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Tschüss aus Kiel
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir verabschieden uns aus dem Holstein-Stadion und freuen uns, Sie beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen.
Der DFB-Pokal steht an
Beide Teams sind am Mittwoch in der zweiten Runde des DFB-Pokals dran. Kiel empfängt um 18 Uhr Zweitligakonkurrent Magdeburg, während die Clubberer um 20.45 Uhr die Kogge aus Rostock empfangen. Anschließend geht es für beide am Samstag um 13 Uhr weiter. Die Franken empfangen zuhause den FC Schalke 04. Die Störche gastieren Gleichzeitig bei Drittligaaufsteiger Osnabrück.
Die Tabelle
Kiel verpasst den Sprung auf Platz zwei und wird auch erst einmal auf Platz vier stagnieren. Der FCN macht hingegen einen guten Sprung nach oben und steht nun auf Platz acht in der Tabelle.
Nürnberg besticht mit Leidenschaft und gewinnt verdient
Der Club ist die einzige Mannschaft, die die Kieler diese Saison völlig kaltstellt und gegen die Störche keinen Gegentreffer zulässt. Am Ende macht das den Unterschied aus. In Hälfte eins sind die Spielanteile gleichmäßig verteilt. Dabei haben die Gastgeber leichte Oberhand, was den Ballbesitz angeht, doch die Clubberer können durch gute Konter immer wieder Nadelstiche setzen. Zur Halbzeit bleibt es beim 0:0. Nach dem Seitenwechsel ändert sich nicht viel am Spielgeschehen, doch wirken die Nürnberger leicht zwingender in den Offensivaktionen. Diese kleinen Prozente machen besonders beim ersten Tor den Unterschied aus. Nachdem Okunuki stark freigespielt wird, sucht Handwerker einfach mal den Abschluss und wird belohnt, weil Kleine-Bekel die Murmel noch entscheidend abfälscht (68.), das Glück des Tüchtigen. Kiel wirkt auch durch den Gegentreffer nicht wirklich angestachelt, im Gegenteil. Es sind immer noch die Gäste, die ihre Offensivaktionen besser ausspielen. Nachdem Remberg das Leder in der eigenen Hälfte an Schleimer verliert, erhöht Uzun verdient aufs 2:0 (77.). Die neu formierte Abwehrreihe der Nürnberger hält also Stand und sorgt dafür, dass Nürnberg hier verdient mit drei Punkten nach Hause fährt.
Das Spiel ist aus
Nürnberg gewinnt mit 2:0 und entführt drei Punkte aus Kiel.

Gelbe Karte für Mats Möller Daehli (1. FC Nürnberg)
Möller Daehli holt sich kurz vor Schluss für einen Tritt gegen Holtby die Gelbe Karte ab.

Die Nachspielzeit beginnt
Es gibt fünf Minuten obendrauf.
Erik Wekesser kommt für die letzten paar Minuten
Kanji Okunuki, mit einer starken Partie, hat Feierabend.

Can Uzun hat Feierabend
Mats Möller Daehli wird ihn in den letzten Minuten ersetzen.

Den legt Rothe besser rüber
Die Dortmund-Leihgabe dringt links in den Sechzehner ein, sucht aber den Schuss aufs kurze Eck, anstatt Pichler oder Skrzybski im Zentrum mitzunehmen. Mathenia macht die kurze Ecke dicht und wehrt den Schuss ins Toraus ab.
Nun wechselt auch der Club ein erstes Mal
Felix Lohkemper kommt für Lukas Schleimer.

Die Störche schöpfen aus den Vollen
Finn Porath kommt für Nicolai Remberg.

Nächster Doppelwechsel aufseiten der Gastgeber
Jonas Sterner kommt für Colin Noah Kleine-Bekel.

Gelbe Karte für Jens Castrop (1. FC Nürnberg)
Auch Castrop wird in der Folge mit der Gelben Karte abgemahnt.

Gelbe Karte für Philipp Sander (Holstein Kiel)
Sander und Castrop geraten nach dem Gegentreffer aneinander. Frank Willenborg macht kurzen Prozess und zückt sofort den gelben Karton.

0:2 Can Uzun (1. FC Nürnberg)
Remberg verliert in der eigenen Hälfte den Ball an Schleimer. Der Spielmacher steckt in der unsortierten Kieler Abwehr auf Can Uzun durch, welcher vor Weiner ganz cool bleibt und die Kugel aus zehn Metern flach unten links ins Eck platziert.


