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Tschüss aus Mainz
Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Wir verabschieden uns aus der Mewa Arena und freuen uns, Sie beim nächsten Mal wieder begrüßen zu dürfen.
Die kommende Woche
Für Leverkusen steht unter der Woche am Donnerstag die Europa League Partie gegen Molde FK an, ehe es am Sonntag mit dem Derby gegen den 1. FC Köln weitergeht. Mainz spielt bereits am Freitag. Dort sind die Rheinhessen zu Gast in Gladbach.
Leverkusen ist wieder zurück an der Spitze
Abhängig davon, was gleich im Topspiel zwischen den Bayern und Leipzig passiert, bleiben die Leverkusener am Ende dieses sechsten Spieltags auf dem ersten Tabellenplatz, oder müssen sich mit Platz zwei zufrieden geben. Mainz rutscht tiefer in die Krise und verweilt auf Tabellenplatz 17.
Souveräne Leverkusen bestechen mal wieder mit Effizienz
Mainz macht zu Beginn der Partie den deutlich wacheren Eindruck. Den Gästen reicht allerdings ein Ball hinter die Mainzer Kette, um 1:0 in Führung zu gehen. Mainz bleibt auch in der Folge bestrebt, hier gut aufzutreten, lediglich die Abschlüsse fehlen. Leverkusen hat gegen Ende in Hälfte eins viel den Ball, weiß aber nichts damit anzufangen. Nach dem Seitenwechsel zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, doch ein traumhafter Freistoß von Grimaldo zur 2:0-Führung ist der Dosenöffner für die Werkself, die Angriffe besser auszuspielen, was ihnen nach einer knappen Stunde dann, in Person von Jonas Hofmann, noch einmal gut gelingt, 3:0. In der Schlussphase nimmt der erneute Tabellenführer den Fuß vom Gas, Verwaltungsmodus ist angesagt. Den Mainzern sind auch in der Phase die Bemühungen nicht abzusprechen, doch über die gesamte Partie erweisen sie sich einfach als zu harmlos und so verlieren sie verdient mit 3:0.
Abpfiff - das Spiel ist aus!
Leverkusen gewinnt souverän mit 3:0 in Mainz.

Gelbe Karte für Leandro Barreiro Martins (1. FSV Mainz 05)
Barreiro zieht gegen Amiri das taktische Foul und unterbindet so den Leverkusener Konter.

Gelbe Karte für Marco Richter (1. FSV Mainz 05)
Richter holt sich kurz vor Schluss nochmal die Gelbe Karte für ein Foulspiel ab.

Die Nachspielzeit bricht an
Es gibt vier Minuten obendrauf.
Frimpong hat Feierabend
Bayern-Leihgabe Josip Stanisic darf auch nochmal ran.

Alonso schöpft ebenfalls alles fünf Wechsel aus
Nadiem Amiri ersetzt Jonas Hofmann.

Bo Svensson schöpft aus den Vollen
Ex-Herthaner Marco Richter ersetzt Karim Onisiwo in der Schlussphase dieser Partie.

Der Ehrentreffer bleibt Mainz verwehrt
Ajorque arbeitet auf Höhe der Mittellinie gut gegen den Ball und bedient El Ghazi. Der Neuzugang zieht in die Mitte und schließt noch vor der Sechzehnerlinie flach ins linke Eck ab. Doch der Ball dreht sich am Ende zu weit nach außen und verfehlt knapp das Tor.
Doppelwechsel Bayer
Adam Hlozek kriegt ein bisschen Spielpraxis und Victor Boniface bleibt heute offiziell torlos.

Xhaka hat Feierabend
Robert Andrich kommt im Gegenzug für die letzten zehn Minuten.

Nächster Wechsel auf Mainzer Seite
Ludovic Ajorque darf ran und ersetzt Brajan Gruda.

Boniface weiterhin glücklos
Der Stürmer läuft mal auf die Abwehr zu, weiterhin auf der Suche nach seinem ersten Torschuss am heutigen Nachmittag, doch dem Torknipser verspringt unglücklich der Ball. Es ist bislang einfach nicht sein Tag.
Gelbe Karte für Brajan Gruda (1. FSV Mainz 05)
Gruda springt von hinten in Palacios hinein und holt sich in seiner letzten Szene in dieser Partie Gelb ab.

