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Tschüss aus Bremen
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir verabschieden uns aus dem Wohninvest Weserstadion und freuen uns, Sie beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen.
Die kommende Woche
Für die Hauptstädter steht kommende Woche die nächste englische Woche an, da die Mannschaft von Trainer Urs Fischer in Runde zwei des DFB-Pokals steht. Dort müssen sie dann am Dienstag (31.10.) auswärts in Stuttgart ran (18 Uhr). Anschließend geht es mit dem Bundesligaalltag weiter. Die Köpenicker empfangen kommenden Samstag (04.11.) um 15.30 Uhr die Eintracht aus Frankfurt. Bremen spielt tags darauf um 15.30 Uhr auswärts in Wolfsburg.
Die Tabelle
Bremen hievt sich durch den Sieg auf Platz zwölf und verschärft die Berliner Krise, die sich weiterhin auf dem 15. Tabellenplatz wiederfinden.
Bremen siegt verdient mit 2:0 und macht einen Schritt hinaus aus der Krise
Beide Mannschaften schenken sich über die insgesamt 97 Minuten gar nichts. Umkämpfte Zweikämpfe und konzentrierte Defensivreihen führen zu einer chancenarmen Partie, welche Bremen aufgrund der Spielüberlegenheit und der leicht besseren Chancen verdient für sich entscheidet. Knoche trifft nach einem tollen Freistoß von Ducksch per Kopf ins eigene Tor (38.). Nach dem Seitenwechsel zeigen sich die Gäste im Ballbesitz formverbessert, doch wissen sie nicht viel mit dem Spielgerät anzufangen. Nach einer Stunde kippt das Spiel endgültig, als Khedira nach einem rüden Foul mit glatt Rot vom Platz fliegt. In der Folge lassen die Bremer nichts mehr anbrennen und machen durch einen schönen Treffer von Ducksch (75.) endgültig den Deckel drauf.
Das Spiel ist aus
Werder Bremen gewinnt mit 2:0 gegen Union Berlin.

Werder hat den Ball
Die Gastgeber machen in den letzten Minuten keine Anstalten, den Ball nochmal abgeben zu wollen. Union wirkt ebenfalls so, als fände man sich mit dem Ergebnis ab.
Gelbe Karte für Aïssa Laïdouni (1. FC Union Berlin)
Laïdouni beackert Woltemade, fasst dem Angreifer ins Gesicht und holt sich richtigerweise die Gelbe Karte ab.

Die Nachspielzeit bricht an
Es gibt sieben Minuten Nachspielzeit.
Deman hat Feierabend
Felix Agu darf für die letzten Minuten Spielzeit sammeln.

Doppelwechsel bei den Gastgebern
Justin Njinmah kommt für Romano Schmid, den stärksten Bremer, in die Partie.

Gelbe Karte für Benedict Hollerbach (1. FC Union Berlin)
Hollerbach kommt zu spät, räumt Weiser ab und holt sich in der Folge das gelbe Fleißkärtchen ab.

Ducksch verlässt den Platz
Nick Woltemade kommt für den Torschützen in die Partie.

Gelbe Karte für Diogo Leite (1. FC Union Berlin)
Leite kommt zu spät und steigt Borre von oben auf den Knöchel. Da Leite vorher den Ball spielt, bleibt dem Unioner die Rote Karte erspart.

Die Hauptstädter schöpfen aus den Vollen
Urs Fischer schmeißt nochmal alles, was er hat, ins Rennen. Benedict Hollerbach kommt für Sheraldo Becker.

Gosens muss ebenfalls runter
Auch für Gosens ist nach knapp 80 Minuten Schluss. Jérôme Roussillon kommt für ihn.

Kevin Behrens hat Feierabend
Der Nationalspieler macht Platz für Mikkel Kaufmann Sørensen.

Bremen macht zum ersten Mal von der Bank Gebrauch
Senne Lynen kommt für Leonardo Bittencourt.

