelwechsel bei Pauli: Ritzka und Amenyido kommen neu in die Partie.

Kippt die Partie jetzt komplett?
Der HSV hat sich selber zurück in die Partie geholt und läuft nun immer wieder hoch an - die Gäste wollen nun auch den Sieg. Pauli muss aufpassen, dass ihnen das Spiel jetzt nicht komplett entgleitet.
Gelbe Karte für Hauke Wahl (FC St. Pauli)
Gelb gegen den Paulianer, Dervan der Brempt an der Seitenlinie umsenst. Allerdings ist da auch eine Menge Ball dabei, diese Verwarnung ist vielleicht etwas zu hart.

Ausgleich für den HSV - 2:2 durch Immanuel Pherai
Ausgleich! Der HSV ist durch diesen Doppelschlag wieder voll drin in der Verlosung. Dompé flankt von der linken Seite nach innen. Dort nimmt Pherai den Ball mit dem Rücken zum Tor an, dreht sich blitzschnell und schiebt die Kugel unten ins Eck.


Der HSV ist zurück im Spiel - 2:1 durch Robert Glatzel
Der Torjäger steht da, wo er stehen muss. Nach einer Hereingabe von van der Brempt von der rechten Seite löst sich Glatzel im richtigen Moment von Wahl und drückt das Leder aus kurzer Distanz über die Linie.


Der HSV jetzt etwas besser im Spiel
Aber Pauli bleibt stets gefährlich.
Da fehlt nicht viel
Ein langer Ball erreicht Irvine, der mit dem Kopf genau in den Lauf von Saad verlängert. Saad zieht aus aus rund 20 Metern ab, die Kugel saust knapp am Kasten von Heuer Fernandes vorbei.
Und schon geht es wieder weiter
Jetzt wird mit einem orangenen Ball gespielt.
Das Spiel ist unterbrochen
Im HSV-Block wurde gezündelt, dazu der noch immer herabrieselnde Schnee und die Sicht ist wieder einmal eingeschränkt.
Weiter geht's am Millerntor
Pauli spielt unverändert weiter, beim HSV ist jetzt Dompé in der Partie.

Hamburger SV wechselt: Jean-Luc Dompé kommt für Lukasz Poręba
Walter reagiert und bringt Dompé zur zweiten Halbzeit ins Spiel.

Pauli liegt verdient vorne
Der FC St. Pauli geht mit einer verdienten 2:0-Führung in die Halbzeit. Die Kiezkicker sind von Beginn an das aktivere Team, das auch entschlossener nach vorne spielt. Nach 15 Minuten bringt Kapitän Irvine die Boys in Brown in Führung. Nach einer knappen halben Stunde unterläuft HSV-Keeper Heuer Fernandes ein absolutes Slapstick-Eigentor zum 2:0 (27.). Vom HSV kommt vor allem im Spiel nach vorne zu wenig, einmal weil Pauli defensiv gut steht, aber auch, weil den Mannen von Trainer Walter offensiv kaum etwas einfällt. Das müssen die Rothosen abstellen und nach der Pause zulegen, will man die sich anbahnende Derbypleite noch abwenden.
Und dann geht es in die Pause
In der Nachspielzeit passiert nichts mehr - mit einer 2:0-Führung für den FC St. Pauli geht es in die Kabinen.

Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen
Es gibt zwei Minuten oben drauf.
Gelbe Karte für Jonas Meffert (Hamburger SV)
Nächste Verwarnung in dieser ansonsten sehr fairen Partie. Meffert langt aber gegen Metcalfe jetzt etwas zu ungestüm hin und sieht Gelb. Seine fünfte Verwarnung in dieser Saison, er fehlt damit am nächsten Samstag im Heimspiel gegen den SC Paderborn.

