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Tschüss aus Leipzig
Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Ein schönes Restwochenende und bis zum nächsten Mal.
Die kommenden Partien
Für den BVB steht am Mittwoch um 21 Uhr das Heimspiel im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain an. Anschließend geht es dann am Samstag um 15.30 Uhr gegen Augsburg weiter. Die Leipziger sind am Freitag um 20.30 Uhr wieder im Einsatz und sind dann zu Gast bei der TSG aus Hoffenheim.
RB Leipzig macht einen großen Schritt in Richtung Champions League-Qualifikation
Durch den Sieg stehen die Sachsen nun fünf Punkte vor dem BVB auf Platz vier. Bei noch neun zu vergebenen Punkten ist da rein rechnerisch zwar noch nichts entschieden, doch RB Leipzig tritt in den letzten Wochen zu souverän auf, als dass sie sich den vierten Platz in den verbleibenden drei Partien noch nehmen lassen.
Machtdemonstration der Leipziger
RB gewinnt deutlich gegen den BVB und besiegelt damit voraussichtlich Platz vier in der Liga. Dabei gehen die Gäste durch einen traumhaften Treffer von Jadon Sancho in Führung (20.) und das zu diesem Zeitpunkt auch durchaus verdient. Doch die Sachsen schütteln sich einmal kurz und schlagen sofort zurück (Openda, 23.). Im Anschluss ist dann eigentlich nur noch Leipzig am Drücker, die den BVB mit ihren schnellen und quirligen Angreifern vor große Probleme stellen. Sesko besorgt noch vor dem Pausenpfiff das verdiente 2:1 (47.). Nach dem Seitenwechsel kommen die Dortmunder mit Wut im Bauch aus der Kabine und haben sich scheinbar einiges vorgenommen, doch Leipzig zeigt sich unbeeindruckt und erhöht auf 3:1. (46.). Und danach? Nun, danach ist das Spiel irgendwie zerfahren. Dortmund offenbart teilweise riesige Lücken in der Defensive, doch die Roten Bullen machen den Deckel nicht drauf. Von Dortmund kommt aber gar nichts mehr und irgendwann laden sie RB dann einmal zu oft zum Toreschießen ein, die zehn Minuten vor Schluss durch Baumgartner den Deckel draufmachen.
Das Spiel ist aus
Dortmund verliert in Leipzig mit 4:1.

Bynoe-Gittens tanzt nochmal
Der junge Engländer dribbelt rechts an und jagt das Leder ans Lattenkreuz.
Der Ball will bei Füllkrug einfach nicht rein
Sancho mit dem Eckball auf den kurzen Pfosten. Wolf läuft ein und verlängert per Hacke in die Mitte, wo Füllkrug das Leder aus drei Metern über die Latte köpft.
Leipzig schöpft aus den Vollen
Loïs Openda hat Feierabend und macht Platz für Lukas Klostermann.

Ein Ex-Dortmunder betritt den Rasen
Kevin Kampl ersetzt Xaver Schlager.

Marco Rose schenkt seinen Spielern nochmal Spielzeit
Nicolas Seiwald kommt für Amadou Haidara.

Xavi will auch noch seinen Treffer
Der junge Niederländer marschiert mal wieder durchs Dortmunder Mittelfeld, doch in diesem Fall landet der zentrale Abschluss in den Armen von Gregor Kobel.
4:1 Christoph Baumgartner (RB Leipzig)
Leipzig macht endgültig den Deckel drauf. Wieder mal offenbart Dortmund riesige Lücken in der Defensive. Henrichs hat auf der rechten Seite genug Zeit, den Ball sauber anzunehmen und auf Baumgartner durchzustecken. Der nimmt den Ball sauber mit und versenkt dann unten rechts im kurzen Eck zum 4:1.


Gelbe Karte für Nico Schlotterbeck (Borussia Dortmund)
Wieder mal ein einfacher Ballverlust der Schwarzgelben. Schlotterbeck muss im Anschluss seinen Körper reinstellen, um zu verhindern, dass Openda abermals alleine aufs Tor zuläuft. Richtigerweise sieht er dafür Gelb.

Nächster Konter für Leipzig
Dortmund ist jetzt natürlich hoch aufgerückt, was Leipzig Lücken eröffnet. Openda läuft alleine auf das Tor von Kobel zu, wird aber noch von Süle eingeholt. Der geht erst zu früh runter zur Grätsche, hievt sich aber noch rechtzeitig hoch, um den Schuss des Belgiers um den Pfosten zu lenken.
Edin Terzic legt weiter offensiv nach
Youssoufa Moukoko kommt für Julian Ryerson ins Spiel.