Ex-Schalker Tom Krauß ist neu in der Partie
Dominik Kohr hat Feierabend.

Neuzugang Anwar El Ghazi feiert sein Debüt
Er ersetzt Danny Da Costa.

Bo Svensson muss nun reagieren und wechselt dreifach
Aymen Barkok kommt für Jae-Sung Lee.

0:3 Jonas Hofmann (Bayer 04 Leverkusen)
Tor für Leverkusen. Nun setzt sich wieder die Effizienz der Gäste durch. Adli schnappt sich auf der linken Seite den Ball und flankt in den Rücken der Abwehr. Im Zentrum lässt Frimpong clever durch für den hinter ihm stehenden Hofmann, der die Kugel volley flach ins rechte Eck setzt. Nichts zu machen für Zentner im Kasten.


Xabi Alonso geht ein erstes Mal zur Bank
Amine Adli kommt für Florian Wirtz.

0:2 Alejandro Grimaldo (Bayer 04 Leverkusen/Freistoß)
Tor für Leverkusen. Grimaldo erzielt seinen zweiten Saisontreffer und seinen zweiten Freistoßtreffer. 17 Meter zentral vor dem Tor läuft der Spanier kurz an, hebt das Leder über die Mauer und trifft ins linke Eck. Zentner macht sich lang, fliegt letztendlich aber vergebens.


Gelbe Karte für Edimilson Fernandes (1. FSV Mainz 05)
Tapsoba setzt Boniface toll in Szene, der den Ball mit dem Rücken zum Tor annimmt und sich aufdreht. Fernandes versucht das zu unterbinden, kommt aber zu spät und holt sich Gelb ab.

Riesenchance zum Ausgleich
Fernandes zeigt, wie es mit dem Flanken geht. Sein Ball landet punktgenau auf dem Kopf von Onisiwo, der die Kugel klasse Richtung Tor bringt. Hradecky packt aber einen überragenden Reflex aus und lenkt das Spielgerät über den Querbalken.
Gleiches Spiel für Grimaldo
Ähnliche Situation für den Spanier. Auch er hat viel Platz zum Flanken, macht aber nichts daraus und spielt Zentner genau in die Arme.
Einer für Hradecky
Barreiro Martins hat auf rechts mal etwas mehr Platz zum Flanken, nutzt diesen aber gar nicht gut aus. Der Mittelfeldspieler chipt die Murmel genau in die Arme von Hradecky.
Weiter geht's
Beide Teams gehen diesen zweiten Durchgang unverändert an.

Leverkusen müht sich gegen starke Mainzer
Die bessere Mannschaft in den ersten 45 Minuten ist Mainz 05, dennoch führen die Gäste aus Leverkusen. Die Rheinhessen verteidigen leidenschaftlich und lassen den Ball gut laufen. Lediglich die Abschlüsse lassen bislang noch zu wünschen übrig. Leverkusen kommt einmal gut hinter die Kette, hat dann eine Mischung aus Glück und Qualität, die zum Treffer führt. Ansonsten hat die Werkself viel den Ball, weiß aber nichts mit diesem anzufangen.
Ende der ersten Halbzeit
Es geht mit 0:1 in die Pause.