Da fehlt nicht viel
Becker geht rechts die Linie entlang. Seine Flanke findet am zweiten Pfosten Pichler, der sich gut in die Luft schraubt, den Ball aber knapp über das Tor setzt,
Nächster Wechsel bei den Kielern
Ba-Muaka Simakala darf ran und ersetzt Marvin Schulz.

Gelbe Karte für Florian Flick (1. FC Nürnberg)
Flick kommt gegen Skrzybski zu spät. Die Quittung folgt prompt. Gelbe Karte für den Mittelfeldmann.

0:1 Tim-Henry Handwerker (1. FC Nürnberg)
Richtig gut gespielt. Nürnberg kombiniert sich auf rechts durch. Valentini spielt dann einen starken Pass auf die andere Seite zu Okunuki. Der Japaner holt das Leder überragend vom Himmel und legt ab auf Handwerker, der aus dem Rückraum einfach mal flach draufhält. Die Kugel landet an den Beinen von Kleine-Bekel, welcher den Ball entscheidend und unhaltbar für Weiner abfälscht.


Marcel Rapp sendet ein klares Zeichen
Mit den beiden offensiven Einwechslungen spielt Marcel Rapp hier voll auf Sieg. Durch die beiden neuen Kräfte in der Offensive erhofft er sich, die Nürnberger Abwehr, die sich auf Arp und Fridjonsson eingestellt hat, durcheinanderzubringen.
Die Gastgeber wechseln gleich doppelt
Steven Skrzybski ersetzt Jann-Fiete Arp.

Marcel Rapp geht ein erstes Mal zur Bank
Benedikt Pichler kommt für Hólmbert Fridjónsson.

Aussichtsreiche Freistoßposition aus 17 Metern
Nachdem Fridjonsson die Murmel kurz vor dem eigenen Sechzehner an die Hand bekommt, tritt Uzun zum ruhenden Ball an. Der Angreifer versucht die Kugel über die Mauer zu heben, bleibt aber an eben jener hängen.
Gelbe Karte für Hólmbert Fridjónsson (Holstein Kiel)
Fridjónsson eilt Handwerker hinterher und versucht den Ball abzugrätschen. Dabei erwischt er aber nur die Beine des Nürnbergers. Da ist er mit der Gelben Karte mehr als gut bedient.

Sander ist überall
So auch hier, als er Flick unter Druck setzt, der dann einen Fehlpass ins Aus spielt.
Uzun probiert es aus der zweiten Reihe
Der Youngster legt sich die Murmel zurecht und hält aus knapp 25 Metern drauf. Sander kriegt noch den Fuß dazwischen und nimmt dem Schuss so das Tempo und die Präzision.
Weiter geht's
Beide Teams kommen unverändert aus der Halbzeitpause.

Ausgeglichene erste Hälfte
Der KSV Holstein und der FCN liefern sich in diesen ersten 45 Minuten ein Duell auf Augenhöhe. Den Kielern ist das Selbstvertrauen der letzten Wochen anzumerken, da die Aktionen aufseiten der Gastgeber teilweise zwingender wirken. Offensiv wird es bei Kiel besonders nach Eckbällen gefährlich, doch auch die Gäste haben offensiv durchaus etwas mitzureden. Das bevorzugte Mittel der Wahl sind die Konter. Über Okunuki und Goller sind immer wieder die schnellen Außenspieler eingebunden, die wiederum das Zentrum bespielen sollen. Trotz aller Bemühungen beider Teams bleiben die Aktionen in Durchgang eins noch ohne Ertrag. In Hälfte zwei müssen beide Mannschaften also zwingender in ihren Aktionen werden, sollten sie hier den Sieg mitnehmen wollen.
Frank Willenborg bittet zum Pausentee
Es geht mit 0:0 in die Pause.

