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Tschüss aus Mainz
Wir verabschieden uns aus der Mewa Arena und freuen uns, Sie beim nächsten Mal wieder zu begrüßen.
Die kommende Woche
Für die Rheinhessen steht am Mittwochabend um 18.30 Uhr das Nachholspiel des 18. Spieltags gegen Union Berlin an. Anschließend geht es am Sonntag um 15.30 Uhr mit dem Auswärtsspiel in Stuttgart weiter. Bremen spielt dagegen am Samstag um 15.30 Uhr zuhause gegen den 1. FC Heidenheim.
Bremen schnuppert an den europäischen Plätzen
Die Mainzer stagnieren weiterhin mit elf Zählern auf Platz 17 in der Tabelle. Bremen klettert durch den Sieg auf Platz acht und steht mit 26 Punkten nur noch zwei Zähler hinter dem SC Freiburg.
Mainz belohnt sich nicht für den Einsatz
Bei all dem Negativen kann man dem 1. FSV Mainz 05 den Einsatz nicht absprechen. In Hälfte eins gehen die Gäste nach einer missglückten Klärungsaktion der Hausherren durch Ducksch in Führung (2.). Am Ende reicht genau dieser Treffer zum Sieg. Mainz hat in der Folge eigentlich nur den Ball, weil sich die Grün-Weißen in der eigenen Hälfte verschanzen. Mit dem Spielgerät fällt den Rheinhessen aber nichts ein. Nach dem Seitenwechsel ändert sich über weite Strecken auch nichts an diesem Bild. Erst knappe 20 Minuten vor Schluss, werden die 05er vorne aktiver und durchschlagskräftiger. Das kommt aber zu spät. Das Team von Jan Siewert wirft zwar nochmal alles rein, muss sich aber auch heute wieder mit 0:1 geschlagen geben.
Das Spiel ist aus
Bremen gewinnt denkbar knapp mit 1:0 in Mainz.

Bremen schöpft alle fünf Wechsel aus
Julián Malatini ersetzt Felix Agu.

Die Nachspielzeit läuft
Es gibt fünf Minuten obendrauf.
Gelbe Karte für Leonardo Bittencourt (Werder Bremen)
Auch Bittencourt sieht im Zusammenhang dieser Szene den gelben Karton.

Gelbe Karte für Anthony Caci (1. FSV Mainz 05)
Caci und Bittencourt geraten einander. In der Folge wird der Franzose mit Gelb abgemahnt.

Gelbe Karte für Marco Richter (1. FSV Mainz 05)
Richter meckert - Richter sieht Gelb.

Stage geht vom Feld
Christian Groß kommt für die letzten Minuten rein.

1. FSV Mainz 05 wechselt
Dominik Kohr kommt für Phillipp Mwene.

Mamutovic kommt ins Spiel
Im Gegenzug ist das Spiel für Neuzugang Jessic Ngankam beendet.

1. FSV Mainz 05 wechselt
Edimilson Fernandes kommt für Nadiem Amiri.

Die Riesenchance zum Ausgleich
Wieder wird es nach einem ruhenden Ball gefährlich. Langer Freistoß aus dem Halbfeld in den gegnerischen Sechzehner. Ajorque legt dann per Kopf in die Mitte ab, wo Onisiwo eingelaufen kommt und den Ball aus acht Metern haarscharf über den Kasten köpft.
Gelbe Karte für Nadiem Amiri (1. FSV Mainz 05)
Amiri sieht für ein hartes Einsteigen die Gelbe Karte.

Konterchance Werder
Eine der wenigen offensiven Szenen der Gäste in Hälfte zwei. Bittencourt treibt den Konter voran, wird von seinem Verfolger aber abgedrängt, sodass die Mainzer Hintermannschaft zurück rücken kann und sich neu sortiert.
Mainz wird aktiver
Es entsteht der Eindruck, dass die Mainzer nun mehr Druck und Energie in die Angriffe investieren. Auch wenn sich das statistisch nicht wirklich belegen lässt, entsteht auf den Rängen die Hoffnung auf einen Treffer. Jan Siewert legt außerdem mit seinen Wechseln nochmal offensiv nach.
Krauß hat Feierabend
Marco Richter betritt den Rasen.

Ole Werner legt gleich dreifach nach
Leonardo Bittencourt ersetzt Romano Schmid.

Njinmah hat Feierabend
Rafael Borré kommt für ihn in die Partie.