Die erste Hälfte neigt sich dem Ende zu
Es gibt zwei Minuten obendrauf.
Leverkusen im Verwaltungsmodus
Die Werkself weiß nicht weiter. Im Zentrum ist kein Durchkommen und so lässt die Werkself den Ball zwischen den Verteidigern hin und her laufen. Es ist Ballbesitz am Rande der Langweiligkeit.
Bell mit vollem Risiko
Langer Ball in den Sechzehner. Bell kommt im Rückraum an den Ball und nimmt die Kugel volley. Letztendlich ist sein Schuss nur ein Geschenk an die Tribüne.
Halbe Stunde rum
Mainz macht das richtig gut bis hierhin. Die Rheinhessen sind durchaus spielbestimmend und halten die Werkself weitestgehend vom eigenen Tor fern. Allerdings spüren sie auch am eigenen Leib, was passiert, wenn sie einer Mannschaft wie Leverkusen nur in einer Aktion zu viel Platz lassen.
Keine Probleme für Hradecky
Gruda flankt den Ball punktgenau auf den Kopf von Onisiwo, der das Spielgerät über seinen Schädel rutschen lässt, so aber keinen Druck hinter den Ball bekommt. Hradecky im Kasten kann daher mit Leichtigkeit festhalten.
Gute Idee von Frimpong
Die Werkself kontert nach einem Mainzer Angriff blitzschnell. Frimpong sieht Wirtz auf links durchstarten und spielt einen tollen Pass in dessen Lauf, erwischt den Ball allerdings ein wenig zu hart, sodass Wirtz keine Chance mehr hat, an die Kugel heranzukommen.
0:1 Sepp van den Berg (1. FSV Mainz 05/Eigentor)
Tor für Leverkusen! Ist das bitter für die Mainzer. Die Hausherren verteidigen hier bisher leidenschaftlich, doch Leverkusen kriegt den ersten Ball hinter die Kette auf Frimpong gespielt. Der Niederländer spielt das Leder sofort flach in den Sechzehner, wo van den Berg eingrätscht, weil Boniface hinter ihm freisteht, und die Kugel ins eigene Tor befördert.


Palacios im Glück
Der Argentinier wird von Barreiro Martins und Onisiwo gepresst und verliert den Ball. Glück für ihn, dass er von Martins noch am Fuß getroffen wird.
Palacios löscht den Brand
Onisiwo setzt sich im Mittelfeld super durch und ist auf einmal frei durch. Der Angriff fällt aber letztlich seinem ersten Kontakt und seinem Tempo zum Opfer, da der Österreicher recht schnell von Palacios abgelaufen wird.
Gute Freistoßposition für Bayer
Grimaldo ist in Leverkusen der Mann für die ruhenden Bälle. Gegen Bayern macht er das allerdings besser als hier. Zentral geschossen, flattert die Kugel zwar durch die Luft, fliegt aber gut einen Meter über den Kasten hinweg ins Auffangnetz.
Schwacher Klärungsversuch von Zentner
Der Keeper erwischt den Ball nicht richtig und spielt Palacios das Spielgerät flach in den Fuß. 25 Meter vor dem Tor macht der Weltmeister die Murmel fest und holt einen Freistoß raus.
Freistoß 18 Meter vor dem Tor
Fernandes nimmt sich dem fälligen Freistoß etwas links versetzt vor dem Sechzehner an. Der Verteidiger hebt die Kugel sauber über die Mauer, trifft allerdings nur das Außennetz des Leverkusener Kastens.
Gelbe Karte für Granit Xhaka (Bayer 04 Leverkusen)
Xhaka holt sich früh in der Partie die Gelbe Karte ab. Der Schweizer Nationalspieler kriegt die Murmel nicht unter Kontrolle und setzt dann zur Grätsche an, mit welcher er Gruda von den Beinen holt.

Anpfiff - Palacios stößt an
Auf geht's. Der Ball rollt in der Mewa Arena.