Sesko hat Feierabend
Christoph Baumgartner kommt für in die Partie.

Dortmund wird mal wieder offensiv vorstellig
Ähnlich wie schon in Halbzeit eins wird Reus von Sancho durch eine tolle Flanke eingesetzt. In Durchgang eins war es Füllkrug, der mit dem Kopf am Leipziger Keeper scheitert. Reus setzt den Kopfball ähnlich wuchtig und präzise, doch Gulacsi lenkt das Leder wieder um den Pfosten.
Edin Terzic legt offensiv nach
Jamie Bynoe-Gittens ersetzt Salih Özcan.

Xavi nicht zu stoppen
Ein misslungener Abschluss von Olmo landet bei Xavi. Der Youngster legt sich den Ball wieder einmal kurz zurecht und schlenzt aufs lange Eck. Und wieder segelt die Murmel nur um Haaresbreite am Tor vorbei.
Dortmund muss aufpassen
RB und vor allem Xavi drehen hier gerade richtig auf, während von Dortmund, vor allem offensiv, gar nichts kommt. Aber auch in der Defensive scheinen die Borussen immer den Schritt zu spät zu kommen. Hier haben sie Glück, dass Xavi die Murmel haarscharf am Tor vorbei schlenzt.
Hummels Grätsche wird ihm zum Verhängnis
Der Innenverteidiger hat sich scheinbar bei einer Grätsche gegen Xavi Simons verletzt. Es ist aber weiterhin fraglich, was genau bei Hummels nicht stimmt und ob er damit am Mittwoch gegen Paris ausfällt.
Auch Rose muss verletzungsbedingt wechseln
Selbiges gilt für Simakan. Auch der Torschütze zum 3:1 muss verletzt raus. Benjamin Henrichs ist jetzt neu im Spiel.

Hummels muss angeschlagen raus
Was genau beim Routinier passiert ist, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall wird er jetzt von Niklas Süle vertreten.

Dortmund versucht sofort zu antworten
Diesmal ist Sancho mit dem Außenrist zur Stelle und legt im Sechzehner quer auf Ryerson. Der Norweger findet mit seinem schwachen linken Fuß in Gulacsi aber seinen Meister.
3:1 Mohamed Simakan (RB Leipzig)
Leipzig macht weiter, wo sie aufgehört haben, und kontert Dortmund eiskalt aus. Der BVB ist weit aufgerückt und läuft in den Konter, angeführt von Xavi, der auf Höhe der Mittellinie auf Openda durchsteckt. Der hat nur noch Ryerson als Gegenspieler, legt vor dem Tor quer und Simakan erledigt den Rest.


Weiter geht's
Leipzig kommt unverändert aus der Halbzeitpause - Dortmund wechselt einmal.

Dortmund wechselt zur Pause
Marco Reus kommt für Karim Adeyemi in die Partie.

Pause in Leipzig
Die Sachsen führen nach 45 Minuten mit 2:1 gegen den BVB.

2:1 Benjamin Šeško (RB Leipzig)
Der erste Eckball für Leipzig führt zum Torerfolg, wenn auch nicht auf direktem Wege, denn die Borussia kriegt die Flanke von Raum erstmal entschärft. Adeyemi klärt anschließend aber schwach mit dem Kopf in den Rückraum. Dort steht Schlager völlig blank und jagt die Murmel ins rechte Eck. Kobel sieht den Ball sehr spät, pariert aber glänzend. Bis auf Kobel scheint die Dortmunder Defensive aber nicht präsent zu sein, denn im Anschluss reagiert nur Sesko, der den Abpraller aus sechs Metern im Tor unterbringt.


So eben wird die Nachspielzeit angezeigt
Und die hat es in sich. Es gibt fünf Minuten obendrauf.
Zurück zum Fußball
Der hat aufgrund der ganzen VAR-Entscheidungen und der Tumulte in den letzten Minuten ein wenig gelitten. Kurz vor der Pause kehren jetzt beide Mannschaften aber wieder zum Fußballspielen zurück.
Gelbe Karte für Jadon Sancho (Borussia Dortmund)
Natürlich bleibt auch Sancho nicht verschont, der an der ganzen Aktion mindestens genauso viel Schuld wie Simakan trägt.

