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Das war es aus Berlin
Wir verabschieden uns aus dem Olympiastadion und wünschen noch einen angenehmen Samstag Abend. Bis zum nächsten Mal.
So geht es weiter - der 9. Spieltag
Der FC St. Pauli erwartet am nächsten Samstag um 20.30 Uhr den 1. FC Nürnberg am Millerntor. Die Hertha gastiert einen Tag später um 13.30 Uhr beim FC Schalke 04.
Die Tabelle: Hamburg an der Spitze
St Pauli ist mit 16 Punkten Spitzenreiter, punktgleich mit dem Stadtrivalen HSV, der aufgrund der um einen Treffer schlechteren Tordifferenz Zweiter ist. Die Hertha rutscht mit neun Punkten auf Rang elf ab, kann morgen aber noch vom 1. FC Nürnberg und Greuther Fürth überholt werden.
Pauli gewinnt verdient und erobert die Tabellenspitze
Am Ende werfen die Berliner noch einmal alles nach vorne - der 1:2-Anschlusstreffer von Scherhant in der 83. Minute hat bei der Alten Dame noch einmal zusätzliche Kräfte freigesetzt. Davor aber hat der FC St. Pauli über 80 Minuten eine ganz starke Leistung abgeliefert. Dabei bestechen die Kiezkicker mit enormer Ballsicherheit und einer guten Portion Selbstbewusstsein. Eggestein bringt die Hamburger nach 25 Minuten in Führung. Im weiteren Verlauf verpassen es die Gäste, hier frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Erst eine gute Viertelstunde vor dem Ende macht der bärenstarke Hartel per Kopfball alles klar. Denken alle bis Scherhant die Hertha noch einmal heranbringt. Am Ende aber bringen die Hürzeler-Mannen den Vorsprung aber verdient über die Zeit und treten nun als Tabellenführer den Heimweg an.
Und dann ist Schluss
Der FC St. Pauli gewinnt mit 2:1 bei Hertha BSC im Olympiastadion.

Hertha macht jetzt Druck
Eine Ecke von der linken Seite kann Pauli klären. Aber die Berliner kommen dann gleich wieder über die rechte Seite. Reese flankt nach innen - Smith klärt per Kopf.
Hertha noch mal über die rechte Seite
Bence Dardai will die Kugel aus vollem Lauf nach innen schlagen, aber der Ball rutscht ihm über den Schlappen und landet im Toraus.
Inzwischen läuft die Nachspielzeit
Es gibt fünf Minuten obendrauf.
FC St. Pauli wechselt: Carlo Boukhalfa kommt für Marcel Hartel
Und nochmal ein Wechsel bei den Gästen: Der überragende Hartel wird durch Boukhalfa ersetzt.

Wir sind in der Crunchtime
Und beide Fanlager machen hier jetzt einen Höllenlärm. Kann Hertha hier wirklich noch einen Punkt mitnehmen? Oder bringt St: Pauli den Vorsprung über die Zeit?
FC St. Pauli wechselt: Etienne Amenyido kommt für Oladapo Afolayan
Hürzeler reagiert sofort: Mit Amenyido und Treu kommen zwei frische Spieler rein.

FC St. Pauli wechselt: Philipp Treu kommt für Elias Saad
Afolayan und Saad gehen vom Platz.

1:2 Derry Scherhant (Hertha BSC)
Und jetzt wird es doch noch einmal spannend: Scherhant bringt die Hertha zurück ins Spiel! Irvine vertändelt am eigenen Sechzehner den Ball. Bouchalakis schaltet sofort um und bedient Scherhant, der im Strafraum zum Schuss kommt und Vasilj im Pauli-Kasten das Nachsehen gibt.



Die Hütte ist fast voll
66.113 Zuschauer sind heute bei diesem Topspiel dabei - darunter rund 15.000 Fans des FC St. Pauli.
Hertha BSC wechselt: Florian Niederlechner kommt für Haris Tabakovic
Tabakovic, der heute überhaupt nicht stattfand, wird durch Niederlechner ersetzt.

Gelbe Karte für Bence Dardai (Hertha BSC)
Der Sohn des Trainer sieht Gelb wegen einem Trikotzupfer bei Afolayan.

