• •
Das war es aus München
Wir verabschieden uns für heute aus der Allianz Arena und wünschen ein schönes Wochenende. Vielen Dank für Ihr Interesse und bis zum nächsten Mal!
So geht es weiter
Der FC Bayern empfängt zum offiziellen Rückrundenauftakt den SV Werder Bremen am Sonntag, den 21. Januar (15.30 Uhr). Für die TSG Hoffenheim geht es einen Tag früher weiter, wenn die Mannschaft von Pellegrino Matarazzo zum badischen Duell beim SC Freiburg antritt (15.30 Uhr).
Der Blick auf die Tabelle
Die Münchner (41 Punkte) rücken zumindest bis morgen auf einen Punkt ran an den Tabellenführer aus Leverkusen. Die „Werkself“ ist morgen beim FC Augsburg gefordert und kann den Abstand mit einem Sieg wieder auf vier Punkte vergrößern. Im Titelrennen nicht zu vergessen ist das Nachholspiel der Bayern gegen Union Berlin am 24. Januar. Die TSG Hoffenheim tritt mit nur einem Punkt aus den letzten drei Spielen auf der Stelle. Mit 24 Punkten stehen die Kraichgauer auf Platz sieben, können allerdings durch einen Punktgewinn des SC Freiburg gegen Union Berlin auf Rang acht abrutschen.
Verdienter Bayern-Sieg - Hoffenheim aber keinesfalls chancenlos
Im ersten Durchgang reichte den Bayern eine starke Aktion von Jamal Musiala für die 1:0-Halbzeitführung, die Gäste aus Hoffenheim konnten aussichtsreiche Kontersituationen nicht verwerten. Das Spiel wurde in der zweiten Hälfte deutlich besser, auch weil die TSG ordentlich mitspielte. Bayern kam zwar besser aus der Kabine und hatte die ersten Möglichkeiten, doch dann folgten die starken TSG-Minuten. Drei Großchancen auf den Ausgleich innerhalb kurzer Zeit konnten zweimal von Beier und einmal von Kramaric nicht verwertet werden. Die Bayern bestraften die schwache Chancenverwertung in Person von Matchwinner Jamal Musiala, der in die gute Phase der Gäste mit dem 2:0 den Deckel auf die Partie machte. Die Gelb-Rote Karte für Prömel machte es den Bayern noch leichter, die Führung zu verwalten. Kurz vor dem Ende traf dann auch Torjäger Harry Kane noch zum 3:0-Endstand ins Schwarze. Ein verdienter Sieg für die Hausherren in Spiel eins nach dem Tod von Franz Beckenbauer, der aber härter erkämpft werden musste, als es das Ergebnis aussagt.
Und dann ist Schluss
Der FC Bayern gewinnt mit 3:0 gegen die TSG Hoffenheim.

Bayern an den Pfosten
Der junge Franzose Tel dringt über links in den Strafraum ein und versucht quer zu legen. Er trifft dabei Nsoki, dem beinahe noch ein Eigentor unterläuft.
Inzwischen läuft die Nachspielzeit
Es gibt drei Minuten obendrauf.
3:0 Harry Kane (Bayern München)
Stach verliert den Ball an Davies, Goretzka spielt den Ball weiter zu Harry Kane. Der Engländer schließt trocken aus der Distanz ab. 3:0 für den FCB!


Hoffenheim erstmals ohne eigenes Tor?
Bislang gelang der TSG in dieser Saison immer mindestens ein eigener Treffer, diese Serie scheint heute Abend zu reißen.
Verhaltene Siegesstimmung auf den Rängen
Das Münchner Publikum feiert nicht so ausgelassen, wie man es kennt. Zu Ehren des Kaisers wird noch einmal das Lied "Gute Freunde kann niemand trennen" angestimmt.
Kane nochmal per Kopf
Flanke von rechts, Kane kommt mit dem Kopf an den Ball. Er kann den Ball aber nicht platzieren und zielt am Tor vorbei.
Bayern München wechselt: Eric Maxim Choupo-Moting kommt für Jamal Musiala
Musiala geht unter dem donnernden Applaus der Zuschauer vom Platz, Choupo-Morting ist jetzt mit von der Partie.

TSG Hoffenheim wechselt: Finn Ole Becker kommt für Maximilian Beier
Nochmal ein Wechsel bei den Gästen: Becker ersetzt Beier in den letzten Minuten der Partie.

