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Tschüss aus Freiburg
Das war's aus dem sonnigen Breisgau. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche noch ein schönes Wochenende. Genießen Sie das schöne Wetter.
Der letzte Spieltag steht an
Die Heidenheimer haben am letzten Spieltag, kommenden Samstag um 15.30 Uhr, den 1. FC Köln zu Gast. Das wird eine hochbrisante Partie, denn die Kölner brauchen unbedingt drei Punkte, um in der Liga zu bleiben. Gleiches gilt für Freiburg, die in Berlin bei Union zu Gast sind. Die Köpenicker kämpfen ihrerseits noch um den Klassenerhalt.
Freiburg verpasst endgültig Platz sechs
Weil die Frankfurter gegen Gladbach einen Punkt geholt haben und der Sportclub nicht gewonnen hat, geht Platz sechs in dieser Saison mit Sicherheit an die Eintracht. Freiburg bleibt derweil auf Platz sieben, kann morgen aber noch von Hoffenheim überholt werden. Heidenheim rückt vor auf Platz neun.
Freiburg lässt den Sieg liegen
Christian Streich gewinnt sein letztes Heimspiel nicht und dass, obwohl seine Mannschaft mehr als genug Chancen für einen Sieg hat. Doan bringt die Freiburger durch einen tollen Kopfball in Führung (29.). In der Folge gleitet den Freiburgern das Spiel aber ein wenig aus den Händen und Sessa gleicht durch eine tolle Einzelaktion aus (38.). Nach dem Seitenwechsel sind dann die Hausherren wieder am Drücker und lassen auch nicht mehr nach. Es spielt nur noch der Sportclub. Gregoritsch (57.) und spätestens Grifo (61.) müssen auf 2:1 stellen, doch der Treffer will nicht fallen. Auch danach haben die Breisgauer mehr als genug Chancen, doch am Ende rettet Heidenheim das Unentschieden über die Zeit.
Feierabend im Breisgau
Freiburg und Heidenheim trennen sich mit 1:1.

Die Nachspielzeit läuft
Fünf Minuten gibt es obendrauf. Bringt Heidenheim hier wirklich das Unentschieden über die Zeit?
Konter für Freiburg
Sallai nimmt Doan auf der rechten Seite mit, der nochmal auf den hinterlaufenden Eggestein ablegt. Am Ende brauchen die Breisgauer aber ein Ticken zu langsam und Heidenheim ist wieder aufgerückt.
Nächster Freistoß aus dem Halbfeld
Mainka verschätzt sich, sodass Weißhaupt zum Schuss kommt. Der wird geblockt, landet aber genau bei Keitel. Dessen Versuch aus spitzem Winkel fliegt links am Kasten vorbei.
Höler beinahe mit dem direkten Einfluss
Der Stürmer setzt sich klasse ab und setzt den Kopfball super in Richtung des linken Ecks. Müller hechtet hinterher und schaut die Kugel gerade noch so um den Pfosten.
Doan geht im Sechzehner zu Boden
Der Japaner läuft vor Theuerkauf im Sechzehner ein, braucht aber zu lange für den Abschluss. Das gibt Theuerkauf die Chance, von hinten mit einer überragenden Grätsche einzugreifen und den Ball zu klären.
Klasse Timing von Müller
Grifo ist frei durch im Sechzehner und versucht den Heidenheimer Keeper zu umkurven. Der geht aber genau im richtigen Moment runter und patscht dem Italiener im richtigen Moment den Ball vom Fuß.
Wieder wackelt das Aluminium
Grifo hält aus knapp 25 Metern drauf. Er kriegt den Ball mit dem Rücken zum Tor zugespielt, dreht sich einmal und knallt die Murmel mit seiner überragenden Schusstechnik an die Unterkante der Latte.
Das muss die erneute Führung sein
Freistoß von links. Diesmal ist Heidenheim nicht auf dem Posten. Am linken Pfosten schraubt sich Kübler in die Höhe und köpft an den rechten Pfosten. Anschließend landet die Murmel wieder direkt vor den Füßen von Gregoritsch, der aus fünf Metern genau auf Kevin Müller schießt. Das muss die Führung sein.
Der nächste Schubser
Diesmal ist es Mainka, der gegen Sallai unnötig zum Schubser greift und diesmal im Sechzehner. Die Freiburger wollen hier natürlich Elfmeter, doch die Pfeife von Daniel Siebert bleibt stumm.
Eckball Heidenheim
Beste serviert eine schnittige Ecke, doch die Freiburger sind am ersten Pfosten auf ihrem Posten. Der anschließende Nachschuss landet in den Armen von Atubolu.
Unsafter Einsatz von Föhrenbach
Föhrenbach schubst Doan an der Seitenauslinie in die Bande. Unnötig - das kann er sich sparen. So geht es hier mit Freistß Freiburg weiter.