Pauli startet den Konter
Die Hausherren fangen den Ball in der eigenen Hälfte ab und schalten sofort um. Saad treibt die Kugel durchs Mittelfeld, Eggestein und Metcalfe laufen außen mit. Dann legt Saad den Ball aber etwas zu spät rechts raus auf Metcalfe, so dass dessen Schuss rechts am HSV-Tor vorbeifliegt.
Nächste Chance für die Kiezkicker
Nach einer Hereingabe von Saliakas kommt Hartel aus sieben Metern zum Schuss, der wird aber noch abgeblockt.
Wer den Schaden hat ...
... braucht für den Spott nicht zu sorgen, lautet ein Sprichwort. Das merkt nun auch HSV-Keeper Heuer Fernandes, der sich bei jedem Ballkontakt hämischen Rufen der Pauli-Anhänger ausgesetzt sieht.
HSV - Harmloser Sportverein
Hier spielt eigentlich nur noch St. Pauli - beim HSV geht nach vorne so gut wie gar nichts, sehen wir mal vom Distanzschuss von Meffert aus der 23. Minute ab.
Gebrauchter Abend für den HSV
Der früher Rückstand nach einer Standardsituation, dann das kuriose Eigentor von Heuer Fernandes. Die Mannen von Trainer Walter erleben bis hierhin einen gebrauchten Derbyabend.
Gelbe Karte für Guilherme Ramos (Hamburger SV)
Frustfoul des HSV-Verteidigers gegen Hartel - Zwayer zückt Gelb.

2:0 für St. Pauli - HSV-Torhüter Daniel Heuer Fernandes trifft ins eigene Netz
Was ist das denn für ein Ei? Der HSV hat Abstoß und will es vom Torraum aus aufbauen. Heuer Fernandes spielt zu Ambrosius, der leitet weiter auf Ramos. Dieser will wieder zurück zum Keeper passen, der Ball verspringt und trudelt auf den rechten Pfosten zu. Dort will Heuer Fernandes die Kugel mit voller Wucht aus der Gefahrenzone schlagen und donnert das Leder dabei aber mit voller Wucht unter die Latte und ins eigene Tor. Slapstick at its best und ein heißer Kandidat auf das Eigentor des Jahres.


Vasilj auf dem Posten
Erste Chance für den HSV: Meffert kommt in zentraler Position zum Schuss, der Ball ist aber zu zentral. Der Pauli-Keeper pariert ohne große Mühe.
Eggestein trifft zum 2:0 - aber Abseits
Die Kiezkicker kombinieren sich über die linke Seite nach vorne. Saad liefert den Ball von der linken Seite an den ersten Pfosten, wo Eggestein die Kugel über die Linie drückt. Aber dann geht die Fahne des Assistenten nach oben, Saad hatte zuvor im Abseits gestanden.
Wie reagiert der HSV nun?
Einen frühen Rückstand wollten die Gäste hier unbedingt verhindern. Jetzt ist eine entsprechende Reaktion der Rothosen gefragt.
1:0 durch Jackson Irvine - St. Pauli führt
Das Millerntor erbebt! Irvine bringt die Kiezkicker in Führung. Und wieder schlafen die HSVer nach einer Ecke. Hartel bringt den Ball erneut von rechts in den Rückraum, wo Irvine sich geschickt löst, und aus der Drehung abzieht: Der Ball schlägt unten rechts ein, Heuer Fernandes kann nur noch hinterherschauen.


Patzer von Heuer Fernandes
Der HSV-Keeper lässt eine Flanke von Smith fallen, hat aber Glück, dass dies kein Paulianer ausnutzen kann. Die anschließende Ecke bringt dann nichts ein.
Man merkt beiden den Respekt voreinander an
Sowohl der FCSTP als auch der HSV gehen hier noch kein allzu großes Risiko. Safety first heißt bislang die Devise auf beiden Seiten.
Ramos mit dem Pass in die Tiefe
Die Kiezkicker mit einem Fehler im Spielaufbau. Ramos spielt gleich wieder einen langen Pass auf Glatzel. Aber das Zuspiel gerät zu lang und die Boys in Brown können den nächsten Angriff aufbauen.
Der HSV oft mit langen Bällen
Aber die kommen noch nicht allzu oft an.
Pauli gibt in den ersten Minuten den Ton an
Die Hausherren spielen hier bislang entschlossener nach vorne, der HSV agiert bislang fast nur gegen den Ball.
Erster Abschluss des Spiels
Hartel spielt einen Eckball von der rechten Seite an die Strafraumgrenze. Dort läuft Smith ein und zieht sofort ab - der Ball fliegt aber deutlich über das Tor von Heuer Fernandes.
Es ist kalt in Hamburg
Dazu fällt Schnee, es gibt sicherlich angenehmere äußere Bedingungen für ein Fußballspiel.
Jetzt rollt der Ball - Zwayer pfeift an
Die Paulianer spielen in Braun, der HSV in weißen Trikots und roten Hosen.