Klasse Aktion von Uzun
Von zwei unter Druck gesetzt, lässt Can Uzun die beiden Kieler mit einer einfachen Ballrolle ins Leere laufen. Anschließend schickt er Okunuki auf die Reise, der schneller als Kleine-Bekel läuft. Der Verteidiger beläuft aber die Innenbahn und kann den Japaner so noch abdrängen.
Mathenia springt am Ball vorbei
Remberg kommt vor Mathenia am Elfmeterpunkt mit dem Kopf an den Ball und verlängert auf den zweiten Pfosten. Dort kommt Schulz angerauscht, kann die Murmel aber nicht mehr kontrolliert über die Linie drücken. Nächste gute Gelegenheit für die Gastgeber.
Can Uzun bleibt stabil
Der Angreifer wird mit dem Rücken zum Tor von Okunuki angespielt und bleibt gegen den heranstürmenden Verteidiger stabil, der sich viel zu leicht locken lässt. Zu seinem Glück passt Schulz auf und fängt den anschließenden Pass von Uzun ab.
Gelbe Karte für Kanji Okunuki (1. FC Nürnberg)
Okunuki verliert den Ball und eilt Becker hinterher. Da er den Kieler nicht mehr eingeholt bekommt, zieht er das taktische Foul und holt sich Gelb ab.

Etwas zu weit gespielt
Holtby behauptet rechts in der gegnerischen Hälfte den Ball und will dann das Spiel schnell machen, indem er Rothe auf der linken Seite mitnimmt. Holtby fehlt beim Seitenwechsel das entscheidende Gefühl im Fuß, denn das Kunstleder landet knapp über Rothe im Toraus.
Guter Pass von Okunuki
Der Japaner dribbelt links im Sechzehner an und steckt genau im richtigen Moment durch auf Can Uzun. Dem Youngster springt die Kugel bei der Annahme aber zu weit weg und landet bei Weiner in den Armen. Da war mehr drin.
In Sachen Topchancen steht es nun 1:1
Kiel bleibt nach der verteidigten Ecke am Ball. Nach einem langen Einwurf klärt Horn die Kugel in den Rückraum. Dort steht Holtby bereit, der sich den Ball einmal hochlegt und dann volley an den Querbalken jagt. Mathenia hat Glück, dass nur das Gebälk wackelt und dass seine Vordermänner das Kunstleder anschließend hinten rausschlagen.
Schulz mit der Ecke von der anderen Seite
Der Eckball landet auf dem Schädel von Kleine-Bekel, der aber keinen Druck hinter seinen Kopfball bekommt.
Die erste Großchance dieser Partie gehört den Gästen
Jetzt zeigt sich auch mal die offensive Kreativität der Franken. Castrop verlagert das Spielgeschehen mit einem tollen Pass auf die linke Seite. Okunuki zieht zwei Spieler auf sich und spielt dann tief auf den hinterlaufenden Handwerker. Handwerker belohnt sich für seinen starken Laufweg aus dem Zentrum aber nicht, da er am herausstürmenden Weiner scheitert.
Sander nimmt es mit einem zu viel auf
Rothe reißt mit seinem tollen Laufweg eine große Lücke links im Strafraum für seinen Kapitän. Sander erkennt den Raum und geht an zwei Clubberern vorbei, verzettelt sich dann aber im Dribbling mit dem dritten Nürnberger. Den Weg und die Lücken in den Sechzehner finden die Störche bereits in der ersten Viertelstunde mit Leichtigkeit. Nürnberg verteidigt allerdings leidenschaftlich und lässt kaum Lücken für Abschlüsse zu.
Sander mit dem Eckball
Die Murmel ist lange in der Luft, senkt sich aber so, dass Mathenia im Übergreifen noch mit der Hand an den Ball kommt und so fürs Erste klären kann. Kiel bleibt aber dran und belagert den Nürnberger Strafraum.
Handelfmeter für die Gastgeber?
Sander macht den Ball nach einem fehlgeschlagenen Standard nochmal scharf. Schleimer fälscht die halbhohe Flanke ab, sodass das Leder Flick an die leicht abgespreizte Hand fliegt. Nach kurzer Überprüfung geht das Spiel aber weiter. Das ist wohl auch die richtige Entscheidung.
Freistoß am Mittelkreis
Sander führt den ruhenden Ball schnell und kurz auf Holtby aus. Die beiden Kieler überraschen die noch unsortierte Nürnberger Abwehr. Holtby sucht Becker am zweiten Pfosten, der aber knapp unter dem Ball durchspringt.
Valentini stellt sich direkt mal Holtby vor
Der Nürnberger Kapitän beackert den Spielmacher von hinten und bringt ihn letztendlich auch zu Fall. Erstes kleines Kennenlernen und ein erstes Foulspiel in dieser Partie.
Auf geht's
Der Ball rollt im Holstein-Stadion.