Gelbe Karte für Aleksandar Pavlovic (Bayern München)
Pavlovic unterbindet einen Konter mit einem Halten an Tohumcu und sieht die Gelbe Karte.

Die Schlussphase läuft
Mit dem 2:0 im Rücken haben die Bayern die Partie jetzt vollständig im Griff, das ist natürlich auch der Überzahl geschuldet. Die TSG versucht nun, den Schaden so gering wie möglich zu halten.
TSG Hoffenheim wechselt: Ihlas Bebou kommt für Wout Weghorst
Neu ins Team der Kraichgauer kommen Bebou, Tohumcu und Skov.

TSG Hoffenheim wechselt: Umut Tohumcu kommt für Andrej Kramarić
Aus dem Spiel gehen Bülter, Kramaric und Weghorst.

TSG Hoffenheim wechselt: Robert Skov kommt für Marius Bülter
Hoffenheim wechselt gleich dreifach.

Bayern München wechselt: Aleksandar Pavlovic kommt für Konrad Laimer
Laimer und Guerreiro haben ihr Pensum für heute erfüllt.

Bayern München wechselt: Leon Goretzka kommt für Raphaël Guerreiro
Nochmal zwei neue Spieler beim FC Bayern. Goretzka und Pavlovic sind jetzt neu dabei.

Beier in die Arme von Neuer
Kontermöglichkeit für die Gäste, Weghorst findet Beier. Der Abschluss des Youngsters fliegt direkt in die Arme von Neuer.
Gelb-Rote Karte für Grischa Prömel (TSG Hoffenheim)
Prömel geht erneut rüde in einen Zweikampf, diesmal gegen Tel. Dafür sieht er die Ampelkarte und muss vorzeitig in die Kabine.

Kane mit links
Harry Kane versucht sein Glück aus der Entfernung mit seinem schwächeren linken Fuß, der Ball geht über das Tor.
Bayern München wechselt: Mathys Tel kommt für Leroy Sané
Coman und Tel kommen für Müller und Sané.

Bayern München wechselt: Kingsley Coman kommt für Thomas Müller
Doppelwechsel bei den Bayern.

Bayern zieht der TSG den Stecker
Tatsächlich fliegen jetzt der TSG die vergebenen Großchancen um die Ohren, die Bayern ziehen das Tempo an und erzielen prompt das 2:0.
2:0 Jamal Musiala (Bayern München)
Die Bayern eiskalt! Musiala dribbelt in den Strafraum und legt links raus auf Sané, der den Ball sofort auf Musiala zurücklegt. Der deutsche Nationalspieler wird sträflich frei gelassen und schiebt zum 2:0 ein.