Vasilj muss sich strecken
Herthas Bester versucht es mit Wucht aus der zweiten Reihe, aber Vasilj lenkt die Kugel noch über den Querbalken.
Hier feiern jetzt nur noch die Pauli-Fans
Der Hertha droht nun die fünfte Niederlage im achten Saisonspiel.
0:2 Marcel Hartel (FC St. Pauli)
Das dürfte die Entscheidung in diesem Spiel sein! Erst trifft Hartel per Kopf nur die Querlatte. Aber Pauli bleibt am Ball und Afolayan schaufelt die Kugel nochmal vors Berliner Tor. Da ist er schon wieder der Hartel, steigt nach oben und setzt das Leder entgegen der Laufrichtung des Torhüters ins Netz.


FC St. Pauli wechselt: Andreas Albers kommt für Johannes Eggestein
Albers kommt neu rein und auch Irvine feiert sein Comeback nach der Verletzung.

FC St. Pauli wechselt: Jackson Irvine kommt für Connor Metcalfe
Auch Pauli jetzt mit dem Doppelwechsel.

Hertha BSC wechselt: Bence Dardai kommt für Michal Karbownik
Prevljak und Karbownik gehen.

Hertha BSC wechselt: Derry Scherhant kommt für Smail Prevljak
Dardai bringt nochmal zwei Neue.


Pauli drängt jetzt auf die Entscheidung
Vor allem über Saad kommen die Gäste immer wieder zu gefährlichen Möglichkeiten.
Nächster Distanzschuss der Gäste
Metcalfe versucht es ebenfalls aus der zweiten Reihe - wieder fehlt nicht viel.
Hertha jetzt wieder tief hinten drin
Pauli hat sich am Berliner Strafraum festgesetzt.
Was ein Schuss!
Die Berliner Abwehr will Afolayan stoppen, der Ball landet daraufhin beim freistehenden Eggestein. Der will die Kugel aus rund 20 Metern oben rechts ins Eck schlenzen, verfehlt den Berliner Kasten aber knapp.
"Kämpfen und siegen"
So tönt es tausendfach aus der Berliner Fankurve. Und das scheint anzukommen bei den Spielern, Hertha erhöht jetzt Tempo und Risiko.
Gute Ecke von Reese
Der Ball kommt von rechts hoch ins Zentrum - Vasilj ist mit einer Faust zur Stelle.
Hertha BSC wechselt: Bilal Hussein kommt für Jeremy Dudziak
Zweiter Wechsel bei der Hertha.

Raffinierte Eckenvariante
Hartel bringt den Ball von rechts flach an den Elfmeterpunkt. Alle hatten mit einer hohen Hereingabe gerechnet. Alle, außer Smith, der kurz einläuft und aus elf Metern abzieht. Der Ball wird aber noch geblockt.
Smith klärt im letzten Moment
Wieder Reese über links und die Flanke nach innen. Da grätscht aber Smith heran und klärt den Ball zur Ecke. Die bringt dann aber nichts Zählbares ein.
Gelbe Karte für Gustav Christensen (Hertha BSC)
Gelb gegen Christensen nach einem taktischen Foul an Saad.

Reese mit Tempo über die linke Seite
Wenn bei der Hertha was geht, dann über links, über Reese. Seine Hereingabe erreicht jetzt Prevljak, aber der kann die Kugel nicht unter Kontrolle bringen.
Jetzt die Hamburger wieder am Drücker
Die Gäste haben ganz schnell wieder die Kontrolle übernommen und glänzt mit enormer Ballsicherheit. Ein Schuss von Metcalfe aus 15 Metern wird dann aber abgeblockt.
Aber Pauli hat die erste Chance
Saad tanzt an der Strafraumgernze Leistner aus und zieht dann ab - der Ball saust ganz knapp links am Berliner Lasten vorbei.
Hertha wirkt entschlossener
Die Berliner haben in den ersten Momenten der zweiten Halbzeit mehr Zug nach vorne, wirken entschlossen und offensiver ausgerichtet.
Der Ball rollt wieder
Die Gäste eröffnen den zweiten Durchgang.

Hertha BSC wechselt: Gustav Christensen kommt für Marten Winkler
Hertha wechselt zu Beginn der zweiten Halbzeit: Für Winkler ist jetzt der Däne Christensen dabei.