Tor für Werder Bremen! Ducksch erhöht auf 2:0
Ist das möglicherweise bereits die Entscheidung? Veljkovic spielt einen überragenden, hohen Pass in den Lauf von Ducksch. Der Angreifer holt das Kunstleder weltklasse vom Himmel, ehe er vor Rönnow ganz cool bleibt und den Keeper halbrechts aus acht Metern mit einem frechen Heber überwindet.


Gelbe Karte für Jens Stage (Werder Bremen)
Stage zerrt an Laidouni und holt sich Gelb ab.

Union mit einer Riesen-Hypothek
Mit dem Rückstand im Rücken und der Unterzahl hat Union hier eine Mammutaufgabe vor sich. Bisher sieht es nicht danach aus, als würden sie das Ergebnis hier noch rumreißen können.
Zweiter Wechsel bei Union
Urs Fischer muss nun reagieren und bringt mit Alex Kral einen Sechser. Jannik Haberer verlässt im Gegenzug den Rasen.

Rote Karte für Khedira
Jetzt kommt es noch dicker für die Gäste! Schmid und Khedira gehen beide zum Ball. Khedira streckt den Fuß in Richtung des Leders aus, trifft aber mit offener Sohle die Brust seines Kontrahenten, der danach mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden geht. Tobias Stieler bleibt nichts anderes übrig, als hier die glatt Rote Karte zu zücken.

Erster Wechsel der Partie
Aïssa Laïdouni kommt für Brenden Aaronson.

Gosens sieht Gelb
Schmid, beackert von drei Unionern, bleibt am Ball, wird aber letztendlich von Gosens zu Fall gebracht, der sich folgerichtig den gelben Karton abholt.

Freistoß vom Halbkreis
Trimmel hebt die Murmel in den Sechzehner, doch die Standardstärke der Unioner scheint der Vergangenheit anzugehören. Auch hier machen es die Köpenicker den Bremern viel zu einfach, diese Aktion zu verteidigen.
Toller Lauf von Schmid
Da sieht die Restverteidigung der Berliner nicht gut aus. Schmid läuft alleine aufs gegnerische Tor zu, hat aber drei Verteidiger vor sich. Nach einem schnellen Wackler sucht er den Abschluss aufs kurze Eck, setzt diesen aber gut einen Meter zu hoch an.
Jung vor Becker
Der pfeilschnelle Becker nimmt es mit Friedl im Laufduell auf, welches er mit Leichtigkeit für sich entscheidet. Jung kommt allerdings zur Hilfe und klärt ins Seitenaus.
Weiter geht's
Keine Wechsel zur zweiten Halbzeit.

Bremen agiert offensiv leicht besser
Die erste Halbzeit besticht vor allem mit vielen intensiven Zweikämpfen. Bremen und Union schenken sich keinen Zentimeter, konzentrieren sich auf beiden Seiten aber auch aufs Verteidigen, sodass Torraumszenen und Abschlüsse eher der Mangelware anzusiedeln sind. Wenn offensiv etwas passiert, dann aber aufseiten der Hausherren, die es gerne auch aus der Distanz probieren. Der Führungstreffer entspringt allerdings einem stark getretenen Standard von Ducksch, welcher von Knoche ins eigene Tor befördert wird (38.). Aufgrund der leichten offensiven Vorteile für die Werderaner geht die Führung zur Pause in Ordnung.
Tobias Stieler bittet zum Pausentee
Bremen führt zur Halbzeit mit 1:0.

Die Führung spielt den Gastgebern in die Karten
Bremen agiert mit der Führung im Rücken nun sicher am Ball. Die Werderaner lassen Ball und Gegner laufen. Union tut sich hingegen sehr schwer, hier den Ball zu erobern und mit diesem dann etwas anzufangen.
Tor für Werder Bremen! Knoche unterläuft ein Eigentor zum 1:0
Die Hausherren führen! Wenn es aus dem Spiel nicht geht, dann eben per Standard. Ducksch flankt per Freistoß aus dem linken Halbfeld stramm in den Fünfmeterraum. Knoche geht zum Ball und befördert diesen dann unhaltbar für Rönnow ins eigene Tor.