Hoffenheim jetzt am Drücker
Drei riesige Chancen für die Gäste, hier den Ausgleich zu erzielen. Beinahe fliegt den Bayern die eigene Chancenverwertung um die Ohren, dasselbe kann den Kraichgauern im Gegenzug jedoch auch passieren. Das Spiel ist jetzt deutlich besser als im ersten Durchgang!
Das muss der Ausgleich sein!
Kramaric köpft in den Lauf von Beier, der sieben Meter vor dem Tor frei zum Abschluss kommt. Sein Schuss klatscht an die Latte und landet danach m Toraus. Jetzt ist das Glück auf Seiten der Bayern.
Neuer rettet gegen Kramaric
Beier verlängert einen langen Ball in den Lauf von Kramaric, der plötzlich allein vor Neuer auftaucht. Der Schlussmann riecht den Lupferversuch und pariert, Laimer kann endgültig klären. Zweite dicke Möglichkeit für die Badener.
Kramaric flankt - Neuer muss parieren
Bayern kann die Ecke klären, der Ball landet aber erneut beim Kroaten. Kramaric bringt den Ball erneut rein. Kabak legt auf Beier, der den Ball per Kopf aufs Tor bringt. Manuel Neuer muss glänzed parieren. Das war die größte Chance auf den Ausgleich.
Wieder Baumann
Nach der Ecke kommt Alphonso Davies aus halblinker Position zum Abschluss, Baumann pariert zur Seite. Die TSG muss jetzt aufpassen, bevor es hier zum vorentscheidenden 2:0 kommt.
Es riecht nach 2:0
Müller schickt Laimer über rechts, der schließt ab. Baumann klärt zur Ecke.
Riesenglück für Hoffenheim - Musiala an den Pfosten
Nächster leichtsinniger Ballverlust im Aufbauspiel der TSG, Musiala versucht es aus 20 Metern mit einem satten Rechtsschuss. Der Ball knallt an den Pfosten, bevor Baumann den Ball sichern kann.
Tor für die Bayern - aber Kane im Abseits
Der für den abgewanderten Vogt in zentraler Position aufgestellte Grillitsch vertändelt den Ball leichtsinnig, beim folgenden Pass in die Tiefe von Musiala steht Kane aber deutlich im Abseits. Nachdem Kane quergelegt hatte, schob Sané ein.
Müller flankt, Baumann pariert
Thomas Müller flankt von rechts gefährlich vor das Tor der TSG, durch die Abwehraktion von Baumann landet der Ball bei Sané, der den Ball bei seinem Schussversuch jedoch nicht richtig trifft.
Kramaric mit einem Abschluss
Hoffenheim hat einige Spieler im Strafraum der Bayern, Kramaric flankt aber nicht. Er zieht mit einem Haken von rechts in die Mitte, sein Abschluss mit dem schwächeren linken Fuß segelt weit über das Gehäuse.
Grillitsch und Nsoki in höchster Not
Musiala dringt in den TSG-Strafraum ein. Zunächst Grillitsch, dann Nsoki mit harter aber fairer Grätsche, können mit gemeinsamen Kräften klären - das wäre richtig gefährlich geworden.
Was kommt von Hoffenheim in der zweiten Hälfte?
Fünf Auswärtssiege hat die TSG bereits erzielt in dieser Saison, wozu sind sie bei der heutigen Partie in München noch im Stande?
Der Ball rollt wieder
Die Gäste eröffnen den zweiten Durchgang. Keine personellen Wechsel zu Beginn der zweiten Halbzeit.

Bayern dominant, ist aber noch zu ungefährlich
Spielerisch sind die Bayern bisher überlegen, zu großen Chancen reicht es bis dato allerdings nicht. Ein Geniestreich von Jamal Musiala (18.) sorgt für die knappe Pausenführung des deutschen Rekordmeisters. Die Gäste aus dem Kraichgau stehen hinten größtenteils kompakt, im Offensivspiel lassen sie die Zielstrebigkeit vermissen, die es braucht, um in München etwas Zählbares zu holen.
Halbzeit in München
Es geht mit einem 1:0 für die Bayern in die Pause

Nachspielzeit: Eine Minute
Die offizielle Nachspielzeit beträgt eine Minute
Kimmich versucht es nochmal
Auf Zuspiel von Musiala versucht es Kimmich von der Strafraumkante, sein Abschluss landet in den Armen von Baumann.
Müller findet Kane
Thomas Müller tankt sich über rechts stark in den Strafraum und flankt auf Harry Kane. Der Engländer bringt seinen Kopfball nicht bis zum Tor, die TSG-Abwehr kann klären.
Gelbe Karte für Grischa Prömel (TSG Hoffenheim)
Prömel "stempelt" Müller auf Höhe der Mittellinie. Gelb für den Hoffenheimer und Freistoß für die Bayern.