Leverkusen wird in einem 3-4-3 agieren
1 Hradecky - 4 Tah; 6 Kossounou; 12 Tapsoba - 20 Grimaldo; 25 Palacios; 30 Frimpong; 34 Xhaka - 7 Hofmann; 10 Wirtz; 22 Boniface
Mainz beginnt in einem 3-4-2-1
27 Zentner - 3 Van den Berg; 16 Bell; 20 Fernandes - 8 Martins; 19 Caci; 21 Da Costa; 31 Kohr - 7 Jae-sung Lee; 43 Gruda - 9 Onisiwo
Keine Wechsel bei der Werkself
Xabi Alonso sieht nach einer weiteren überzeugenden Leistung und dem 4:1-Sieg gegen Heidenheim keinen Grund zu wechseln und schickt dieselbe Elf aufs Feld.
Ein Blick aufs Mainzer Personal
Bo Svensson rotiert nach der 1:2-Niederlage in Augsburg zweimal. Van den Bergh und Gruda dürfen heute anstelle von Ajorque und Krauß von Beginn an ran.
Xabi Alonso - "Das wollen wir jetzt auch wieder schaffen."
Dabei wird es in der Partie gegen die Nullfünfer, die als Tabellenletzter dennoch die zweikampfstärkste Mannschaft der Liga stellen, laut dem Spanier vor allem auf Spielkontrolle ankommen: „In der Bundesliga geht es nicht nur darum, zu passen, sondern auch aus jedem Zweikampf als Gewinner hervorzugehen. Beides haben wir bisher gut gemacht und konnten so die letzten Partien immer kontrollieren. Das wollen wir jetzt auch wieder schaffen.“ Auch die lange Trainingswoche zwischen den Englischen Wochen sei für eine gute Vorbereitung wichtig gewesen.
Bo Svensson - "haben individuell wie mannschaftlich eine hohe Qualität"
Von Bayer Leverkusen dürfte die 05-Verteidigung nun auf allerhöchstem Niveau getestet werden. Es komme ein "sehr, sehr guter Gegner“ in die Mewa Arena, sagt Svensson. Nicht nur wegen Top-Torjäger Victor Boniface, der in dieser Saison bereits ein halbes Dutzend Treffer erzielt hat. "Er ist ein super Spieler, aber es geht dann mit Florian Wirtz und Jonas Hofmann weiter, die ihn gut ergänzen“, erklärt Svensson. Mit Granit Xhaka hätte Leverkusen zudem den aktuell „besten Spieler der Liga“ in den eigenen Reihen. Seine Aura und fußballerischen Fähigkeiten täten dem Bayer-Spiel gut, erklärt Svensson. "Aber sie sind auf allen Positionen gut besetzt, spielen tollen Fußball und haben individuell wie mannschaftlich eine hohe Qualität“, schwärmt der 05-Coach. Dass man defensiv gut arbeiten müsse gegen Bayer 04, sei also ziemlich klar. Wie man dies im Detail angehe, werde man am Samstag sehen, möchte sich der FSV-Trainer nicht in die Karten blicken lassen. Es gelte jedenfalls, dagegenzuhalten, alles zu investieren, um den Kontrahenten vor Probleme zu stellen
Deutliche Bilanzvorteile für Bayer
Den DFB-Pokal eingeschlossen, begegneten sich beide Mannschaften in 35 Pflichtspielen auf dem Rasen. Leverkusen konnte 18 davon für sich entscheiden, während es bei Mainz nur für zwölf Erfolgserlebnisse reichte - das bei fünf Unentschieden. Das letzte Spiel konnten allerdings die Mainzer mit 3:2 für sich entscheiden. Ähnliches wird sich Bo Svensson heute auch erhoffen.
Fährt Mainz den ersten Saisonsieg, oder fährt Leverkusen den nächsten Sieg ein?
Für die Rheinhessen passt in dieser Saison noch nicht viel zusammen. Fünf Spiele, vier Niederlagen, ein Unentschieden und Tabellenplatz 18. Das liest sich wahrlich nicht gut. Trotz des schwachen Saisonstarts wird an Cheftrainer Bo Svensson festgehalten, der davon überzeugt ist, die Wende einzuleiten. Mit Bayer Leverkusen haben sie heute Nachmittag aber einen schweren Gegner vor der Brust, um diese Wende auch in die Tat umzusetzen. Die Werkself ist in dieser Saison noch ungeschlagen. Vier Siege und ein Unentschieden liest sich wie das genaue Pendant zum heutigen Gegner. Unter Trainer Xabi Alonso sprühen die Rheinländer nur so vor Spielfreude und Spielwitz, die Tordifferenz von 17:6 untermauert die aktuelle Spielstärke von Bayer nur und zeigt auf, dass Xabi Alonso die Balance zwischen guter Offensive und guter Defensive gefunden hat.
Hallo aus Mainz
Wir begrüßen Sie, aus der Mewa Arena zum 6. Spieltag der Fußball-Bundesliga. Um 15.30 Uhr geht das Geschehen auf dem Platz los, dann empfängt Mainz 05 die Werkself aus Leverkusen. Schiedsrichter am Rhein ist Benjamin Brand aus Schwebheim.