Nürnberg hält im 4-3-3 dagegen
26 Mathenia - 3 Gürleyen, 22 Valentini, 29 Handwerker, 38 Horn - 6 Flick, 17 Castrop, 36 Schleimer - 11 Okunuki, 14 Goller, 42 Uzun
Kiel spielt in einem 3-5-2-System
1 Weiner - 3 Komenda, 15 Schulz, 34 Kleine-Bekel - 10 Holtby, 16 Sander, 17 Becker, 18 Rothe, 22 Remberg - 19 Fridjonsson, 20 Arp
Christian Fiel ist gezwungen ebenfalls dreimal zu wechseln
Brown (Knieprobleme), Gyamerah (persönliche Probleme) und Marquez (Rotsperre) werden heute von Gürleyen, Handwerker und Valentini vertreten.
Ein Blick aufs Kieler Personal
Marcel Rapp nimmt im Vergleich zum 3:1-Sieg aus der vergangenen Woche drei Wechsel vor. Holtby, Schulz und Fridjonsson rücken für Johansson, der Gelb-Rot gesperrt fehlt, Pichler und Porath ins Team.
Christian Fiel - "Da kommt eine Herausforderung auf uns zu"
„Kiel generiert sehr viele Abschlüsse, spielen mit einer hohen Intensität und sind nach Ballverlusten schnell wieder in ihrer Ordnung. Da kommt eine Herausforderung auf uns zu. Wenn ich meine letzten Auftritte in Kiel betrachte, habe ich große Lust darauf, dort hinzufahren und es besser als die letzten Male zu machen.“
Marcel Rapp über sein Spielsystem
"Da komme ich mal mit einem Sprichwort: In der Einfachheit liegt das Besondere. Fußball ist ein einfaches Spiel. Bei mir ist die Idee, dass wir auf dem Feld in bestimmten Zonen Überzahlsituationen kreieren, durch die wir uns dann von einer Ebene in die nächste spielen. Dabei ist das Spielsystem Mittel zum Zweck und, wenn man unsere Spiele beobachtet, sehr variabel."
Leichte Bilanzvorteile für die Kieler
Zehnmal standen sich die Störche und der Club in der zweiten Liga gegenüber. Dieses Duell besticht vor allem mit seinen vier Unentschieden. Trotz der vielen Unentschieden konnte Kiel vier Spiele für sich entscheiden und musste sich daher nur zweimal gegen die Franken geschlagen geben. Zuletzt gab es im April diesen Jahres ein 2:1 für die Holsteiner.
Zweimal 3:1 - Ein Blick zurück auf den letzten Spieltag
Für beide Mannschaften ging es vergangene Woche Samstag um die nächsten drei Punkte. Nürnberg hatte mit dem Bundesligaabsteiger aus Berlin zu kämpfen, während die Kieler auswärts in Rostock gastierten. Beide Teams gingen früh in Rückstand, kämpften sich aber mit starken Leistungen zurück in die Partien. Fiete Arp leitete die Wende für die Störche bereits mit seinem Treffer in der ersten Halbzeit ein, die Clubberer konnten erst in der zweiten Hälfte richtig Fuß fassen, dann aber völlig verdient ebenfalls den Ausgleich erzielen. Durch starke Leistungsanstiege verdienten sich beide Seiten in Durchgang zwei dann die endgültige Wende in den jeweiligen Spielen. Remberg und Becker brachten die Holsteiner durch zwei schnelle Treffer auf die Siegerstraße, während die Franken erst nach einer Roten Karte der Berliner in Führung gehen konnten. Hayashi legte dann in der Schlussphase das entscheidende 3:1 nach. Letztendlich ließen die heutigen Kontrahenten in Hälfte zwei kaum noch was anbrennen. Zwei ähnliche Leistungen und dasselbe Ergebnis im Rücken bilden also die Grundlage für dieses heutige Duell.
Herzlich willkommen in Kiel
Hallo aus dem Holstein-Stadion zum 11. Spieltag der 2. Bundesliga. Um 13.30 Uhr empfängt Holstein Kiel vor heimischer Kulisse den 1. FC Nürnberg. Schiedsrichter an der Förde ist heute Frank Willenborg aus Osnabrück.