Upamecano aus der Distanz
Nachdem die Bayern wieder einmal rund um den Sechzehner Pass um Pass gespielt haben, fasst sich der Verteidiger ein Herz und drückt einfach mal ab. Sein Versuch geht flach rechts am Tor vorbei.
Kramaric scheitert an Neuer
Der kroatische Nationalspieler versucht es aus halblinker Position innerhalb des Strafraums, Neuer steht aber gut und fängt den Ball sicher.
Baumann rettet gegen Guerrero
Guerrero ist über links frei vor Baumann, der Winkel ist aber sehr spitz. Der TSG-Schlussmann kann den Abschluss des Portugiesen entschärfen.
70 Prozent Ballbesitz für Bayern
Das Spiel gleicht über weite Strecken einer Handballpartie. Der FCB spielt in der Regel in der gegnerischen Hälfte, die Gäste bekommen das Zentrum aber meist verdichtet.
500. Pflichtspiel für Manuel Neuer
Der Kapitän des FCB feiert heute seinen 500. Pflichtspieleinsatz für die Bayern. Zu tun hatte er bisher nichts, vielleicht gelingt ihm zum Jubiläum sogar eine weiße Weste.
Ein Schuss aufs Tor - ein Tor
Die individuelle Klasse von Jamal Musiala sorgt aktuell für den Unterschied, ansonsten kam noch kein Schuss aufs Tor.
Stach aus der Distanz
Nach einem Angriff über Kaderabek und dessen Flanke von der rechten Seite legt Weghorst in den Rückraum auf Anton Stach. Der nimmt den Ball aus der Luft, zieht aber über das Tor.
Müller frei durch, Nsoki setzt nach
Thomas Müller steht bei einem langen Ball von Neuer nicht im Abseits und ist eigentlich frei vor Oliver Baumann, aber Nsoki holt ihn im Vollsprint ein und rettet in höchster Not.
Neuer Rekord
Der FC Bayern hat im 65. Bundesliga-Heimspiel in Folge mindestens ein Tor erzielt - die Münchner haben damit einen neuen Bundesliga-Rekord aufgestellt!
Bayern macht weiter Druck
Trotz der Führung im Rücken laufen die Bayern weiterhin hoch an, Hoffenheim kann kaum für Entlastung sorgen.
Verdiente Führung für die Hausherren
Die Bayern setzen die Überlegenheit in ein Tor um und führen verdient mit 1:0. Kommt Hoffenheim wie beim letzten Gastspiel in München im April 2023 (1:1) nochmal zurück?
1:0 Jamal Musiala (Bayern München)
Nach einer kurzen Ecke von Laimer steckt Sané den Ball kurz auf Musiala durch. Der schließt aus spitzem Winkel ab. Der Ball fliegt flach aufs lange Eck und prallt vom Innenpfosten ins Tor.


Taktisches Foul
Stach zieht das taktische Foul gegen den pfeilschnellen Leroy Sané und sieht dafür die erste Verwarnung der Partie.

Kurzer Eckball, Hoffenheim klärt
Bayern spielt es kurz aus, im Strafraum ist es allerdings zu eng und die TSG kann sich befreien.
Bayern noch nicht zwingend genug
Trotz viel Ballbesitz kann sich der Rekordmeister noch keine richtigen Chancen erarbeiten. Es fehlt noch an Genauigkeit im letzten Drittel.
Die Arena wacht auf
Nach dem erneuten Stimmungsboykott aufgrund des geplanten DFL-Investoreneinstiegs ist nun richtig Stimmung drin - die Arena erhebt sich.
Upamecano stark gegen Beier
Maximilian Beier scheint über links durch zu sein, doch der Franzose eilt hinterher und trennt den U21-Nationalspieler der TSG fair vom Ball.
Abschluss Kramaric - weit drüber
Der Kroate versucht es auf Ablage von Beier aus der Distanz, gefährlich wird es aber nicht für das Tor von Manuel Neuer.
Laimer im Abseits
Laimer und Musiala versuchen es mit einem Doppelpass im Strafraum der Hoffenheimer, Laimer steht beim Pass von Musiala aber im Abseits.
Hoffenheim startet frech, Bayern übernimmt das Kommando
Nachdem die TSG hier zunächst etwas offensiver anlief, lässt sie sich jetzt tief in die eigene Hälfte fallen. Der FCB kommt dadurch zu viel Ballbesitz und versucht, das Spiel kontrolliert aufzubauen.
Beier zum ersten Mal im Bayern-Strafraum
Maximilian Beier kommt nach einer Flanke von rechts per Volley zum Abschluss, zielt aber deutlich über das Tor.
Die Bayern in Weiß-Rot, Hoffenheim ganz in Blau
Der FC Bayern spielt zu Ehren des Kaisers Franz Beckenbauer mit besonderen Trikots.
Los geht's in München
Die Bayern stoßen an.

