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Tschüss aus Frankfurt
Wir bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und freuen uns, Sie beim nächsten Mal wieder zu begrüßen.
Der kommende Spieltag
Die Eintracht ist bereits kommenden Freitag wieder gefordert. Im Heimspiel um 20.30 Uhr gegen Werder Bremen geht es dann um die nächsten drei Punkte. Union hat Tags darauf um 15.30 Uhr Tabellenführer Leverkusen zu Gast.
Union klettert auf Rang zwölf
Durch das Unentschieden ziehen die Köpenicker an der Borussia aus Mönchengladbach vorbei und stehen jetzt auf Rang zwölf. Die Eintracht verweilt dagegen auf Platz sechs, doch Freiburg kommt durch den Sieg auf fünf Punkte ran. Die Augsburger können bei einem Sieg im morgigen Spiel gegen Köln sogar noch auf drei Punkte auf die Frankfurter aufholen.
Hart umkämpftes 0:0 für Union
Über die 90 Minuten gesehen haben die Hausherren das Spiel über weite Strecken im Griff. Union besinnt sich aufs Kontern, was vor allem im ersten Durchgang vielversprechend aussieht. Immer wieder laufen sie gefährlich aufs gegnerische Tor zu, zeigen in den entscheidenden Momenten aber zu wenig Abgeklärtheit beim letzten Pass oder dem Abschluss. Auf der anderen Seite versucht Frankfurt in Durchgang eins immer wieder mit Pässen in die Spitze zu Chancen zu kommen, doch Union stemmt sich erfolgreich dagegen. Nach dem Seitenwechsel wird die Dominanz der Hessen größer. Mehr und mehr belagern sie den gegnerischen Sechzehner, versuchen es vermehrt mit Flanken. Mittlerweile gibt es Chancen im Minutentakt, doch der Ball will irgendwie nicht über die Linie. Entweder, weil die Frankfurter im Abschluss zu unpräzise sind, oder weil die Unioner immer irgendwie noch ein Bein dazwischen bekommen. Und so erkämpfen sich die Hauptstädter am Ende ein verdientes Remis im Deutsche Bank Park.
Das Spiel ist aus
Keine Tore zwischen Frankfurt und Union Berlin - 0:0.

Gelbe Karte für Stefan Buck (Eintracht Frankfurt)
Auf der Bank der Hausherren sieht einer der Verantwortlichen wegen Meckerns nochmal die Gelbe Karte.
Timothy Chandler kommt für die letzten Minuten
Im Gegenzug hat Eric Ebimbe Feierabend.

Die letzten Minuten laufen
Es gibt sechs Minuten obendrauf.
Gelbe Karte für Willian Pacho (Eintracht Frankfurt)
Pacho sieht fürs Greifen ans Trikot von Hollerbach den gelben Karton.

Die Gäste schöpfen aus den Vollen
Jérôme Roussillon ersetzt Robin Gosens.

Wieder Ebimbe
Die Flanke des Franzosen bleibt an Doekhi hängen. Der klärt aber genau vor den Fuß von Skhiri, dessen Distanzschuss dann am Oberschenkel von Vogt hängenbleibt. Die Gäste werfen hier wirklich alles rein, um die Null zu halten.
Der Kapitän hat Feierabend
Josip Juranović kommt für Christopher Trimmel in die Partie.

Jean-Matteo Bahoya kommt ins Spiel
Für Ansgar Knauff ist das Spiel dafür beendet.

Klasse Zusammenhalt von Union
Ebimbe taucht wieder rechts im Sechzehner auf. Aus spitzem Winkel spielt er Rönnow durch die Hosenträger, doch der Keeper verlangsamt das Leder noch entscheidend mit dem Oberschenkel. Anschließend kullert die Murmel auf der Linie entlang und Marmoush steht schon einschussbereit, da wirft sich Doekhi per Grätsche in den Ball und wischt die Kugel von der Linie.
Es spielt nur noch Frankfurt
Das klingt nach der großen Offensive, doch von dieser sind wir noch weit entfernt. Die Frankfurter haben den Ball und kriegen die Unioner vom eigenen Tor ferngehalten. Die Gäste ziehen sich mehr und mehr in die eigene Hälfte zurück. Frankfurt muss in der Offensive zwingender werden, an Versuchen und am Willen scheitert es hier indes nicht.
Ekitike hat Feierabend
Farès Chaibi ersetzt den Franzosen.

Zeigt Union neue Ideen in der Offensive?
Bei den Köpenickern stehen nun alle drei Offensivspieler aus der Startelf nicht mehr auf dem Rasen. Möglicherweise bringt die durchrotierte Offensive nun neue Impulse ins Offensivspiel der Hauptstädter.
Bjelica legt gleich dreimal nach
Aïssa Laïdouni ersetzt Brenden Aaronson.