Der Anpfiff verzögert sich
Beide Fanlager haben das Stadion mit ihren Leuchtfeuern zugenebelt. Es dauert also noch einen Moment.
Der Stadionsong Hells Bells ertönt
Und die beiden Mannschaften laufen ins Stadion ein. Gleich geht es los.
Der HSV setzt ein 4-4-2 dagegen
1 Heuer Fernandes - 22 Van der Brempt, 13 Ramos, 35 Ambrosius, 28 Muheim - 23 Meffert, 6 Poreba, 10 Pherai, 8 Benes - 9 Glatzel, 11 Königsdörffer.
Pauli startet im 3-4-3
22 Vasilj - 5 Wahl, 8 Smith, 3 Mets - 2 Saliakas, 7 Irvine, 10 Hartel, 23 Treu - 24 Metcalfe, 11 Eggestein, 26 Saad.
Walter tauscht dreimal
Der HSV gewann am vergangenen Wochenende 2:1 gegen Eintracht Braunschweig. Dennoch bringt Trainer Walter am Millerntor drei neue Spieler in die Startelf der Rothosen. Van der Brempt, Poreba und Königsdörffer beginnen beim Stadtrivalen. Mikelbrencis und Dompé sitzen auf der Bank, Jatta fehlt aufgrund seiner fünften Gelben Karte im Derby.
Ein Wechsel bei den Hausherren
Im Vergleich zum 3:2 in Rostock ändert Paulis Trainer Hürzeler die Startformation nur auf einer Position: Metcalfe rückt für Afolayan (Bank) ins Team.
Stimme vor dem Spiel: Tim Walter (Trainer Hamburger SV)
Es ist klar, dass so ein großartiges Spiel die Menschen in der Stadt bewegt - und uns geht das genauso. Es spielt der Erste gegen den Zweiten, über einen möglichen Favoriten mache ich mir keine Gedanken. Ein Stadtderby ist immer ein außergewöhnliches Spiel, da geht es nur um den Moment. Die Erlebnisse und Ergebnisse in den Wochen zuvor sind da nicht so relevant. Wir brauchen ein heißes Herz, aber einen kühlen Kopf - und wollen das bessere Ende für uns haben!"
Stimme vor dem Spiel: Fabian Hürzeler (Trainer FC St. Pauli)
"Erster gegen Zweiter – mehr geht nicht. Von der Qualität her erwartet uns ein sehr schwerer Gegner, es wird eine große Herausforderung. Es wird durch die Atmosphäre maximaler Stress und Druck vorhanden sein. Wir wollen unseren Stil durchbringen. Unsere Aufgabe ist ganz klar, die Stadtmeisterschaft wieder zurückzuholen. Die liegt aktuell beim HSV und das wollen wir definitiv ändern."
Die Derby-Bilanz
Das Duell Hamburg gegen Hamburg fand bislang 27-mal statt. 16 Spiele gingen in der Bundesliga über die Bühne, zehn in der 2. Bundesliga und eines im DFB-Pokal. Die Gesamtbilanz spricht dabei für den HSV, der zwölf Duelle gewinnen konnte. Sieben Mal gingen die Kiezkicker als Sieger vom Platz und acht Duelle endeten mit einem Remis.
Hamburg-Derby: Eine ganze Stadt träumt von der Bundesliga
Dieses Spiel elektrisiert eine ganze Stadt und selten fand das Hamburger Stadtderby bei so einer Tabellenkonstellation statt. Der FC St. Pauli geht als Tabellenerster in die Partie, liegt mit 30 Punkten genau drei Zähler vor dem HSV, der Zweiter ist. Sowohl die Boys in Brown als auch die Rothosen schnuppern in dieser Saison am Aufstieg. Für den HSV ist dies keine neue Situation, war man in den vergangenen beiden Jahren doch ganz nah dran am Wiederaufstieg. Doch zweimal gingen die Hamburger in der Relegation baden. 2022 scheiterte man nach einem 1:0-Auswärtssieg in Berlin gegen die Hertha (mit Ex-HSVer Felix Magath auf der Trainerbank) im Rückspiel mit 0:2. Und in diesem Sommer behauptete sich der VfB Stuttgart in zwei Partien recht deutlich (3:1 und 3:0). In dieser Saison soll es dann endlich mit der Rückkehr ins Oberhaus klappen.
Moin aus Hamburg
Herzlich willkommen aus dem Millerntor-Stadion zum 15. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga. Es ist Derbyzeit: Der FC St. Pauli trifft vor ausverkauftem Haus auf den Stadtrivalen Hamburger SV. Schiedsrichter dieses brisanten Duells ist Felix Zwayer aus Berlin. Um 18.30 Uhr geht es los - dann rollt hier der Ball.