Vor dem Anpfiff noch eine ausgedehnte Gedenkminute
Schiedsrichter Benjamin Brand führt die Teams auf das Spielfeld, die Platzwahl ist bereits erledigt. Bevor es los geht, folgt jetzt noch die Schweigeminute für die verstorbene FCB-Legende Franz Beckenbauer.
So geht es die TSG taktisch an
1 Baumann - 5 Kabak, 11 Grillitsch, 34 N'Soki - 3 Kaderabek, 16 Stach, 6 Prömel, 27 Kramaric, 21 Bülter - 10 Weghorst, 14 Beier.
Die Bayern beginnen im 4-2-3-1
1 Neuer - 27 Laimer, 4 de Ligt, 2 Upamecano, 19 Davies - 6 Kimmich, 22 Guerreiro - 25 Müller, 42 Musiala, 10 Sane - 9 Kane.
Vogt wechselt zu Union Berlin
Kurz vor dem Start ins neue Fußballjahr muss TSG-Coach Materazzo umbauen. Kevin Vogt ist zu Union Berlin gewechselt, somit muss die Abwehrreihe neu aufgestellt werden. Die zentrale Position in der Dreierkette von Vogt übernimmt heute Florian Grillitsch, der rechts von Ozan Kabak und links von Stanley Nsoki unterstützt wird. Im Sturm startet der wiedergenesene Wout Weghorst neben Maximilian Beier. Insgesamt wechselt Materazzo viermal im Vergleich zum 3:3 gegen Darmstadt.
Dier noch nicht im Kader - Kimmich und de Ligt von Beginn an
Im Vergleich zum 2:1 in Wolfsburg kurz vor Weihnachten ändert Bayern-Trainer Tuchel die Startelf der Münchner auf zwei Positionen. Mathijs de Ligt rückt für Minjae Kim, der beim Asien-Cup weilt, in die Viererkette. Im Mittelfeld übernimmt Joshua Kimmich für den jungen Aleksandar Pavlovic, der heute zunächst auf der Bank sitzt. Neuzugang Eric Dier, der gestern von den Tottenham Hotspur verpflichtet wurde, steht heute noch nicht im Kader.
Hoffenheim reist mit Respekt an und hofft auf eine gute Performance
Die TSG Hoffenheim hat sich in dieser Saison zu einem echten Anwärter auf die internationalen Plätze etabliert. Seit dem 3. Spieltag pendelt die Mannschaft von Trainer Pellegrino Materazzo zwischen den Tabellenplätzen fünf und sieben. Für die Kraichgauer ist somit noch vieles möglich - auch wenn die TSG aus den letzten neun Pflichtspielen nur einen Sieg holte. In München hängen die Trauben aber sehr hoch. Das weiß auch Materazzo, gibt sich aber dennoch zuversichtlich: "Wir fahren mit einer gesunden Portion Respekt nach München. Wir brauchen eine sehr gute Performance. Wenn wir das über 90 Minuten schaffen, dann haben wir natürlich auch eine Chance, das haben wir bereits in der Vergangenheit bewiesen.” Dass es nach dem Tod Franz Beckenbauers kein ganz normales Spiel wird, ist dem Hoffenheimer Coach auch bewusst: "Das Spiel gegen Bayern wird natürlich sehr emotional. Franz Beckenbauer war eine große Persönlichkeit. Sein Tod ist ein trauriger Moment für die ganze Welt." Beim Spiel in München fehlen der TSG neben den Langzeitverletzten Marco John und Mergim Berisha auch Dennis Geiger und Bambasé Conte. Zudem spielt Diadie Samassékou mit der Nationalmannschaft Malis beim Afrika-Cup.
Bayern will gleich wieder in den Rhythmus kommen
Mit drei Pflichtspielsiegen in Serie verabschiedete sich der FC Bayern im Dezember in die Weihnachtspause. Nun wollen die Münchner daran anknüpfen und einen erfolgreichen Auftakt ins neue Jahr hinlegen. "Wir haben die Möglichkeit, eng an Leverkusen ranzurutschen. Wir wollen mit den jetzt anstehenden drei Heimspielen in einen kleinen Lauf kommen und den Druck hochhalten. Das Ziel ist klar: Wir wollen Meister werden“, gibt Trainer Thomas Tuchel die Marschrichtung vor. Dabei muss der Bayern-Coach auf die Langzeitverletzten Bouna Sarr und Serge Gnabry verzichten. Noussair Mazraoui (Afrika-Cup) und Minjae Kim (Asien-Cup) sind mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. "Ich spüre den Biss, die Anspannung. Der Spirit ist da, und ich bin zuversichtlich”, glaubt Tuchel an einen erfolgreichen Abend für den Rekordmeister.