Kaufmann hat Feierabend
Hollerbach soll neue Frische ins Offensivspiel der Köpenicker bringen.

Die Gäste gehen nun auch ein erstes Mal zur Bank
Kevin Volland kommt für Yorbe Vertessen.

Das muss er doch sein
Beim Einwurf passen die Unioner nicht auf. Ebimbe bricht dann rechts durch und legt auf Höhe des Fünferraums quer. Diesmal kommt Rännow nicht mehr an den Ball, doch im Sechzehner stehen sich die Frankfurter scheinbar selber auf den Füßen und kriegen die Murmel nicht über die Linie gedrückt. Der Nachschuss von Knauff bleibt dann an Trimmel hängen.
Satter Abschluss von Marmoush
Der Ägypter nimmt das Leder nicht sauber an, kommt dennoch in eine gute Abschlussposition und drischt die Kugel aufs kurze Eck. Rönnow ist aber auch hier zur Stelle und wehrt zur Ecke ab.
Gelbe Karte für Diogo Leite (1. FC Union Berlin)
Leite unterbindet den Angriff der Frankfurter, indem er bloß in den Mann, in diesem Fall Götze, reinrennt. Als Folge sieht er Gelb.

Kein Pfiff von Marco Fritz
Trimmel gegen Knauff lautet das Duell. Der pfeilschnelle Flügelspieler enteilt dem Berliner Kapitän auf den ersten Metern, wird dann aber im Sechzehner eingeholt und kommt zu Fall. Marco Fritz legt sich recht schnell fest und bläst nicht in seine Pfeife.
Viele Fehler auf beiden Seiten
Irgendwie kommt das Spiel hier in Durchgang zwei noch nicht in den Tritt. Beide Seiten leisten sich viele Fehler, besonders im Passspiel. Groß Torabschlüsse gibt es hier, mit Ausnahme von Vertessen, deshalb nicht zu vermelden. Und auch dieser Abschluss entsteigt einem fatalen Fehler von Ellyes Skhiri.
Das sieht übel aus
Trapp und Kaufmann laufen bei einer Flanke ungebremst ineinander. Besonders Trapp scheint stärker getroffen, denn der Keeper bleibt sichtlich benommen liegen und muss jetzt erstmal behandelt werden. Kaufmann steht indes schon wieder.
Der kann teuer werden
Skhiri spielt den Ball ohne zu gucken nach einem Einwurf nach hinten. Vertessen fängt die Murmel ab und läuft Verfolger Koch davon, setzt den Ball dann rechts aus spitzem Winkel aber nur ans Außennetz. Glück für Frankfurt und großes Glück für Skhiri.
Weiter geht's
Die Gäste verzichten erstmal auf Veränderungen. Eintracht-Trainer Dino Toppmöller wechselt dagegen einmal und bringt Max für Nkounkou.

Die Hausherren wechseln ein erstes Mal
Philipp Max kommt für Niels Nkounkou.

Ausgeglichener erster Durchgang
Die Hausherren haben viel vom Ball, doch Union spielt gut mit. Mit über 60 Prozent haben die Adler das Spielgeschehen vermeintlich im Griff. Berlin macht es mit dem wenigen Ballbesitz aber gut, besinnt sich aufs Kontern und kommt so auch zu guten Abschlussgelegenheiten. Frankfurt braucht auf der Gegenseite seine Zeit, um in der Offensive wach zu werden, findet dann aber über den Ballbesitz auch zu Chancen. Besonders lange Bälle in die Spitze sollen heute zum Erfolgsrezept werden, welche die Berliner oft aber gut verteidigt bekommen. So sehen wir hier einen ausgeglichenen ersten Durchgang, dem die Tore fehlen. Wir dürfen auf die zweiten 45 Minuten gespannt sein und ob die beiden Mannschaften auf dem Rasen Wege finden, den Bann zu durchbrechen.
Ende der ersten Halbzeit. Es geht mit 0:0 in die Pause...

Der Rasen macht Schwierigkeiten
Wie schon beim Länderspiel am Dienstag gegen die Niederlande wird das Spiel heute zur Rutschpartie. Der Rasen im Deutsche Bank Park scheint weiterhin nicht im besten Zustand zu sein. Besonders Jamal Musiala war am Dienstag Leidtragender des Fußballteppichs. Heute trifft es vor allem Omar Marmoush.
Starke Arbeit gegen den Ball
Nkounkou hat ein gutes Auge und fängt den schwachen Pass von Tousart auf Trimmel ab. Im Sechzehner verrennt er sich dann ein wenig mit dem Ball, spielt die Murmel aber mit der Hacke nochmal zurück. Von der Hacke fällt die Kugel an die Hand von Doekhi, doch der Pfiff von Schiedsrichter Fritz bleibt aus.
Gelbe Karte für Niels Nkounkou (Eintracht Frankfurt)
Nkounkou sieht Gelb für ein Foulspiel an Trimmel.