Nun gehen auch die Gäste zum ersten Mal zur Bank
Nick Woltemade ersetzt den Torschützen Marvin Ducksch.

Gelbe Karte für Tom Krauß (1. FSV Mainz 05)
Krauß hat ein Problem mit der Entscheidung des Unparteiischen und sieht wegen Meckerns den gelben Karton.

Stage im letzten Moment
Amiri flankt wieder zentral vors Tor. Abgefälscht landet der Ball dann hinten im Sechzehner bei Onisiwo. Der Österreicher nimmt den Ball freistehend kurz an und hält dann drauf, doch Stage wirft sich mit allem was er hat in den Schuss hinein und klärt zur Ecke.
Mainz verzeichnet den ersten Wechsel der Partie
Ludovic Ajorque kommt für Jonathan Burkardt.

Zetterer ist da, wenn er gefordert wird
Da haben wir sie doch, die erste Chance in Durchgang zwei. Ngankam kriegt den Ball seitlich zum Tor stehend zugespielt. Mit einem cleveren Trick lässt er Jung aussteigen und kommt dann aus elf Metern frei zum Abschluss. Zu zentral abgeschlossen, wird die Murmel aber noch von Zetterer über die Latte gelenkt.
Der nächste Anlauf läuft
Bei Mainz geht der Ball links raus. Bremen verschiebt sofort rüber und macht Mwene den Weg nach vorne dicht. Dem Verteidiger bleibt nichts anderes übrig, als hinten herum zu spielen und neu aufzubauen.
Gute Ordnung der Bremer
Defensiv ist den Gästen absolut nichts vorzuhalten. Die Grün-Weißen agieren unheimlich kompakt und seriös. Für Mainz ist da bislang absolut kein Durchkommen. Offensiv dürfte sich das Team von Trainer Ole Werner allerdings ein Ticken häufiger zeigen, um das Tor mit einem zweiten Treffer zu entscheiden.
Unverändertes Bild
Die 05er haben weiterhin mehr vom Ball, machen aber weiterhin keine Anstalten, die Defensivreihe der Werderaner zu durchbrechen.
Ngankam sucht Amiri
Das ist mal ein gut vorgetragener Angriff der Hausherren. Onisiwo schickt Ngankam auf der linken Seite auf die Reise. Im Zentrum sucht der dann per Außenristpass den einlaufenden Amiri, doch Jung geht entschlossen dazwischen.
Der Ball rollt wieder
Keine Wechsel zur Pause.

Mainz ohne Ideen
Der Wille ist den 05ern in dieser Saison nicht abzusprechen. Gleiches gilt für die heutige Partie. Es schleichen sich aber dieselben Fehler wie in den letzten Wochen ins Mainzer Spiel ein. Bremen hat, wenn sie mal nach vorne spielen, viel zu viel Platz und zu große Räume, die sie bespielen können. Zugegeben, das Tor von Ducksch (2.) entsteht nach einem unglücklichen Klärungsversuch, dennoch ist da defensiv noch viel Luft nach oben. Über weite Strecken des Spiels überlassen die Grün-Weißen aber den Mainzern den Ball, die trotz großer Bemühungen, nichts damit anzufangen wissen. Das ist offensiv einfach zu wenig und zu ideenlos.
Die erste Hälfte ist rum
Es geht mit der knappen 1:0-Führung für Bremen in die Pause.

Gelbe Karte für Marco Friedl (Werder Bremen)
Kurz vor der Pause wird Friedl verwarnt.

Starke Aktion von Njinmah
Weiter Abwurf von Zetterer. Njinmah macht die Murmel links an der Seitenauslinie fest und lässt den anlaufenden Widmer mit einem schnellen Trick dann einfach stehen. Mit viel Tempo zieht er anschließend Richtung Tor, zieht ins Zentrum und schließt knapp einen Meter links neben das Mainzer Tor ab.
Wieder kein Abschluss beim Eckball
Amiri spielt den Ball ins Getümmel vor dem Tor. Dort steigen gleich fünf Spieler in die Luft, und am Ende fällt das Leder auf den Fuß von Barreiro. Der kann damit aber nichts anfangen und so verflacht auch diese Gelegenheit.
Mainz mit viel mehr Ballbesitz
Die Rheinhessen geben mit dem Ball den Ton an. Allerdings werden sie damit kaum gefährlich. Bremen hat bisher keine Probleme, die Angriffe weg zu verteidigen und ist besonders bei Kontern die deutlich gefährlichere Mannschaft.
Gelbe Karte für Niklas Stark (Werder Bremen)
Die erste Gelbe Karte des Spiels geht an die Gäste. Stark läuft Amiri von hinten an, kommt viel zu spät und sieht dann Gelb.