Reaktionen zum Tod von Franz Beckenbauer
Rudi Völler (DFB-Direktor Nationalmannschaft): "Ich bin unendlich traurig, die Nachricht seines Todes nimmt mich sehr mit. Ich betrachte es als eines der großen Privilegien meines Lebens, Franz Beckenbauer gekannt und erlebt zu haben. Der 'Kaiser' war eine Inspiration für mehr als eine Generation, er wird für immer die Lichtgestalt des deutschen Fußballs bleiben. Mit Franz Beckenbauer verliert der deutsche Fußball seine größte Persönlichkeit, ich verliere einen guten Freund." - Julian Nagelsmann (Bundestrainer): "Wenn Franz Beckenbauer einen Raum betrat, hat der Raum geleuchtet, den Titel 'Lichtgestalt des deutschen Fußballs' trug er zurecht. Bis zuletzt umgab ihn eine Aura, an der auch die gesundheitlichen Probleme und Schicksalsschläge, die er zu verkraften hatte, nicht rütteln konnten. Ich bin dankbar und stolz, dass ich ihn kennenlernen durfte, und werde ihn in liebevoller Erinnerung behalten." - Herbert Hainer (Präsident Bayern München): "Es gibt keine Worte, um auszudrücken, wie groß unsere Trauer ist - und dafür, welche Lücke Franz Beckenbauer hinterlässt. Als Spieler kam mit ihm Leichtigkeit aufs Feld, Eleganz und Magie: Franz Beckenbauer brachte den Glanz. Auch nach seiner aktiven Karriere prägte er den FC Bayern und den Fußball über die Maßen, sein Vermächtnis lässt sich nicht an Titeln bemessen." - Uli Hoeneß (Ehrenpräsiden Bayern München): "Franz Beckenbauer ist die größte Persönlichkeit, die der FC Bayern jemals hatte. Als Spieler, Trainer, Präsident, Mensch: unvergesslich. Niemand wird ihn jemals erreichen. Die Menschen können sagen, sie haben Fußball gesehen zu Zeiten von Franz Beckenbauer. Er war mir ein Freund, ein einzigartiger Weggefährte - und ein Geschenk an uns alle. Lieber Franz, Ruhe in Frieden." - Karl-Heinz Rummenigge (Aufsichtsrat Bayern München): "Die ganze Welt des Fußballs und darüber hinaus trauert um unseren Freund Franz. Der FC Bayern sollte ihm zum Dank und Andenken eine Trauerfeier im Stadion ausrichten, das es ohne ihn nie geg ...
Franz Beckenbauers Karriere im Überblick
Karriere als Sportler: Vereine: SC 1906 München (1951 bis 1958), Bayern München (1958 bis 1977 - 427 Spiele in der 1. Mannschaft/60 Tore, davon 396 Bundesliga-Spiele/44 Tore), Cosmos New York (1977 bis 1980 - 80/17), Hamburger SV (1980 bis 1982 - 28/0), Cosmos New York (1983 - 25/2) - Nationalmannschaft: 103 Spiele/14 Tore - Erfolge als Sportler: Weltmeister 1974, WM-Zweiter 1966, WM-Dritter 1970, Europameister 1972, EM-Zweiter 1976, Weltpokalsieger 1976, Europapokalsieger der Landesmeister 1974, 1975, 1976, Europapokalsieger der Pokalsieger 1967, deutscher Meister 1969, 1972, 1973, 1974 und 1982, DFB-Pokalsieger 1966, 1967, 1969, 1971, US-Meister 1977, 1978, 1980. - Karriere als Trainer: Teamchef der deutschen Nationalmannschaft von 1984 bis 1990, Cheftrainer/Technischer Direktor Olympique Marseille 1990/91, Interimstrainer FC Bayern 1994 (ab 7.1.) und 1996 (ab 29.4.). - Erfolge als Trainer: Weltmeister 1990, WM-Zweiter 1986, UEFA-Pokal-Sieger 1996, deutscher Meister 1994, französischer Meister 1991. - Karriere als Funktionär: Vizepräsident des FC Bayern (1991 bis 1994), Präsident des FC Bayern (1994 bis 2009), Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Vorsitzender des Bewerbungskomitees für die Fußball-WM 2006 (1998 bis 2010), Präsident des