Aussichtsreiche Freistoßposition
Der Ägypter holt den ruhenden Ball 19 Meter zentral vor dem Tor raus. Beim Freistoß rutscht er aber mit dem Standbein weg und setzt die Kugel so zentral auf Rönnow. Bitter für die Hausherren.
Gute Kontergelegenheit für Union
Der US-Amerikaner gewinnt auf Höhe der Mittellinie den Ball und dann geht es in 3:2-Überzahl aufs Tor von Kevin Trapp zu. Aaronson wartet aber zu lange, um die Murmel links rauszulegen. Vertessen erhält den Ball dann in den Rücken und kann nur auf Aaronson zurücklegen, dessen Versuch aus 18 Metern über das Tor rauscht. Im Anschluss geht dann abermals wieder die Fahne hoch. In dieser Szene steht Vertessen im Abseits, weil Aaronson einfach zu lange wartet.
Ekitike mit der Riesenchance
Diesmal sieht die Berliner Defensive beim Pass in die Spitze nicht gut aus. Der lange Ball von Koch landet perfekt bei Ekitike. Der springt vor dem herausstürmenden Rönnow ein und holt den Ball aus der Luft. Anschließend gerät er aber ins straucheln und geht kurz zu Boden, was Rönnow die nötige Zeit gibt, um in seinen Kasten zurückzukehren und den Ball abzuwehren. Ein möglicher Treffer würde aber sowieso nicht zählen, weil im Anschluss die Fahne des Linienrichters in die Höhe schnellt - Abseits.
Gelbe Karte für Hugo Ekitike (Eintracht Frankfurt)
Der Angreifer kommt zu spät und tritt Doekhi voll auf den Schlappen. Die Gelbe Karte geht mehr als in Ordnung.

Souverän von Vogt
Frankfurt versucht immer wieder, die pfeilschnellen Offensivspieler mit tiefen Bällen in Szene zu setzen. Union verteidigt aber besonders diese Pässe bislang souverän. Bestes Beispiel - Kevin Vogt, der den Steckpass auf Marmoush locker abläuft und den Ägypter anschließend links liegen lässt.
Freistoß aus dem Halbfeld
Der Berliner Kapitän nimmt sich dem ruhenden Ball aus knappen 35 Metern an. Seine Flanke fliegt wuchtig auf Gosens, der die Murmel rechts im Sechzehner nicht unter Kontrolle kriegt und anschließend sowieso zurückgepfiffen wird, weil er im Abseits steht.
Aaronson verzieht leicht
Nach einer schwachen Kopfballabwehr von Koch, nimmt Aaronson die Murmel 19 Meter vor dem Kasten entgegen und zieht ab. Seine Direktabnahme kullert aber gute drei Meter am Kasten von Trapp vorbei.
Frankfurt hält den Ball
Den Hausherren gehört in der Anfangsphase das Spielgerät. Union macht das defensiv aber gut und offenbart noch keine Lücken.
Die erste Chance gehört den Gästen
Den Ball haben bisher die Hausherren, doch die erste Chance, die haben die Köpenicker. Rönnow setzt Vertessen durch einen überragenden Abschlag aus der Hand in Szene. Skhiri steht schlecht und lässt Vertessen entweichen, dessen Abschluss aus spitzem Winkel dann aber am Tor vorbeisegelt. Da fehlt die nötige Präzision und Coolness vor dem Kasten, doch Skhiri, der noch entscheidend nachsetzt, trägt seinen Teil bei.
Marmoush läuft ein erstes Mal an
Den Ägypter gilt es für Union heute zu stoppen. In dieser Szene misslingt sein Steckpass auf Ekitike, weil Vogt aufpasst.
Auf geht's
Der Ball rollt im Deutsche Bank Park.