Gelbe Karte für Mohamed Simakan (RB Leipzig)
Und das Spiel kommt nicht zur Ruhe. Nach einem Zweikampf geraten Sancho und Simakan aneinander. Das Ganze wird erst einmal verbal ausgetragen, ehe beide Spieler körperlich zur Sache gehen. Spätestens hier muss Deniz Aytekin eingreifen, greift sich beide Spieler und zückt dann die Gelben Karten.

Der Pfosten rettet
Xavi kocht Schlotterbeck an der Seitenauslinie grandios ab und zieht ins Zentrum. Vor dem Sechzehner lässt er Nmecha mit zwei, drei schönen Übersteigern stehen, ehe er die Murmel auf das linke Eck schlenzt. Kobel ist schon geschlagen, doch der Pfosten rettet für den Keeper.
Zweimal muss Hummels entschärfen
Der Routinier ist viel gefordert. Erst rettet er im Kopfballduell gegen Sesko. Der Ball geht aber genau in den Fuß von Haidara. Der Mittelfeldspieler schließt anschließend wuchtig und flach aus der zweiten Reihe ab, doch auch hier ist Hummels wieder zur Stelle und wehrt mit dem Fuß ab.
Viele knifflige Entscheidungen für Deniz Aytekin
Nach dem Ausgleichstreffer muss Deniz Aytekin nun entscheiden, ob es einen Strafstoß für Leipzig gibt. Aber erstmal zur Entstehung. Openda spielt im Sechzehner zu Olmo. Der Spanier wird von Özcan vom Tor weggedrängt und dann soll der türkische Nationalspieler Olmo unten am Fuß getroffen haben. Die Szene schaut sich Deniz Aytekin aber nochmal selbst am Monitor an und dann wird klar, dass Özcan Olmo nur an der Hüfte erwischt, weswegen auch diese Entscheidung wieder zurückgenommen wird.
Jetzt wirkt Dortmund leicht von der Rolle
Eigentlich hat sich Dortmund nach der ersten Druckphase in den ersten fünf Minuten gut aus dem Pressing der Gastgeber befreit. Die Leipziger fahren nach dem schnellen Ausgleich aber wieder mit besagtem Pressing fort und setzen Dortmund damit echt unter Druck, die sich erstmal fangen müssen.
1:1 Loïs Openda (RB Leipzig)
Die schnelle Antwort der Hausherren. Haidara spielt auf der linken Seite zu Xavi. Der nimmt den Ball sauber mit und setzt dann Openda im Zentrum mit dem Außenrist in Szene. Der Belgier läuft vor Kobel ein, bleibt eiskalt und versenkt das Leder im linken Eck. Das geht einfach zu schnell für die Borussia. Doch die Roten Bullen müssen kurz bangen, denn der Treffer wird erstmal einkassiert, weil Xavi vermeintlich im Abseits steht. Nach kurzer Überprüfung gibt Aytekin den Treffer schließlich doch.


0:1 Jadon Sancho (Borussia Dortmund)
Ein Traumtor von Jadon Sancho und der Engländer trifft wieder gegen seinen Lieblingsgegner. Wolf wird rechts von Nmecha eingesetzt. Dessen Flanke landet am zweiten Pfosten auf dem Kopf von Orban. Der klärt unglücklicherweise genau in den Fuß von Sancho und was der Engländer dann macht, ist einfach nur traumhaft. Einmal drehen, sich den Ball zurechtlegen und dann aus dem Stand, ab in den rechten Knick. Nichts zu machen für Peter Gulacsi.