Gefährliches Spiel von Jung
Onisiwo springt mit dem Kopf voraus in den Ball, wo Jung mit gestrecktem Bein versucht an die Murmel zu kommen und den Österreicher erwischt. Der Unparteiische kommt hier weiter ohne Gelbe Karte aus, doch Jung wird nun mit Sicherheit genauer von Benjamin Brand im Auge behalten.
Amiri in die Arme von Zetterer
Dem Ex-Leverkusener fällt die Murmel außerhalb des Sechzehners vor die Füße. Amiri fackelt dann nicht lang und nimmt den Ball volley. Wie schon beim Freistoß fehlt auch diesem Schuss am Ende aber die nötige Präzision.
Krauß treibt den Konter an
Onisiwo leitet nach dem Zuspiel weiter auf den durchstartenden Widmer. Friedl unterbindet den Konter mit einem rüden Einsteigen gegen Onisiwo. Es geht weiter mit Freistoß Mainz.
Da wackelt das Aluminium
Amiri tritt direkt zum fälligen Eckball an. Bremen klärt ungünstig genau vor den Fuß von Krauß, der aus 19 Metern draufhält und die Kugel wuchtig flach an den rechten Pfosten knallt. Da streckt sich Zetterer vergebens.
Aussichtsreiche Position leicht links zentral vor dem Tor
Amiri und Barreiro stehen bereit - am Ende macht es aber der Neuzugang. Der Spielmacher kriegt die Murmel aber nicht richtig hoch und hat Glück, dass das Leder in der Mauer abgefälscht wird und zur Ecke raus geht.
Amiri mit einem ersten Abschluss
Der Neuzugang und seine Kreativität werden in diesen ersten Minuten immer wieder gesucht. Aus ungünstiger Position versucht Amiri dann von rechts ins Zentrum zu spielen, doch der Ball wird zum lockeren Abschluss, der in die Arme von Zetterer kullert. Statistisch ist das dennoch als Abschluss zu werten.
Viel Platz für Bremen
Mainz zeigt, dass sie sich nicht von diesem frühen Gegentreffer beirren lassen wollen und gehen vorne griffig drauf. Auffällig ist dennoch, dass die Gäste im offensiven Drittel unglaublich große Räume haben.
Der erdenklich schlechteste Start für Mainz
Die Rheinhessen haben sich so viel vorgenommen und jetzt wird alles nach zwei Minuten wieder über den Haufen geworfen. Außer Acht lassen darf man dabei nicht, dass wieder jede Menge Pech dabei ist. Dennoch müssen sich die 05er jetzt schnell fangen, denn es ist noch genug Zeit, hier etwas Zählbares mitzunehmen.
Kurzfristiger Ausfall bei Bremen
Kurz vor Beginn der Partie hat sich Mitchell Weiser doch nicht fit gemeldet. Für ihn steht Deman nun auf dem Feld.
0:1 Marvin Ducksch (Werder Bremen)
So schnell kann's gehen, die Gäste führen. Njinmah dribbelt von links an. Im Zentrum fängt die Mainzer Abwehr den Ball an, doch der Klärungsversuch landet am Rücken von Caci. Anschließend fliegt die Murmel zu Ducksch, der den Ball aus der Drehung unten rechts im Tor unterbringt.


Das Spiel läuft
Benjamin Brand pfeift die Partie an.