Organisationskomitees für die Fußball-WM 2006 (2000 bis 2006), Mitglied des Exekutivkomitees des Fußball-Weltverbandes FIFA (2007 bis 2011). - Ehrungen/Auszeichnungen: u.a. Europas Fußballer des Jahres (1972, 1974), Deutschlands Fußballer des Jahres (1966, 1968, 1974, 1976), Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft (1982), Silbernes Lorbeerblatt (1966, 1967), Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2006), Bayerischer Verdienstorden (1982), Niedersächsischer Verdienstorden 1. Klasse (2008), Ehrendoktor der Nationalen Sportakademie Sofia (2004), Goldene Sportpyramide der Deutschen Sporthilfe 2006
Ein Spiel im Zeichen des Kaisers
Es war die Nachricht der vergangenen Woche: Kaiser Franz Beckenbauer ist am vergangenen Sonntag im Alter von 78 Jahren gestorben. Der deutsche Fußball verliert seine Lichtgestalt, der FC Bayern den wohl besten Spieler, der jemals die Schuhe für den Rekordmeister geschnürt hat. Die Trauer im Land und in der ganzen Fußballwelt ist riesig. Natürlich steht das heutige Spiel, wie auch alle anderen Partien am Wochenende ganz im Zeichen des Kaisers. "Zu Ehren von Franz Beckenbauer sieht die DFL für die Begegnungen des 17. Bundesliga-Spieltags (12. bis 14. Januar) eine ligaweite Schweigeminute sowie das Tragen eines Trauerflors vor", gab die Deutsche Fußball-Liga (DFL) in dieser Woche bekannt. Die offizielle Trauerfeier für Beckenbauer findet heute in einer Woche, am Freitag, dem 19. Januar um 15 Uhr hier in der Allianz Arena statt. Der FC Bayern widmet das Spiel am heutigen Freitag gegen die TSG Hoffenheim in der Allianz Arena dem Andenken von Franz Beckenbauer. Neben der Schweigeminute und dem Auflaufen beider Mannschaften mit Trauerflor wird der „Kaiser“ durch zahlreiche Aktionen gewürdigt. Die Spieler des deutschen Rekordmeisters werden sich mit der Nummer 5 von Franz Beckenbauer aufwärmen und Trainingsjacken aus der „Kaiser“-Zeit tragen. Auch die Kleidung der Einlaufkinder beider Teams ist entsprechend gestaltet, und zum Einlaufen wird „Gute Freunde“ über die Boxen der Allianz Arena gespielt – ebenso, sollten die Münchner ein Tor erzielen. Den Anstoßkreis wird ein Beckenbauer-Banner zieren. Die Partie bestreiten die Bayern-Profis in einem Sondertrikot mit dem Aufdruck „Danke Franz“. Die Jerseys werden nach dem Abpfiff unterschrieben und wie die Aufwärmshirts sowie die Trainingsanzüge ab dem 17. Januar auf der Auktionsplattform des FC Bayern Online Stores versteigert. Der gesamte Erlös kommt der Franz Beckenbauer-Stiftung zugute.
Die Ausgangslage
Der FC Bayern startet als Tabellenzweiter in die zweite Hälfte der Saison und liegt aktuell vier Punkte hinter Spitzenreiter und Hinrunden-Meister Bayer Leverkusen. Mit einem Sieg heute würden die Bayern zumindest bis morgen auf einen Punkt an die Werkself heranrücken. Die Münchner haben aber auch noch das Nachholspiel gegen Union Berlin auszutragen (24. Januar). Die TSG Hoffenheim liegt mit 24 Punkten aktuell auf Rang sieben - punktgleich mit Eintracht Frankfurt (Platz sechs). Die Kraichgauer kommen als drittbeste Auswärtsmannschaft nach München. Sollte die TSG in der Allianz Arena punkten, würde man sich zumindest vorübergehend an der SGE vorbeischieben.
Grüß Gott aus München
Herzlich willkommen aus der Allianz Arena zum 17. Spieltag in der Fußball-Bundesliga. Zum Auftakt des Fußballjahres 2024 empfängt der FC Bayern München die TSG Hoffenheim. Schiedsrichter in der bayerischen Landeshauptstadt ist heute Abend Benjamin Brand aus Schwebheim. Um 20.30 Uhr geht es los, dann rollt hier der Ball.