Schmid sucht den Abschluss aus der Distanz
Weiterhin kaum ein Durchkommen für die Werderaner. Schmid probiert es aus der Distanz, scheitert aber am stark parierenden Rönnow.
Umkämpftes Spiel
Beide Seiten schenken sich im Mittelfeld keinen Zentimeter. Umkämpfte Zweikämpfe führen aber auch zur niedrigen Passquote, da viele Pässe durch das Zentrum oder aus dem Zentrum nicht ankommen.
Schlecht ausgespielt
Die Hausherren rennen in Überzahl auf das Berliner Tor zu. Weiser bespielt wieder den Rückraum, womit seine Kollegen augenscheinlich aber nicht rechnen, da sie alle in den Fünfer laufen. Für Khedira ist es dann leicht, diese Aktion zu klären.
Haberer kommt ohne Gelbe Karte davon
Der Mittelfeldspieler kommt viel zu spät und erwischt Bittencourt auf dem Fußrücken. Dieser bleibt liegen, da Stieler aber keine genaue Sicht auf die Aktion hat, kommt der Berliner Mittelfeldakteur ohne Verwarnung davon.
Wenig Abschlüsse
Beide Mannschaften konzentrieren sich in den ersten 20 Minuten auf das Verteidigen des eigenen Tores. Das gelingt beiden Seiten ganz ordentlich, doch so bleiben Chancen auch eher Mangelware.
Friedl vor Trimmel am Ball
Union sucht immer wieder die Mitte, um anschließend vom Zentrum aus die Außen zu bespielen. So soll die Mittelfeldkette der Bremer überspielt werden. Tousart und Trimmel präsentieren das hier mit einem schönen Direktspiel, doch Friedl passt auf und kommt noch vor dem Berliner Kapitän an die Kugel.
Starker Einsatz von Bittencourt
Tolles Kombinationsspiel von Becker und Aaronson rechts im Sechzehner. Der US-Amerikaner hat freie Bahn aufs kurze Eck, wird aber im letzten Moment von Bittencourt abgegrätscht.
Trimmel entschärft
Bonucci rutscht die Murmel nach einem weiten Ball über den Schlappen, doch Trimmel hinter ihm kann die Situation erst einmal entschärfen. Bittencourt setzt den Nachsendeantrag mindestens drei Etagen zu hoch.
Nun werden auch die Hausherren ein erstes Mal aktiv
Weiser wird rechts klasse in Szene gesetzt. Im Zentrum sieht er Ducksch einlaufen, welcher die anschließende Flanke aber um Zentimeter verpasst.
Erste Ecke
Trimmel flankt auf den ersten Pfosten, doch die Bremer erahnen diese Eckballtaktik und klären konzentriert.
Erste gute Chance für die Gäste
Becker beläuft gut die Tiefe, ehe er Trimmel im Rückraum sucht. Der Kapitän bringt die Murmel in Rücklage auf den Kasten, doch Zetterer ist auf dem Posten.
Auf geht's
Der Ball rollt in Bremen.