Heidenheim kommt aus dem Nichts zurück
Freiburg hat über knapp 30 Minuten alles im Griff und geht verdient durch Doan in Führung (29.). Um die 30. Minute kommt aber ein Bruch ins Spiel der Freiburger und Heidenheim wird auf einmal präsenter, resultierend im exzellenten Ausgleichstreffer von Kevin Sessa (38.). So haben wir hier nach 45 Minuten ein ausgeglichenes Spiel mit offenem Ausgang um die europäischen Plätze.
Das war's mit Durchgang eins
Zur Pause steht es zwischen Freiburg und Heidenheim 1:1.

Wieder wird es nach einer Günter-Flanke gefährlich
Der Freiburger Kapitän sucht und findet Eggestein, der im entscheidenden Moment aber noch leicht von Theuerkauf gehalten wird und dem Kopfball so nicht die gewünschte Power mitgeben kann.
Die letzten Minuten laufen
Zwei Minuten gibt es obendrauf.
Beste mit dem Eckball
Der ausgemachte Flankengeber bei den Heidenheimern spielt den Eckball ins Zentrum. Pieringer springt in die Höhe, touchiert den leicht zu hoch gespielten Ball aber nur noch mit dem Kopf.
Schuss aus der Distanz
Nach einer missglückten Flanke landet die Murmel bei Schöppner in der zweiten Reihe, der einfach mal abzieht, Atubolu aber vor keine Probleme stellt.
Kurze Trinkpause
Bei sonnigen 25 Grad im Breisgau gibt es hier eine kurze Trinkpause. Zeit für die Trainer, ihren Teams neue Instruktionen mit auf den Weg zu geben.
Gregoritsch mit dem Versuch aus 13 Metern
Sallai dribbelt sich im Sechzehner beinahe fest, doch Gregoritsch übernimmt. Sein Schuss mit links landet in den ausgestreckten Armen von Müller.
Erster Torabschluss für Heidenheim
Langer Ball in den Freiburger Sechzehner. Pieringer erweist sich im Luftduell als robust und legt so auf für Gimber. Der Direktversuch des Verteidigers landet dann aber in den Armen von Atubolu.
Die erste dicke Chance des Spiels
Und auch diese geht an den Sportclub. Grifo kommt links zu leicht an Dinkci vorbei und legt am Strafraum auf Gregoritsch ab. Dessen Abschluss mit seinem starken linken Fuß segelt nur Zentimeter am linken Kreuzeck vorbei.
Die erste Chance des Spiels geht an Freiburg
Grifo tritt einen Freistoß aus dem Halbfeld auf den Elfmeterpunkt. Keitel schraubt sich hoch, kommt zum Kopfball, setzt diesen aber gut fünf Meter neben das Tor.
Grifo mit dem ersten Eckball der Partie
Der Italiener spielt die Murmel zentral vors Tor, doch Heidenheim steht gut und setzt zum Gegenkonter an. Die Konterabsicherung bei Freiburg steht aber ebenso und so verläuft die Aktion im Sande und Heidenheim schiebt sich den Ball erstmal hintenrum.
Zum ersten Mal Heidenheim
Nun zeigen sich die Gäste zum ersten Mal in der Freiburger Hälfte. Beste geht etwas übereifrig gegen Kübler zur Sache, der gerne einen Freistoß hätte, doch der Pfiff von Daniel Siebert bleibt aus und so gibt es Einwurf für Heidenheim.
Dominanter Beginn
Und das lässt sich über die Hausherren sagen, die sich in diesen ersten Minuten in der gegnerischen Hälfte festsetzen.
Trainerstimme Frank Schmidt (1. FC Heidenheim)
'Man spielt, um zu gewinnen. Wir wissen alle, morgen ist ein besonderes Spiel für Christian Streich – sein letztes Heimspiel. Es ist bekannt, dass ich ihn sehr schätze, und trotzdem wird es dann so sein, dass es in den 90 Minuten natürlich um was geht. Die Freiburger stehen momentan auf Platz sieben, wollen diesen Platz natürlich halten, um auch international zu spielen. Wir werden versuchen, wie im Hinspiel auch, die Freiburger zu ärgern, möglichst zu gewinnen. Das ist aber in jedem Spiel unser Ziel. Uns ist bewusst, dass natürlich auch die Freiburger ihrem Trainer ein gebührendes Abschiedsgeschenk zuhause machen wollen. Da müssen wir bereit sein, wirklich von Anfang an auch voll dagegen zu halten. Wir haben im Hinspiel sehr viel investiert, haben ein gutes Spiel gemacht, haben das Spiel gedreht und bis zum Schluss sehr leidenschaftlich agiert. Auf das wird es definitiv morgen wieder ankommen.'
So geht es Heidenheim heute an
1 Müller - 5 Gimber, 6 Mainka, 19 Föhrenbach, 23 Traore - 3 Schöppner, 30 Theuerkauf - 8 Dinkci, 16 Sessa, 37 Beste - 18 Pieringer.