Die erste Elf der Gäste
1 Rönnow - 2 Vogt, 4 Leite, 5 Doekhi - 6 Gosens, 8 Khedira, 28 Trimmel, 29 Tousart - 7 Aaronson - 9 Kaufmann, 14 Vertessen.
So gehen es die Hausherren taktisch an
1 Trapp - 3 Pacho, 4 Koch, 35 Tuta - 15 Skhiri, 26 Ebimbe, 27 Götze, 29 Nkounkou - 7 Marmoush, 36 Knauff - 11 Ekitike.
Keine Wechsel bei den Gästen
Nenad Bjelica sieht nach dem 2:1-Sieg über Bremen keine Gründe, etwas an seiner ersten Elf zu verändern und schickt dieselben Spieler ins Rennen.
Ein Blick aufs Personal der Gastgeber
Bei der Eintracht ergibt sich nach der Niederlage gegen Dortmund nur ein Wechsel. Der angeschlagene Larsson wird heute von Ekitike vertreten, der sein Startelfdebüt für die Hessen feiert.
Nenad Bjelica (Trainer Union Berlin)
'Frankfurt hat sich in der laufenden Saison bisher gut präsentiert. Sowohl in der Bundesliga als auch in Europa haben sie gute Ergebnisse geliefert. In ihrem Stadion und vor ihren Fans sind sie sehr unangenehm zu bespielen. Trotzdem rechnen wir uns aber etwas aus und wollen an unsere Leistung aus dem Spiel gegen Bremen anknüpfen.'
Dino Toppmöller (Trainer Eintracht Frankfurt) 'Nach zwei Siegen zum Saisonstart hatte Union eine lange Serie, in der sie Spiele auch unglücklich verloren hat. Es ist eine Mannschaft, die in dieser Saison Champions League gespielt hat. In der ersten Saisonhälfte haben sie weit unter ihren Möglichkeiten gespielt, unter dem neuen Trainer haben sie sich stabilisiert. Die Spielweise ist weiterhin ähnlich, körperbetont mit vielen Flanken. Die Spieler haben alle das Herz am rechten Fleck, jeder gibt von Beginn an Gas. Sie haben gute Umschaltspieler und -momente, viel Tempo nach vorne. Nach dem Wechsel von Behrens fehlt vorne aber ein richtiger Zielspieler. Es wird eine harte Nuss. Aufgrund des Heimvorteils gelten wir sicherlich als Favorit in diesem Spiel, aber das nehmen wir an und wollen es von der ersten Minute an zeigen.'
Klare Bilanzvorteile für die Adlerträger
Schaut man auf die Bilanz, dann geht Frankfurt heute als der klare Favorit in dieses Duell. Von 17 Spielen konnten die Hessen zehn für sich entscheiden, während den Hauptstädtern lediglich drei Siege gelungen - dem gegenüberstehen vier Unentschieden. Das Hinspiel in Köpenick ging deutlich mit 3:0 an die Eintracht, ein Ergebnis, das Dino Toppmöller auch heute sicherlich wieder so unterschreiben würde.
Union Berlin - den sicheren Klassenerhalt fest im Blick
Das Team von Coach Nenad Bjelica hat sich inzwischen stark stabilisiert. Bevor der Coach das Amt übernommen hatte, bangte man in der Hauptstadt, nächste Saison möglicherweise keinen Club in der ersten Liga vertreten zu sehen. Inzwischen stehen die Köpenicker mit 28 Zählern auf Platz 13 und somit starke neun Punkte vor den Mainzern auf Platz 16. In Köpenick hat man sich längst mit einer Saison ohne europäische Teilnahme abgefunden, dennoch sind gewisse Saisonziele nicht von der Hand zu weisen. Eines ist sicherlich, in der Tabelle so hoch wie möglich abzuschließen, um sich neue Energie und neues Selbstvertrauen für die kommende Saison anzusammeln und das nach dem besonders verkorksten Saisonstart. Außerdem ist der sichere Klassenerhalt auch noch nicht erreicht - ein weiteres Ziel, auf das heute mit drei Punkten gegen Frankfurt hingearbeitet werden kann.
Wir gehen in die heiße Phase der Saison
Wir steuern so langsam wieder aufs Ende der Saison zu und für die 18 Bundesligamannschaften steht jetzt die heiße Phase der Saison an. Für diese Zeit hat die Eintracht weiter die europäischen Plätze fest im Blick. Aktuell belegen sie den sechsten Tabellenplatz, mit dem sie sich sicher für das europäische Geschäft qualifizieren würden. Mit Augsburg, Hoffenheim und Freiburg haben sie aber gleich drei Mannschaften im Nacken sitzen, die ebenfalls auf den sechsten Tabellenplatz schielen. Der Schritt nach oben scheint indes unmöglich, so beträgt der Abstand auf Platz fünf mittlerweile neun Punkte. Erst vor der Länderspielpause sorgte Dortmund durch den knappen 3:1-Sieg gegen die Adler dafür, dass dieses Polster um drei Zähler ergänzt wurde. Spielt die Eintracht ihren Schuh sauber und ruhig zu Ende, dürften wir die Hessen allerdings in der kommenden Saison international vertreten sehen. Die drei Verfolger werden aber sicherlich auf Fehler lauern und möglicherweise auch da sein, um diese auszunutzen.
Hallo aus Frankfurt
Herzlich willkommen zum 27. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Die Eintracht aus Frankfurt empfängt heute im Deutsche Bank Park Union Berlin. Schiedsrichter am Main ist Marco Fritz aus Korb. Um 15.30 Uhr geht's los, dann rollt hier der Ball.