Bremen agiert taktisch im gewohnten 3-5-2
30 Zetterer - 3 Jung, 4 Stark, 32 Friedl - 6 Stage, 8 Weiser, 14 Lynen, 20 Schmid, 27 Agu - 7 Ducksch, 17 Njinmah.
So gehen es die Hausherren an
27 Zentner - 2 Mwene, 3 Van den Berg, 19 Caci, 30 Widmer - 8 Barreiro, 14 Krauß - 9 Onisiwo, 18 Amiri, 29 Burkardt - 11 Ngankam.
Ein Wechsel bei den Gästen
Im Vergleich zum Sieg gegen den Sport-Club aus Freiburg nimmt Ole Werner nur einen Wechsel vor. Mitchell Weiser ist wieder fit und rückt für Deman in die Startelf. Außerdem nimmt Neuzugang Alvero auf der Bank Platz.
Die Neuzugänge rücken sofort in die Startelf
Jan Siewert bringt gleich Ngankam und Amiri von Anfang an. Dafür rücken Kohr und Richter auf die Bank. Die beiden Wechsel stellen gleichzeitig die einzigen beiden Veränderungen im Vergleich zum 0:1 in Frankfurt dar.
Ole Werner (Trainer Werder Bremen) über das Spiel in Mainz
"Das ist ein schwieriges Auswärtsspiel, welches uns in allen Bereichen fordern wird. Mainz spielt und verteidigt sehr gradlinig. Wir wissen, worauf es in Mainz ankommt und wir müssen es wieder auf den Platz bringen.“
Jan Siewert (Trainer Mainz 05) über Bremen und worauf es ankommt, um die Bremer zu schlagen
"Sie gehen es aus einem kompakten Mittelfeld an, warten auf Konter. In die Situation wollen wir aber gar nicht kommen und selbst präziser bleiben im Passspiel. Darauf lag der Fokus auch in dieser Woche. Wir müssen es deutlich klarer ausspielen, haben zuletzt in Frankfurt extrem viel liegen lassen. Dabei kann Nadiem helfen, der jetzt aber nicht die alleinige Verantwortung trägt", so Siewert. "Es geht für alle auf dem Platz ganz klar darum: Wie werden wir präziser, wie kommen wir in die Tiefe? Wir wollen unsere Spielweise in den Mittelpunkt rücken und uns nicht am Gegner orientieren. Es ist ganz entscheidend, dass wir zuhause mutig auftreten und versuchen Tore zu erzielen."
Bilanzvorteile für die Werderaner
36-mal trafen Mainz und Bremen bereits aufeinander. Zwölf dieser Spiele gingen dabei an die 05er, während sich die Grün-Weißen 17-mal durchsetzen konnten - im Gegenzug spielten beide Teams siebenmal Unentschieden. Im Hinspiel, am dritten Spieltag dieser Saison, setzte sich das Team von Ole Werner deutlich mit 4:0 durch und feierte damit gleichzeitig den ersten Saisonsieg.
Beide Teams waren auf dem Transfermarkt nochmal aktiv
Sowohl Mainz als auch Bremen sahen wohl Notwendigkeit darin, im Wintertransferfenster nochmal nachzulegen und den Kader aufzubessern. Bei Bremen kamen mit Skelly Alvero und Isak Hansen-Aaroen zwei neue vielversprechende Spieler hinzu, die auf deutscher Bühne aber noch eher unbekannt sind. Doch auch die 05er legten kurz vor Schließung des Transferfensters nochmal nach und verpflichteten Nadiem Amiri aus Leverkusen. Außerdem konnte Jessic Ngankam von Eintracht Frankfurt ausgeliehen werden.
Unglückliche Mainzer - furiose Bremer
Die Rheinhessen konnten den bislang letzten Bundesligasieg Anfang November gegen RB Leipzig einfahren. Seitdem gab es lediglich Unentschieden und Niederlagen zu verbuchen (fünf Unentschieden, drei Niederlagen). Dabei fehlt es den Mainzern nicht an den spielerischen Anlagen, sondern an der Effizienz vor dem gegnerischen Kasten. Von 221 Schüssen aufs Tor gingen in dieser Saison maue 14 Bälle ins Tor des Gegners - eine mehr als ernüchternde Quote. Zum Vergleich: Bremen machte aus 209 Schüssen ganze 28 Tore, also doppelt so viele. Wo wir schon bei den Bremern sind. Die legen aktuell eine furiose Serie hin. Inzwischen ist das Team von Ole Werner seit sechs Spielen in Serie ungeschlagen und zählt zu einem der wenigen Teams, das in 2024 noch kein Spiel verloren hat (zwei Siege, ein Remis). Zuletzt konnten sich die Hanseaten vor allem durch den 1:0-Sieg in München auszeichnen, auf den sie vergangene Woche einen 3:1-Sieg folgen ließen.
Guten Tag aus Mainz
Herzlich willkommen aus der Mewa Arena zur Bundesligapartie am 20. Spieltag zwischen Mainz 05 und Werder Bremen. Schiedsrichter am Rhein ist heute Benjamin Brand aus Schwebheim. Um 15.30 Uhr geht's los, dann rollt hier der Ball.