Die taktische Ausrichtung der Gastgeber
1 Atubolu - 5 Gulde, 14 Keitel, 17 Kübler - 8 Eggestein, 27 Höfler, 30 Günter, 42 Doan - 22 Sallai, 32 Grifo - 38 Gregoritsch.
Ein Wechsel bei den Gästen
Trainer Frank Schmidt muss notgedrungen einmal wechseln. Dieser Ausfall tut aber besonders weh, da es Topstürmer Tim Kleindienst trifft. Dieser fehlt heute aufgrund seiner Gelb-Sperre und wird von Theuerkauf vertreten.
Das Freiburger Personal
Christian Streich wechselt nach dem lahmen 0:0 in Köln bloß auf einer Position. Höler macht Platz für Höfler, der seine Gelb-Sperre erfolgreich abgesessen hat.
Trainerstimme Christian Streich (SC Freiburg)
'Es geht morgen nicht um mich, sondern nur um das Spiel. Wir haben noch etwas vor. Mit ein paar Mannschaften kämpfen wir darum, auch in dieser Saison etwas Außergewöhnliches zu schaffen.' Natürlich ist damit das Erreichen eines Europapokal-Platzes gemeint. Es wäre das dritte Mal in Folge, dass der Sport-Club auch in der kommenden Saison zusätzlich zu Bundesliga und DFB-Pokal in einem europäischen Wettbewerb vertreten wäre.
Leichte Bilanzvorteile für die Freiburger
Beide Teams haben erst dreimal gegeneinander gespielt - wenig verwunderlich, denn es ist ja die erste Saison der Heidenheimer im deutschen Oberhaus. Zwei Spiele gingen dabei an den Sport-Club eines an das Team von der Ostalb. Beide Siege fuhr Freiburg in der Saison 2015/16 in der zweiten Liga ein. Das Hinspiel dieser Saison ging jedoch mit 3:2 an den FCH.
Emotionaler Abschied für Christian Streich
Der Coach steht seit 2011 an der Seitenlinie des Sport-Clubs. In den Folgejahren hat er die Breisgauer zu einer gefestigten Bundesligagröße entwickelt und den SCF nach Europa geführt. Im Laufe dieser Saison hat er nun aber seinen Abschied angekündigt, der heute, zumindest vor heimischem Publikum, zur Realität wird. Das Stadion wird ihm sicherlich einen gebührenden Abschied gewähren und auch sein Team wird bemüht sein, den scheidenden Trainer mit zwei Siegen zu verabschieden.
Heidenheim greift nach Europa
Der Aufsteiger hat den Klassenerhalt bereits vor Wochen klargemacht. Was im Vorlauf der Saison sicherlich niemand für möglich gehalten hätte, könnte nun zur Realität werden, denn der FCH kann durch einen Sieg an Freiburg vorbeiziehen und Platz sieben klarmachen. Das Team von der Ostalb hat sich in dieser Saison schon oft als Stolperstein für so manch eine Mannschaft erwiesen. Gegen die Bayern drehten sie einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg, Stuttgart verlangten sie ein 3:3-Remis ab und Dortmund rangen sie gleich zwei Unentschieden ab (2:2, 0:0). Sollte sich das Team von Trainer Frank Schmidt heute ähnlich energisch präsentieren, ist den Heidenheimern keine Grenze gesetzt, die in ihrer allerersten Bundesligasaison tatsächlich den Platz nach Europa buchen können.
Wahrt Freiburg die Resthoffnungen auf Platz sechs?
Die Freiburger wollen im besten Fall noch Platz sechs erobern, da dieser, wenn Borussia Dortmund die Champions League gewinnen sollte und auf Platz fünf landet, für die Qualifikation zur Champions League reicht. Derzeit stehen aber die Frankfurter auf Rang sechs und haben vier Zähler Vorsprung auf die Breisgauer. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich hat in den letzten Wochen zwar wieder konstant gepunktet (acht Punkte aus den letzten fünf Spielen), doch in den letzten Spielen, allen voran gegen die Kölner (0:0), taten sie sich recht schwer. Sollte die Eintracht heute gegen Gladbach gewinnen, sind die Adler nicht mehr einzuholen. Bei einem Remis oder einer Niederlage gestaltet sich das Ganze schon anders. So oder so muss der Sport-Club heute dreifach punkten, um die Resthoffnungen zu wahren.
Hallo aus dem Breisgau
Wir begrüßen Sie recht herzlich aus dem Europa-Park Stadion in Freiburg zur Bundesligapartie am 33. Spieltag zwischen dem SC Freiburg und dem 1. FC Heidenheim. Schiedsrichter im sonnigen Freiburg ist heute Daniel Siebert aus Berlin. Um 15.30 Uhr geht's los, dann läuft hier das Geschehen.