Die Mannschaften kommen zurück
Gleich geht es weiter.
Pauli führt verdient im Olympiastadion
Der Spielfilm der ersten 45 Minuten ist eigentlich schnell erzählt. St. Pauli ist von Beginn an das bessere, weil aktivere Team. Nach 25 Minuten bringt Eggestein die Kiezkicker dann auch folgerichtig in Führung. Wenig später Elfmeter für den FCSTP, als Bouchalakis Smith zu Fall bringt. Aber die Entscheidung von Aytekin wird nach Überprüfung des VAR wieder zurückgenommen. Hertha kommt in der ersten Hälfte nur zu zwei einigermaßen gefährlichen Chancen durch Prevljak, da muss von der Alten Dame nach der Pause mehr kommen.
Und dann geht es in die Halbzeit
Nach 45 Minuten führt der FC St. Pauli mit 1:0 bei der Hertha.

Saad ans Außennetz
Nochmal ein Konter der Kiezkicker. Nach einer wunderbaren Flanke von Hartel trifft Saad aber nur das linke Außennetz.
Die reguläre Spielzeit ist abgelaufen
Es gibt nochmal drei Minuten obendrauf.
Da fehlt nicht viel
Prevljak wird an der Strafraumgrenze angespielt und zieht aus der Drehung ab - einen Meter drüber.
Reese flankt von links hoch nach innen
Aber da ist niemand mitgelaufen und die Gäste können in aller Ruhe klären.
Gelbe Karte für Fabian Hürzeler (FC St. Pauli)
Und jetzt sieht der Paulianer Trainer auch noch Gelb, weil er sich nach der Entscheidung, den Elfmeter zurückzunehmen, zu sehr aufgeregt hat.
Doch kein Strafstoß
Die Situation scheint sehr unklar zu sein. Aytekin schaut sich die Bilder selbst am Spielfeldrand an und nimmt den Elfmeter dann zurück.
Elfmeter für St. Pauli!
Bouchalakis will im eigenen Sechzehner klären und trifft dabei nur Smith. Aytekin zeigt auf den Punkt.
Erste Chance für die Hertha
Nach einer Rechtsflanke von Karbownik läuft Prevljak ein und kommt zum Kopfball. Der ist aber zu zentral und landet genau in den Armen von Vasilj.
Saad will mit dem Kopf durch die Wand
Der Deutsch-Tunesier dringt von links in den Strafraum ein und will einfach durch drei Berliner durchdribbeln. Die sind dann aber zuviel für den Paulianer, Ernst kann die Kugel am Ende aufnehmen.
Hertha ist jetzt gefordert
Die Hausherren müssen nun etwas zulegen, das sehen auch die Fans so, die ihre Hertha lautstark nach vorne peitschen.
0:1 Johannes Eggestein (FC St. Pauli)
Und da ist die Führung für die Kiezkicker! Saad kommt aus dem Mittelfeld über die linke Seite nach vorne. Dann bedient er Eggestein am Elfmeterpunkt. Der dreht sich einmal kurz und schließt ab. Ernst pariert, aber dann setzt Eggestein nach und spitzelt den Abpraller über die Linie.


Wenig Tempo in dieser Phase
Beide Seiten bauen ihre Angriffe mit Ruhe und Bedacht auf und wollen leichte Fehler vermeiden.
Inzwischen eine sehr ausgeglichene Angelegenheit
Beide haben jeweils 50 Prozent Ballbesitz. Die Berliner sind auf jeden Fall nun deutlich präsenter als noch in den Anfangsminuten, in denen Pauli klar den Ton angegeben hat.
Viertelstunde ist gespielt
Noch warten wir hier auf die erste wirklich zwingende Torchance.
Hertha jetzt mal mit Schwung über rechts
Aber nach der Hereingabe von rechts trifft Tabakovic Wahl unglücklich im Gesicht. Der Ex-Kieler schüttelt sich aber nur kurz und spielt dann weiter.
Hartel verfehlt das Tor
Nach Zuspiel von Afolayan kommt de Pauli-Kapitän zum Schuss, der Ball geht aber rechts am Tor vorbei.
Scharfe Hereingabe von Eggestein
Der Ex-Bremer bringt den Ball von rechts halbhoch nach innen, aber sowohl Hartel als auch Saad verpassen.
Hertha sucht noch den Rhythmus
Die Hausherren versuchen über längere Ballstafetten die Sicherheit im Spiel zu bekommen.
Pauli kommt besser ins Spiel
Die Gäste treten hier bislang wie in einem Heimspiel auf, geben hier in den ersten Minuten den Takt vor. Hertha agiert da noch etwas zurückhaltender.
Afolayan mit dem ersten Abschluss
Die Gäste kommen über die rechte Seite nach vorne, Afolayan kommt am rechten Strafraumeck zum Abschluss. Aber keine Gefahr für den Kasten von Ernst.
Los geht's in Berlin
Die Hertha spielt in Weiß und Blau und eröffnet dieses Spiel. St. Pauli spielt in Braun.