Nächste gute Chance für den BVB
Die besseren Chancen liegen auf jeden Fall aufseiten der Gäste. Hier wird Brandt gute 23 Meter vor dem Tor nicht angegangen und zieht einfach mal ab. Der deutsche Nationalspieler trifft die Kugel bedeutend besser als Olmo noch vor wenigen Minuten und visiert die linke Ecke an. Doch wieder hat Gulacsi etwas dagegen, der seinen Kasten in seinem 300. Spiel für RB scheinbar sauber halten will.
Leipzig muss aus der Distanz ran
Die Hausherren kommen noch nicht vor in den gegnerischen Sechzehner. So müssen die Roten Bullen aktuell auf Distanzschüsse zurückgreifen, wie Olmo in dieser Szene. Der Spanier trifft die Murmel aber alles andere als optimal und verfehlt den Kasten von Kobel um gute fünf Meter. Er hätte gern noch einen Eckball, doch der bleibt ihm von Deniz Aytekin verwehrt.
Sensationsparade von Gulacsi
Toller Spielzug der Borussia. Wolf marschiert durchs Mittelfeld und spielt zu Adeyemi. Der legt auf Sancho ab, der dann eine Idee hat. Und die stellt sich als sehr gut heraus, denn mit seiner gefühlvollen Flanke setzt er Füllkrug in Szene, der seinen Kopfball clever entgegen der Laufrichtung von Keeper Gulacsi setzt. Der Ungar macht es dann aber noch besser als Füllkrug und lenkt die Kugel im letzten Moment noch um den rechten Pfosten.
Der erste Abschluss geht aufs Konto der Roten Bullen
Auch wenn der Schuss nicht in die Torschussstatistik mit aufgenommen wird, so passt dieser Abschluss doch zur starken Anfangsphase der Gastgeber. Wolf steht zu weit weg von Xavi, der 20 Meter vor dem Kasten von Openda eingesetzt wird. Die Direktabnahme des Niederländers segelt dann aber deutlich übers Tor hinweg.
Haidara stellt sich direkt mal bei Ryerson vor
Der Mittelfeldspieler kommt von der Seite angerauscht und zieht dem Norweger ruppig das Standbein weg. So früh im Spiel gibt es dafür aber noch keine Gelbe Karte.
Hohes Pressing von RB
Die Sachsen wollen es in diesen ersten Minuten gleich so richtig wissen und laufen bereits am und im Sechzehner der Gegner an.
Auf geht's
Der Ball rollt in der Red Bull Arena.