Union geht es mit derselben taktischen Formation an
1 Rönnow - 4 Diego Leite, 23 Bonucci, 31 Knoche - 6 Gosens, 7 Aaronson, 8 Khedira, 19 Haberer, 28 Trimmel - 17 Behrens, 27 Becker.
Bremen agiert in einem 3-5-2-System
30 Zetterer - 3 Jung, 13 Veljkovic, 32 Friedl - 2 Deman, 6 Stage, 8 Weise, 10 Bittencourt, 20 Schmid - 7 Ducksch, 19 Borre.
Zwei Wechsel bei Union
Urs Fischer nimmt gezwungenermaßen zwei Veränderungen nach dem Spiel gegen Neapel vor. Bonucci beginnt anstelle des verletzten Doekhi und Behrens beginnt anstelle des suspendierten Fofana.
Ein Blick aufs Bremer Personal
Nach der 0:1-Niederlage in Dortmund rotiert Ole Werner bloß auf einer Position. Rafael Borre rückt für Kownacki (Bank) in die erste Elf.
Urs Fischer - "In Bremen erwarte ich ein schwieriges und enges Spiel"
„In Bremen erwarte ich ein schwieriges und enges Spiel. Sie sind eine Mannschaft, die mit Kownacki und Borré vorne gut besetzt ist. Mit Ducksch haben sie zudem einen Zielspieler, der die Bälle gut festmachen und weiterleiten kann. Für uns wird es darum gehen, wie gegen Napoli unsere Tugenden auf den Platz zu bekommen – das bedeutet, eklig zu sein, kompakt zu stehen, sich solidarisch zu verhalten und den Gegner unermüdlich zu stressen“, so Union-Cheftrainer Urs Fischer.
Ole Werner - "Sie haben ähnliche Themen wie wir"
"Sie haben ähnliche Themen wie wir, nachdem ihre neuen Spieler erst spät dazugekommen sind. Dazu haben mit Knoche und Khedira wichtige Säulen gefehlt und das macht sich darin bemerkbar, dass gewisse Abläufe noch nicht so klar sind wie in den Vorjahren. Diese sind allerdings die gleichen geblieben und auf die bereiten wir uns mit unseren Lösungen vor.“
Suspendierung für Fofana
Leihgabe Fofana wurde unter der Woche im Spiel gegen die SSC Neapel kurz nach Wiederanpfiff der zweiten Halbzeit ausgewechselt. Der Youngster zeigte sich in der Folge völlig uneinsichtig und verweigerte seinem Trainer beim Verlassen des Platzes den obligatorischen Handschlag. Die Vereinsführung reagierte am Tag darauf mit einer einwöchigen Suspendierung für den Angreifer. Doch auch Routinier Bonucci soll mit seiner Spielzeit alles andere als zufrieden sein und daher ein Gespräch mit Coach Urs Fischer gesucht haben. Bei den Eisernen tun sich also in letzter Zeit neben den Problemen auf dem Platz auch interne Probleme auf.
Deutliche Bilanzvorteile für die Köpenicker
Siebenmal standen sich beide Teams in Pflichtspielen gegenüber. Sechsmal in der Bundesliga und einmal im DFB-Pokal. Union ging dabei fünfmal als Sieger vom Feld, während die Bremer nur zweimal einen Punktgewinn verzeichnen konnten. Das letzte Aufeinandertreffen ist für die Berliner sicherlich ein Besonderes. Denn am letzten Spieltag der vergangenen Saison gewann Union nicht nur mit 1:0 gegen die Werderaner, sondern feierte damit auch gleichzeitig erstmals den Einzug in die Königsklasse.
Ein Rückblick auf die letzten Spiele
Für die Elf von Trainer Ole Werner stand vergangene Woche Freitag das Auswärtsspiel in Dortmund an. Sein Team präsentierte sich defensiv gut sortiert, konnte allerdings offensiv, bis auf einen Abschluss von Njinmah, keine Nadelstiche setzen. Obendrauf kommt, dass Can und Brandt das Abwehrbollwerk in einer tollen Aktion überspielten und so mussten sich die Werderaner auch in diesem Spiel geschlagen geben. Positiv ist aber, dass Ole Werner nun über eine Woche Zeit hatte, sein Team auf die heutige Partie einzustellen.
Es trifft Not auf Elend
So oder so ähnlich lässt sich wohl der Saisonverlauf von Bremen und Union beschreiben, denn die heutigen Kontrahenten stecken beide in einer ausgemachten Ergebniskrise. Bremen mausert sich so durch diese Saison, kann hier und da einen Sieg oder ein Unentschieden einfahren, steht allerdings auf einem, für die Bremer Verantwortlichen, unzufriedenen 14. Tabellenplatz. Union toppt das sogar nochmal. Die Köpenicker konnten keines ihrer letzten neun Pflichtspiele gewinnen, schlimmer noch, verloren sie sogar alle diese neun Spiele. Für beide Mannschaften und ihre Trainer geht es heute also darum, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung zu machen.
Hallo aus Bremen
Herzlich willkommen aus dem Wohninvest Weserstadion zur Bundesligapartie am neunten Spieltag zwischen Weder Bremen und dem 1. FC Union Berlin. Schiedsrichter an der Weser ist heute Tobias Stieler aus Hamburg. Um 15.30 Uhr geht's los, dann rollt hier der Ball.