Die Mannschaften sind da
In wenigen Augenblicken wird Aytekin diese Partie anpfeifen. Die Fans sind in bester Stimmung. "Nur nach Hause" schallt aus den Lautsprechern und wird von zigtausenden Kehlen mitgesungen.
Die Startformation der Kiezkiecker
22 Vasilj - 5 Wahl, 8 Smith, 3 Mets - 2 Saliakas, 24 Metcalfe, 10 Hartel, 21 Ritzka - 17 Afolayan, 11 Eggestein, 26 Saad.
So startet die Hertha
12 Ernst - 6 Karbownik, 37 Leistner, 20 Kempf, 19 Dudziak - 5 Bouchalakis, 31 Marton Dardai - 22 Winkler, 9 Prevljak, 11 Reese - 25 Tabakovic.
Auch Pauli unverändert
Die Kiezkicker treten mit der gleichen Elf an, die auch beim 3:1 gegen Schalke begann. Kapitän Irvine sitzt nach Verletzungspause wieder auf der Bank.
Keine Wechsel bei der Hertha
BSC-Trainer Dardai setzt genau auf die Elf, die auch beim 3:2-Sieg in Kiel begann.
Stimme vor dem Spiel: Fabian Hürzeler (FC St. Pauli)
"Die Berliner haben sich in der Kompaktheit entwickelt. Sie brauchten Zeit, sich zu finden. Sie lassen wenig zu. Sie definieren sich aber nicht über die defensive Kompaktheit. Sie können sehr gut und gefährlich umschalten."
Stimme vor dem Spiel: Pal Dardai (Hertha BSC)
"Wir spielen gegen eine gut organisierte Mannschaft, sowohl offensiv als auch defensiv. Aber wir sind vorbereitet. Wenn die Spieler alles geben und fokussiert sind und mit der positiven Energie vom Olympiastadion da reingehen, wird es gut werden."
Die Bilanz spricht für die Alte Dame
Von bisher 22 Duelle zwischen der Hertha und Pauli haben die Berliner neun gewonnen. Die Hamburger gingen fünfmal als Sieger vom Platz und achtmal trennte man sich unentschieden.
Hertha hat sich berappelt - Pauli kommt als Tabellenzweiter
In Berlin ist die Laune deutlich besser, wenn man in diesen Tagen über die Hertha spricht. Denn der Bundesliga-Absteiger hat sich durch zwei Siege gegen Braunschweig (2:0) und in Kiel (3:2) ins Tabellenmittelfeld vorgeschoben. Allerdings beträgt der Abstand auf die Abstiegszone nur zwei Punkte, aber immerhin. Klar, dass auch gegen die Kiezkicker gepunktet werden soll. Die Hamburger reisen als Tabellenzweiter an die Spree, in der Vorwoche wurde der FC Schalke 04 mit 3:1 abgefertigt. Die Paulianer können es also gegen Absteiger aus dem Oberhaus - ob der FCSTP auch in Berlin punkten kann?
Guten Abend aus Berlin
Herzlich willkommen aus dem Olympiastadion zum 8. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga zwischen Hertha BSC und dem FC St. Pauli. Schiedsrichter in der Hauptstadt ist Deniz Aytekin aus Oberasbach, der die Partie um 20.30 Uhr anpfeifen wird.