Leipzig dreht das Spiel noch vor der Pause Leipzig und Dortmund liefern sich ein Spitzenduell auf höchstem Niveau. Dabei finden die Hausherren in den ersten fünf Minuten besser ins Spiel, doch der BVB fängt sich recht schnell und geht durch einen traumhaften Schuss von Jadon Sancho in Führung (20.). Die Leipziger legen gleich Feuer nach und gestalten die Angelegenheit nur drei Minuten später wieder ausgeglichen (Openda, 23.). Was dann folgt, nimmt dem Spiel so ein wenig den Wind aus den Segeln. Zuerst muss zweimal der VAR einschreiten, um zu entscheiden, ob der Leipziger Ausgleichstreffer zählt und ob es Elfmeter für die Roten Bullen gibt und im Anschluss kriegen sich Sancho und Simakan in die Haare. Wenn dann aber mal wieder Fußball gespielt wird, dann auf allerhöchstem Niveau. Das beweist vor allem Xavi Simons, der das zwischenzeitliche 2:1 nur um Zentimeter verpasst, weil die Murmel an den Pfosten springt (37.). Kurz vor der Pause dreht RB das Spiel dann noch gänzlich, weil Sesko im Sechzehner schneller schaltet als die Dortmunder Defensive (47.).
Die taktische Ausrichtung der Westfalen
1 Kobel - 4 Schlotterbeck, 15 Hummels, 17 Wolf, 26 Ryerson - 6 Özcan, 8 Nmecha - 10 Sanch0, 19 Brandt, 27 Adeyemi - 14 Füllkrug.
So gehen es die Sachsen heute taktisch an
1 Gulacsi - 2 Simakan, 4 Orban, 22 Raum, 23 Lukeba - 8 Haidara, 24 Schlager - Olmo, 20 Xavi - 17 Openda, 30 Sesko.
Vier Wechsel bei der Borussia
Edin Terzic muss neben dem Last-Minute-Ausgleich gegen Leverkusen auch einige Ausfälle hinnehmen. Kapitän Can und Neuzugang Maatsen fehlen heute, weil sie sich gegen Leverkusen ihre fünfte Gelbe Karte eingehandelt haben. Sabitzer nimmt auch erst einmal auf der Bank Platz, weil der Österreicher unter der Woche mit einem Infekt ausgefallen ist. Neu mit dabei sind dafür Marius Wolf, Salih Özcan, Felix Nmecha und Karim Adeyemi, der nach seiner ausgestandenen Gelb-Rot-Sperre Bynoe-Gittens auf dem Flügel ersetzt.
Ein Blick aufs Personal der Hausherren
Nach dem 2:1 in Heidenheim nimmt Marco Rose bloß einen Wechsel vor. Simakan rückt für Benjamin Henrichs in die Startelf.
Trainerstimme Edin Terzic (Borussia Dortmund)
'Die Qualität der Leipziger ist unbestritten, sie machen seit Jahren einen guten Job', betont Terzic. 'Sie sind eine Mannschaft, die extrem schnell ist, besonders im vorderen Bereich, und immer gefährlich, wenn es in die Tiefe geht.'
Trainerstimme Marco Rose (RB Leipzig)
'Es wird eine schwierige Aufgabe. Dortmund hat unglaublich viel Offensivpower, Niclas Füllkrug als Zielspieler und einige Jungs, die drumherum wuseln. Wir müssen gut verteidigen, mit hoher Intensität, jeden Meter mitmachen. Marcel Sabitzer hat sich beim BVB zum Leader und Tempomacher entwickelt, er gibt Pressingsignale vor, er trifft und bereitet Tore vor. Er ist in absoluter Topverfassung! Dortmund ist in Form und steht zurecht im Halbfinale der Champions League. Trotzdem haben wir gesehen, wo sie verwundbar sind. Wir wissen um unsere Stärke und wie schwer wir zu verteidigen sind, wenn wir ins Rollen kommen. Wir haben im eigenen Stadion gezeigt, dass wir auch Top-Teams wegverteidigen können.'
Ausgeglichene Bilanz
Die Duelle beider Mannschaften sind immer von großer Prägnanz geprägt, fanden aufgrund der noch jungen Vereinsgeschichte der Sachsen aber noch nicht besonders häufig statt. Dennoch kann dieses junge Duell auf eine junge und imposante Historie zurückblicken, darunter auch das Pokalfinale 2021, welches die Borussen mit 4:1 für sich entschieden. Ein damals überragender Jadon Sancho führte den BVB zum Sieg. Ähnliches wird sich Edin Terzic auch heute erhoffen, der bereits damals in seiner ersten kurzen Amtszeit am Seitenrand der Schwarzgelben stand. Das Hinspiel in dieser Saison ging allerdings an die Leipziger, die, nach einer frühen Roten Karte von Mats Hummels, in Überzahl mit 3:2 in Dortmund gewannen. Insgesamt kommen die Dortmunder in 17 Spielen auf acht Siege - bei den Roten Bullen sind es sieben Siege.
Welche Formstärke erweist sich heute als gefestigter?
Beide Teams spielen in den letzten Wochen stark auf und beweisen, dass sie im Kampf um die Champions League alles reinwerfen. Der BVB ist dabei allerdings selbst noch in der Königsklasse vertreten und hat am kommenden Mittwoch das Halbfinal-Hinspiel gegen PSG vor der Brust. Abseits der bitteren 0:1-Pleite gegen Stuttgart treten die Borussen in den letzten Wochen deutlich stabiler auf als noch zum Jahresende. Gegen Meister Leverkusen mussten sie erst in der 97. Minute den Gegentreffer hinnehmen, ansonsten hätten sie den noch ungeschlagenen Leverkusenern die erste Saisonniederlage beigefügt, in München konnten sie dafür zum ersten Mal seit elf Jahren wieder gewinnen (2:0) und in der Champions League haben sie Atletico Madrid im furiosen Rückspiel mit 4:2 aus dem Wettbewerb gekickt. Die Leipziger sind zwar nicht mehr in der Königsklasse vertreten, präsentieren sich aber auch seit Wochen in Topform und sind mittlerweile seit sieben Ligaspielen in Folge ungeschlagen und holten dabei 19 von möglichen 21 Punkten. Damit haben sie den besten Schnitt aller Bundesligisten in diesem Zeitraum. Heute steht den Zuschauern also ein richtiges Spitzenspiel bevor, das gut und gerne auch um 18.30 Uhr hätte laufen können, wenn da nicht zwei Mannschaften wären, die in dieser Saison noch besser sind.
Direktes Duell um die Champions League Plätze
Borussia Dortmund und RB Leipzig liefern sich aktuell ein enges Rennen um den begehrten vierten Tabellenplatz. Auch wenn Platz fünf in dieser Saison voraussichtlich für die Qualifikation zur Champions League reichen wird, und das aufgrund des besseren UEFA-Koeffizienten Deutschlands im Vergleich zu England, so wollen doch beide Mannschaften keine Zweifel lassen und am Ende der Saison mal mindestens auf Platz vier stehen. Das betonte auch Dortmund-Coach Edin Terzic auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: 'Wir haben noch einiges gutzumachen in der Bundesliga. Wir wollen uns in der Tabelle verbessern'. Derzeit haben die Roten Bullen mit zwei Punkten Vorsprung die Nase vorn, doch Borussia Dortmund kann sich heute für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren und wieder an Leipzig vorbeiziehen.
Hallo aus Leipzig
Wir begrüßen Sie zum Bundesligaspiel zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund an diesem 31. Spieltag. Schiedsrichter in der Red Bull Arena ist heute Deniz Aytekin aus Oberasbach. Um 15.30 Uhr geht's los, dann rollt hier der Ball.